Donald Trump: Der „Mad King“ und die Angst


Donald Trump: Schwankt in seiner Rhetorik im Irankrieg zwischen "goldenen Zeiten" und "Auslöschung": US-Präsident Donald Trump.

Schwankt in seiner Rhetorik im Irankrieg zwischen „goldenen Zeiten“ und „Auslöschung“: US-Präsident Donald Trump.

Nachdem die Waffenruhe im Irankrieg verkündet worden war, schrieb Politico: „Lieber TACO Tuesday als Dritter Weltkrieg“, also lieber ein US-Präsident, der immer einen Rückzieher macht (Trump always chickens out), als die Auslöschung einer ganzen Zivilisation, wie Donald Trump gedroht hatte. Die letzten Stunden des Ultimatums, das Trump dem iranischen Regime gesetzt hatte, waren geprägt von großer Sorge und Unsicherheit, selbst der Einsatz nuklearer Waffen schien nicht gänzlich ausgeschlossen. Nun soll zwei Wochen lang verhandelt werden. Ob dann der Krieg, den die USA und Israel begonnen haben, beendet sein wird, oder die nächste Schleife an Ultimaten und Drohungen folgt, ist offen. 

Im US-Podcast sprechen wir über die Zäsur, die die rhetorischen Eskalationen Trumps in den vergangenen Tagen darstellen. Und was daraus für die Weltpolitik folgen könnten. Außerdem diskutieren wir über die Debatte in den USA über ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. 

Und: Warum Trump seine Justizministerin Pam Bondi entlassen hat, sowie ein kurzes Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Michael Wertz vom Council on Foreign Relations. 

Im get-out: Trackstar mit Jack Coyne (unter anderem mit Jon Batiste und Ethan Hawke) sowie die Dokumentarfilme Dance around the Self von Sabine Lidl und Stiller & Meara: Nothing Is Lost von Ben Stiller. 

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Iran können Sie in unserem Liveblog verfolgen.