„Die Uhr tickt“ – Trump drängt Iran zu Abkommen, dies „gut“ zum Besten von die USA und die Welt ist

Die USA haben nach den Worten von Präsident Trump keine Eile, den Iran-Krieg zu beenden – im Gegensatz zum Iran. Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe hat es in Teheran offenbar Explosionen gegeben. Mehr im Liveticker.

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Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Am Mittwoch läuft eine vereinbarte Waffenruhe aus. Die Blockade der Straße von Hormus wurde wieder aufgenommen.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

21:57 Uhr – Trump: Habe anders als Teheran beim Iran-Krieg „alle Zeit der Welt“

Die USA haben nach den Worten von Präsident Trump keine Eile, den Iran-Krieg zu beenden – im Gegensatz zu Teheran. „Ich habe alle Zeit der Welt“, erklärte Trump am Donnerstag in Onlinediensten. Teheran habe diese Zeit dagegen „nicht“. Nach den ersten Explosionen in Teheran seit Inkrafttreten einer Waffenruhe erklärten israelische Sicherheitskreise, dass Israel den Iran derzeit nicht angreife. Die USA verlegten unterdessen einen dritten Flugzeugträger in die Region.

Hinsichtlich eines Kriegsendes sieht Trump die Islamische Republik derzeit viel stärker unter Druck als die USA. „Die Uhr tickt“, warnte er am Donnerstag. Trump verwies bei seinen Äußerungen unter anderem darauf, dass das iranische Militär zerstört worden sei. „Ihre Führer weilen nicht mehr unter uns; die Blockade ist lückenlos und stark, und von dort aus wird es nur noch schlimmer“, erklärte er.

Über eine mögliche Vereinbarung mit dem Iran sagte Trump, es werde „erst dann ein Abkommen geben, wenn es sinnvoll und gut für die Vereinigten Staaten, unsere Verbündeten und tatsächlich den Rest der Welt ist“.

21:18 Uhr – Trump empfängt Teilnehmer zu Israel-Libanon-Gesprächen

Trump wird nach Angaben aus Regierungskreisen die Diplomaten Israels und des Libanons zu deren Verhandlungen im Weißen Haus empfangen. Das Treffen sei vom US-Außenministerium zum Präsidentensitz verlagert worden, sagte eine Gewährsperson am Donnerstag vor den Gesprächen, die um 22 Uhr MESZ beginnen sollten. Dadurch solle es Trump ermöglicht werden, teilzunehmen, hieß es.

21:10 Uhr – Iranische Agentur: Drohnen waren Grund für Aktivierung der Luftabwehr

Die iranische Agentur Fars zitiert einen ihrer Reporter mit den Worten, die zuvor am Abend erfolgte Aktivierung der Luftabwehr sei darauf zurückzuführen gewesen, dass ​an verschiedenen Orten im Iran kleine Drohnen am Himmel entdeckt worden seien.

20:57 Uhr – US-Militär: Dritter Flugzeugträger der USA in Nahost-Region eingetroffen

Fast zwei Monate nach Beginn des Iran-Kriegs haben die USA einen dritten Flugzeugträger in die Region verlegt. Die „USS George H.W. Bush“ habe im Indischen Ozean den Verantwortungsbereich des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos Centcom erreicht, teilt Centcom im Onlinedienst X mit und veröffentlicht ein Foto des Flugzeugträgers mit zahlreichen Kampfflugzeugen an Deck. Zuvor hatten die USA bereits die Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ und „USS Abraham Lincoln“ in die Region verlegt.

20:28 Uhr – Israel erklärt: „Greifen Iran im Moment nicht an“

Nach den Explosionen in Teheran haben israelische Sicherheitskreise erklärt, dass Israel den Iran derzeit nicht angreife. „Israel greift den Iran im Moment nicht an“, hieß es am Abend aus Sicherheitskreisen. Zuvor hatten iranische Medien berichtet, dass in der Hauptstadt Explosionen zu hören gewesen und das Luftabwehrsystem aktiviert worden seien.

20:20 Uhr – Verteidigungsminister: Israel bereit für Wiederaufnahme des Iran-Kriegs

Israel ist laut Verteidigungsminister Israel Katz „bereit, den Krieg gegen den Iran wieder aufzunehmen“. Israel warte auf grünes Licht aus den USA, sagte er nach Angaben seines Büros vom Abend bei einer Lagebeurteilung. Die Ziele seien bereits festgelegt. Es gehe vor allem darum, „die Chamenei-Dynastie“ endgültig zu zerschlagen, wichtige Energie- und Stromanlagen sowie die nationale wirtschaftliche Infrastruktur zu zerstören. Katz sprach davon, den Iran „in die Steinzeit“ zurückzuversetzen.

20:03 Uhr – Iranische Medien: Explosionen in Teheran – Luftabwehrsystem aktiviert

Erstmals seit Inkrafttreten der Waffenruhe mit den USA sind in Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran Medienberichten zufolge Explosionen zu hören gewesen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete zudem, dass im Westen Teherans „das Geräusch von Luftabwehrfeuer“ zu hören gewesen sei. Die Nachrichtenagentur Mehr meldete, das Abwehrsystem sei in mehreren Teilen der Hauptstadt gegen „feindliche Ziele“ aktiviert worden.

19:59 Uhr – Gesundheitsministerium: Drei Tote bei israelischem Angriff im Süden des Libanon

Bei einem israelischen Angriff im Süden des Libanon trotz der geltenden Waffenruhe sind nach libanesischen Angaben drei Menschen getötet worden. Wie das Gesundheitsministerium in Beirut mitteilte, wurde bei dem Angriff eine Straße in der Region Nabatäa getroffen, die mehr als 30 Kilometer nördlich der Grenze zu Israel liegt. Bei einem weiterem Angriff in Jater, gut vier Kilometer nördlich der Grenze, wurden demnach zwei Menschen verletzt, darunter ein Kind.

19:11 Uhr – Bericht: Irans oberster Führer Chamenei schwer verletzt – aber „klar im Kopf“

Der neue oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist laut einem US-Medienbericht schwer verletzt, geistig aber klar. Die „New York Times“ (NYT) berichtet unter Berufung auf ungenannte iranische Regierungsvertreter, Chamenei habe aufgrund der Verletzungen, die er bei einem US-israelischen Angriff Ende Februar erlitten habe, die Entscheidungsgewalt „zumindest für den Augenblick“ in die Hände von Generälen der Revolutionsgarden gelegt.

Bei dem Angriff auf Teheran zu Beginn des Irankriegs am 28. Februar war sein Vater Ali Chamenei getötet worden, der damals noch das Amt des obersten Führers innehatte. Modschtaba Chamenei wurde kurz danach zum obersten Führer ernannt, ist seither aber nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Laut NYT ist Chamenei bei dem Angriff zwar „schwer verwundet“ worden, aber „klar im Kopf und präsent“. „Ein Bein wurde drei Mal operiert und er wartet auf eine Prothese. Er hatte eine Operation an einer Hand und erlangt langsam wieder Kontrolle über sie. Sein Gesicht und seine Lippen wurden schwer verbrannt, was es schwierig für ihn macht zu sprechen“, zitierte das Blatt die iranischen Regierungsvertreter. Langfristig werde Chamenei eine plastische Operation benötigen.

Der Zugang zum obersten Führer ist aus Sicherheitsgründen extrem begrenzt. Den Angaben zufolge lebt er versteckt und kommuniziert nur über handgeschriebene Nachrichten. Er bekommt demnach keinen Besuch von den Befehlshabern der Revolutionsgarden, Irans Präsident Massud Peseschkian soll jedoch als ausgebildeter Herzchirurg an Chameneis Behandlung beteiligt sein.

18:15 Uhr – Italienische Blauhelmsoldaten ersetzen beschädigte Jesus-Statue im Libanon

Italienische Blauhelmsoldaten haben eine von israelischen Soldaten beschädigte Jesus-Statue im Libanon ersetzt. Wie die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni mitteilte, hatte das italienische Kontingent der UN-Mission Unifil die Idee, „dem libanesischen Dorf Debl ein neues Kruzifix zu spenden“. Die Errichtung der neuen Statue sei „eine kraftvolle Botschaft der Hoffnung, des Dialogs und des Friedens“.

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Die Statue eines gekreuzigten Jesus hatte im vorwiegend von Christen bewohnten Dorf Debl im Südlibanon nahe der Grenze zu Israel gestanden. Ein Foto eines israelischen Soldaten, der mit einem großen Hammer auf den Kopf der Jesus-Statue einschlägt, die offenbar schon zuvor von ihrem Kreuz geholt worden war, sorgte diese Woche international für Empörung

17:52 Uhr – EU-Gipfeltreffen mit Staatschefs aus Nahost zur Lage im Iran

Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten am Freitag in Zypern mit Vertretern aus dem Nahen Osten und den Golfstaaten über die Lage im Iran. Zu dem Gipfeltreffen werden Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, der libanesische Präsident Joseph Aoun, Vertreter aus Syrien und Jordanien sowie der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed al-Budaiwi, erwartet.

15:32 Uhr – Trump zufolge: USA haben vollständige Kontrolle über Straße von Hormus

Donald Trump sagt, die USA hätten die „vollständige Kontrolle“ über die Straße von ​Hormus. Die Meerenge sei „dichtgemacht“, bis der Iran einem Abkommen zustimme. Beweise legt Trump nicht vor, auch die aktuellen Entwicklungen sprechen dagegen, dass das US-Militär die Meerenge kontrolliert.

15:15 Uhr – Trump droht mit tödlichen Angriffen auf iranische Boote

US-Präsident Donald Trump weist die US-Marine nach eigenen Angaben an, jedes ​Boot zu beschießen und zu zerstören, das in der Straße von Hormus Minen verlegt. US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu ⁠räumen, erklärt er. „Ich habe die US-Marine angewiesen, jedes Boot, so klein es auch sein mag, zu beschießen und zu töten“, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social.“

14:53 Uhr – US-Seeblockade iranischer Schiffe soll durchlässig sein

Trotz der US-Seeblockade vor der Straße von Hormus durchfahren einige Schiffe mit Verbindung zum Iran die Meeresenge. 34 sanktionierte Tanker oder Tanker mit Verbindungen zum Iran hätten das Gebiet der US-Seeblockade vom 13. bis 21. April durchfahren, schreibt der Datenanbieter Vortexa in einem Bericht.

Die Seeblockade des US-Militärs hatte am 13. April begonnen. Sie richtet sich gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Nach Bewertung des maritimen Datenanbieters Lloyd’s List Intelligence haben bis Montag mindestens 26 Schiffe der sogenannten Schattenflotte die Blockade durchquert. Der maritime Softwareanbieter AXSMarine schrieb, der meiste Verkehr durch die Straße von Hormus entfalle weiter auf Schiffsbetreiber, die sanktioniert seien oder undurchsichtige Eigentumsverhältnisse aufwiesen.

14:35 Uhr – Teheran erhält erste Mautgebühren

Nachdem Teheran am Vortag zwei Tanker in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge festgesetzt hatte, erhielt der Iran am Donnerstag eigenen Angaben zufolge erstmals Einnahmen aus seinen für die Durchfahrt der blockierten Straße von Hormus erhobenen Mautgebühren. „Die ersten Einnahmen aus den Mautgebühren für die Straße von Hormus wurden auf das Konto der Zentralbank eingezahlt“, erklärte der stellvertretende Parlamentspräsident Hamidresa Hadschibabaei laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim.

Die Zahl der Schiffsdurchfahrten durch die umkämpfte Meerenge ging aufgrund der Blockade stark zurück: Während in Friedenszeiten rund 120 Schiffe pro Tag zu verzeichnen waren, sank diese Zahl seit Sonntag auf durchschnittlich 4,5 täglich, berechnete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Schifffahrtanalysedaten. Gleichzeitig nahm die Zahl der von Schiffen in dem Gebiet gemeldeten Vorfälle zu: Seit Samstag seien sieben Angriffe oder Vorfälle in der Region aufgezeichnet worden, gab die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) bekannt. Fünf davon wurden von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) bestätigt.

10:35 Uhr – Minenräumung in Straße von Hormus könnte halbes Jahr dauern

Die Räumung von Seeminen in der Straße von Hormus könnte nach Einschätzung des US-Militärs einige Zeit dauern. Eine Einschätzung des Pentagons, über die am Mittwoch die „Washington Post“ berichtete, nennt einen Zeitraum von sechs Monaten, die es dauern könnte, bis vom Iran platzierte Minen geräumt sind. Ein Pentagonsprecher sagte der Zeitung zwar, dass die Angaben „ungenau“ seien, das US-Ministerium machte aber auch auf AFP-Anfrage zunächst keine näheren Angaben.

Die Sechs-Monats-Schätzung wurde den Mitgliedern des Ausschusses für Streitkräfte des Repräsentantenhauses im Rahmen einer vertraulichen Unterrichtung mitgeteilt, wie die „Washington Post“ berichtete. Demnach hat der Iran möglicherweise 20 oder mehr Minen in und um die Meerenge herum ausgelegt, von denen einige mittels GPS-Technologie ferngesteuert schwimmen und dadurch schwerer zu lokalisieren seien.

06:35 Uhr – US-Militär: Mehr als 30 Schiffe von US-Blockade betroffen

Nach Angaben des US-Militärs sind mehr als 30 Schiffe von der US-Blockade iranischer Häfen betroffen. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der Armee (Centcom) teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, dass seine Kräfte im Nahen Osten „31 Schiffe angewiesen haben, umzukehren oder in den Hafen zurückzukehren“.

Unterdessen hat die iranische Revolutionsgarde laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens zwei Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht und ein drittes beschossen. Die US-Regierung wertete die Beschlagnahme nicht als Verstoß gegen die Bedingungen der vereinbarten Waffenruhe, weil es sich nicht um US-amerikanische oder israelische Schiffe handelte, wie das Weiße Haus am Mittwoch mitteilte.

05:30 Uhr – CDU-Politiker Laschet sieht Europa „politisch draußen“

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet sieht Europa im Nahost-Konflikt als völlig einflusslos an. Er bezeichnete die ⁠Lage in der Region als desaströs, da zentrale Probleme ungelöst seien. „Das Atomprogramm ist immer noch da“, sagt Laschet im Podcast „Berlin Playbook“ von „Politico“ zufolge. Auch 400 Kilogramm hoch angereichertes Uran und ballistische Raketen gebe es weiterhin, zudem sei ein Regierungswechsel im Iran ausgeblieben.

„Vor dem Krieg, im Krieg und auch in ⁠den ​Fragen der Waffenstillstandsverhandlungen ‌wissen wir nicht einmal, was die Amerikaner überhaupt verhandeln“, erklärt der CDU-Politiker. Kurzfristig bleibe den Europäern nur eine unterstützende Rolle, etwa bei einer möglichen künftigen Minenräumung in der Straße von Hormus nach einer Einigung zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig sieht Laschet jedoch Chancen für eine stärkere sicherheitspolitische und wirtschaftliche Bindung arabischer Staaten an Europa.

04:30 Uhr – Irans Außenminister: USA und Israel schuld an Kriegsfolgen

Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi macht die „Aggressoren“ USA und Israel für die Folgen des Krieges verantwortlich. Dies erklärte er bei einem Treffen mit dem südkoreanischen ⁠Sondergesandten ​Chang Byung-ha ‌in Teheran, wie das iranische Außenministerium auf der Plattform X mitteilt. Der Gesandte habe Aragtschi seinerseits gesagt, Südkorea begrüße die Waffenruhe und hoffe auf eine rasche Rückkehr zum Frieden in der Region, meldet ‌die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

00:30 Uhr – Drei Tote bei Angriff im Libanon – Journalistin unter Opfern

Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon sind nach libanesischen Angaben drei Menschen getötet worden, darunter eine Journalistin. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Der Vorfall habe sich in dem Ort al-Tiri ereignet. Die Journalistin arbeitete demnach für die Zeitung „Al Achbar“, die der proiranischen Hisbollah-Miliz nahesteht.

Auch die Zeitung bestätigte den Tod ihrer Mitarbeiterin. Sie sei unter Trümmern eingeschlossen gewesen und tot aufgefunden worden. Eine weitere Journalistin wurde demnach verletzt.

Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam kritisierte Israel. Die „gezielten Angriffe“ auf Journalisten sowie die Attacken auf Rettungsteams stellten Kriegsverbrechen dar, schrieb er auf der Plattform X. Israels Angriffe auf Medienschaffende seien keine Einzelfälle.

Mittwoch, 22. April

23:28 Uhr – Trump: Iran stoppt geplante Hinrichtung von acht Frauen auf seine Bitte hin

Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Trump auf seine Bitte hin die geplante Hinrichtung von acht zum Tode verurteilten Frauen gestoppt, die wegen regierungskritischer Proteste festgenommen worden waren. „Ich weiß sehr zu schätzen, dass der Iran und seine Führung meine Forderung als Präsident der USA respektiert und die geplanten Hinrichtungen ausgesetzt haben“, schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Der Iran wies zurück, eine Hinrichtung der Frauen geplant zu haben und bezichtigte Trump der Verbreitung von „Falschmeldungen“.

22:39 Uhr – Weißes Haus: Beschlagnahme von Schiffen kein Bruch der Waffenruhe

Die US-Regierung wertet die Beschlagnahmung von zwei Schiffen durch den Iran nicht als Verstoß gegen die Bedingungen der vereinbarten Waffenruhe. Grund sei, dass es sich nicht um US-amerikanische oder israelische Schiffe gehandelt habe, sondern um welche mit Eigentümern aus anderen Ländern, sagt die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gegenüber Fox News.

22:23 Uhr – US-Botschaft rät Amerikanern, den Libanon zu verlassen

Die US-Botschaft in Beirut legt Amerikanern dringend nahe, den Libanon zu verlassen. „Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern“, teilte die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürger sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Wer im Libanon bleibe, sollte Pläne für Notfallsituationen erstellen und die aktuellen Entwicklungen verfolgen, hieß es.

AP/AFP/Reuters/dpa/ceb/krö/doli/sebe/jmr/säd/saha

Source: welt.de