Aktuelle DVD- und Blu-ray-Tipps: Ein Thriller-Hit mit Sydney Sweeney: Das sind die DVD-Highlights dieser Woche






„The Housemaid – Wenn sie wüsste“, „28 Years Later: The Bone Temple“ und „Mercy“: Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.

Sydney Sweeney: Derzeit gibt es in der internationalen Medienwelt nur wenig, das so viel Aufmerksamkeit erzeugt wie dieser Name. Im letzten Jahr produzierte die Schauspielerin immer wieder große Schlagzeilen, etwa damit, was sie auf dem roten Teppich trug und was sie bei Hochglanz-Fotoshootings nicht trug, oder mit einer viel diskutierten Jeans-Werbekampagne, über die zwischenzeitlich sogar US-Präsident Donald Trump sprach. Sydney Sweeney, den Star, die Marke, kennt man! Aber Filme mit ihr kannten lange wohl nur vergleichsweise wenige Menschen. Mit „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ kam Anfang des Jahres mal wieder einer ins Kino. Während man in Hollywood bereits an einer Fortsetzung arbeitet, erscheint der Thriller hierzulande nun ebenso wie die Zombiefilm-Fortsetzung „28 Years Later: The Bone Temple“ und der Sci-Fi-Thriller „Mercy“ über eine KI, die das Justizsystem übernommen hat, auf DVD und Blu-ray.



„The Housemaid – Wenn sie wüsste“ (VÖ: 1. Mai)

„Geheimnisse lauern hinter verschlossenen Türen“, heißt es unheilvoll im Trailer. Und was das für Geheimnisse sind, das wird das Hausmädchen in „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ wohl oder übel herausfinden. Sydney Sweeney spielt die Titelfigur, eine gewisse Millie Calloway, die bei einer reichen Vater-Mutter-Einzelkind-Familie anheuert, um sich um den Haushalt zu kümmern. Hauptsächlich kochen und putzen, so wird ihr die Stelle erklärt. Doch stattdessen gibt es im Psychothriller eine Menge Terror und Geschrei. „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ basiert auf einer literarischen Vorlage der amerikanischen Autorin und Ärztin Freida McFadden. Die internationale Bestseller-Reihe wird zuweilen in die „Schundroman“-Ecke gestellt und als „Trash“ bezeichnet, in eine ähnliche Richtung gehen auch die Meinungen zur Verfilmung von Regisseur Paul Feig. Gleichzeitig hoben nach dem US-Kinostart viele Kritiker den hohen Unterhaltungswert hervor, der fraglos auch mit der starken Besetzung zu tun hat: Neben Sydney Sweeney spielt Amanda Seyfried als Nina Winchester eine weitere Hauptrolle – die Frau, die Millie als Hausmädchen anstellt und ins Innere der Familie holt.

Preis DVD: circa 15 Euro

US, 2025, Regie: Paul Feig, Laufzeit: 127 Minuten

„28 Years Later: The Bone Temple“ (VÖ: 30. April)

Wenn die moderne Zivilisation in sich zusammenfällt, wie geht es dann mit den Menschen weiter? Wie sieht die Welt aus, 28 Tage nach der großen Katastrophe? Wie nach 28 Wochen? Nach 28 Jahren? Bislang drei „28“-Horrorfilme erörterten dieses Thema, alle gemeinsam ausgehend von einem Worst-Case-Szenario mit „Wut-Virus“ und Zombie-Apokalypse. Aber es gibt in dieser kaputten Welt voller Schrecken und Grausamkeiten noch einiges mehr auszuleuchten, deshalb geht das Franchise nun mit „28 Years Later: The Bone Temple“ in die vierte Runde. Anknüpfend an die Ereignisse des Vorgängerfilms „28 Years Later“ (2025), steht wieder Ralph Fiennes als ehemaliger Arzt Dr. Ian Kelson im Fokus. Der Forscher sucht weiterhin seine eigenen Wege im Umgang mit dem „Wut-Virus“ – was dabei herauskommt, könnte „die bekannte Welt nachhaltig verändern“. Der junge Spike (Alfie Williams) schließt sich derweil dem Kult von Sir Jimmy Crystal (Jack O’Connell) an, um sich irgendwie in dieser dystopischen, lebensfeindlichen Welt behaupten zu können. Und, für Fans der „28“-Reihe besonders spannend: Auch Oscar-Gewinner Cillian Murphy („Oppenheimer“), seinerzeit Hauptdarsteller in „28 Days Later“, kommt in „The Bone Temple“ wieder zu einem kleinen Auftritt. Im dritten Teil der neuen Trilogie, der sich bereits in der Entwicklung befindet, soll Murphy sogar wieder eine Hauptrolle spielen.


Preis DVD: circa 14 Euro

UK/US, 2026, Regie: Nia DaCosta, Laufzeit: 105 Minuten

„Mercy“ (VÖ: 30. April)

Die Ehefrau von Detective Chris Raven (Chris Pratt) ist tot. Ermordet! Aber zum Trauern hat der Polizist im Science-Fiction-Thriller „Mercy“ keine Zeit. Er findet sich festgeschnallt in einem großen kalten Raum vor einem Bildschirm. Ein KI-Avatar, verkörpert von Rebecca Ferguson, erklärt ihm nüchtern die Situation: „Sie sind in der großen Strafkammer von Mercy, einem durch KI betriebenen juristischen System.“ Chris Raven wird des Mordes an seiner Frau beschuldigt. Aktuelles Schuldlevel 97,5 Prozent. Wenn der Wert nicht unter 92 Prozent sinkt, wird Raven automatisch exekutiert. Der Angeklagte darf frei auf die „kommunale Cloud“ der Stadt zugreifen. Allerdings hat er nur exakt 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld zu beweisen und herauszufinden, wer (oder was) wirklich hinter dem Mord an seiner Frau steckt. Eine KI als Ankläger, Richter und dann vielleicht auch gleich als Henker: Zuletzt gab es rund um das Thema Künstliche Intelligenz bereits mehrere sehr düstere Kino-Visionen, und „Mercy“ gehört zweifellos auch in diese Reihe.

Preis DVD: circa 14 Euro

US/UK, 2026, Regie: Timur Bekmambetow, Laufzeit: 95 Minuten

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Source: stern.de