Perspektivwechsel: Wie Thomann die Klaviatur welcher Kundenbindung beherrscht

Thomann hat mit großem Aufwand das, was den Store erfolgreich gemacht hat, in den E-Com übertragen: exzellente Beratung.
Aus einem Musikladen in der fränkischen Provinz wurde Europas größter Online-Händler für Musikinstrumente. Wie das in einer Amazon-Welt möglich ist? Mit Nähe.
„Mit Liebe serviert! Mit unseren Cookies möchten wir Ihnen ein fluffiges Einkaufserlebnis mit allem, was dazugehört, bieten.“ Sogar der obligatorische Cookie-Hinweis ist liebevoll gestaltet. Eine freundlich-schrullige Oma serviert übergroße Schokokekse. Das erste Lächeln ist in das Gesicht des Kunden gezaubert. Seit fast 75 Jahren berät Thomann Musiker und Musikerinnen beim Kauf von Instrumenten, seit 1996 auch online. Die wichtigste KPI? „Wiederkaufrate. Die entscheidende Frage ist: Kommt jemand zurück, ohne dass wir ihn durch einen Rabattcoupon zurückgeholt haben? Wenn ja, haben wir Vertrauen aufgebaut. Alles andere sind Indikatoren – das ist der Beweis“, sagt CDO Christian Maaß.
Perspektivwechsel? Perspektivwechsel!
Darin geht aus ausschließlich um Unternehmen, die mit Mode nur am Rande zu tun haben. Das Team der TW ist ausgeschwärmt, um mit Kreativen über KI, mit Gastronomen und Hoteliers über die Personalsuche oder mit Getränkeproduzenten über verändertes Trinkverhalten zu sprechen.
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Bindet man Kunden damit langfristig?
Pull statt Push.
Perspektivwechsel
Wie DJ Hell es schafft, seit fast 50 Jahren hot zu sein
Der richtige Track zur richtigen Zeit, den passenden Style sowieso – DJ Hell hat beides und erzählt im TW-Gespräch, wie man Babyboomer und GenZs gleichermaßen begeistert und dabei immer am Puls der Zeit bleibt.
Welche CRM-Maßnahmen zahlen auf die Marke ein – welche nur auf Transaktion?
Wie viel Beratung wollen Kunden?
Was macht gute Berater aus? Und woher bekommt man sie?
„Punkte sammeln bindet niemanden emotional. Was bindet, ist das Gefühl: Die kennen mich. Die sind so wie ich. Die helfen mir weiter.“
Wie baut man diese Community auf?
Wie schafft man dieses tiefe Verständnis des Kunden?
Wenn die Daten richtig interpretiert werden, können sie gezielt für Personalisierung genutzt werden. Aber wie viel Personalisierung wollen Kunden? Wann wird es creepy?
Perspektivwechsel
Wie das Rheingau Musik Festival echte Beziehungen aufbaut
Die Saison des Rheingau Musik Festivals ist kurz. Eine hohe Auslastung entscheidend. Der Schlüssel: Relationship-Management.
Viele Kunden finden Apps nützlich. Was müssen sie heute bieten?
Keine App ist besser als eine schlechte App. Eine App, die nur den Webshop nachbaut, braucht niemand. Was eine App rechtfertigt: kontextabhängige Features, die im Browser nicht funktionieren – Push-Benachrichtigungen, die wirklich relevant sind, Offline-Funktionen, personalisierte Schnellzugriffe, Scan-Funktionen im Laden. Und vor allem: Sie muss bei jedem Launch sofort Mehrwert liefern. Wenn der Nutzer nach dreimaligem Öffnen noch nicht versteht, warum er sie behalten soll, löscht er sie.