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Anlagen-Geschäft schwächelt, aber Materialsparten wachsen – Sartorius bestätigt Jahresziele

Der Labor- und Pharmaausrüster Sartorius ist dank ​einer starken Nachfrage nach Verbrauchsmaterialien wie Filtern und Einwegbeuteln mit einem ⁠Umsatzplus ins Jahr gestartet und sieht sich auf Kurs für seine Jahresziele. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um knapp ‌zwei Prozent auf 899 Millionen Euro, wie der Göttinger Konzern am Donnerstag mitteilte.

Gegenwind kam von negativen Währungseffekten: Währungsbereinigt wuchs Sartorius ‌um 7,5 Prozent. ‌Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 1,6 Prozent auf 267 Millionen Euro zu, was einer Marge von 29,7 Prozent entspricht. „Wir bleiben auf Wachstumskurs“, erklärte Vorstandschef ​Michael Grosse. Während sich ⁠das Geschäft mit Anlagen und Instrumenten weiterhin verhalten entwickle, habe das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien ​in beiden Sparten deutlich zugelegt.

Unter dem Strich ging der Konzerngewinn allerdings leicht ⁠um 1,9 Prozent ‌auf 83 Millionen Euro zurück. Zur Begründung nannte das Unternehmen unter anderem höhere Abschreibungen im Zuge des globalen Kapazitätsausbaus, zudem belasteten ⁠Zölle und Investitionen das ⁠Ergebnis. Für 2026 bestätigte Sartorius seine Prognose, die ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum ⁠von ​fünf bis neun ⁠Prozent sowie eine operative ​Marge von etwas über 30 Prozent vorsieht. Grosse ‌rechnet damit, dass das zweite Halbjahr stärker ausfallen wird als das ​erste.