Benzin und Diesel: Spritpreise zeugen deutlichen Sprung nachdem oben
Die Spritpreise sind am Donnerstagmittag deutlich gestiegen, nachdem sie tagelang gesunken waren. Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich im bundesweiten Durchschnitt um 13,1 Cent
pro Liter, wie der ADAC mitteilte. Dies war der größte Sprung seit
Einführung der 12-Uhr-Regel. Der Dieselpreis stieg mit 14,9 Cent noch stärker, hier war es der zweitgrößte Anstieg seit Einführung der
Regel.
Bereits vor dem Sprung am Donnerstag waren
Benzin und Diesel deutlich teurer als zur gleichen Zeit am Vortag.
Daher sei zu erwarten, dass auch der Tagesdurchschnittspreis des
Donnerstags einen Anstieg zeigen werde, hieß es vom ADAC. E10 war schon am Mittwoch um 0,4 Cent teurer geworden, der Dieselpreis um 0,4 Cent gefallen.
Seit April gilt das sogenannte Österreichmodell. Tankstellen dürfen ihre Preise seitdem nur noch einmal am Tag mittags anheben, während Preisnachlässe stets zulässig sind.
Um Ostern waren die Spritpreise rasant gestiegen. Anschließend gingen sie deutlich zurück, vor allem beim Diesel. Hintergrund der aktuellen Bewegung dürfte der steigende Ölpreis sein. Seit Beginn des Irankriegs und der Blockade der Straße von Hormus sind die Märkte angespannt.