Bei Scheitern welcher Verhandlungen: Teheran kündigt „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ an

Bei Scheitern der VerhandlungenTeheran kündigt „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ an

21.04.2026, 03:56 Uhr

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In wenigen Tagen endet die Feuerpause im Iran – sofern es keinen neuen Deal gibt. (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Vor möglichen neuen Verhandlungen geben sich die USA und der Iran unnachgiebig. Bereits bei den ersten Gesprächen wurde Härte gezeigt. Teheran droht bereits indirekt.

Im Falle einer Wiederaufnahme des Iran-Krieges stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ zur Verfügung. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen“, erklärte Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington, im Onlinedienst X. Er bekräftigte zudem, Teheran akzeptiere „keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen“.

Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrschte zunächst weiter Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums „noch keine Entscheidung“ über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. Eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance wurde derweil in Islamabad erwartet.

US-Präsident Donald Trump sagte, eine Verlängerung der Waffenruhe sei „höchst unwahrscheinlich“. Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.

Die USA und Israel hatten Ende Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien auf eine zweiwöchige Feuerpause, die am Mittwoch auslaufen würde. Während der Waffenruhe sollte unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die erste Gesprächsrunde vor rund einer Woche war allerdings ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Quelle: ntv.de, mba/AFP

Source: n-tv.de