Viktor Orbán und die AfD: Das schmerzt selbst die AfD
Man kennt das ja gar nicht mehr. Man erinnert sich kaum noch daran, dass AfD-Politiker mal nicht siegessicher daherkommen. Ja, man wundert sich darüber, was sich dieser Tage in Gesprächen zeigt: Sie klingen wie Niedergeschlagene.
Drei Tage ist es nun her, dass Viktor Orbán in Ungarn abgewählt wurde. Und zwar auf eine Weise, die manche gern mit dem Attribut »krachend« versehen. Auch wenn die AfD-Spitze nach dem Wahlabend erst lange schwieg und manche Abgeordnete dann versuchten, das Ergebnis als bedauerlich, aber nicht bedrohlich darzustellen und schon gar nicht als mit der Lage in Deutschland vergleichbar – auch wenn also die Deutungsmaschinerie ordentlich losrumpelte, wird klar: Diese Wahl hat etwas ins Wanken gebracht, auch bei der AfD.