Irankrieg: Merz will dauerhafte, uneingeschränkte Leckage dieser Straße von Hormus



sagte Vance dem Sender Fox News. "Wir haben Fortschritte gemacht." Nun sei allerdings der Iran am Zug, bei seinem Atomprogramm Zugeständnisse zu machen.

Den USA geht es laut Vance vor allem um zwei Dinge: das hoch angereicherte Uran außer Landes zu schaffen und den Iran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. In diesen beiden Punkten seien die Iraner auf die USA zugegangen. "Aber sie haben sich nicht weit genug bewegt", sagte Vance. Es gehe den USA dabei auch um einen Prüfmechanismus, um sicherzustellen, dass das Land in Zukunft keine Atomwaffe entwickelt.

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Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, ließ Vance offen. Er sagte, er habe bei den Gesprächen im pakistanischen Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst eine Zustimmung aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Modschtaba Chamenei. Darauf müsse man jetzt warten.

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Tanker passiert Straße von Hormus trotz US-Blockade

Ein chinesischer, von den USA eigentlich sanktionierter Tanker hat Schiffstracking-Daten trotz der von US-Präsident Donald Trump verkündeten US-Blockade die Straße ​von Hormus durchquert. Sowohl die auf Schifffahrt spezialisierte Website Lloyd’s List als auch die Website Marine Traffic schreiben, dass der Tanker Rich Starry die Straße durchfahren habe. Demnach ⁠ist ​es das erste Schiff, dem die Durchfahrt aus dem Persischen Golf ‌seit ⁠Beginn der US-Blockade am Montag ​gelang

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Der etwa 190 Meter lange Tanker fährt laut Lloyd’s List unter falscher Flagge, aktuell unter der Flagge Malawis. Er war demnach zuvor als Full Star bekannt und unterliegt US-Sanktionen wegen seiner Beteiligung an iranischen Exporten. Tanker unter falscher Flagge sind häufig Teil einer illegalen Schattenflotten.

Der Tanker habe rund 250.000 Barrel Methanol aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bord. Ein weiterer Tanker ⁠nahm ebenfalls Kurs auf die Meerenge. Er soll Heizöl im Irak laden.

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Die USA wollen den gesamten Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren und auch Schiffen die Durchfahrt verweigern, die vom Iran geforderte Transitgebühren bezahlen.

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Iran schätzt Kriegsschäden im Land auf etwa 230 Milliarden Euro 

Die iranische Regierung hat die Schäden durch US-israelische Angriffe im Land auf umgerechnet gut 229 Milliarden Euro geschätzt. Es handele sich dabei um eine vorläufige Schätzung, sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Um das gesamte Ausmaß bewerten zu können, sollen demnach zunächst die Schäden an Gebäuden begutachtet werden. Danach würden wirtschaftliche Verluste und ausgefallene Steuereinnahmen analysiert.

Wegen der enormen Schäden werde die iranische Regierung in den Verhandlungen mit den USA Entschädigungen einfordern, sagte die Sprecherin demnach weiter. Reparationen standen bereits auf der Themenliste der vergangenen Verhandlungsrunde, die aber gescheitert war.

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USA lassen Schiffe, die Maut an Iran zahlen, nicht durch Straße von Hormus

Das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom hat die Blockade der Straße von Hormus als erfolgreich bezeichnet. In den ersten 24 Stunden habe kein Schiff die Blockade durchbrochen, sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt, umzukehren und erneut einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte Centcom auf X mit.

Das Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler widerspricht dieser Darstellung: Demnach passierten mindestens zwei Schiffe aus iranischen Häfen die Meerenge ungehindert, darunter der unter liberianischer Flagge fahrende Frachter Christianna sowie der unter der Flagge der Komoren fahrende Methanol-Tanker Elpis.

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US-Finanzminister Scott Bessent bekräftigte am Rande der IWF-Frühjahrstagung die Entschlossenheit der US-Regierung. Ein Land, das eine Maut an die Islamische Republik zahle, verstoße gegen US-Sanktionen. Auf Nachfrage zu chinesischen Tankern sagte Bessent: »Diese Schiffe werden nicht mehr durchgelassen.« Er ergänzte: »Sie werden also ihr Öl nicht mehr bekommen.« In Richtung von Ländern, die Maut an den Iran zahlten, sagte Bessent: »Ihr kommt nicht durch.« Ein Land, das eine Maut zahle, verstoße gegen US-Sanktionen. »Und das endet nie gut.«

Die Blockade gilt laut Centcom für alle Schiffe, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich der Häfen am Arabischen Golf und am Golf von Oman. Es seien mehr als 10.000 Soldaten im Einsatz, mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge. 

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Libanon und Israel führen erste Gespräche in den USA

Israel und der Libanon haben in Washington, D. C. ihre ersten direkten politischen Gespräche seit mehr als drei Jahrzehnten geführt und offenbar weitere Verhandlungen vereinbart. Die USA bewerteten das rund zweistündige Treffen im US-Außenministerium als »historischen Meilenstein« und sprachen von »konstruktiven Gesprächen«. Die USA sicherten demnach beiden Ländern Unterstützung für weitere Gespräche zu. Alle Seiten hätten sich darauf geeinigt, direkte Verhandlungen an einem später zu bestimmenden Zeitpunkt und Ort aufzunehmen.

An dem Treffen nahmen der israelische Botschafter Yechiel Leiter und die libanesische Botschafterin Nada Hamadeh Moawad teil, von US-Seite Außenminister Marco Rubio, der US-Botschafter im Libanon, Michel Issa, sowie der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz.

Die libanesische Regierung wollte vorrangig über eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah verhandeln. Israel schloss das vorerst aus und bestand auf der Entwaffnung der vom Iran finanzierten Miliz, die an den Gesprächen nicht teilnahm.

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USA und Iran müssen Vance zufolge Misstrauen überwinden

Nach Ansicht von US-Vizepräsident JD Vance herrscht zwischen den USA und dem Iran derzeit noch »viel Misstrauen«. Dies lasse sich nicht über Nacht lösen, sagte Vance bei ⁠einer ​Veranstaltung im US-Bundesstaat Georgia. Dennoch gab der Vizepräsident sich optimistisch: »Ich habe ein sehr ​gutes Gefühl, was unsere Position ​angeht«, sagte er. Die iranischen Verhandler seien an einem Abkommen interessiert.

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Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran für stabil. »Derzeit hält die Waffenruhe«, sagte er. Die Vereinbarung läuft in der kommenden Woche aus. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angedeutet, eine mögliche neue Gesprächsrunde mit dem Iran könnte in den kommenden Tagen in Pakistan beginnen. 

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Trump geht von zeitnahem Ende des Kriegs aus

US-Präsident Donald Trump sieht den Krieg im Iran nach eigenen Angaben kurz vor dem Ende. »Ich glaube, er ist fast vorbei«, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Zugleich bekräftigte Trump in den auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Ausschnitten: »Wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert.«

Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, bekräftigte der US-Präsident erneut. Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht, für den derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe gilt.

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Blockade iranischer Häfen laut US-Militär in Kraft

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Die USA haben nach eigenen Angaben ihre Seesperrung vor dem Iran umgesetzt. »Die Blockade iranischer Häfen ist vollständig ausgeführt worden«, teilte der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, auf X mit. In weniger als 36 Stunden sei der Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer damit vollständig zum Erliegen gebracht worden, hieß es weiter. »Die Blockade wird unvoreingenommen gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die in die Küstengebiete oder Häfen des Iran einlaufen oder diese verlassen«, teilte Centcom weiter mit.

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Neue Friedensverhandlungen laut Trump noch in dieser Woche möglich

US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht weitere Verhandlungen zur Beendigung des siebenwöchigen Kriegs mit dem Iran in Aussicht gestellt. Weitere Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran »könnten in den nächsten zwei Tagen« in Pakistans Hauptstadt Islamabad stattfinden, sagte er der Zeitung New York Post.

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Iranische Medien melden Bombenanschlag in Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat es Medienberichten zufolge erstmals seit Kriegsbeginn einen Bombenanschlag gegeben. Bei zwei Explosionen im Stadtzentrum seien drei Menschen verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden. In den sozialen Medien war zudem von beschädigten Autos die Rede.

Laut Fars handelte es sich um improvisierte Sprengsätze. Weiteren Berichten iranischer Medien zufolge soll es sich um Sprengsätze auf Gasbasis gehandelt haben. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte ein Kommandeur der Revolutionsgarde in einer auf dem Onlineportal Rouydad24 verbreiteten Videoansprache mit. Nähere Details gab es zunächst nicht. Bislang zeigte sich niemand für den Angriff verantwortlich.

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USA planen laut Medienbericht Entsendung Tausender Soldaten in den Nahen Osten

Die USA wollen laut einem Medienbericht in den kommenden Tagen Tausende weitere Soldaten in den Nahen Osten entsenden. Die Trump-Regierung versuche, den Iran zu einem Abkommen zu drängen, berichtete die Washington Post unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte. 

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Dem Bericht zufolge gehören zu den in die Region verlegten Streitkräften etwa 6.000 Soldaten an Bord des Flugzeugträgers USS George H. W. Bush sowie mehrere Kriegsschiffe, die diesen eskortieren. Zudem sollen etwa 4.200 weitere Marinesoldaten voraussichtlich gegen Ende des Monats eintreffen.

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Vermittler wollen Verlängerung der Waffenruhe im Irankrieg

Vermittler zwischen dem Iran und den USA dringen nach Angaben von Regierungsvertretern aus der Golfregion auf eine Verlängerung der in einer Woche auslaufenden Waffenruhe. Auf diese Weise solle die Diplomatie eine weitere Chance erhalten, sagten zwei Regierungsvertreter. Die Kriegsparteien hätten einem solchen Schritt prinzipiell zugestimmt, hieß es.

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Demnach soll die Waffenruhe, die am 22. April ausläuft, nach Bestrebungen der Vermittler um mindestens zwei Wochen verlängert werden. Zudem arbeiteten sie laut einem an den Vermittlungen beteiligten Regierungsvertreter an einem Kompromissvorschlag für das iranische Atomprogramm, die Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie einem Ausgleich für Kriegsschäden.

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Iran bekräftigt Anspruch auf Urananreicherung

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Das iranische Außenministerium hat das Recht des Landes auf Urananreicherung erneut bekräftigt. Dieses Recht sei »unanfechtbar« und dürfe nicht »unter Druck oder durch Krieg entzogen werden«, sagte Sprecher Esmail Baghai in Teheran. Der Iran bestehe darauf, die Anreicherung entsprechend seinem Bedarf fortsetzen zu können.

Zugleich signalisierte Baghai Verhandlungsbereitschaft. »Das Ausmaß und die Art der Anreicherung« seien verhandelbar, sagte er. Der Iran beruft sich auf sein im Atomwaffensperrvertrag verankertes Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie. 

Die USA fordern Medienberichten zufolge, dass der Iran 20 Jahre lang auf die Anreicherung verzichtet. Der Iran soll eine fünfjährige Aussetzung seiner nuklearen Aktivitäten vorgeschlagen haben.

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Millionen Iraner melden sich laut iranischem Staatssender für Kriegsdienst

Trotz einer Waffenruhe melden sich im Iran nach Angaben des staatlichen Senders Irib zunehmend Iraner freiwillig für den Kriegsdienst. Den Angaben des Senders zufolge sollen sich mehr als 26 Millionen von insgesamt 90 Millionen Menschen im Iran für die Kampagne »Leben opfern« registriert haben. Diese Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Dem Bericht des Staatsfunks zufolge sollen die Freiwilligen zusätzlich zu den Truppen der Revolutionsgarde und der Armee eingesetzt werden, auch Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele sind demnach geplant. Unter den Registrierten sollen sich laut Irib auch Präsident Massud Peseschkian, mehrere Minister sowie weitere öffentliche Persönlichkeiten befinden.

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USA drohen dem Iran mit neuen Sanktionen

Die US-Regierung hat der iranischen Führung mit weiteren Sanktionen gedroht. So könnten etwa Strafmaßnahmen gegen Unternehmen und Länder verhängt werden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranische Vermögenswerte verwalten, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent an. »Die Iraner sollten wissen, dass dies das finanzielle Äquivalent zu den Bombenangriffen ist«, sagte Bessent. Nach den iranischen Angriffen auf Nachbarländer seien nun auch die Golfstaaten stärker als bisher dazu bereit, die Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen und die Finanzströme zu stoppen, sagte der US-Finanzminister weiter. 

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Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon aus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Fortsetzung des Einsatzes im Südlibanon angekündigt. Er habe dem Militär die Anweisung erteilt, weitere Gebiete im Nachbarland unter seine Kontrolle zu bringen und eine sogenannte Sicherheitszone im Südlibanon weiter Richtung Osten auszudehnen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache. Damit bezog er sich auf Gebiete in Grenznähe, die derzeit von der israelischen Armee besetzt sind.

Über die laufenden Verhandlungen mit dem Libanon sagte Netanjahu, Israel verfolge zwei zentrale Ziele: die Entwaffnung der Hisbollah und einen nachhaltigen Frieden. Es gehe ihm um »Frieden durch Stärke«, sagte der Ministerpräsident.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Trump kündigt weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon an

Israel und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute erneut Verhandlungen führen – womöglich mit hochrangigen Vertretern. Es sei schon lange her, »dass die Führer der beiden Länder miteinander gesprochen« hätten, deutete Trump auf seinem Onlinenetzwerk an. Er wolle eine »kleine Atempause zwischen Israel und dem Libanon schaffen«.

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Genauere Details nannte Trump nicht. Auch Israel und der Libanon äußerten sich zunächst nicht. Zuletzt hatten sich Botschafter beider Staaten in den USA getroffen, direkte Verhandlungen zwischen Regierungschefs der Länder liegen Trump zufolge mehr als drei Jahrzehnte zurück.

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Netanjahu soll laut israelischer Ministerin mit Libanons Präsidenten telefonieren

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant für heute ein Telefonat mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun. Das geht aus einem Interview der israelischen Wissenschaftsministerin Gila Gamliel mit dem israelischen Armeesender hervor. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen den beiden Politikern. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hieß es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch.

Für das von US-Präsident Donald Trump angekündigte hochrangige Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben. Zuletzt gab es ein Treffen unter Vermittlung der USA auf Ebene der Botschafter.

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Iran soll angeblich Übergabe von angereichertem Uran zugestimmt haben

Das iranische Regime soll laut US-Präsident Donald Trump zugesichert haben, seine Bestände an angereichertem Uran zu übergeben – und damit eine zentrale Forderung der USA erfüllen zu wollen. »Sie haben zugestimmt, uns den Atomstaub zurückzugeben«, sagte Trump ohne Angabe weiterer Details. Vom Iran kam dazu zunächst keine Bestätigung.

Der US-Präsident zeigte sich zuversichtlich im Hinblick auf eine baldige Einigung mit dem Iran. Man stehe »sehr kurz« davor, ein Friedensabkommen zu erzielen, sagte Trump. Auch dazu nannte er keine Details. Am Wochenende war eine erste Gesprächsrunde zwischen dem Iran und den USA in Pakistan gescheitert. Derzeit ist zwischen den Kriegsparteien eine zweiwöchige Waffenruhe in Kraft. 

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Waffenruhe im Libanon tritt in Kraft

Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz ist eine von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe offiziell in Kraft getreten. Die Frist für die Feuerpause begann um 23 Uhr. Sie soll zunächst zehn Tage dauern. Trump hatte die Waffenruhe nach Gesprächen mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun angekündigt. Die Hisbollah war daran nicht beteiligt. Unklar war zunächst, inwieweit beide Seiten sie einhalten werden.

Netanjahu bestätigte die Waffenruhe in einer Videobotschaft, sagte jedoch, israelische Bodentruppen sollten auch während des zehntägigen Zeitraums in einer Pufferzone im Südlibanon bleiben. Die Hisbollah ließ zunächst offen, ob sie sich an die Feuerpause halten wird. Jede Waffenruhe müsse »umfassend für das gesamte libanesische Gebiet« gelten und dürfe keinerlei Truppenbewegungen Israels zulassen, forderte die Miliz. 

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Libanons Militär wirft Israel ⁠Verstöße gegen die Waffenruhe vor

Seit Inkrafttreten einer Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon hat es laut libanesischem Militär zeitweiligen ‌israelischen Beschuss ⁠auf Dörfer ​im Südlibanon gegeben. Die Bürger seien aufgerufen worden, ihre ​Rückkehr in die Ortschaften im Süden des Landes vorerst zu verschieben.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautete, dass kurz nach Inkrafttreten der Feuerpause Artilleriegranaten in der Nähe der Küstenstadt Tyros eingeschlagen seien. Zudem habe eine Drohne ein Auto in Haris im Südlibanon getroffen. 

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Krieg verläuft laut Trump »reibungslos«

US-Präsident Donald Trump steht dem Irankrieg trotz zahlreicher negativer Folgen positiv gegenüber. »Ich muss sagen, der Krieg im Iran verläuft reibungslos«, sagte Trump in einer Rede in Las Vegas. »Er dürfte ziemlich bald zu Ende sein.« Trotz steigender Energiepreise, Tod und Zerstörung sowie Sorgen über die Zukunft der Nato und des Nahen Ostens sei der Krieg »perfekt gewesen«, sagte Trump und lobte dabei die Stärke des US-Militärs.

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Vertriebene Libanesen kehren in zerstörte Heimatorte zurück

Nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Libanon sind Tausende Bewohner in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Nach mehr als sechs Wochen Krieg herrscht in den südlichen Vororten Beiruts großflächige Zerstörung, auch viele Verbindungswege in Richtung Süden wurden von der israelischen Armee angegriffen und zerstört. Die libanesische Armee kündigte an, an der Wiedereröffnung einer wichtigen Brücke in Richtung Süden zu arbeiten

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Mehr als eine halbe Million Menschen waren im Zuge des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah vertrieben worden. Ein Großteil der Binnenvertriebenen stammt aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses, der etwa 30 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt ist. Die israelische Armee hatte die Bewohner im Libanon noch kurz nach Inkrafttreten der Waffenruhe aufgerufen, sich nicht in dieses Gebiet zu begeben.

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Nahost-Außenminister beraten über Auswege aus dem Krieg

Die Außenminister der Türkei, Pakistans, Ägyptens und Saudi-Arabiens treffen sich heute im türkischen Antalya, um über eine mögliche Lösung des Irankriegs zu beraten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und bezieht sich dabei auf Personen aus dem Umfeld der türkischen Diplomatie bezieht.

Inhalt der Gespräche ist laut der nicht näher genannten Quelle die Entwicklung von regionalen Lösungen des Irankriegs "im Rahmen eines Ansatzes, der die regionale Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt". Die Außenminister der vier Länder hatten sich schon mehrfach getroffen, um über Auswege aus dem Irankrieg zu beraten, zuletzt zweimal im März.

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Macron sieht Waffenruhe gefährdet

Der französische Präsident hat sich besorgt über die Waffenruhe im Libanon geäußert. Auf X schrieb er, die Hisbollah müsse auf Waffen verzichten, während Israel die libanesische Souveränität zu respektieren habe und den Krieg beenden solle.

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J’apporte tout mon soutien au cessez-le-feu entre le Hezbollah et Israël tel que le Président Trump l’a annoncé hier.

J’exprime aussi ma préoccupation qu’il puisse d’ores et déjà être fragilisé par la poursuite d’opérations militaires.

Je demande la sécurité…

— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) April 17, 2026

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Pakistan bereitet weitere Verhandlungsrunden vor

In Pakistans Hauptstadt Islamabad werden aktuell weitere Gespräche zwischen dem Iran und den USA vorbereitet. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf pakistanische Sicherheitskreise, Registrierungen für Medienvertreter hätten begonnen und zusätzliches Sicherheitspersonal sei in die Stadt verlegt worden.

Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, hat demnach seinen seit Mittwoch andauernden Aufenthalt in Teheran verlängert. Munir gilt als wichtiger Vermittler zwischen den Kriegsparteien mit einem guten Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump.

Weiter hieß es, dass eine neuerliche Verhandlungsrunde größer sein würde als die vergangene, bei der am vergangenen Wochenende kein Ergebnis erzielt worden war. Für den Fall, dass es zu einer Einigung mit dem Iran kommt, hat Trump angekündigt, zur Vertragsunterzeichnung nach Islamabad zu reisen.

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Libanon meldet 13 Tote zu Beginn der Waffenruhe

Bei israelischen Angriffen auf die südlibanesische Küstenstadt Tyrus sind kurz vor Eintritt der Waffenruhe mit der Hisbollah nach libanesischen Angaben 13 Menschen getötet worden. Mehr als 35 Verletzte seien gezählt worden, sagte der Leiter des Zivilschutzes in Tyrus, Musa Nasrallah. "Wir gehen davon aus, dass sich noch mehr als 20 Menschen unter den Trümmern befinden". Die Suche nach weiteren Opfern dauere noch an.

Bei den Angriffen seien außerdem vier Gebäude im Stadtzentrum von Tyrus zerstört worden, wie der libanesische Zivilschutz bestätigte. Ein Gebäude wurde auch kurz nach Beginn der Waffenruhe getroffen.

Größtenteils erfolgten die Angriffe Nasrallah zufolge vor Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.

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Bundeswehreinsatz erst nach "stabiler Friedenslösung" 

Deutschland will sich erst im Falle einer "stabilen, nachhaltigen Friedenslösung" an einer Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus beteiligen. Während der Kampfhandlungen sei ein Einsatz nicht geplant, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen ​Meyer.

Grund für die vagen Kriterien eines Einsatzes der Bundeswehr ist möglicherweise die Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Paris. Heute Nachmittag wird er dort an Beratungen europäischer Regierungen zur Sicherung der Schifffahrt teilnehmen. Unter welchen Umständen der Einsatz europäischer Streitkräfte erfolgen könnte, soll dort besprochen werden.

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Libanesischer Präsident bezeichnet Waffenruhe als oberste Priorität

Libanons Präsident Joseph Aoun sieht die mit Israel vereinbarte Waffenruhe als "Chance für das Land." Die Libanesen hätten die Gelegenheit, Stabilität und Wiederaufbau voranzutreiben, sagte er vor dem Parlament.

Die nicht am Krieg beteiligte libanesische Armee sollte laut Aoun ihre Präsenz im von der terroristischen Hisbollah dominierten Südlibanon vergrößern. Ziel sei es, bewaffnete Milizen wie die Hisbollah außerhalb der libanesischen Armee zu verhindern.

Aoun sagte, die Festigung der Waffenruhe habe oberste Priorität. Dazu gehörten der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte. Die Waffenruhe sei ein Einstiegspunkt für weitere Verhandlungen. Sie würden lokal und international unterstützt.

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Selenskyj nimmt an Konferenz zur Straße von Hormus teil

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an der Konferenz zur Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus teil. Bundeskanzler Friedrich Merz ist ebenfalls zu den von Frankreich und Großbritannien geleiteten Beratungen gereist.

Erneut warnte Selenskyj davor, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ⁠die Lieferung von Luftabwehrwaffen an die Ukraine gefährde.

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EU-Staatschefs begrüßen Öffnung der Straße von Hormus

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und weitere EU-Regierungschefs haben sich erleichtert über die Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran gezeigt. Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell vorangetrieben. Macron sprach von einer Botschaft der Hoffnung. Zugleich hob er hervor, dass die Straße von Hormus vollständig und ohne Bedingungen geöffnet werden und das internationale Seerecht gewahrt werden müsse.

Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten können. 49 Staaten hatten laut Macron an der Konferenz teilgenommen, dutzend von ihnen hätten bereits mitgeteilt, an der Mission teilhaben zu wollen, sagte Starmer. Wie genau, ließ er jedoch offen. Eine weitere Planungsrunde werde bereits kommende Woche stattfinden.

Auch Italien werde sich beteiligen, kündigte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an. Dafür brauche es jedoch zuvor noch ein Mandat des Parlaments. Das Land könne sich dann an Minenräumung beteiligen. 

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Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe

Der Iran ​hat die Straße von Hormus vorerst vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben. Dies teilte der ​iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf ​X mit.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Merz fordert dauerhafte und uneingeschränkte Öffnung der Straße von Hormus

Bundeskanzler ​Friedrich Merz hat die völlige Freigabe der Straße von Hormus für die Schifffahrt gefordert. Nach der Hormus-Konferenz in Paris sprach er nach der Ankündigung zur Öffnung durch den Iran von einer "guten Nachricht". Zugleich forderte er, Durchfahrten müssten "in vollkommener Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht" möglich sein. Es dürfe "keinerlei Einschränkungen" geben, sagte der CDU-Politiker.

Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands, sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags.

Die Bundesregierung wolle sich zudem weiterhin um eine diplomatische Verständigung bemühen und Gespräche mit allen Akteuren, auch dem Iran, führen, sagte Merz. Die Regierung begrüße die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Der Nahe Osten müsse so schnell es geht zu Frieden und Stabilität zurückfinden. Mit Blick auf die USA sagte der Kanzler, dass der Krieg nicht zum "transatlantischen Stresstest" werden dürfe. 

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Schifffahrtsunternehmer Hapag-Lloyd meidet weiter Straße von Hormus

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd verzichtet weiter auf Fahrten durch die Straße von Hormus. Das Unternehmen teilte mit, das Risiko der Durchfahrt fortlaufend zu bewerten.

Hapag-Lloyd ist eine der weltweit führenden Reedereien. Das deutsche Transportunternehmen betreibt rund 300 Containerschiffe.

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USA "verbieten" Israel Trump zufolge weitere Angriffe auf Libanon

Die USA haben Israel nach Angaben von Präsident Donald Trump verboten, Ziele im Libanon anzugreifen. Die USA würden mit dem Libanon zusammenarbeiten und "die Situation mit der Hisbollah in angemessener Weise angehen", schrieb Trump auf seiner Onlineplattform und fügte hinzu:

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Am Donnerstag war eine zehntägige Waffenruhe im Libanon verkündet worden. Israel hat der Waffenruhe laut Regierungschef Benjamin Netanjahu auf Bitten Trumps zugestimmt. Zuvor hatte es in dem Land sechs Wochen lang Kämpfe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und der israelischen Armee gegeben.

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US-Börse reagiert auf Öffnung der Straße von Hormus

An der Wall Street wirkt sich die vom Iran verkündete Öffnung der Straße von Hormus auf die Ölpreise aus. Der Preis für das Nordseeöl Brent sank um rund zwölf Prozent auf 88 Dollar je Fass, der für das US-Öl WTI ebenfalls um rund zwölf Prozent auf 83 Dollar.

In der Folge stieg der Dow-Jones-Index um 1,3 Prozent auf ​49.213 Punkte. Auch die Indizes S&P 500 sowie Nasdaq stiegen deutlich; um 0,9 Prozent auf 7.102 Punkte sowie um 1,1 Prozent auf 24.365.

Beliebt waren bei Anlegern die Aktien von Fluggesellschaften und ‌Kreuzfahrtbetreibern: Die Papiere von Delta Air Lines ​gewannen sechs Prozent, die von Southwest Airlines acht Prozent. Aktien ⁠von Carnival, Norwegian ​Cruise und Royal Caribbean Cruises stiegen ebenfalls um mehr als sechs Prozent. Die Aktien der US-Energieunternehmen Chevron und Exxon Mobil gingen hingegen um 3,7 und ​fünf Prozent zurück. 

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Die USA würden mit dem Libanon zusammenarbeiten und "die Situation mit der Hisbollah in angemessener Weise angehen", schrieb Trump auf seiner Onlineplattform und fügte hinzu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T14:55:37.000Z","dateModified":"2026-04-17T14:56:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Schifffahrtsunternehmer Hapag-Lloyd meidet weiter Straße von Hormus","articleBody":"Schifffahrtsunternehmer Hapag-Lloyd meidet weiter Straße von HormusDie Hamburger Reederei Hapag-Lloyd verzichtet weiter auf Fahrten durch die Straße von Hormus. Das Unternehmen teilte mit, das Risiko der Durchfahrt fortlaufend zu bewerten.Hapag-Lloyd ist eine der weltweit führenden Reedereien. Das deutsche Transportunternehmen betreibt rund 300 Containerschiffe.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T14:45:40.000Z","dateModified":"2026-04-17T15:02:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz fordert dauerhafte und uneingeschränkte Öffnung der Straße von Hormus","articleBody":"Merz fordert dauerhafte und uneingeschränkte Öffnung der Straße von HormusBundeskanzler ​Friedrich Merz hat die völlige Freigabe der Straße von Hormus für die Schifffahrt gefordert. Nach der Hormus-Konferenz in Paris sprach er nach der Ankündigung zur Öffnung durch den Iran von einer "guten Nachricht". Zugleich forderte er, Durchfahrten müssten "in vollkommener Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht" möglich sein. Es dürfe "keinerlei Einschränkungen" geben, sagte der CDU-Politiker.Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands, sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags.Die Bundesregierung wolle sich zudem weiterhin um eine diplomatische Verständigung bemühen und Gespräche mit allen Akteuren, auch dem Iran, führen, sagte Merz. Die Regierung begrüße die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Der Nahe Osten müsse so schnell es geht zu Frieden und Stabilität zurückfinden. Mit Blick auf die USA sagte der Kanzler, dass der Krieg nicht zum "transatlantischen Stresstest" werden dürfe. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T14:37:51.000Z","dateModified":"2026-04-17T15:03:59.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_650/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofWaLpK79Tt2D7d9qwi/mofWkihB4rY33H3fEepW.jpeg","caption":"Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni (v.l.n.r.)","creditText":"Jeanne Accorsini/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-04-17T15:03:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_304/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofWaLpK79Tt2D7d9qwi/mofWkihB4rY33H3fEepW.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Staatschefs begrüßen Öffnung der Straße von Hormus","articleBody":"EU-Staatschefs begrüßen Öffnung der Straße von HormusFrankreichs Präsident Emmanuel Macron und weitere EU-Regierungschefs haben sich erleichtert über die Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran gezeigt. Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell vorangetrieben. Macron sprach von einer Botschaft der Hoffnung. Zugleich hob er hervor, dass die Straße von Hormus vollständig und ohne Bedingungen geöffnet werden und das internationale Seerecht gewahrt werden müsse.Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten können. 49 Staaten hatten laut Macron an der Konferenz teilgenommen, dutzend von ihnen hätten bereits mitgeteilt, an der Mission teilhaben zu wollen, sagte Starmer. Wie genau, ließ er jedoch offen. Eine weitere Planungsrunde werde bereits kommende Woche stattfinden.Auch Italien werde sich beteiligen, kündigte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an. Dafür brauche es jedoch zuvor noch ein Mandat des Parlaments. Das Land könne sich dann an Minenräumung beteiligen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T14:28:17.000Z","dateModified":"2026-04-17T14:52:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe","articleBody":"Iran öffnet Straße von Hormus während WaffenruheDer Iran ​hat die Straße von Hormus vorerst vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben. Dies teilte der ​iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf ​X mit. Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T14:04:20.000Z","dateModified":"2026-04-17T14:41:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/iran-oeffnet-strasse-von-hormus-fuer-dauer-der-waffenruhe-im-libanon","headline":"Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe im Libanon","description":"Die Straße von Hormus ist wieder offen: Der Iran hat die Meerenge vorerst für den Schiffsverkehr freigegeben. Der Ölpreis sank um rund zehn Prozent.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj nimmt an Konferenz zur Straße von Hormus teil","articleBody":"Selenskyj nimmt an Konferenz zur Straße von Hormus teilDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an der Konferenz zur Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus teil. Bundeskanzler Friedrich Merz ist ebenfalls zu den von Frankreich und Großbritannien geleiteten Beratungen gereist. Erneut warnte Selenskyj davor, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ⁠die Lieferung von Luftabwehrwaffen an die Ukraine gefährde.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T13:30:51.000Z","dateModified":"2026-04-17T14:36:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Libanesischer Präsident bezeichnet Waffenruhe als oberste Priorität","articleBody":"Libanesischer Präsident bezeichnet Waffenruhe als oberste PrioritätLibanons Präsident Joseph Aoun sieht die mit Israel vereinbarte Waffenruhe als "Chance für das Land." Die Libanesen hätten die Gelegenheit, Stabilität und Wiederaufbau voranzutreiben, sagte er vor dem Parlament.Die nicht am Krieg beteiligte libanesische Armee sollte laut Aoun ihre Präsenz im von der terroristischen Hisbollah dominierten Südlibanon vergrößern. Ziel sei es, bewaffnete Milizen wie die Hisbollah außerhalb der libanesischen Armee zu verhindern. Aoun sagte, die Festigung der Waffenruhe habe oberste Priorität. Dazu gehörten der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte. Die Waffenruhe sei ein Einstiegspunkt für weitere Verhandlungen. Sie würden lokal und international unterstützt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T13:01:35.000Z","dateModified":"2026-04-17T13:45:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_681/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofVh8KB6Aka7TGnPAiK/mofWKSsM6Aka7TGnPAiX.jpeg","caption":"Zur Festigung der Waffenruhe gehören laut Aoun der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte","creditText":"Markus Lenhardt/dpa","uploadDate":"2026-04-17T13:45:41.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofVh8KB6Aka7TGnPAiK/mofWKSsM6Aka7TGnPAiX.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Libanon meldet 13 Tote zu Beginn der Waffenruhe","articleBody":"Libanon meldet 13 Tote zu Beginn der WaffenruheBei israelischen Angriffen auf die südlibanesische Küstenstadt Tyrus sind kurz vor Eintritt der Waffenruhe mit der Hisbollah nach libanesischen Angaben 13 Menschen getötet worden. Mehr als 35 Verletzte seien gezählt worden, sagte der Leiter des Zivilschutzes in Tyrus, Musa Nasrallah. "Wir gehen davon aus, dass sich noch mehr als 20 Menschen unter den Trümmern befinden". Die Suche nach weiteren Opfern dauere noch an. Bei den Angriffen seien außerdem vier Gebäude im Stadtzentrum von Tyrus zerstört worden, wie der libanesische Zivilschutz bestätigte. Ein Gebäude wurde auch kurz nach Beginn der Waffenruhe getroffen.Größtenteils erfolgten die Angriffe Nasrallah zufolge vor Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T11:16:31.000Z","dateModified":"2026-04-17T12:22:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofUwgGK4rY33H3fEepK/mofVuJEg4rY33H3fEepR.jpeg","caption":"Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf die südlibanesische Stadt Tyrus","creditText":"Louisa Gouliamaki/Reuters","uploadDate":"2026-04-17T12:22:16.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofUwgGK4rY33H3fEepK/mofVuJEg4rY33H3fEepR.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundeswehreinsatz erst nach "stabiler Friedenslösung" ","articleBody":"Bundeswehreinsatz erst nach "stabiler Friedenslösung" Deutschland will sich erst im Falle einer "stabilen, nachhaltigen Friedenslösung" an einer Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus beteiligen. Während der Kampfhandlungen sei ein Einsatz nicht geplant, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen ​Meyer. Grund für die vagen Kriterien eines Einsatzes der Bundeswehr ist möglicherweise die Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Paris. Heute Nachmittag wird er dort an Beratungen europäischer Regierungen zur Sicherung der Schifffahrt teilnehmen. Unter welchen Umständen der Einsatz europäischer Streitkräfte erfolgen könnte, soll dort besprochen werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T10:45:51.000Z","dateModified":"2026-04-17T11:41:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Pakistan bereitet weitere Verhandlungsrunden vor","articleBody":"Pakistan bereitet weitere Verhandlungsrunden vorIn Pakistans Hauptstadt Islamabad werden aktuell weitere Gespräche zwischen dem Iran und den USA vorbereitet. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf pakistanische Sicherheitskreise, Registrierungen für Medienvertreter hätten begonnen und zusätzliches Sicherheitspersonal sei in die Stadt verlegt worden. Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, hat demnach seinen seit Mittwoch andauernden Aufenthalt in Teheran verlängert. Munir gilt als wichtiger Vermittler zwischen den Kriegsparteien mit einem guten Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump.Weiter hieß es, dass eine neuerliche Verhandlungsrunde größer sein würde als die vergangene, bei der am vergangenen Wochenende kein Ergebnis erzielt worden war. Für den Fall, dass es zu einer Einigung mit dem Iran kommt, hat Trump angekündigt, zur Vertragsunterzeichnung nach Islamabad zu reisen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-17T09:20:27.000Z","dateModified":"2026-04-17T10:09:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofUsnf64rY33H3fEepF/mofVBDik6Aka7TGnB8jx.jpeg","caption":"Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf (rechts) schüttelt Pakistans Armeechef Feldmarschall Asim Munir die Hand","creditText":"Hamed Malekpour/Islamic Consultative Assembly News Agency/AP/dpa","uploadDate":"2026-04-17T10:09:15.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofUsnf64rY33H3fEepF/mofVBDik6Aka7TGnB8jx.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nahost-Außenminister beraten über Auswege aus dem Krieg","articleBody":"Nahost-Außenminister beraten über Auswege aus dem KriegDie Außenminister der Türkei, Pakistans, Ägyptens und Saudi-Arabiens treffen sich heute im türkischen Antalya, um über eine mögliche Lösung des Irankriegs zu beraten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und bezieht sich dabei auf Personen aus dem Umfeld der türkischen Diplomatie bezieht.Inhalt der Gespräche ist laut der nicht näher genannten Quelle die Entwicklung von regionalen Lösungen des Irankriegs "im Rahmen eines Ansatzes, der die regionale Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt". 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Mathis Gann
Mathis Gann

US-Börse reagiert auf Öffnung der Straße von Hormus

An der Wall Street wirkt sich die vom Iran verkündete Öffnung der Straße von Hormus auf die Ölpreise aus. Der Preis für das Nordseeöl Brent sank um rund zwölf Prozent auf 88 Dollar je Fass, der für das US-Öl WTI ebenfalls um rund zwölf Prozent auf 83 Dollar.

In der Folge stieg der Dow-Jones-Index um 1,3 Prozent auf ​49.213 Punkte. Auch die Indizes S&P 500 sowie Nasdaq stiegen deutlich; um 0,9 Prozent auf 7.102 Punkte sowie um 1,1 Prozent auf 24.365.

Beliebt waren bei Anlegern die Aktien von Fluggesellschaften und ‌Kreuzfahrtbetreibern: Die Papiere von Delta Air Lines ​gewannen sechs Prozent, die von Southwest Airlines acht Prozent. Aktien ⁠von Carnival, Norwegian ​Cruise und Royal Caribbean Cruises stiegen ebenfalls um mehr als sechs Prozent. Die Aktien der US-Energieunternehmen Chevron und Exxon Mobil gingen hingegen um 3,7 und ​fünf Prozent zurück. 

Mathis Gann
Mathis Gann

USA „verbieten“ Israel Trump zufolge weitere Angriffe auf Libanon

Die USA haben Israel nach Angaben von Präsident Donald Trump verboten, Ziele im Libanon anzugreifen. Die USA würden mit dem Libanon zusammenarbeiten und „die Situation mit der Hisbollah in angemessener Weise angehen“, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform und fügte hinzu:
Israel wird den Libanon nicht länger bombardieren. Dies wurde ihnen von den USA VERBOTEN. Genug ist genug!!!

Donald Trump

Am Donnerstag war eine zehntägige Waffenruhe im Libanon verkündet worden. Israel hat der Waffenruhe laut Regierungschef Benjamin Netanjahu auf Bitten Trumps zugestimmt. Zuvor hatte es in dem Land sechs Wochen lang Kämpfe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz und der israelischen Armee gegeben.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Schifffahrtsunternehmer Hapag-Lloyd meidet weiter Straße von Hormus

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd verzichtet weiter auf Fahrten durch die Straße von Hormus. Das Unternehmen teilte mit, das Risiko der Durchfahrt fortlaufend zu bewerten.

Hapag-Lloyd ist eine der weltweit führenden Reedereien. Das deutsche Transportunternehmen betreibt rund 300 Containerschiffe.

David Rech
David Rech

Merz fordert dauerhafte und uneingeschränkte Öffnung der Straße von Hormus

Bundeskanzler ​Friedrich Merz hat die völlige Freigabe der Straße von Hormus für die Schifffahrt gefordert. Nach der Hormus-Konferenz in Paris sprach er nach der Ankündigung zur Öffnung durch den Iran von einer „guten Nachricht“. Zugleich forderte er, Durchfahrten müssten „in vollkommener Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht“ möglich sein. Es dürfe „keinerlei Einschränkungen“ geben, sagte der CDU-Politiker.

Der Bundeskanzler bekräftigte die Bereitschaft Deutschlands, sich an einem Einsatz in der Region zu beteiligen. Die Bundeswehr sei bereit, sich der Minenräumung anzuschließen, sagte er. Dafür brauche es jedoch eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der Bundesregierung und ein Mandat des Bundestags.

Die Bundesregierung wolle sich zudem weiterhin um eine diplomatische Verständigung bemühen und Gespräche mit allen Akteuren, auch dem Iran, führen, sagte Merz. Die Regierung begrüße die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Der Nahe Osten müsse so schnell es geht zu Frieden und Stabilität zurückfinden. Mit Blick auf die USA sagte der Kanzler, dass der Krieg nicht zum „transatlantischen Stresstest“ werden dürfe. 

Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni (v.l.n.r.)
Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und die italienische Ministerpräsidenten Giorgia Meloni (v.l.n.r.). Jeanne Accorsini/AFP/Getty Images

David Rech
David Rech

EU-Staatschefs begrüßen Öffnung der Straße von Hormus

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und weitere EU-Regierungschefs haben sich erleichtert über die Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran gezeigt. Nach der Hormus-Konferenz in Paris, zu der Frankreich und Großbritannien eingeladen hatten, teilte Macron mit, die Planung einer militärischen Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Region werde nun schnell vorangetrieben. Macron sprach von einer Botschaft der Hoffnung. Zugleich hob er hervor, dass die Straße von Hormus vollständig und ohne Bedingungen geöffnet werden und das internationale Seerecht gewahrt werden müsse.

Der britische Premierminister Keir Starmer sprach von einer produktiven Sitzung. Er betonte, eine militärische Mission werde rein defensiv sein und erst nach dem Beschluss einer Waffenruhe starten können. 49 Staaten hatten laut Macron an der Konferenz teilgenommen, dutzend von ihnen hätten bereits mitgeteilt, an der Mission teilhaben zu wollen, sagte Starmer. Wie genau, ließ er jedoch offen. Eine weitere Planungsrunde werde bereits kommende Woche stattfinden.

Auch Italien werde sich beteiligen, kündigte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an. Dafür brauche es jedoch zuvor noch ein Mandat des Parlaments. Das Land könne sich dann an Minenräumung beteiligen. 

Alena Kammer
Alena Kammer

Iran öffnet Straße von Hormus während Waffenruhe

Der Iran ​hat die Straße von Hormus vorerst vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben. Dies teilte der ​iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf ​X mit.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Selenskyj nimmt an Konferenz zur Straße von Hormus teil

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nimmt an der Konferenz zur Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus teil. Bundeskanzler Friedrich Merz ist ebenfalls zu den von Frankreich und Großbritannien geleiteten Beratungen gereist.

Erneut warnte Selenskyj davor, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ⁠die Lieferung von Luftabwehrwaffen an die Ukraine gefährde.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Libanesischer Präsident bezeichnet Waffenruhe als oberste Priorität

Libanons Präsident Joseph Aoun sieht die mit Israel vereinbarte Waffenruhe als „Chance für das Land.“ Die Libanesen hätten die Gelegenheit, Stabilität und Wiederaufbau voranzutreiben, sagte er vor dem Parlament.
Die nicht am Krieg beteiligte libanesische Armee sollte laut Aoun ihre Präsenz im von der terroristischen Hisbollah dominierten Südlibanon vergrößern. Ziel sei es, bewaffnete Milizen wie die Hisbollah außerhalb der libanesischen Armee zu verhindern.

Aoun sagte, die Festigung der Waffenruhe habe oberste Priorität. Dazu gehörten der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte. Die Waffenruhe sei ein Einstiegspunkt für weitere Verhandlungen. Sie würden lokal und international unterstützt.

Zur Festigung der Waffenruhe gehören laut Aoun der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte
Zur Festigung der Waffenruhe gehören laut Aoun der vollständige Rückzug israelischer Truppen aus Gebieten im Süden, die Rückführung von Gefangenen sowie die Lösung der Grenzkonflikte. Markus Lenhardt/dpa

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Libanon meldet 13 Tote zu Beginn der Waffenruhe

Bei israelischen Angriffen auf die südlibanesische Küstenstadt Tyrus sind kurz vor Eintritt der Waffenruhe mit der Hisbollah nach libanesischen Angaben 13 Menschen getötet worden. Mehr als 35 Verletzte seien gezählt worden, sagte der Leiter des Zivilschutzes in Tyrus, Musa Nasrallah. „Wir gehen davon aus, dass sich noch mehr als 20 Menschen unter den Trümmern befinden“. Die Suche nach weiteren Opfern dauere noch an.

Bei den Angriffen seien außerdem vier Gebäude im Stadtzentrum von Tyrus zerstört worden, wie der libanesische Zivilschutz bestätigte. Ein Gebäude wurde auch kurz nach Beginn der Waffenruhe getroffen.

Größtenteils erfolgten die Angriffe Nasrallah zufolge vor Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.
Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf die südlibanesische Stadt Tyrus
Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf die südlibanesische Stadt Tyrus. Louisa Gouliamaki/Reuters

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Bundeswehreinsatz erst nach „stabiler Friedenslösung“ 

Deutschland will sich erst im Falle einer „stabilen, nachhaltigen Friedenslösung“ an einer Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus beteiligen. Während der Kampfhandlungen sei ein Einsatz nicht geplant, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen ​Meyer.

Grund für die vagen Kriterien eines Einsatzes der Bundeswehr ist möglicherweise die Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Paris. Heute Nachmittag wird er dort an Beratungen europäischer Regierungen zur Sicherung der Schifffahrt teilnehmen. Unter welchen Umständen der Einsatz europäischer Streitkräfte erfolgen könnte, soll dort besprochen werden.

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Pakistan bereitet weitere Verhandlungsrunden vor

In Pakistans Hauptstadt Islamabad werden aktuell weitere Gespräche zwischen dem Iran und den USA vorbereitet. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf pakistanische Sicherheitskreise, Registrierungen für Medienvertreter hätten begonnen und zusätzliches Sicherheitspersonal sei in die Stadt verlegt worden.

Pakistans Armeechef, Feldmarschall Asim Munir, hat demnach seinen seit Mittwoch andauernden Aufenthalt in Teheran verlängert. Munir gilt als wichtiger Vermittler zwischen den Kriegsparteien mit einem guten Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump.

Weiter hieß es, dass eine neuerliche Verhandlungsrunde größer sein würde als die vergangene, bei der am vergangenen Wochenende kein Ergebnis erzielt worden war. Für den Fall, dass es zu einer Einigung mit dem Iran kommt, hat Trump angekündigt, zur Vertragsunterzeichnung nach Islamabad zu reisen.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf (rechts) schüttelt Pakistans Armeechef Feldmarschall Asim Munir die Hand
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf (rechts) schüttelt Pakistans Armeechef Feldmarschall Asim Munir die Hand. Hamed Malekpour/Islamic Consultative Assembly News Agency/AP/dpa

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Nahost-Außenminister beraten über Auswege aus dem Krieg

Die Außenminister der Türkei, Pakistans, Ägyptens und Saudi-Arabiens treffen sich heute im türkischen Antalya, um über eine mögliche Lösung des Irankriegs zu beraten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und bezieht sich dabei auf Personen aus dem Umfeld der türkischen Diplomatie bezieht.

Inhalt der Gespräche ist laut der nicht näher genannten Quelle die Entwicklung von regionalen Lösungen des Irankriegs „im Rahmen eines Ansatzes, der die regionale Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt“. Die Außenminister der vier Länder hatten sich schon mehrfach getroffen, um über Auswege aus dem Irankrieg zu beraten, zuletzt zweimal im März.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Macron sieht Waffenruhe gefährdet

Der französische Präsident hat sich besorgt über die Waffenruhe im Libanon geäußert. Auf X schrieb er, die Hisbollah müsse auf Waffen verzichten, während Israel die libanesische Souveränität zu respektieren habe und den Krieg beenden solle.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Vertriebene Libanesen kehren in zerstörte Heimatorte zurück

Nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Libanon sind Tausende Bewohner in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Nach mehr als sechs Wochen Krieg herrscht in den südlichen Vororten Beiruts großflächige Zerstörung, auch viele Verbindungswege in Richtung Süden wurden von der israelischen Armee angegriffen und zerstört. Die libanesische Armee kündigte an, an der Wiedereröffnung einer wichtigen Brücke in Richtung Süden zu arbeiten
Vertriebene Bewohner durchqueren das Gebiet um Qasmieh auf dem Weg zurück in ihre Heimat im Südlibanon
Vertriebene Bewohner durchqueren das Gebiet um Qasmieh auf dem Weg zurück in ihre Heimat im Südlibanon. Ibrahim Amro/AFP/Getty Images
Mehr als eine halbe Million Menschen waren im Zuge des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah vertrieben worden. Ein Großteil der Binnenvertriebenen stammt aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses, der etwa 30 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt ist. Die israelische Armee hatte die Bewohner im Libanon noch kurz nach Inkrafttreten der Waffenruhe aufgerufen, sich nicht in dieses Gebiet zu begeben.

Mathias Peer
Mathias Peer

Krieg verläuft laut Trump »reibungslos«

US-Präsident Donald Trump steht dem Irankrieg trotz zahlreicher negativer Folgen positiv gegenüber. »Ich muss sagen, der Krieg im Iran verläuft reibungslos«, sagte Trump in einer Rede in Las Vegas. »Er dürfte ziemlich bald zu Ende sein.« Trotz steigender Energiepreise, Tod und Zerstörung sowie Sorgen über die Zukunft der Nato und des Nahen Ostens sei der Krieg »perfekt gewesen«, sagte Trump und lobte dabei die Stärke des US-Militärs.
US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump. Jim Watson/AFP/Getty Images