Irankrieg: Iran will laut Trump ein neues Friedensabkommen verhandeln



Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier:

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Ein "Deal" mit Iran laut Trump nicht entscheidend

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. "Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht", sagte Trump. 

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Zugleich sprach Trump von "sehr tiefgehenden Verhandlungen" mit dem Iran. Das US-Militär suche aktuell in der Straße von Hormus nach Minen, sagte Trump. Der Iran dementierte aber, dass US-Kriegsschiffe die Meerenge durchfahren haben.

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USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag

Die Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche nach rund 15 Stunden in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten.

Die Verhandlungen ‌sollen heute nach Sonnenaufgang ​fortgesetzt werden, berichtet die Nachrichtenagentur Mehr. Nach Angaben des Weißen Hauses liefen die Gespräche bis weit nach Mitternacht.  

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USA unterbreiten laut Vance dem Iran "letztes und bestes Angebot"

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Der US-Vizepräsident JD Vance, der für die USA die Friedensverhandlungen mit dem Iran führt, hat die Gespräche für gescheitert erklärt. Die US-Delegation werde nun ohne eine Übereinkunft in die USA zurückkehren, sagte Vance auf einer Pressekonferenz nach dem Ende einer nächtlichen Gesprächsrunde in Islamabad. 

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Beide Seiten hätten 21 Stunden lang verhandelt, aber der Iran habe sich entschieden, die Bedingungen der USA nicht zu akzeptieren, sagte Vance weiter. Er sprach von "Unzulänglichkeiten" bei den Gesprächen.

Iranische Staatsmedien und die iranische Regierung hatten zuvor gesagt, die Verhandlungen würden am Sonntag fortgesetzt. Vance kündigte stattdessen die Abreise der Amerikaner an.  "Dem Iran sei aber noch ein "letztes und bestes Angebot" unterbreitet worden, erklärte Vance kurz vor seinem Abflug aus Pakistan.

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Pakistan ruft zum Einhalten der Waffenruhe auf

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat der Vermittler Pakistan beide Länder aufgefordert, weiter die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. Dies sei "zwingend erforderlich", sagte der pakistanische Außenminister Ishaq Dar am Morgen. Pakistan werde weiter als Vermittler dienen, um einen Dialog zwischen Washington und Teheran zu ermöglichen.

Vertreter der USA und des Iran hatten am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad unter pakistanischer Vermittlung Gespräche für eine Friedenslösung aufgenommen. US-Vizepräsident JD Vance erklärte die Gespräche aber am Sonntag nach einem 21-stündigen Verhandlungsmarathon für gescheitert und reise aus Pakistan ab.

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Iran kritisiert "überzogene und unzulässige" Forderungen der USA

Die iranische Staatsnachrichtenagentur Tasnim hat das Ende der Verhandlungen mit den USA bestätigt. Überzogene ​Forderungen der USA hätten einen gemeinsamen Rahmen und ein Abkommen verhindert, heißt es.

Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb kurz vor der Pressekonferenz von JD Vance auf X, bis in den frühen Morgen hätte es "intensive Verhandlungen" über die Straße von Hormus, das Atomprogramm, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Kriegsende gegeben. Der Erfolg der Gespräche hänge aber "von der Ernsthaftigkeit und dem guten Willen" der Gegenseite ab, von "überzogenen und unzulässigen Forderungen abzusehen und die legitimen Rechte und Interessen des Iran anzuerkennen".

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Staatsmedien nannten die Straße von Hormus als einen zentralen Streitpunkt. US-Vizepräsident Vance äußerte sich dazu nicht im Detail. Er sagte lediglich, man habe bislang nicht gesehen, dass sich der Iran grundlegend dazu verpflichte, langfristig keine Atomwaffen zu entwickeln.  

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Iranischer Unterhändler gibt USA Schuld am Scheitern der Gespräche

Der iranische Chefunterhändler bei den Friedensgesprächen in Pakistan hat die USA für den ergebnislosen Ausgang des Treffens verantwortlich gemacht. Der Iran habe während der 21 Stunden dauernden Verhandlungen "zukunftsweisende Initiativen" vorgelegt, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. Die USA hätten jedoch nicht das Vertrauen der iranischen Seite gewinnen können. Sie müssten jetzt entscheiden, ob sie das überhaupt wollten.

Die Vereinigten Staaten hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu "diktieren", schrieb der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der 2025 die Atomverhandlungen zwischen Iran und den USA geleitet hatte. Die USA müssten lernen, dass sich der Iran keine Bedingungen stellen lasse.

Iranische Staatsmedien hatten berichtet, die wichtigsten Streitpunkte seien das iranische Atomprogramm und die Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus gewesen.

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Israel bereitet sich auf Weiterführung des Krieges vor

Die israelische Armee stellt sich nach den gescheiterten Friedensgesprächen zwischen dem Iran und den USA auf eine Wiederaufnahme des Krieges ein. Generalstabschef Ejal Zamir habe die Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen, berichtete das israelische Nachrichtenportal ynet. Die israelische Armee beschleunigt demnach Planung, Zielerfassung und Einsatzbereitschaft in allen Teilstreitkräften. Parallel werden Luftabwehr und Heimatschutz verstärkt und Szenarien einer Eskalation an mehreren Fronten durchgespielt.

Allerdings sei noch keine finale Entscheidung getroffen worden, ob die Angriffe fortgesetzt werden sollen. Benjamin Netanjahu hatte am Samstagabend gesagt, der Krieg gegen den Iran sei weiterhin nicht beendet.

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Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an

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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Straße von Hormus mithilfe der US-Marine zu blockieren. Kein Schiff dürfe die Meerenge vorerst verlassen oder befahren, schrieb er auf Truth Social. Die Seeblockade werde mit sofortiger Wirkung beginnen. Dem Iran drohte er mit Vergeltung, sollten die US-Schiffe dabei gestört werden: "Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe schießt, ⁠wird zur Hölle ​gejagt", schrieb er.

Zudem habe er Anweisung erteilt, jedes Schiff in internationalen Gewässern abzufangen, das ⁠eine ​Gebühr ‌an den Iran ‌für die Durchfahrt ​der Straße von Hormus gezahlt habe. "Niemand, der eine illegale Maut bezahlt, wird eine sichere Passage auf hoher See haben", schrieb Trump. Was genau mit den abgefangenen Schiffen geschehen soll, ließ er offen.

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Gefechte in Hochburg der Hisbollah-Miliz im Südlibanon dauern an

In einer Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanons kommt es nach israelischen und libanesischen Berichten weiter zu heftigen Kämpfen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, israelische Truppen seien noch weiter nach Bint Dschubail vorgedrungen. Im Ort, der wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, sind den Berichten zufolge seit Tagen mehrere Hisbollah-Kämpfer eingeschlossen.

Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete von heftigem Beschuss der Ortschaft aus der Luft. Soldaten hätten in dem Ort mehrere Wohnhäuser gesprengt, berichtete die libanesische Nachrichtenagentur NNA.

Die Hisbollah teilte mit, sie habe in dem Gebiet mehrere israelische Soldaten mit Raketen angegriffen. Laut dem Hisbollah-Sender Al-Manar versuchen israelische Truppen Bint Dschubail komplett einzukreisen und Straßen in der Umgebung abzuschneiden.

Die israelische Armee teilte mit, in den letzten Tagen seien mindestens 20 Hisbollah-Kämpfer auf dem Gelände eines Regierungskrankenhauses in Bint Dschubail getötet worden. Vorwürfe des Militärs, die Hisbollah habe in der Klinik Waffen gelagert und von dort aus israelische Soldaten beschossen, ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Von der Hisbollah gab es dazu zunächst keine Angaben. 

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Iran bekräftigt hartes Vorgehen gegen Militärschiffe in der Straße von Hormus

Nach der Ankündigung einer Seeblockade durch US-Präsident Donald Trump erklärt die iranische Revolutionsgarde erneut, jeder Versuch von Militärschiffen, sich der Straße ​von Hormus zu nähern, werde als Verstoß gegen den Waffenstillstand gewertet. Der Iran werde darauf "hart und entschlossen" reagieren. Die Meerenge stehe unter der Kontrolle und dem "intelligenten Management" der iranischen Marine. Sie sei für die "sichere Durchfahrt nichtmilitärischer Schiffe gemäß spezifischer Vorschriften" offen, teilte die Revolutionsgarde mit. Fast wortgleich hatte sich der Iran bereits gestern geäußert.

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US-Blockade iranischer Häfen soll morgen Nachmittag beginnen

Das US-Militär will morgen mit der Sperrung iranischer Häfen beginnen. Die Blockade werde Schiffe stoppen, die iranische Häfen und Küstengebiete ansteuerten oder verließen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando auf X mit. Das gelte für Schiffe aller Nationen. Die Blockade beginne um 10 Uhr US-Ostküstenzeit – also um 16 Uhr MESZ.

Zugleich schrieb das Regionalkommando, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, deren Ziel oder Startpunkt nicht ein iranischer Hafen ist, durch das US-Militär nicht beeinträchtigt werde.

Der Verkehr in der Meerenge bleibt auch nach Beginn der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran eingeschränkt. Nach Angaben von Trackingdiensten haben seitdem mehr als 40 Handelsschiffe die Straße von Hormus passiert.

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Iranische Militärführung wirft den USA Piraterie in der Straße von Hormus vor

Das iranische Militär hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus als "Akt der Piraterie" bezeichnet. Ein Sprecher der iranischen Militärführung sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme. "Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden." Das iranische Militär teilte mit: Kein Hafen am Persischen Golf oder am Golf von Oman werde sicher bleiben, falls iranische Häfen gefährdet seien.

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Zuvor hatte der Iran die Straße von Hormus selbst als Druckmittel im Krieg gegen die USA und Israel verwendet. In den vergangenen Wochen griff er wiederholt Schiffe in der wichtigen Seefahrtsstraße an und legte Minen, um die Durchfahrt zu erschweren.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll ab 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen. Nach Angaben des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) wird ab diesem Zeitpunkt der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.

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Frankreich und Großbritannien organisieren möglichen Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Zur "Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus" hat Frankreich eine Konferenz in den kommenden Tagen angekündigt. Diese werde man gemeinsam mit Großbritannien organisieren, teilte Präsident Emmanuel Macron auf X mit. Dabei gehe es um einen multinationalen und klar defensiven Marineeinsatz, der getrennt von den Kriegsparteien agieren solle, sobald die Lage dies erlaube.

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Türkei äußert Bedenken hinsichtlich internationaler Mission in der Straße von Hormus

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich zurückhaltend zur Idee einer internationalen Marinemission zur Sicherung der Straße von Hormus geäußert. Ein solcher Einsatz berge viele Schwierigkeiten, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Fidan, der in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten, dem Iran und dem Vermittler Pakistan steht, fordert, dass die Straße von ​Hormus über Diplomatie wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden soll.

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Von der Leyen fordert Ende der Angriffe auf den Libanon

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die anhaltende Blockade der Straße von Hormus als "sehr schädigend“ bezeichnet und die Angriffe auf den Libanon verurteilt. Die EU befürchte, dass die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon den Friedensprozess zum Scheitern bringen könnten. Die EU stelle Hilfen für Menschen im Libanon bereit, diese könnten aber niemals die Sicherheit eines permanenten Friedens ersetzen. Sie rufe alle Parteien dazu auf, die Souveränität des Libanon zu respektieren und Kriegshandlungen einzustellen. 

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Netanjahu begrüßt US-Blockade der Straße von Hormus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich für die angekündigte US-Blockade iranischer Häfen durch die USA ausgesprochen. Israel stehe hinter dem "starken Standpunkt" von US-Präsident Donald Trump, wonach die Seeblockade eingeführt werden solle, sagte Netanjahu. Die israelische Regierung unterstütze die Haltung der USA, dass der Iran sämtliches angereichertes Atommaterial entfernen und mehrere Jahrzehnte lang auf eine Urananreicherung innerhalb des Landes verzichten müsse. 

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Indien zahlt laut iranischem Botschafter keine Gebühren für Schiffe in der Straße von Hormus

Indische Tanker, die die Straße von Hormus bereits passiert haben, haben dafür keine Gebühren an den Iran gezahlt. Das sagte der iranische Botschafter in Neu-Delhi, Mohammad Fathali, und reagierte damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Schiffen die Durchfahrt zu verweigern, die Zahlungen an den Iran leisten. "Sie können die indische Regierung fragen, ob wir bisher irgendetwas in Rechnung gestellt haben“, sagte Fathali bei einer Pressekonferenz in der iranischen Botschaft.

Zugleich betonte der Botschafter die engen Beziehungen beider Länder: "In dieser schwierigen Zeit pflegen wir gute Beziehungen. Wir glauben, dass der Iran und Indien gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Schicksal teilen.“ Indien hat wiederholt bestritten, Gebühren gezahlt zu haben, um die Durchfahrt von neun Schiffen mit Flüssiggas (LPG) durch die strategisch wichtige Wasserstraße zu sichern. Indien gibt an, dass 15 unter indischer Flagge fahrende Schiffe weiterhin im Persischen Golf festsitzen. Etwa die Hälfte der indischen Rohöl- und LPG-Lieferungen wird durch die Straße von Hormus transportiert.

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Britische Seefahrtsbehörde berichtet von neuen Regelungen für Straße von Hormus

Der britischen maritimen Lagebildstelle UKMTO (United Kingdom Maritime Trade Operations) wurde eigenen Angaben zufolge mitgeteilt, dass um 16 Uhr (MESZ) Zugangsbeschränkungen für den Seeverkehr in Kraft treten, die iranische Häfen und Küstengebiete betreffen. Laut UKMTO gelten die Beschränkungen für den Arabischen Golf, den Golf von Oman sowie das Arabische Meer östlich der Straße von Hormus.

Weiter teilte die Organisation mit, dass die Zugangsbeschränkungen unterschiedslos für alle Schiffe gelten sollen, die iranische Häfen, Ölterminals oder Küstenanlagen anlaufen – unabhängig davon, unter welcher Flagge sie fahren. Zwar gelte die Regelung nicht für Schiffe, die nicht-iranische Ziele anlaufen, allerdings müssten auch diese mit militärischer Präsenz in der Straße von Hormus rechnen.

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UKMTO ADVISORY 035-26

Click here to read the full advisory⤵️https://t.co/j41t1C0Hfb#MaritimeSecurity #MarSec pic.twitter.com/wxUnNCXSaV

— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) April 13, 2026

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Trump droht Iran mit Zerstörung von Schiffen

US-Präsident Donald Trump verbreitet über seine Onlineplattform erneut Drohungen gegen den Iran. Die iranische Marine liege zwar auf dem Grund des Meeres und sei komplett ausgelöscht, schrieb Trump. Sie habe aber noch eine kleine Anzahl von sogenannten "schnellen Angriffsschiffen". Diese hätten die USA nicht als Bedrohung angesehen und deshalb nicht attackiert, schrieb Trump.

Sollten sich diese Schiffe der US-Blockade der Straße von Hormus nähern, würden sie "umgehend eliminiert", schrieb Trump. Dafür werde man dieselbe Methode benutzen wie bei der Zerstörung von Drogenbooten. In der Karibik hatte das US-Militär immer wieder Boote angeblicher Drogendealer aus der Luft zerstört.

Die US-Blockade der Straße von Hormus soll seit 16 Uhr gelten. Das hatte die US-Regierung im Vorfeld angekündigt. 

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Gesundheitsministerium meldet mehr als 2.000 Tote im Libanon

Seit dem erneuten Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz Anfang März sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 2.089 Menschen getötet worden. Die Behörde erhöhte damit ihre Angabe vom Sonntag um weitere 34 Tote. Zudem seien insgesamt 6.762 Menschen verletzt worden. Unter den Getöteten seien 252 Frauen, 166 Kinder und 88 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, hieß es weiter. Allein am vergangenen Wochenende starben bei Angriffen laut Angaben mehr als 160 Menschen.

Israel attackiert bei seinem Kampf gegen die Hisbollah immer wieder auch dicht besiedeltes Gebiet, mit der Begründung, dort befänden sich Stellungen der Miliz. Allerdings legt das Militär dafür in vielen Fällen keine Belege vor.

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Eine Idee, die viel Schaden anrichten kann

Seit 16 Uhr ist die US-Blockade der Straße von Hormus offiziell in Kraft. Und schon im Vorhinein zeigte sich die Unruhe in der Region: Viele Öltanker, die nach der angekündigten Waffenruhe auf eine Durchfahrt gehofft hatten, kehrten wieder um. Der Iran und die USA ergingen sich derweil in gegenseitigen Drohgebärden, man würde jede Intervention der Gegenseite militärisch beantworten.

Trumps Idee dürfte jedoch auch weit über den Persischen Golf hinaus Schaden anrichten. Vieles zur Umsetzung der Blockade ist unklar. Gerade der asiatische Markt ist auf das Öl, das durch die Meerenge transportiert wird, angewiesen. Und auch in Deutschland machen sich die Unsicherheiten in der Straße von Hormus bemerkbar.

Lesen Sie hier alles zu den möglichen Folgen der US-Blockade:

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Nouripour fordert mehr deutsche und europäische Initiative für Kriegsende

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat sich für mehr europäisches und deutsches Engagement bei diplomatischen Bemühungen um ein dauerhaftes Ende des Irankriegs ausgesprochen. "Das reicht halt nicht, wenn der deutsche Außenminister immer noch kraftvoll seine Sorgen zum Ausdruck bringt", sagte der Bundestagsvizepräsident dem Sender Welt TV mit Blick auf den deutschen Chefdiplomaten Johann Wadephul (CDU). 
Die entscheidende Frage sei, was Europa tun könne, "wenn unsere Interessen so unter die Räder geraten und es so aussieht, als hätten wir keinen Einfluss". Ein eigener Beitrag Europas müsse nicht zwingend militärisch sein. Die Kommunistische Partei Chinas etwa mache "andauernd Zehn-Punkte-Pläne, die sie in die Welt raushauen, damit finden sie überhaupt statt", sagte Nouripour. "Wir finden nicht einmal statt derzeit." 

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Schah-Sohn Pahlavi will iranische Exilopposition hinter sich vereinen

Der Sohn des ehemaligen Schahs im Iran ist eigenen Angaben zufolge mit verschiedenen Gruppen der iranischen Exilopposition im Austausch. Er wolle nicht nur eine einzelne Gruppierung oder Idee unterstützen, sondern "als einende nationale Figur" agieren, sagte Reza Pahlavi bei einem Besuch im schwedischen Parlament. Im Hinblick auf die Frage, wie er zur Einigung der tief gespaltenen Opposition beitragen wolle, sagte Pahlavi: "Ich spreche mit ihnen, ich führe Dialoge mit ihnen, ich treffe mich mit ihnen." Mit wem er konkret in Kontakt steht, teilte er nicht mit.

Die iranische Opposition ist tief gespalten und zu überwiegenden Teilen schon vor Langem ins Ausland geflohen. Die Exilgruppierungen bestehen unter anderem aus ethnischen Minderheiten, liberalen Kreisen und linken Bewegungen, die wiederum mit den Anhängern des 1979 gestürzten Schahs konkurrieren, die Pahlavi unterstützen. Pahlavi lebt in den USA im Exil und spricht sich für eine säkulare Demokratie im Iran aus.

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US-Blockade hat laut Trump begonnen

Die US-Blockade der Straße von Hormus hat begonnen. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Der Präsident sagte außerdem, dass der Iran die USA angerufen hätte und einen "Deal“ anstrebten. Vor Journalisten im Weißen Haus betonte Trump erneut, dass der "Iran keine nuklearen Waffen haben wird". Kein Land dürfe die Welt erpressen. 

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Iran strebt laut Trump "einen Deal" an 

Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad behauptet US-Präsident Donald Trump, die Iraner hätten sich bei den USA gemeldet. "Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden", sagte Trump in Washington DC. Ihm zufolge will die iranische Führung "einen Deal machen". Weitere Angaben zu den iranischen Vertretern, die nach seiner Aussage die USA kontaktiert haben, machte er nicht. Auch vonseiten des Iran gab es bislang keine öffentliche Äußerung zu der Behauptung von Trump

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Hisbollah-Chef fordert Absage der Verhandlungen mit Israel

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wollen die libanesische Regierung und Israel morgen in Washington direkte Gespräche auf politischer Ebene aufnehmen. Vor dem Treffen hat der Chef der Hisbollah zum Abbruch der anstehenden Gespräche aufgerufen. In einer Fernsehansprache forderte Naim Kassim die Regierung in Beirut auf, eine "historische Haltung“ einzunehmen und das Treffen nicht stattfinden zu lassen.
Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon und eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah im Libanon an. Die libanesische Regierung will zunächst vor allem eine Waffenruhe im derzeitigen Krieg und einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanons erreichen.

Die Hisbollah lehnt die Forderungen Israels bislang ab. Kassim sagte, Entscheidungen über Verhandlungen müssten im Land gemeinsam getragen werden. "Lasst uns gemeinsam der Aggression entgegentreten, und danach können wir uns über die Zukunft verständigen“, sagte er. Verhandlungen kämen einer Reihe freiwilliger Zugeständnisse gleich.

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Vor dem Treffen hat der Chef der Hisbollah zum Abbruch der anstehenden Gespräche aufgerufen. In einer Fernsehansprache forderte Naim Kassim die Regierung in Beirut auf, eine "historische Haltung“ einzunehmen und das Treffen nicht stattfinden zu lassen.Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon und eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah im Libanon an. Die libanesische Regierung will zunächst vor allem eine Waffenruhe im derzeitigen Krieg und einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanons erreichen.Die Hisbollah lehnt die Forderungen Israels bislang ab. Kassim sagte, Entscheidungen über Verhandlungen müssten im Land gemeinsam getragen werden. "Lasst uns gemeinsam der Aggression entgegentreten, und danach können wir uns über die Zukunft verständigen“, sagte er. 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Er wolle nicht nur eine einzelne Gruppierung oder Idee unterstützen, sondern "als einende nationale Figur" agieren, sagte Reza Pahlavi bei einem Besuch im schwedischen Parlament. Im Hinblick auf die Frage, wie er zur Einigung der tief gespaltenen Opposition beitragen wolle, sagte Pahlavi: "Ich spreche mit ihnen, ich führe Dialoge mit ihnen, ich treffe mich mit ihnen." Mit wem er konkret in Kontakt steht, teilte er nicht mit.Die iranische Opposition ist tief gespalten und zu überwiegenden Teilen schon vor Langem ins Ausland geflohen. Die Exilgruppierungen bestehen unter anderem aus ethnischen Minderheiten, liberalen Kreisen und linken Bewegungen, die wiederum mit den Anhängern des 1979 gestürzten Schahs konkurrieren, die Pahlavi unterstützen. Pahlavi lebt in den USA im Exil und spricht sich für eine säkulare Demokratie im Iran aus.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T17:01:17.000Z","dateModified":"2026-04-13T17:57:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_672/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoezniwR2f6aF1V194bA/moeztGzQ2f6aF1V194bM.jpeg","caption":"Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs im Iran","creditText":"Fredrik Sandberg/TT News Agency/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-04-13T17:09:15.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_315/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoezniwR2f6aF1V194bA/moeztGzQ2f6aF1V194bM.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Blockade hat laut Trump begonnen","articleBody":"US-Blockade hat laut Trump begonnenDie US-Blockade der Straße von Hormus hat begonnen. 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"Das reicht halt nicht, wenn der deutsche Außenminister immer noch kraftvoll seine Sorgen zum Ausdruck bringt", sagte der Bundestagsvizepräsident dem Sender Welt TV mit Blick auf den deutschen Chefdiplomaten Johann Wadephul (CDU). Die entscheidende Frage sei, was Europa tun könne, "wenn unsere Interessen so unter die Räder geraten und es so aussieht, als hätten wir keinen Einfluss". Ein eigener Beitrag Europas müsse nicht zwingend militärisch sein. Die Kommunistische Partei Chinas etwa mache "andauernd Zehn-Punkte-Pläne, die sie in die Welt raushauen, damit finden sie überhaupt statt", sagte Nouripour. 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Und schon im Vorhinein zeigte sich die Unruhe in der Region: Viele Öltanker, die nach der angekündigten Waffenruhe auf eine Durchfahrt gehofft hatten, kehrten wieder um. Der Iran und die USA ergingen sich derweil in gegenseitigen Drohgebärden, man würde jede Intervention der Gegenseite militärisch beantworten. Trumps Idee dürfte jedoch auch weit über den Persischen Golf hinaus Schaden anrichten. Vieles zur Umsetzung der Blockade ist unklar. Gerade der asiatische Markt ist auf das Öl, das durch die Meerenge transportiert wird, angewiesen. Und auch in Deutschland machen sich die Unsicherheiten in der Straße von Hormus bemerkbar.Lesen Sie hier alles zu den möglichen Folgen der US-Blockade:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T16:01:55.000Z","dateModified":"2026-04-13T16:39:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/strasse-von-hormus-usa-blockade-trump-iran-oel-faq","headline":"Was bedeutet eine US-Blockade der Straße von Hormus?","description":"Millionen Barrel Öl liegen ungenutzt in der Straße von Hormus. Nun will Trump die Meerenge blockieren. 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Die iranische Marine liege zwar auf dem Grund des Meeres und sei komplett ausgelöscht, schrieb Trump. Sie habe aber noch eine kleine Anzahl von sogenannten "schnellen Angriffsschiffen". Diese hätten die USA nicht als Bedrohung angesehen und deshalb nicht attackiert, schrieb Trump.Sollten sich diese Schiffe der US-Blockade der Straße von Hormus nähern, würden sie "umgehend eliminiert", schrieb Trump. Dafür werde man dieselbe Methode benutzen wie bei der Zerstörung von Drogenbooten. In der Karibik hatte das US-Militär immer wieder Boote angeblicher Drogendealer aus der Luft zerstört.Die US-Blockade der Straße von Hormus soll seit 16 Uhr gelten. Das hatte die US-Regierung im Vorfeld angekündigt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T14:37:24.000Z","dateModified":"2026-04-13T15:45:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoez3jdU7HG954gNMq82/moez7LboRBRT3BdP7q7P.jpeg","caption":"US-Präsident Donald Trump","creditText":"Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa","uploadDate":"2026-04-13T14:42:42.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoez3jdU7HG954gNMq82/moez7LboRBRT3BdP7q7P.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Britische Seefahrtsbehörde berichtet von neuen Regelungen für Straße von Hormus","articleBody":"Britische Seefahrtsbehörde berichtet von neuen Regelungen für Straße von HormusDer britischen maritimen Lagebildstelle UKMTO (United Kingdom Maritime Trade Operations) wurde eigenen Angaben zufolge mitgeteilt, dass um 16 Uhr (MESZ) Zugangsbeschränkungen für den Seeverkehr in Kraft treten, die iranische Häfen und Küstengebiete betreffen. Laut UKMTO gelten die Beschränkungen für den Arabischen Golf, den Golf von Oman sowie das Arabische Meer östlich der Straße von Hormus.Weiter teilte die Organisation mit, dass die Zugangsbeschränkungen unterschiedslos für alle Schiffe gelten sollen, die iranische Häfen, Ölterminals oder Küstenanlagen anlaufen – unabhängig davon, unter welcher Flagge sie fahren. Zwar gelte die Regelung nicht für Schiffe, die nicht-iranische Ziele anlaufen, allerdings müssten auch diese mit militärischer Präsenz in der Straße von Hormus rechnen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T13:49:23.000Z","dateModified":"2026-04-13T15:45:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/UK_MTO/status/2043683393792028889","headline":"UKMTO Operations Centre on Twitter / X","description":"UKMTO ADVISORY 035-26Click here to read the full advisory⤵️https://t.co/j41t1C0Hfb#MaritimeSecurity #MarSec pic.twitter.com/wxUnNCXSaV— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) April 13, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Indien zahlt laut iranischem Botschafter keine Gebühren für Schiffe in der Straße von Hormus","articleBody":"Indien zahlt laut iranischem Botschafter keine Gebühren für Schiffe in der Straße von HormusIndische Tanker, die die Straße von Hormus bereits passiert haben, haben dafür keine Gebühren an den Iran gezahlt. Das sagte der iranische Botschafter in Neu-Delhi, Mohammad Fathali, und reagierte damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Schiffen die Durchfahrt zu verweigern, die Zahlungen an den Iran leisten. "Sie können die indische Regierung fragen, ob wir bisher irgendetwas in Rechnung gestellt haben“, sagte Fathali bei einer Pressekonferenz in der iranischen Botschaft.Zugleich betonte der Botschafter die engen Beziehungen beider Länder: "In dieser schwierigen Zeit pflegen wir gute Beziehungen. Wir glauben, dass der Iran und Indien gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Schicksal teilen.“ Indien hat wiederholt bestritten, Gebühren gezahlt zu haben, um die Durchfahrt von neun Schiffen mit Flüssiggas (LPG) durch die strategisch wichtige Wasserstraße zu sichern. Indien gibt an, dass 15 unter indischer Flagge fahrende Schiffe weiterhin im Persischen Golf festsitzen. Etwa die Hälfte der indischen Rohöl- und LPG-Lieferungen wird durch die Straße von Hormus transportiert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T12:47:53.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:58:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu begrüßt US-Blockade der Straße von Hormus","articleBody":"Netanjahu begrüßt US-Blockade der Straße von HormusDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich für die angekündigte US-Blockade iranischer Häfen durch die USA ausgesprochen. Israel stehe hinter dem "starken Standpunkt" von US-Präsident Donald Trump, wonach die Seeblockade eingeführt werden solle, sagte Netanjahu. 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Vor dem Treffen hat der Chef der Hisbollah zum Abbruch der anstehenden Gespräche aufgerufen. In einer Fernsehansprache forderte Naim Kassim die Regierung in Beirut auf, eine "historische Haltung“ einzunehmen und das Treffen nicht stattfinden zu lassen.Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon und eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah im Libanon an. Die libanesische Regierung will zunächst vor allem eine Waffenruhe im derzeitigen Krieg und einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanons erreichen.Die Hisbollah lehnt die Forderungen Israels bislang ab. Kassim sagte, Entscheidungen über Verhandlungen müssten im Land gemeinsam getragen werden. "Lasst uns gemeinsam der Aggression entgegentreten, und danach können wir uns über die Zukunft verständigen“, sagte er. Verhandlungen kämen einer Reihe freiwilliger Zugeständnisse gleich.","video":[]}"}“>

Alena Kammer
Alena Kammer

Hisbollah-Chef fordert Absage der Verhandlungen mit Israel

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wollen die libanesische Regierung und Israel morgen in Washington direkte Gespräche auf politischer Ebene aufnehmen. Vor dem Treffen hat der Chef der Hisbollah zum Abbruch der anstehenden Gespräche aufgerufen. In einer Fernsehansprache forderte Naim Kassim die Regierung in Beirut auf, eine „historische Haltung“ einzunehmen und das Treffen nicht stattfinden zu lassen.
Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen mit dem Libanon und eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah im Libanon an. Die libanesische Regierung will zunächst vor allem eine Waffenruhe im derzeitigen Krieg und einen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanons erreichen.

Die Hisbollah lehnt die Forderungen Israels bislang ab. Kassim sagte, Entscheidungen über Verhandlungen müssten im Land gemeinsam getragen werden. „Lasst uns gemeinsam der Aggression entgegentreten, und danach können wir uns über die Zukunft verständigen“, sagte er. Verhandlungen kämen einer Reihe freiwilliger Zugeständnisse gleich.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Iran strebt laut Trump „einen Deal“ an 

Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad behauptet US-Präsident Donald Trump, die Iraner hätten sich bei den USA gemeldet. „Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden“, sagte Trump in Washington DC. Ihm zufolge will die iranische Führung „einen Deal machen“. Weitere Angaben zu den iranischen Vertretern, die nach seiner Aussage die USA kontaktiert haben, machte er nicht. Auch vonseiten des Iran gab es bislang keine öffentliche Äußerung zu der Behauptung von Trump

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Schah-Sohn Pahlavi will iranische Exilopposition hinter sich vereinen

Der Sohn des ehemaligen Schahs im Iran ist eigenen Angaben zufolge mit verschiedenen Gruppen der iranischen Exilopposition im Austausch. Er wolle nicht nur eine einzelne Gruppierung oder Idee unterstützen, sondern „als einende nationale Figur“ agieren, sagte Reza Pahlavi bei einem Besuch im schwedischen Parlament. Im Hinblick auf die Frage, wie er zur Einigung der tief gespaltenen Opposition beitragen wolle, sagte Pahlavi: „Ich spreche mit ihnen, ich führe Dialoge mit ihnen, ich treffe mich mit ihnen.“ Mit wem er konkret in Kontakt steht, teilte er nicht mit.

Die iranische Opposition ist tief gespalten und zu überwiegenden Teilen schon vor Langem ins Ausland geflohen. Die Exilgruppierungen bestehen unter anderem aus ethnischen Minderheiten, liberalen Kreisen und linken Bewegungen, die wiederum mit den Anhängern des 1979 gestürzten Schahs konkurrieren, die Pahlavi unterstützen. Pahlavi lebt in den USA im Exil und spricht sich für eine säkulare Demokratie im Iran aus.

Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs im Iran
Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs im Iran. Fredrik Sandberg/TT News Agency/AFP/Getty Images

David Rech
David Rech

US-Blockade hat laut Trump begonnen

Die US-Blockade der Straße von Hormus hat begonnen. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Der Präsident sagte außerdem, dass der Iran die USA angerufen hätte und einen „Deal“ anstrebten. Vor Journalisten im Weißen Haus betonte Trump erneut, dass der „Iran keine nuklearen Waffen haben wird“. Kein Land dürfe die Welt erpressen. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Nouripour fordert mehr deutsche und europäische Initiative für Kriegsende

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat sich für mehr europäisches und deutsches Engagement bei diplomatischen Bemühungen um ein dauerhaftes Ende des Irankriegs ausgesprochen. „Das reicht halt nicht, wenn der deutsche Außenminister immer noch kraftvoll seine Sorgen zum Ausdruck bringt“, sagte der Bundestagsvizepräsident dem Sender Welt TV mit Blick auf den deutschen Chefdiplomaten Johann Wadephul (CDU). 
Die entscheidende Frage sei, was Europa tun könne, „wenn unsere Interessen so unter die Räder geraten und es so aussieht, als hätten wir keinen Einfluss“. Ein eigener Beitrag Europas müsse nicht zwingend militärisch sein. Die Kommunistische Partei Chinas etwa mache „andauernd Zehn-Punkte-Pläne, die sie in die Welt raushauen, damit finden sie überhaupt statt“, sagte Nouripour. „Wir finden nicht einmal statt derzeit.“ 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Mehrere Angriffe der Hisbollah auf Israel

Die Hisbollah-Miliz hat den Norden Israels erneut aus dem Libanon mit Raketen und Drohnen angegriffen. In Dutzenden israelischen Ortschaften entlang der libanesischen Grenze und in der rund 40 Kilometer südlich gelegenen Stadt Haifa gab es mehrfach Raketenalarm. Nach Angaben des israelischen Militärs sind mehr als zehn Drohnen aus dem Libanon abgefangen worden.

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Eine Idee, die viel Schaden anrichten kann

Seit 16 Uhr ist die US-Blockade der Straße von Hormus offiziell in Kraft. Und schon im Vorhinein zeigte sich die Unruhe in der Region: Viele Öltanker, die nach der angekündigten Waffenruhe auf eine Durchfahrt gehofft hatten, kehrten wieder um. Der Iran und die USA ergingen sich derweil in gegenseitigen Drohgebärden, man würde jede Intervention der Gegenseite militärisch beantworten.

Trumps Idee dürfte jedoch auch weit über den Persischen Golf hinaus Schaden anrichten. Vieles zur Umsetzung der Blockade ist unklar. Gerade der asiatische Markt ist auf das Öl, das durch die Meerenge transportiert wird, angewiesen. Und auch in Deutschland machen sich die Unsicherheiten in der Straße von Hormus bemerkbar.

Lesen Sie hier alles zu den möglichen Folgen der US-Blockade:

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Gesundheitsministerium meldet mehr als 2.000 Tote im Libanon

Seit dem erneuten Ausbruch des Krieges zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz Anfang März sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 2.089 Menschen getötet worden. Die Behörde erhöhte damit ihre Angabe vom Sonntag um weitere 34 Tote. Zudem seien insgesamt 6.762 Menschen verletzt worden. Unter den Getöteten seien 252 Frauen, 166 Kinder und 88 Mitarbeiter des Gesundheitswesens, hieß es weiter. Allein am vergangenen Wochenende starben bei Angriffen laut Angaben mehr als 160 Menschen.

Israel attackiert bei seinem Kampf gegen die Hisbollah immer wieder auch dicht besiedeltes Gebiet, mit der Begründung, dort befänden sich Stellungen der Miliz. Allerdings legt das Militär dafür in vielen Fällen keine Belege vor.

Rauch im südlibanesischen Gebiet von Tyros nach einem israelischen Luftangriff auf das Dorf Qlaileh
Rauch im südlibanesischen Gebiet von Tyros nach einem israelischen Luftangriff auf das Dorf Qlaileh. Kawnat Haju/AFP/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Trump droht Iran mit Zerstörung von Schiffen

US-Präsident Donald Trump verbreitet über seine Onlineplattform erneut Drohungen gegen den Iran. Die iranische Marine liege zwar auf dem Grund des Meeres und sei komplett ausgelöscht, schrieb Trump. Sie habe aber noch eine kleine Anzahl von sogenannten „schnellen Angriffsschiffen“. Diese hätten die USA nicht als Bedrohung angesehen und deshalb nicht attackiert, schrieb Trump.

Sollten sich diese Schiffe der US-Blockade der Straße von Hormus nähern, würden sie „umgehend eliminiert“, schrieb Trump. Dafür werde man dieselbe Methode benutzen wie bei der Zerstörung von Drogenbooten. In der Karibik hatte das US-Militär immer wieder Boote angeblicher Drogendealer aus der Luft zerstört.

Die US-Blockade der Straße von Hormus soll seit 16 Uhr gelten. Das hatte die US-Regierung im Vorfeld angekündigt. 

US-Präsident Donald Trump
US-Präsident Donald Trump. Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Mathis Gann
Mathis Gann

Britische Seefahrtsbehörde berichtet von neuen Regelungen für Straße von Hormus

Der britischen maritimen Lagebildstelle UKMTO (United Kingdom Maritime Trade Operations) wurde eigenen Angaben zufolge mitgeteilt, dass um 16 Uhr (MESZ) Zugangsbeschränkungen für den Seeverkehr in Kraft treten, die iranische Häfen und Küstengebiete betreffen. Laut UKMTO gelten die Beschränkungen für den Arabischen Golf, den Golf von Oman sowie das Arabische Meer östlich der Straße von Hormus.

Weiter teilte die Organisation mit, dass die Zugangsbeschränkungen unterschiedslos für alle Schiffe gelten sollen, die iranische Häfen, Ölterminals oder Küstenanlagen anlaufen – unabhängig davon, unter welcher Flagge sie fahren. Zwar gelte die Regelung nicht für Schiffe, die nicht-iranische Ziele anlaufen, allerdings müssten auch diese mit militärischer Präsenz in der Straße von Hormus rechnen.

Eric Voigt
Eric Voigt

Indien zahlt laut iranischem Botschafter keine Gebühren für Schiffe in der Straße von Hormus

Indische Tanker, die die Straße von Hormus bereits passiert haben, haben dafür keine Gebühren an den Iran gezahlt. Das sagte der iranische Botschafter in Neu-Delhi, Mohammad Fathali, und reagierte damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Schiffen die Durchfahrt zu verweigern, die Zahlungen an den Iran leisten. „Sie können die indische Regierung fragen, ob wir bisher irgendetwas in Rechnung gestellt haben“, sagte Fathali bei einer Pressekonferenz in der iranischen Botschaft.

Zugleich betonte der Botschafter die engen Beziehungen beider Länder: „In dieser schwierigen Zeit pflegen wir gute Beziehungen. Wir glauben, dass der Iran und Indien gemeinsame Interessen und ein gemeinsames Schicksal teilen.“ Indien hat wiederholt bestritten, Gebühren gezahlt zu haben, um die Durchfahrt von neun Schiffen mit Flüssiggas (LPG) durch die strategisch wichtige Wasserstraße zu sichern. Indien gibt an, dass 15 unter indischer Flagge fahrende Schiffe weiterhin im Persischen Golf festsitzen. Etwa die Hälfte der indischen Rohöl- und LPG-Lieferungen wird durch die Straße von Hormus transportiert.

David Rech
David Rech

Netanjahu begrüßt US-Blockade der Straße von Hormus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich für die angekündigte US-Blockade iranischer Häfen durch die USA ausgesprochen. Israel stehe hinter dem „starken Standpunkt“ von US-Präsident Donald Trump, wonach die Seeblockade eingeführt werden solle, sagte Netanjahu. Die israelische Regierung unterstütze die Haltung der USA, dass der Iran sämtliches angereichertes Atommaterial entfernen und mehrere Jahrzehnte lang auf eine Urananreicherung innerhalb des Landes verzichten müsse. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Von der Leyen fordert Ende der Angriffe auf den Libanon

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die anhaltende Blockade der Straße von Hormus als „sehr schädigend“ bezeichnet und die Angriffe auf den Libanon verurteilt. Die EU befürchte, dass die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon den Friedensprozess zum Scheitern bringen könnten. Die EU stelle Hilfen für Menschen im Libanon bereit, diese könnten aber niemals die Sicherheit eines permanenten Friedens ersetzen. Sie rufe alle Parteien dazu auf, die Souveränität des Libanon zu respektieren und Kriegshandlungen einzustellen. 
Ursula von der Leyen sprach sich für ein Ende der Angriffe auf den Libanon aus.
Ursula von der Leyen sprach sich für ein Ende der Angriffe auf den Libanon aus. . Omar Havana/AP/dpa

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Türkei äußert Bedenken hinsichtlich internationaler Mission in der Straße von Hormus

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat sich zurückhaltend zur Idee einer internationalen Marinemission zur Sicherung der Straße von Hormus geäußert. Ein solcher Einsatz berge viele Schwierigkeiten, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Fidan, der in engem Kontakt mit den Vereinigten Staaten, dem Iran und dem Vermittler Pakistan steht, fordert, dass die Straße von ​Hormus über Diplomatie wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden soll.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Frankreich und Großbritannien organisieren möglichen Marineeinsatz in der Straße von Hormus

Zur „Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus“ hat Frankreich eine Konferenz in den kommenden Tagen angekündigt. Diese werde man gemeinsam mit Großbritannien organisieren, teilte Präsident Emmanuel Macron auf X mit. Dabei gehe es um einen multinationalen und klar defensiven Marineeinsatz, der getrennt von den Kriegsparteien agieren solle, sobald die Lage dies erlaube.