Asbest, Heizung, Umbau: Kosten eindämmen

Für die Sanierung von Immobilien finden sich verschiedene Beweggründe. Ist das Gebäude beschädigt, abgenutzt oder veraltet, wird ein Ersatz nötig. Barrierefreie Zugänge, eine ebenerdige Dusche und andere Umbauten erleichtern das Wohnen im Alter. Der Einbau von neuer Technik mit vernetzten, digitalen Geräten soll den Weg zu einem „intelligenten Heim“ ebnen. Wer die Treibhausgasemissionen der einzelnen Immobilie senken will, schaut auf die Heizung und findet gewiss weitere Ansatzpunkte.
Doch auch wenn sich ein Motiv findet, bleiben die Kosten eine Hürde. Eigentümer, Bewohner und Investoren fragen sich berechtigterweise, ob sich der Einsatz in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten lohnt. Ein erster Anlaufpunkt sind zertifizierte Energieberater. Meist ist ein abgestimmtes Vorgehen zu empfehlen: Wird etwa für Malerarbeiten ein Gerüst rund ums Haus aufgestellt, lässt sich das womöglich ebenfalls für Dacharbeiten nutzen, die erst später anfallen.
Ein Faktor ist die Bausubstanz, die Gutachter prüfen können. Der krebserregende Faserstoff Asbest steckt so in einem Großteil der Gebäude, die zwischen 1930 und 1993 gebaut oder saniert wurden. Auch das erschwert manche Modernisierung, zumal sich die Ausgaben schlecht vorhersehen lassen.
Schon vor dem Umbau entsteht damit ein hoher Aufwand. Das Ziel lautet, die Kosten einzudämmen, die Energiekosten zu senken und den Verkaufswert zu erhöhen. Ein wichtiger Grund für eine Sanierung ist dann oft der Werterhalt der Immobilie.