Store des Tages Frühjahr 2026: Inszenierung statt Warendruck – unter Kalea Fashion Store in dieser Schweiz

Will bewusst einen Gegenpol zum Online-Handel setzen: Kalea Fashion Store in Thalwil.

In ihrem neuen Concept Store Kalea Fashion setzen die Inhaber Monica und Patrik Heini am Zürichsee bewusst auf Erlebnis. Um sich gegen die Logik des E-Commerce abzugrenzen, spielen Atmosphäre, Beratung und Aufenthaltsqualität die Hauptrollen bei dem Konzept in Thalwil.

Die Modehändler betreiben mit ihrer Firma Modern Lifestyle GmbH bereits sechs Modeläden verteilt auf die Schweiz, darunter auch einen Monobrand-Store. Nun kommt ein siebter Standort hinzu. Auf einer 155m² großen Fläche ist in Thalwil mit Kalea Fashion ein hochwertiger Retail-Raum entstanden mit einem Premium-Sortiment.

„Unsere Kundinnen wissen ein schönes Ambiente zu schätzen“, sagt Monica Heini, die die Fläche gemeinsam mit dem Ladenbauer Knoblauch entworfen hat. Zielvorgabe war es, bewusst einen Gegenpol zum anonymen Online-Handel zu entwickeln.

Store des Tages Frühjahr 2026: Kalea Fashion Store in Thalwil

Klare Struktur

Der Raum ist klar in drei Bereiche strukturiert: Kasse, Umkleide und ein zentraler Warentisch. Hingucker sind Kasse und Kabinen. Sie wurden vollständig aus dreidimensionalen Ziegelsteinen gefertigt. Jeder dieser Steine ist ein Unikat. Beim Brennen erhalten sie eine einmalige Form. So entstehen Fugen, Kanten und feine Unregelmäßigkeiten, die nicht nur fürs Auge interessant sind, sondern auch im Ausbau Präzision verlangen.

Die Kasse dient neben dem Check-out auch als Cafébar. Besucher können hier verweilen und einen Kaffee trinken. Ein wichtiges Element, das auf die Verweildauer und den Wohlfühlfaktor einzahlt. „Im stationären Handel müssen wir Gastgeber und Entertainer zugleich sein und ein wunderbares Erlebnis schaffen“, so die Kalea-Inhaberin.

Inszenierung statt Warendruck

Als ruhiger Gegenpol zur lebendigen Ziegelstruktur dient dagegen der Warentisch aus Eichenfurnier, der selbst ohne Ware als zentrales Objekt im Raum wirkt. Leuchten sowie ein reduziertes Boden-Decken-System aus schwarzem Stahl wirken ebenfalls als strukturierende Elemente und rücken die Ware in den Fokus. Große Spiegel verstärken zudem die räumliche Tiefe und sorgen für ein großzügiges Raumgefühl.

Die Präsentation bleibt bewusst luftig. Das Ehepaar Heini verzichtet auf Warendichte, um den Kollektionen von Marken wie Closed, Drykorn, Lis Lareida, Odeeh und Dorothee Schumacher sowie Cashmere- und skandinavischen Nischenmarken Raum und Klarheit zu geben.