Irankrieg: Mehr wie 10.000 Soldaten an US-Blockade beteiligt

Die blockierte Straße von Hormus führt zu teureren Spritpreisen und einer höheren Inflation. Deswegen schraubt der Internationale Währungsfonds (IWF) auch für Deutschland nun seine Erwartungen herunter: Nur ein Vierteljahr nach ihrer jüngsten Anhebung korrigierte die Organisation ihre Prognose für die Bundesrepublik wieder: 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft nun um 0,8 Prozent wachsen – noch im Januar hatten die Konjunkturexperten ihre Erwartungen auf 1,1 Prozent nach oben gehievt. Der Anstieg der Energiepreise dürfte auch das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr abbremsen.

Die teureren Energiepreise und die höhere Inflation dürften auch die Entwicklung 2027 bremsen: Der IWF erwartet mittlerweile in Deutschland ein Plus von 1,2 Prozent – 0,3 Prozentpunkte weniger als bislang. Der IWF schränkte ein, dass die Annahmen nur dann gültig seien, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden.

Für die Weltwirtschaft erwartet der IWF insgesamt in diesem Jahr ein Wachstum von 3,1 Prozent (Januar: 3,3 Prozent). 2027 soll die Welt weiterhin um 3,2 Prozent zulegen. Damit würde sich die Welt langsamer entwickeln als in den Jahren zuvor.

Source: stern.de