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US-Präsident Trump hat angekündigt, Iran mehr Zeit für Verhandlungen zu geben. Damit komme er einer Bitte aus Pakistan nach, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Zugleich soll die Blockade iranischer Häfen aufrechterhalten bleiben.
US-Präsident Donald Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe mit Iran angekündigt. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis Irans Führung einen geeinten Vorschlag unterbreite, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Wenig überraschend sei die Führung in Teheran tief gespalten, schrieb Trump. Deshalb sollten die Waffen ruhen, bis die Gespräche zu einem Ende kämen, „auf die eine oder die andere Art und Weise“.
Trump teilte zudem mit, er habe dem US-Militär befohlen, die Straße von Hormus weiter für Schiffe zu blockieren, die von iranischen Häfen kommen oder diese ansteuern. Teheran hatte die Blockade zuvor als Hindernis für weitere Verhandlungen dargestellt. Es ist noch unklar, ob sich auch Israel wie zuletzt an die Waffenruhe gebunden fühlt. Auch aus Iran liegt bislang keine Reaktion vor.
Zuvor keine Abreisen nach Islamabad
Zuvor hatte das Weiße Haus nach Angaben aus informierten Kreisen eine Reise von US-Vizepräsident JD Vance für mögliche Verhandlungen mit dem Iran nach Pakistan auf Eis gelegt.
Auch die iranische Seite ließ die Teilnahme an den Verhandlungen offen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte gemeldet, iranische Vertreter würden nicht zu Verhandlungen nach Pakistan reisen. Die USA seien von „übertriebenen Forderungen“ in den vergangenen Tagen nicht abgerückt und es habe daher keine nennenswerten Fortschritte gegeben. Unter diesen Umständen sei eine Teilnahme an den Verhandlungen „reine Zeitverschwendung“ sei, hieß es in dem Bericht.
Erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis
Ohne eine Verlängerung wäre die Waffenruhe in wenigen Stunden ausgelaufen. Eine erste Verhandlungsrunde in Islamabad war vor gut einer Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Über eine zweite Runde hatte es bis zuletzt keine Einigung zwischen Washington und Teheran gegeben.
Source: tagesschau.de