US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe im Krieg mit dem Iran verlängern. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite, teilte er auf seiner Onlineplattform mit.
Wenig überraschend sei die Führung im Iran tief gespalten, schrieb Trump. Deshalb sollten die Waffen ruhen, bis es zu einem geeinten Vorschlag kommen werde und die Gespräche zu einem Ende kämen, »auf die eine oder die andere Art und Weise«. Es war zunächst unklar, ob sich auch Israel an die Verlängerung der Waffenruhe gebunden fühlt. Auch aus dem Iran lag zunächst keine Reaktion vor.
Trump teilte zudem mit, er habe dem US-Militär befohlen, die Straße von Hormus weiter für Schiffe zu blockieren, die von iranischen Häfen kommen oder diese ansteuern. Die Regierung in Teheran hatte die Blockade zuvor als Hindernis für weitere Verhandlungen dargestellt.
Iran wirft USA »übertriebene Forderungen« vor
Kurz zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Tasnim gemeldet, iranische Vertreter würden nicht zu Verhandlungen nach Pakistan reisen. Die USA seien von »übertriebenen Forderungen« in den vergangenen Tagen nicht abgerückt und es habe daher keine nennenswerten Fortschritte gegeben, hieß es weiter. Unter diesen Umständen sei eine Teilnahme an den Verhandlungen »reine Zeitverschwendung«, hieß es in dem Bericht.
Ohne eine Verlängerung wäre die Waffenruhe am Mittwoch ausgelaufen. Eine erste Verhandlungsrunde in Islamabad war vor gut einer Woche ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Über eine zweite Runde hatte es bis zuletzt keine Einigung zwischen der US-Regierung und der iranischen Regierung gegeben.
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