Irankrieg: JD Vance streicht geplante Reise nachdem Pakistan



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— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) April 18, 2026

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Angriffe im Libanon trotz Waffenruhe, ein Blauhelmsoldat getötet

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Einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel ist nach Angaben Frankreichs ein französischer Blauhelmsoldat bei einem Angriff im Süden des Libanon getötet worden. Die libanesische Armee und der Ministerpräsident des Landes, Nawaf Salam, teilten ebenfalls mit, dass es einen Angriff auf UN-Blauhelme gegeben habe. Betroffen gewesen seien Mitglieder des französischen Unifil-Kontingents.

Der französische Präsident Emmanuel Macron teilte auf X mit, neben dem getöteten Soldaten seien drei weitere Blauhelme aus Frankreich verletzt worden. Macron zufolge deutet alles darauf hin, dass die proiranische Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich ist. Der französische Präsident bezeichnete die Angriffe als inakzeptabel.

Auf X verurteilte auch Salam den Angriff und ordnet eine Untersuchung des Vorfalls an. Unifil sieht in dem Vorfall einen »vorsätzlichen Angriff auf Friedenstruppen«, die im Südlibanon Sprengkörper geräumt hätten. Die UN-Beobachtermission geht davon aus, dass der Beschuss von nicht staatlichen Akteuren ausging.

Indessen hat die israelische Armee nach eigenen Angaben seit Beginn der Waffenruhe mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Nachbarlandes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Diese hätten gegen die Waffenruhevereinbarung verstoßen und eine unmittelbare Bedrohung für die Soldaten dargestellt, teilte das Militär mit.

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Iran droht weiter mit Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus 

Die iranische Revolutionsgarde hat mit Angriffen auf alle Schiffe gedroht, die die Straße von Hormus zu durchfahren versuchen. »Jeder Versuch, sich der Straße von Hormus zu nähern, wird als Kooperation mit dem Feind betrachtet werden«, teilte die Revolutionsgarde mit. Jedes Schiff, das auf die Meerenge zufahre, werde »ins Visier genommen«.

Die Revolutionsgarde warnte alle Schiffe »jeglicher Art« davor, ihre Ankerplätze im Persischen Golf und dem Golf vom Oman nicht zu verlassen. Dies sind die beiden Meeresgebiete, die durch die Straße von Hormus verbunden werden.

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Hisbollah bleibt laut Milizchef trotz Waffenruhe einsatzbereit

Der Chef der libanesischen Hisbollah, Naim Kassim, sieht die zwischen Israel und dem Libanon vereinbarte Waffenruhe als Erfolg der Miliz. Die Feuerpause wäre nicht ohne ihren Kampf im Südlibanon erreicht worden, sagte Kassim laut einer Mitteilung.
Eine Waffenruhe bedeute die vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten. Da man dem Feind aber nicht traue, würden die Kämpfer mit den Händen am Abzug im Einsatz bleiben und auf Verstöße entsprechend reagieren, hieß es. 
Kassim zufolge sei die Hisbollah »vollständig bereit zur Zusammenarbeit mit den libanesischen Behörden in einem neuen Kapitel, das auf der Verwirklichung der libanesischen Souveränität beruht«.

Die libanesische Regierung hatte lange Zeit wenig bis gar keinen Einfluss auf die Aktivitäten der Hisbollah, hat den Druck unter Führung von Präsident Joseph Aoun aber erhöht.

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Iran sieht weiter große Differenzen bei Verhandlungen mit den USA

Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim, dass man zwar Fortschritte erzielt habe, es aber weiterhin eine erhebliche Kluft zwischen den USA und dem Iran gebe. Einige Streitpunkte seien zwar gelöst worden, andere Punkte blieben jedoch ungeklärt. Man sei noch »weit von einer endgültigen Einigung entfernt«.
Sein Land kontrolliere den gesamten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, sagte Ghalibaf in dem am Morgen im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview. Kurz zuvor hatte der Iran die angekündigte Öffnung der Meerenge wieder rückgängig gemacht und geht seither dort militärisch gegen Schiffe vor. Die Entscheidung der USA, eine Blockade zu verhängen, sei töricht und ignorant gewesen, sagte Ghalibaf. »Wenn die Blockade nicht aufgehoben wird, wird der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zweifellos eingeschränkt sein«, sagte er. 

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Iran besteht auf »nukleare Rechte«

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich im Streit um das Atomprogramm des Iran gegen Forderungen der USA gestellt. US-Präsident Donald Trump sage, der Iran dürfe seine »nuklearen Rechte« nicht ausüben, nenne aber ⁠kein Verbrechen, ​das dies begründe, sagte Peseschkian laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. »Wer ist er, dass ​er einer Nation ihre Rechte abspricht?«, zitierte ihn Isna.

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Vor wenigen Tagen hatte Trump angekündigt, vergrabenes angereichertes Uran aus dem Iran bergen zu lassen und in die USA zu bringen. Nach Angaben des US-Präsidenten hatte der Iran der Übergabe zugestimmt, ein Sprecher des iranischen Außenministeriums dementierte das jedoch.

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Streik in nordisraelischer Stadt aus Protest gegen Waffenruhe

Aus Protest gegen die Waffenruhe im Konflikt mit der libanesischen Hisbollah sind in der größten israelischen Stadt an der Nordgrenze Menschen in einen Streik getreten. Laut dem israelischen Kan-Sender blieben in Kiriat Schmona die Stadtverwaltung und das Bildungssystem geschlossen. Die israelische Arbeitswoche beginnt am Sonntag.

Die Streikenden fordern eine vollständige Entwaffnung der Hisbollah und einen besseren Schutz vor Raketen in dem Grenzort, besonders für Schulen und Kindergärten. Seit Beginn des Gazakriegs vor zweieinhalb Jahren, in den auch die Hisbollah eingestiegen war, haben viele der rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner Kirjat Schmona bereits verlassen. 

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Donald Trump bestätigt Fortsetzung der Verhandlungen mit dem Iran

Um die Gespräche mit dem Iran fortzuführen, wird eine US-Delegation nach Angaben von US-Präsident Donald Trump Anfang der Woche nach Islamabad reisen. Seine Unterhändler würden die pakistanische Hauptstadt am Montagabend erreichen, schrieb Trump auf seiner Plattform. Angaben zu einer Zeitzone machte er allerdings nicht. Die Delegation wird aus US-Vizepräsident JD Vance und den Unterhändlern Steve Witkoff sowie Jared Kushner bestehen, teilte das Weiße Haus mit.

Der US-Präsident kritisierte außerdem mutmaßlich iranische Angriffe in der Straße von Hormus während der Waffenruhe, die offiziell bis Mittwoch gilt. Erneut drohte Trump dem Iran mit schweren militärischen Schlägen, sollte dieser nicht auf die US-Forderungen eingehen.

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Iran stoppt laut lokaler Nachrichtenagentur zwei Tanker in der Straße von Hormus

Die iranischen Streitkräfte sollen zwei Schiffe an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus gehindert haben. Die unter den Flaggen von ​Botswana und Angola fahrenden Tanker seien nach ⁠Warnungen zur Kursänderung gezwungen worden, meldet die iranische ​Nachrichtenagentur Tasnim. 

Als Grund für das Vorgehen nennt die Agentur die anhaltende Seeblockade der USA ‌gegen ⁠den Iran und spricht ​von einer unbefugten Durchfahrt.

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US-Seeblockade für den Iran größte Hürde für weitere Verhandlungen

Die Blockade der US-Streitkräfte vor der Straße von Hormus verhindert offenbar die Aufnahme weiterer Gespräche zwischen dem Iran und den USA. Das geht aus einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hervor. Auch laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa aus pakistanischen Sicherheitskreisen soll die US-Blockade das entscheidende Hindernis sein. Ohne ein Ende der US-Blockade wolle der Iran nicht verhandeln, habe der pakistanische Armeechef Asim Munir US-Präsident Donald Trump telefonisch mitgeteilt.

Munir soll in den vergangenen zwei Tagen dreimal mit Trump gesprochen haben. Der US-Präsident habe sich aber unnachgiebig gezeigt. Er wolle an der Blockade festhalten, bis es eine Einigung mit dem Iran gebe, »bis ein Deal unterzeichnet ist«, zitierte die Nachrichtenagentur Bloomberg Trump.

Pakistan bemüht sich derzeit weiter um eine Vermittlung zwischen den USA und dem Iran; neue Gespräche könnten in der Hauptstadt Islamabad stattfinden. Die Waffenruhe im Iran gilt noch bis Mittwoch.

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Iran lehnt zweite Verhandlungsrunde mit USA offenbar ab

Die iranische Führung hat ein zweites Treffen mit Vertretern der US-Regierung laut staatlichen Medienberichten abgelehnt. Nach Angaben der Staatsagentur Irna wurde die Absage mit übertriebenen Forderungen der USA begründet. Weitere Gründe seien der »ständige Kurswechsel« der USA und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen. Die Umstände böten keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen.

Auch die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete unter Berufung auf eine informierte Quelle, dass der Iran Verhandlungen ablehne, solange die US-Marine an ihrer Seeblockade vor der Straße von Hormus festhält. Berichte über eine zweite Verhandlungsrunde in Pakistan bezeichnete die iranische Seite als Teil einer amerikanischen »Medienkampagne«, um mit Schuldzuweisungen Druck auf den Iran auszuüben.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor auf der Plattform Truth Social behauptet, dass eine US-Delegation in die pakistanische Hauptstadt Islamabad reisen würde. Die Nachrichtenagentur dpa erfuhr von der US-Regierung, dass Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Islamabad reisen sollen.

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USA schießen laut Trump auf iranischen Frachter

Die US-Marine hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschossen und unter ihre Kontrolle gebracht. Das Schiff Touska habe versucht, die von den USA verhängte Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus zu umgehen, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform.

Demnach habe der Frachter Aufforderungen zum Stoppen ignoriert, woraufhin ein US-Lenkwaffenzerstörer »ein Loch in den Maschinenraum gesprengt« habe. Eine unabhängige Bestätigung des Vorfalls lag zunächst nicht vor.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Iran wirft USA Verletzung der Waffenruhe vor

Der Iran sieht durch den Beschuss eines iranischen Handelsschiffes durch die USA im Golf von Oman die Feuerpause gebrochen. Das oberste ​Militärkommando kündigte Vergeltung für ‌die »Piraterie« an, ‌wie staatliche Medien berichten. ​Das Schiff sei auf ​dem Weg von China in den Iran gewesen. Nach ‌dem US-Angriff ​hätten iranische Streitkräfte einige US-⁠Kriegsschiffe ​mit Drohnen ‌attackiert.

Das iranische Militär kündigte nach Angaben staatlicher Medien eine schnelle Reaktion auf die Beschlagnahmung des Tankers durch die USA an. Die USA teilten mit, sie hätten das Schiff beschossen und beschlagnahmt, weil es nach mehrfachen Warnungen die Blockadelinie nahe der Straße von Hormus überschritten habe.

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Lula nennt Irankrieg »Wahnsinn«

Bei der Eröffnung der Hannover Messe hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva den Krieg der USA und Israels gegen den Iran verurteilt. Er bezeichnete ihn als »Wahnsinn«.

Es sei im 21. Jahrhundert nicht hinnehmbar, dass Hunger, Analphabetismus und fehlender Zugang zu Elektrizität für Milliarden Menschen weiter ungelöst blieben, während zugleich 2,7 Billionen US-Dollar für Kriege ausgegeben würden

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»Wir erleben einen kritischen Moment in der globalen Geopolitik, geprägt von großen Paradoxa: Während Astronauten zum Mond fliegen, werden bei den Bombardements im Nahen Osten wahllos Frauen und Kinder getötet«, sagte der linksgerichtete Staatschef aus Südamerika.

Lula kritisierte nicht nur Trump, sondern alle fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. Das Gremium sei geschaffen worden, um Frieden zu sichern und eine Wiederholung des Zweiten Weltkriegs zu verhindern. Stattdessen erlebe die Welt heute so viele Konflikte wie nie seit 1945, und die Mächtigen schauten tatenlos zu. Man müsse die Staats- und Regierungschefs Donald Trump, Wladimir Putin, Xi Jinping, Emmanuel Macron sowie Keir Starmer fragen, wozu der Sicherheitsrat überhaupt diene, sagte Lula.

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Iran plant derzeit keine weiteren Verhandlungen mit den USA 

Der Iran bereitet derzeit keine zweite Verhandlungsrunde mit den USA vor. Ein Sprecher des Außenministeriums in Teheran gab an, die Vereinigten Staaten hätten gezeigt, dass sie es mit der Diplomatie nicht ernst meinten. Die USA hätten sich aggressiv verhalten und gegen die Bestimmungen der Waffenruhe verstoßen.

Obwohl unsicher ist, ob die von US-Präsident Trump angekündigten Verhandlungen zustande kommen, begann Pakistan mit den Vorbereitungen für eine zweite Gesprächsrunde. Nach Angaben aus pakistanischen Regierungskreisen wurden die diplomatischen Kontakte am Wochenende intensiviert, um eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den USA und Iran so bald wie möglich sicherzustellen, möglicherweise morgen.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=iWnUAE0uNGg","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Iran lehnt weitere Friedensgespräche mit USA ab – kurz vor Ablauf der Waffenruhe","description":"US-Präsident Donald Trump hat eine neue Gesprächsrunde bei den Verhandlungen zum Irankrieg in Pakistan angekündigt. Wie Trump auf seiner Plattform mitteilte, sollen US-Unterhändler am Montag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad reisen. Wie bereits bei den ersten Verhandlungen sollen US-Vizepräsident JD Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner die US-Regierung in den Gesprächen vertreten. Das teilte das Weiße Haus mit. Alle drei waren auch bei der ersten Gesprächsrunde mit dem Iran in Islamabad dabei.nnDer Iran hat ein zweites Treffen mit Vertretern der US-Regierung laut staatlichen Medienberichten abgelehnt. Nach Angaben der Staatsagentur Irna wurde die Absage mit übertriebenen Forderungen der USA begründet. Weitere Gründe seien der »ständige Kurswechsel« der USA und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen. Die Umstände böten keine aussichtsreiche Perspektive für seriöse Verhandlungen.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Jacquelyn Martin/Pool/ReutersnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#iran #usa #jdvance #donaldtrump #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/iWnUAE0uNGg/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=iWnUAE0uNGg"}],"created_at":1776672188,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eofsHFgx2HCpaMvjH7UA","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776680200,"geo_ip":"","local_id":"mofss3zN2HCpaMvjAiBq","local_status":100,"updated_at":1776680200,"user_id":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","user_locale":"en","version":12885}],"sort":"0000000069e5ddbc","updated_at":1776680200,"updated_by":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","user_id":"6660320d3adc16809c40a309","user_locale":"en","version":12885},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boftdjYE72F27C7nFxN2","text":"

Pakistan sieht Möglichkeit für weitere Verhandlungsrunde in dieser Woche

Der Iran könnte nach Angaben aus pakistanischen Regierungskreisen bereit dazu sein, an einer zweiten Runde der Verhandlungen mit den USA teilzunehmen. Die iranischen Behörden hätten ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, dafür in dieser Woche eine Delegation nach Islamabad zu entsenden, berichtete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf zwei pakistanische Gewährspersonen. Die Insider zeigten sich demnach vorsichtig optimistisch, dass sowohl eine Delegation des Iran als auch eine der USA in die pakistanische Hauptstadt reisen könnte. 

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Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi empfing unterdessen bei zwei verschiedenen Treffen diplomatische Vertreter aus dem Iran und den USA. Dabei sei unter anderem über die Sicherheit in Islamabad vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde gesprochen worden, hieß es in einer Mitteilung.

»Wir beten für den Erfolg der zweiten Verhandlungsrunde in Islamabad«, sagte Naqvi demnach bei einem Treffen mit der Geschäftsträgerin der US-Botschaft, Natalie A. Baker. Gegenüber dem iranischen Botschafter Resa Amiri Moghaddam betonte der Minister die »Notwendigkeit einer nachhaltigen Lösung auf diplomatischem und verhandlungstechnischem Wege«.

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Donald Trump macht wenig Hoffnung auf Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran

In der Nacht zum Mittwoch (MESZ) endet die derzeit geltende Waffenruhe im Iran. Dass diese verlängert werden könnte angesichts von Bemühungen Pakistans, die USA und den Iran zu weiteren Verhandlungen zusammenzubringen, scheint nahezu ausgeschlossen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete eine Verlängerung bei Bloomberg News als »höchst unwahrscheinlich«.

Die für den globalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus werde so lange blockiert, bis es ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran zum Krieg gebe, sagte Trump weiter. Der Iran wiederum hat deutlich gemacht, dass es ohne eine Aufgabe der US-Seeblockade keine weiteren Gespräche geben werde. 

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EU-Außenminister diskutieren über Irankrieg 

Die Außenministerinnen und Außenminister der EU treffen sich heute in Luxemburg, um über den Irankrieg zu beraten. Spanien hat zudem angekündigt, bei dem Treffen erneut die Aufkündigung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel zur Debatte zu stellen, dem es Verstöße gegen das Völkerrecht vorwirft. 

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Iran gibt sich kurz vor Ende der Waffenruhe kriegsbereit

Das iranische Militär hat sich kurz vor Ende der auslaufenden Waffenruhe bereit für neue Kämpfe gegen Israel und die USA gezeigt. Die Armee sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine »Hölle« für die US-Amerikaner und Israelis schaffen.

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Widersprüchliche Angaben zu iranischer Beteiligung an Gesprächen

Weiterhin ist unklar, ob neben einer US-amerikanischen doch auch eine iranische Delegation zu Gesprächen nach Pakistan reist. Eine iranische Delegation unter Führung von Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf werde morgen erwartet, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Iranische Regierungsvertreter dementierten nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN eine iranische Beteiligung. Zuvor hatte CNN noch berichtet, eine iranische Delegation reise bereits heute nach Pakistan.

US-Unterhändler mit Vizepräsident JD Vance an der Spitze machen sich den Berichten nach heute auf den Weg nach Islamabad.

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Donald Trump will Waffenruhe nicht verlängern

US-Präsident Donald Trump hat nicht vor, die Waffenruhe mit dem Iran zu verlängern. Die USA seien bereit, militärisch voranzugehen, sagte Trump dem Sender CNBC. Man habe nicht mehr viel Zeit. Die USA befinden sich Trump zufolge in einer starken Verhandlungsposition, ​die Blockade iranischer Häfen sei ein Erfolg. Er gehe davon aus, dass am Ende ein sehr ‌gutes Abkommen ⁠erzielt werde. 

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Abreise von US-Delegation verzögert sich

Bisher ist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan aufgebrochen. Vance befinde sich noch in Washington, D. C., um an weiteren politischen Besprechungen im Weißen Haus teilzunehmen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Regierungsbeamte. Eigentlich hätte er demnach am Morgen (Ortszeit Washington, D. C.) zu einer möglichen weiteren Verhandlungsrunde mit dem Iran aufbrechen sollen.

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Iran bestreitet Unentschlossenheit und wirft USA »widersprüchliche Signale« vor

Das iranische Außenministerium hat die bisher ausbleibende Entscheidung zu einer Teilnahme an Gesprächen in Pakistan mit dem Verhalten der Vereinigten Staaten begründet. »Der Grund ist nicht Unentschlossenheit, sondern widersprüchliche Botschaften, widersprüchliches Verhalten und inakzeptable Handlungen der amerikanischen Seite“, sagte Ministeriumssprecher Esmaeil Baghaei im iranischen Staatssender Irib. Der Iran werde über eine Teilnahme an den Verhandlungen entscheiden, sobald diese »ergebnisorientiert« seien, sagte Baghaei zudem laut CNN.

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Israelische Armee greift Personen im Libanon an 

Nach eigenen Angaben hat die israelische Armee Personen im Libanon angegriffen. Sie sollen ein Gebiet betreten haben, das derzeit von Israel kontrolliert wird. Dies habe eine unmittelbare Bedrohung für israelische Soldaten dargestellt, wie das Militär mitteilte. Damit hätten sie gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es ebenfalls, dass zwei libanesische Männer sich auf verdächtige Weise einer Gegend im Süden des Landes genähert hätten, die Zivilisten derzeit nicht betreten dürften.

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Hisbollah meldet Angriff auf Nordisrael

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hat nach eigenen Angaben den Norden Israels angegriffen. Es handle sich um Vergeltung für einen Verstoß Israels gegen eine zehntägige Waffenruhe, die am Freitag begonnen hatte. 

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US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

Die USA haben neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Das geht aus einer Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor. Demnach richten sich die Sanktionen gegen 14 Personen, Unternehmen sowie Luftfahrzeuge in den Bereichen Handel und Flugverkehr. Sie befinden sich laut der Mitteilung derzeit im Iran, der Türkei sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die US-Regierung wirft den Personen und Organisationen vor, »an der Beschaffung oder dem Transport von Waffen oder Waffenkomponenten im Namen des iranischen Regimes« beteiligt gewesen zu sein.

»Das iranische Regime muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass es die globalen Energiemärkte erpresst und Zivilisten wahllos mit Raketen und Drohnen angreift«, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Sein Ministerium werde weiterhin den Geldflüssen folgen und gegen das Regime und seine Unterstützer vorgehen.

Die anhaltende Blockade des iranischen Seehandels beeinträchtigt laut Bessent Irans Wirtschaftskraft schwer. Die Lager auf der für den Ölhandel wichtigen Insel Charg würden in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten, schrieb Bessent auf der Plattform X. »Die Beschränkung des iranischen Seehandels zielt direkt auf die wichtigsten Einnahmequellen des Regimes ab.«

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Tausende Seeleute sitzen laut UN im Persischen Golf fest

Im Persischen Golf harren laut den Vereinten Nationen weiterhin Tausende Schiffsmitarbeiter auf See aus. Grund dafür ist die Blockade der Straße von Hormus. »Rund 20.000 zivile Seeleute befinden sich weiterhin an Bord von Schiffen im Persischen Golf«, sagte Natasha Brown, Sprecherin der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der UN (IMO).

Die Besatzungen litten unter Müdigkeit und schwerem psychischem Stress, zudem gingen Vorräte zur Neige, sagte Brown. Bereits seit März arbeitet die IMO nach eigener Aussage daran, die gestrandeten Besatzungen in Sicherheit zu bringen.

Laut der Schifffahrtsorganisation sitzen Hunderte Schiffe im Persischen Golf fest. Seit Kriegsbeginn seien 25 Angriffe auf Handelsschiffe registriert worden, dabei seien mindestens zehn Seeleute getötet sowie weitere schwer verletzt worden.

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»Die Menschen sehen erschöpft und ausgelaugt aus«

Seit 2021 arbeitet der Fotograf Rouzbeh Radfar – in Wirklichkeit heißt er anders – für die ZEIT im Iran. Er dokumentiert Alltag, Proteste, Krieg. Hier zeigen wir einige seiner Bilder und sprechen mit ihm über die aktuelle Situation im Iran:

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Iran droht mit Zerstörung der Ölindustrie im Golf

Die iranische Revolutionsgarde hat bei möglichen Angriffen seiner Nachbarstaaten damit gedroht, die Ölproduktion in der Golfregion zu zerstören. »Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden«, zitierte die Nachrichtenagentur Fars den Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarde, Madschid Mussawi.

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Trump kündigt Verlängerung der Waffenruhe an

US-Präsident Donald ​Trump hat gesagt, dass er die Waffenruhe mit dem Iran verlängern will, bis der Iran einen Vorschlag vorgelegt habe und die Gespräche beendet seien. Trump schreibt in seinem Onlinedienst: »Angesichts der Tatsache, dass die iranische Regierung (…) tief gespalten ist, und auf Ersuchen von Feldmarschall Asim Munir sowie des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif wurden wir gebeten, unseren Angriff auf den Iran so lange auszusetzen, bis deren Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können

Er werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis der iranische Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen seien. Das Militär werde unterdessen die Blockade der Straße von Hormus fortsetzen und einsatzfähig bleiben, schreibt Trump. 

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Pakistans Premierminister ruft beide Seiten zur Einhaltung der Waffenruhe auf

Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat sich bei US-Präsident Donald Trump für die Verlängerung des Waffenstillstands bedankt. Dies würde den laufenden diplomatischen Bemühungen Raum geben. Zudem hat er beide Seiten dazu aufgefordert, diesen Waffenstillstand weiterhin einzuhalten. Weiter forderte er auf X, dass die zweite Verhandlungsrunde, die in Islamabad stattfinden soll, in ein umfassendes Friedensabkommen münden solle. 

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Libanon benötigt 500 Millionen Euro zur Bewältigung der humanitären Krise

Der Libanon braucht nach den Worten von Regierungschef Nawaf Salam 500 Millionen Euro zur »Bewältigung der humanitären Krise« durch den Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz. Diese Summe sei für die kommenden sechs Monate nötig, sagte Salam bei einer Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Macron rief Israel dazu auf, seine »territorialen Ambitionen« im Libanon aufzugeben. Die Hisbollah müsse die Angriffe auf israelisches Gebiet einstellen und »von den Libanesen selbst« entwaffnet werden.

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Zypern bietet sich als Gastgeber für Israel-Libanon-Gespräche an

Zypern hat angeboten, die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auszurichten. Dies teilte der Präsident Nikos Christodoulides gegenüber der Nachrichtenagentur AP mit. Dabei verwies er auch auf seine »ausgezeichneten Beziehungen« sowie das Vertrauen in der Region. Zudem habe Zypern bereits ähnliche Gespräche ausgerichtet. Zyperns Präsident will noch in dieser Woche bei einem EU-Gipfel mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun über die Sache sprechen.

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Guterres nennt Verlängerung der Waffenruhe »Schritt zur Deeskalation«

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran als »wichtigen Schritt zur Deeskalation« bezeichnet. Dies werde »Raum für Diplomatie und Vertrauensbildung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten« schaffen, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric. »Wir ermutigen alle Seiten, diese Dynamik zu nutzen, von Handlungen abzusehen, die die Waffenruhe untergraben könnten, und konstruktiv in Verhandlungen einzutreten, um eine nachhaltige und dauerhafte Lösung zu erreichen«, sagt er.

Der Generalsekretär unterstütze zudem uneingeschränkt Pakistans Bemühungen, Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu erleichtern, und hoffe, dass diese dazu beitrügen, »Bedingungen für eine umfassende und dauerhafte Lösung des Konflikts zu schaffen«, sagte Dujarric.

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Pakistanreise von JD Vance vorerst abgesagt

US-Vizepräsident JD Vance wird vorerst nicht für weitere Iranverhandlungen nach Pakistan reisen. Das teilte die US-Regierung mit. "Die Reise nach Pakistan wird heute nicht stattfinden", hieß es. Ursprünglich war der Flug von Donald Trumps Stellvertreter für Dienstag erwartet worden. Vance sollte in Islamabad die US-Delegation bei Gesprächen mit dem Iran anführen. Bereits vor knapp anderthalb Wochen hatte es in Pakistan eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Delegationen aus Washington und Teheran gegeben, die auf US-Seite von JD Vance geleitet wurde.

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Ölpreis trotz verlängerter Waffenruhe weiter hoch

Trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran zeichnet sich an den Ölmärkten keine echte Entspannung ab. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete vor Trumps Ankündigung erstmals seit gut einer Woche wieder über hundert Dollar. Anschließend gab der Preis etwas nach und lag zuletzt bei 99 Dollar. Im Vergleich zum Vortag entspricht das einem Plus von knapp vier Prozent. Der Anstieg bei der US-Sorte WTI fiel weniger stark aus.

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Mathias Peer
Mathias Peer

Ölpreis trotz verlängerter Waffenruhe weiter hoch

Trotz der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran zeichnet sich an den Ölmärkten keine echte Entspannung ab. Die Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete vor Trumps Ankündigung erstmals seit gut einer Woche wieder über hundert Dollar. Anschließend gab der Preis etwas nach und lag zuletzt bei 99 Dollar. Im Vergleich zum Vortag entspricht das einem Plus von knapp vier Prozent. Der Anstieg bei der US-Sorte WTI fiel weniger stark aus.

Mathias Peer
Mathias Peer

Pakistanreise von JD Vance vorerst abgesagt

US-Vizepräsident JD Vance wird vorerst nicht für weitere Iranverhandlungen nach Pakistan reisen. Das teilte die US-Regierung mit. „Die Reise nach Pakistan wird heute nicht stattfinden“, hieß es. Ursprünglich war der Flug von Donald Trumps Stellvertreter für Dienstag erwartet worden. Vance sollte in Islamabad die US-Delegation bei Gesprächen mit dem Iran anführen. Bereits vor knapp anderthalb Wochen hatte es in Pakistan eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Delegationen aus Washington und Teheran gegeben, die auf US-Seite von JD Vance geleitet wurde.

Mathias Peer
Mathias Peer

Guterres nennt Verlängerung der Waffenruhe »Schritt zur Deeskalation«

UN-Generalsekretär António Guterres hat die Verlängerung der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran als »wichtigen Schritt zur Deeskalation« bezeichnet. Dies werde »Raum für Diplomatie und Vertrauensbildung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten« schaffen, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric. »Wir ermutigen alle Seiten, diese Dynamik zu nutzen, von Handlungen abzusehen, die die Waffenruhe untergraben könnten, und konstruktiv in Verhandlungen einzutreten, um eine nachhaltige und dauerhafte Lösung zu erreichen«, sagt er.

Der Generalsekretär unterstütze zudem uneingeschränkt Pakistans Bemühungen, Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu erleichtern, und hoffe, dass diese dazu beitrügen, »Bedingungen für eine umfassende und dauerhafte Lösung des Konflikts zu schaffen«, sagte Dujarric.

Marla Noss
Marla Noss

Zypern bietet sich als Gastgeber für Israel-Libanon-Gespräche an

Zypern hat angeboten, die Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auszurichten. Dies teilte der Präsident Nikos Christodoulides gegenüber der Nachrichtenagentur AP mit. Dabei verwies er auch auf seine »ausgezeichneten Beziehungen« sowie das Vertrauen in der Region. Zudem habe Zypern bereits ähnliche Gespräche ausgerichtet. Zyperns Präsident will noch in dieser Woche bei einem EU-Gipfel mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun über die Sache sprechen.

Marla Noss
Marla Noss

Pakistans Premierminister ruft beide Seiten zur Einhaltung der Waffenruhe auf

Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hat sich bei US-Präsident Donald Trump für die Verlängerung des Waffenstillstands bedankt. Dies würde den laufenden diplomatischen Bemühungen Raum geben. Zudem hat er beide Seiten dazu aufgefordert, diesen Waffenstillstand weiterhin einzuhalten. Weiter forderte er auf X, dass die zweite Verhandlungsrunde, die in Islamabad stattfinden soll, in ein umfassendes Friedensabkommen münden solle. 

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Libanon benötigt 500 Millionen Euro zur Bewältigung der humanitären Krise

Der Libanon braucht nach den Worten von Regierungschef Nawaf Salam 500 Millionen Euro zur »Bewältigung der humanitären Krise« durch den Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz. Diese Summe sei für die kommenden sechs Monate nötig, sagte Salam bei einer Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Macron rief Israel dazu auf, seine »territorialen Ambitionen« im Libanon aufzugeben. Die Hisbollah müsse die Angriffe auf israelisches Gebiet einstellen und »von den Libanesen selbst« entwaffnet werden.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Trump kündigt Verlängerung der Waffenruhe an

US-Präsident Donald ​Trump hat gesagt, dass er die Waffenruhe mit dem Iran verlängern will, bis der Iran einen Vorschlag vorgelegt habe und die Gespräche beendet seien. Trump schreibt in seinem Onlinedienst: »Angesichts der Tatsache, dass die iranische Regierung (…) tief gespalten ist, und auf Ersuchen von Feldmarschall Asim Munir sowie des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif wurden wir gebeten, unseren Angriff auf den Iran so lange auszusetzen, bis deren Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können

Er werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis der iranische Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen seien. Das Militär werde unterdessen die Blockade der Straße von Hormus fortsetzen und einsatzfähig bleiben, schreibt Trump. 

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Iran droht mit Zerstörung der Ölindustrie im Golf

Die iranische Revolutionsgarde hat bei möglichen Angriffen seiner Nachbarstaaten damit gedroht, die Ölproduktion in der Golfregion zu zerstören. »Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden«, zitierte die Nachrichtenagentur Fars den Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarde, Madschid Mussawi.

Mathis Gann
Mathis Gann

»Die Menschen sehen erschöpft und ausgelaugt aus«

Seit 2021 arbeitet der Fotograf Rouzbeh Radfar – in Wirklichkeit heißt er anders – für die ZEIT im Iran. Er dokumentiert Alltag, Proteste, Krieg. Hier zeigen wir einige seiner Bilder und sprechen mit ihm über die aktuelle Situation im Iran:

Mathis Gann
Mathis Gann

Tausende Seeleute sitzen laut UN im Persischen Golf fest

Im Persischen Golf harren laut den Vereinten Nationen weiterhin Tausende Schiffsmitarbeiter auf See aus. Grund dafür ist die Blockade der Straße von Hormus. »Rund 20.000 zivile Seeleute befinden sich weiterhin an Bord von Schiffen im Persischen Golf«, sagte Natasha Brown, Sprecherin der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation der UN (IMO).

Die Besatzungen litten unter Müdigkeit und schwerem psychischem Stress, zudem gingen Vorräte zur Neige, sagte Brown. Bereits seit März arbeitet die IMO nach eigener Aussage daran, die gestrandeten Besatzungen in Sicherheit zu bringen.

Laut der Schifffahrtsorganisation sitzen Hunderte Schiffe im Persischen Golf fest. Seit Kriegsbeginn seien 25 Angriffe auf Handelsschiffe registriert worden, dabei seien mindestens zehn Seeleute getötet sowie weitere schwer verletzt worden.

Mathis Gann
Mathis Gann

US-Regierung verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

Die USA haben neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Das geht aus einer Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor. Demnach richten sich die Sanktionen gegen 14 Personen, Unternehmen sowie Luftfahrzeuge in den Bereichen Handel und Flugverkehr. Sie befinden sich laut der Mitteilung derzeit im Iran, der Türkei sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die US-Regierung wirft den Personen und Organisationen vor, »an der Beschaffung oder dem Transport von Waffen oder Waffenkomponenten im Namen des iranischen Regimes« beteiligt gewesen zu sein.

»Das iranische Regime muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass es die globalen Energiemärkte erpresst und Zivilisten wahllos mit Raketen und Drohnen angreift«, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Sein Ministerium werde weiterhin den Geldflüssen folgen und gegen das Regime und seine Unterstützer vorgehen.

Die anhaltende Blockade des iranischen Seehandels beeinträchtigt laut Bessent Irans Wirtschaftskraft schwer. Die Lager auf der für den Ölhandel wichtigen Insel Charg würden in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten, schrieb Bessent auf der Plattform X. »Die Beschränkung des iranischen Seehandels zielt direkt auf die wichtigsten Einnahmequellen des Regimes ab.«

US-Finanzminister Scott Bessent will, dass das iranische Regime zur Rechenschaft gezogen wird
US-Finanzminister Scott Bessent will, dass das iranische Regime zur Rechenschaft gezogen wird. Win McNamee/Getty Images

Marla Noss
Marla Noss

Hisbollah meldet Angriff auf Nordisrael

Die vom Iran unterstützte Hisbollah hat nach eigenen Angaben den Norden Israels angegriffen. Es handle sich um Vergeltung für einen Verstoß Israels gegen eine zehntägige Waffenruhe, die am Freitag begonnen hatte. 

Marla Noss
Marla Noss

Israelische Armee greift Personen im Libanon an 

Nach eigenen Angaben hat die israelische Armee Personen im Libanon angegriffen. Sie sollen ein Gebiet betreten haben, das derzeit von Israel kontrolliert wird. Dies habe eine unmittelbare Bedrohung für israelische Soldaten dargestellt, wie das Militär mitteilte. Damit hätten sie gegen die Waffenruhe-Vereinbarung verstoßen.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es ebenfalls, dass zwei libanesische Männer sich auf verdächtige Weise einer Gegend im Süden des Landes genähert hätten, die Zivilisten derzeit nicht betreten dürften.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Iran bestreitet Unentschlossenheit und wirft USA »widersprüchliche Signale« vor

Das iranische Außenministerium hat die bisher ausbleibende Entscheidung zu einer Teilnahme an Gesprächen in Pakistan mit dem Verhalten der Vereinigten Staaten begründet. »Der Grund ist nicht Unentschlossenheit, sondern widersprüchliche Botschaften, widersprüchliches Verhalten und inakzeptable Handlungen der amerikanischen Seite“, sagte Ministeriumssprecher Esmaeil Baghaei im iranischen Staatssender Irib. Der Iran werde über eine Teilnahme an den Verhandlungen entscheiden, sobald diese »ergebnisorientiert« seien, sagte Baghaei zudem laut CNN.

Konstantin Zimmermann
Konstantin Zimmermann

Abreise von US-Delegation verzögert sich

Bisher ist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan aufgebrochen. Vance befinde sich noch in Washington, D. C., um an weiteren politischen Besprechungen im Weißen Haus teilzunehmen, berichteten mehrere Medien unter Berufung auf Regierungsbeamte. Eigentlich hätte er demnach am Morgen (Ortszeit Washington, D. C.) zu einer möglichen weiteren Verhandlungsrunde mit dem Iran aufbrechen sollen.