Irankrieg: Libanesische Regierungskreise dementieren Gespräche mit Israel



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— U.S. Central Command (@CENTCOM) April 12, 2026

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Iranische Militärführung wirft den USA Piraterie in der Straße von Hormus vor

Das iranische Militär hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus als "Akt der Piraterie" bezeichnet. Ein Sprecher der iranischen Militärführung sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme. "Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden." Das iranische Militär teilte mit: Kein Hafen am Persischen Golf oder am Golf von Oman werde sicher bleiben, falls iranische Häfen gefährdet seien.

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Zuvor hatte der Iran die Straße von Hormus selbst als Druckmittel im Krieg gegen die USA und Israel verwendet. In den vergangenen Wochen griff er wiederholt Schiffe in der wichtigen Seefahrtsstraße an und legte Minen, um die Durchfahrt zu erschweren.

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch das US-Militär soll ab 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen. Nach Angaben des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) wird ab diesem Zeitpunkt der Seeverkehr für Schiffe blockiert, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.

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Verhandlungen waren "nicht wirklich gut vorbereitet", sagt Merz

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Kanzler Friedrich Merz hat die Vorbereitung der vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan kritisiert. Er sei von der Entscheidung, die Gespräche in Islamabad abzubrechen, "nicht überrascht gewesen", sagte der CDU-Vorsitzende in Berlin nach zweitägigen Beratungen der Spitzen der schwarz-roten Koalition. "Ich hatte von Anfang an nicht den Eindruck, dass sie wirklich gut vorbereitet waren", fügte Merz hinzu. Wen er mit dieser Kritik meinte, sagte Merz nicht. 

Der Kanzler erwarte nun einen längeren Prozess. Die Bundesregierung spreche mit den Konfliktparteien, der US-Regierung und Israel. "Das wird ein lang dauernder Prozess bleiben, und wir werden die Folgen dieses Krieges noch lange spüren, auch wenn er vorbei ist", sagte Merz. Aus diesem Grund richte man sich "darauf ein, dass wir über einen längeren Zeitpunkt eine erhebliche Belastung auch der deutschen Wirtschaft sehen, eine erhebliche Belastung damit auch der privaten Haushalte", sagte er.

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Von der Leyen fordert Ende der Angriffe auf den Libanon

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die anhaltende Blockade der Straße von Hormus als "sehr schädigend“ bezeichnet und die Angriffe auf den Libanon verurteilt. Die EU befürchte, dass die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Libanon den Friedensprozess zum Scheitern bringen könnten. Die EU stelle Hilfen für Menschen im Libanon bereit, diese könnten aber niemals die Sicherheit eines permanenten Friedens ersetzen. Sie rufe alle Parteien dazu auf, die Souveränität des Libanon zu respektieren und Kriegshandlungen einzustellen. 

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US-Blockade hat laut Trump begonnen

Die US-Blockade der Straße von Hormus hat begonnen. Das teilte US-Präsident Donald Trump mit. Der Präsident sagte außerdem, dass der Iran die USA angerufen hätte und einen "Deal“ anstrebten. Vor Journalisten im Weißen Haus betonte Trump erneut, dass der "Iran keine nuklearen Waffen haben wird". Kein Land dürfe die Welt erpressen. 

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Iran strebt laut Trump "einen Deal" an 

Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad behauptet US-Präsident Donald Trump, die Iraner hätten sich bei den USA gemeldet. "Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden", sagte Trump in Washington, D. C. Ihm zufolge will die iranische Führung "einen Deal machen". Weitere Angaben zu den iranischen Vertretern, die nach seiner Aussage die USA kontaktiert haben, machte er nicht. Auch vonseiten des Iran gab es bislang keine öffentliche Äußerung zu der Behauptung Trumps. 

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Merz ruft Israel zu Ende der Angriffe im Südlibanon auf

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eine diplomatische Lösung mit dem Libanon gefordert. "Der Bundeskanzler ermutigte Premierminister Netanjahu zur Aufnahme direkter Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung. Er sprach sich dafür aus, die Kampfhandlungen im Süden des Libanon zu beenden", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin mit. Die Hisbollah müsse die Waffen niederlegen.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) telefonierte indes mit seinem libanesischen Amtskollegen Jussef Radschi. "Wir unterstützen die Ausübung des Gewaltmonopols Libanons auf seinem ganzen Territorium" sowie "die Entwaffnung der Hisbollah", hieß es in einem Post. Zugleich müsse die israelische Armee die Zivilbevölkerung sowie zivile Infrastruktur schützen.

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In den USA sollen am Dienstag Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon auf Botschafterebene stattfinden. Die libanesische Präsidentschaft will über eine Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel verhandeln. Israel schließt dies vorerst aus und fordert eine Entwaffnung der vom Iran finanzierten Miliz.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Vance spricht von "großen Fortschritten" in Irangesprächen

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Wochenende hatten zwar kein Ergebnis gebracht. US-Vizepräsident JD Vance spricht nun aber dennoch von Fortschritten. Trotz bestehender Differenzen sei vieles in die richtige Richtung gelaufen, sagte Vance dem Sender Fox News. "Wir haben Fortschritte gemacht." Nun sei allerdings der Iran am Zug, bei seinem Atomprogramm Zugeständnisse zu machen.

Den USA geht es laut Vance vor allem um zwei Dinge: das hoch angereicherte Uran außer Landes zu schaffen und den Iran daran zu hindern, erneut Uran anzureichern. In diesen beiden Punkten seien die Iraner auf die USA zugegangen. "Aber sie haben sich nicht weit genug bewegt", sagte Vance. Es gehe den USA dabei auch um einen Prüfmechanismus, um sicherzustellen, dass das Land in Zukunft keine Atomwaffe entwickelt.

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Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, ließ Vance offen. Er sagte, er habe bei den Gesprächen im pakistanischen Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst eine Zustimmung aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Modschtaba Chamenei. Darauf müsse man jetzt warten.

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Tanker passiert Straße von Hormus trotz US-Blockade

Ein chinesischer, von den USA eigentlich sanktionierter Tanker hat Schiffstracking-Daten trotz der von US-Präsident Donald Trump verkündeten US-Blockade die Straße ​von Hormus durchquert. Sowohl die auf Schifffahrt spezialisierte Website Lloyd’s List als auch die Website Marine Traffic schreiben, dass der Tanker Rich Starry die Straße durchfahren habe. Demnach ⁠ist ​es das erste Schiff, dem die Durchfahrt aus dem Persischen Golf ‌seit ⁠Beginn der US-Blockade am Montag ​gelang

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Der etwa 190 Meter lange Tanker fährt laut Lloyd’s List unter falscher Flagge, aktuell unter der Flagge Malawis. Er war demnach zuvor als Full Star bekannt und unterliegt US-Sanktionen wegen seiner Beteiligung an iranischen Exporten. Tanker unter falscher Flagge sind häufig Teil einer illegalen Schattenflotten.

Der Tanker habe rund 250.000 Barrel Methanol aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an Bord. Ein weiterer Tanker ⁠nahm ebenfalls Kurs auf die Meerenge. Er soll Heizöl im Irak laden.

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Die USA wollen den gesamten Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren und auch Schiffen die Durchfahrt verweigern, die vom Iran geforderte Transitgebühren bezahlen.

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Iran schätzt Kriegsschäden im Land auf etwa 230 Milliarden Euro 

Die iranische Regierung hat die Schäden durch US-israelische Angriffe im Land auf umgerechnet gut 229 Milliarden Euro geschätzt. Es handele sich dabei um eine vorläufige Schätzung, sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Um das gesamte Ausmaß bewerten zu können, sollen demnach zunächst die Schäden an Gebäuden begutachtet werden. Danach würden wirtschaftliche Verluste und ausgefallene Steuereinnahmen analysiert.

Wegen der enormen Schäden werde die iranische Regierung in den Verhandlungen mit den USA Entschädigungen einfordern, sagte die Sprecherin demnach weiter. Reparationen standen bereits auf der Themenliste der vergangenen Verhandlungsrunde, die aber gescheitert war.

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USA lassen Schiffe, die Maut an Iran zahlen, nicht durch Straße von Hormus

Das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom hat die Blockade der Straße von Hormus als erfolgreich bezeichnet. In den ersten 24 Stunden habe kein Schiff die Blockade durchbrochen, sechs Handelsschiffe seien der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt, umzukehren und erneut einen iranischen Hafen am Golf von Oman anzulaufen, teilte Centcom auf X mit.

Das Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler widerspricht dieser Darstellung: Demnach passierten mindestens zwei Schiffe aus iranischen Häfen die Meerenge ungehindert, darunter der unter liberianischer Flagge fahrende Frachter Christianna sowie der unter der Flagge der Komoren fahrende Methanol-Tanker Elpis.

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US-Finanzminister Scott Bessent bekräftigte am Rande der IWF-Frühjahrstagung die Entschlossenheit der US-Regierung. Ein Land, das eine Maut an die Islamische Republik zahle, verstoße gegen US-Sanktionen. Auf Nachfrage zu chinesischen Tankern sagte Bessent: »Diese Schiffe werden nicht mehr durchgelassen.« Er ergänzte: »Sie werden also ihr Öl nicht mehr bekommen.« In Richtung von Ländern, die Maut an den Iran zahlten, sagte Bessent: »Ihr kommt nicht durch.« Ein Land, das eine Maut zahle, verstoße gegen US-Sanktionen. »Und das endet nie gut.«

Die Blockade gilt laut Centcom für alle Schiffe, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen, einschließlich der Häfen am Arabischen Golf und am Golf von Oman. Es seien mehr als 10.000 Soldaten im Einsatz, mehr als ein Dutzend Kriegsschiffe und Dutzende Flugzeuge. 

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Libanon und Israel führen erste Gespräche in den USA

Israel und der Libanon haben in Washington, D. C. ihre ersten direkten politischen Gespräche seit mehr als drei Jahrzehnten geführt und offenbar weitere Verhandlungen vereinbart. Die USA bewerteten das rund zweistündige Treffen im US-Außenministerium als »historischen Meilenstein« und sprachen von »konstruktiven Gesprächen«. Die USA sicherten demnach beiden Ländern Unterstützung für weitere Gespräche zu. Alle Seiten hätten sich darauf geeinigt, direkte Verhandlungen an einem später zu bestimmenden Zeitpunkt und Ort aufzunehmen.

An dem Treffen nahmen der israelische Botschafter Yechiel Leiter und die libanesische Botschafterin Nada Hamadeh Moawad teil, von US-Seite Außenminister Marco Rubio, der US-Botschafter im Libanon, Michel Issa, sowie der US-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz.

Die libanesische Regierung wollte vorrangig über eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah verhandeln. Israel schloss das vorerst aus und bestand auf der Entwaffnung der vom Iran finanzierten Miliz, die an den Gesprächen nicht teilnahm.

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USA und Iran müssen Vance zufolge Misstrauen überwinden

Nach Ansicht von US-Vizepräsident JD Vance herrscht zwischen den USA und dem Iran derzeit noch »viel Misstrauen«. Dies lasse sich nicht über Nacht lösen, sagte Vance bei ⁠einer ​Veranstaltung im US-Bundesstaat Georgia. Dennoch gab der Vizepräsident sich optimistisch: »Ich habe ein sehr ​gutes Gefühl, was unsere Position ​angeht«, sagte er. Die iranischen Verhandler seien an einem Abkommen interessiert.

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Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran für stabil. »Derzeit hält die Waffenruhe«, sagte er. Die Vereinbarung läuft in der kommenden Woche aus. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angedeutet, eine mögliche neue Gesprächsrunde mit dem Iran könnte in den kommenden Tagen in Pakistan beginnen. 

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Trump geht von zeitnahem Ende des Kriegs aus

US-Präsident Donald Trump sieht den Krieg im Iran nach eigenen Angaben kurz vor dem Ende. »Ich glaube, er ist fast vorbei«, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Zugleich bekräftigte Trump in den auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Ausschnitten: »Wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert.«

Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, bekräftigte der US-Präsident erneut. Zuvor hatte Trump vage Andeutungen über eine mögliche weitere Verhandlungsrunde in dem Konflikt gemacht, für den derzeit eine zweiwöchige Waffenruhe gilt.

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Blockade iranischer Häfen laut US-Militär in Kraft

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Die USA haben nach eigenen Angaben ihre Seesperrung vor dem Iran umgesetzt. »Die Blockade iranischer Häfen ist vollständig ausgeführt worden«, teilte der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, auf X mit. In weniger als 36 Stunden sei der Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer damit vollständig zum Erliegen gebracht worden, hieß es weiter. »Die Blockade wird unvoreingenommen gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die in die Küstengebiete oder Häfen des Iran einlaufen oder diese verlassen«, teilte Centcom weiter mit.

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Neue Friedensverhandlungen laut Trump noch in dieser Woche möglich

US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht weitere Verhandlungen zur Beendigung des siebenwöchigen Kriegs mit dem Iran in Aussicht gestellt. Weitere Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran »könnten in den nächsten zwei Tagen« in Pakistans Hauptstadt Islamabad stattfinden, sagte er der Zeitung New York Post.

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Iranische Medien melden Bombenanschlag in Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran hat es Medienberichten zufolge erstmals seit Kriegsbeginn einen Bombenanschlag gegeben. Bei zwei Explosionen im Stadtzentrum seien drei Menschen verletzt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden. In den sozialen Medien war zudem von beschädigten Autos die Rede.

Laut Fars handelte es sich um improvisierte Sprengsätze. Weiteren Berichten iranischer Medien zufolge soll es sich um Sprengsätze auf Gasbasis gehandelt haben. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte ein Kommandeur der Revolutionsgarde in einer auf dem Onlineportal Rouydad24 verbreiteten Videoansprache mit. Nähere Details gab es zunächst nicht. Bislang zeigte sich niemand für den Angriff verantwortlich.

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USA planen laut Medienbericht Entsendung Tausender Soldaten in den Nahen Osten

Die USA wollen laut einem Medienbericht in den kommenden Tagen Tausende weitere Soldaten in den Nahen Osten entsenden. Die Trump-Regierung versuche, den Iran zu einem Abkommen zu drängen, berichtete die Washington Post unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte. 

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Dem Bericht zufolge gehören zu den in die Region verlegten Streitkräften etwa 6.000 Soldaten an Bord des Flugzeugträgers USS George H. W. Bush sowie mehrere Kriegsschiffe, die diesen eskortieren. Zudem sollen etwa 4.200 weitere Marinesoldaten voraussichtlich gegen Ende des Monats eintreffen.

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Vermittler wollen Verlängerung der Waffenruhe im Irankrieg

Vermittler zwischen dem Iran und den USA dringen nach Angaben von Regierungsvertretern aus der Golfregion auf eine Verlängerung der in einer Woche auslaufenden Waffenruhe. Auf diese Weise solle die Diplomatie eine weitere Chance erhalten, sagten zwei Regierungsvertreter. Die Kriegsparteien hätten einem solchen Schritt prinzipiell zugestimmt, hieß es.

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Demnach soll die Waffenruhe, die am 22. April ausläuft, nach Bestrebungen der Vermittler um mindestens zwei Wochen verlängert werden. Zudem arbeiteten sie laut einem an den Vermittlungen beteiligten Regierungsvertreter an einem Kompromissvorschlag für das iranische Atomprogramm, die Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie einem Ausgleich für Kriegsschäden.

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Iran bekräftigt Anspruch auf Urananreicherung

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Das iranische Außenministerium hat das Recht des Landes auf Urananreicherung erneut bekräftigt. Dieses Recht sei »unanfechtbar« und dürfe nicht »unter Druck oder durch Krieg entzogen werden«, sagte Sprecher Esmail Baghai in Teheran. Der Iran bestehe darauf, die Anreicherung entsprechend seinem Bedarf fortsetzen zu können.

Zugleich signalisierte Baghai Verhandlungsbereitschaft. »Das Ausmaß und die Art der Anreicherung« seien verhandelbar, sagte er. Der Iran beruft sich auf sein im Atomwaffensperrvertrag verankertes Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie. 

Die USA fordern Medienberichten zufolge, dass der Iran 20 Jahre lang auf die Anreicherung verzichtet. Der Iran soll eine fünfjährige Aussetzung seiner nuklearen Aktivitäten vorgeschlagen haben.

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Millionen Iraner melden sich laut iranischem Staatssender für Kriegsdienst

Trotz einer Waffenruhe melden sich im Iran nach Angaben des staatlichen Senders Irib zunehmend Iraner freiwillig für den Kriegsdienst. Den Angaben des Senders zufolge sollen sich mehr als 26 Millionen von insgesamt 90 Millionen Menschen im Iran für die Kampagne »Leben opfern« registriert haben. Diese Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.

Dem Bericht des Staatsfunks zufolge sollen die Freiwilligen zusätzlich zu den Truppen der Revolutionsgarde und der Armee eingesetzt werden, auch Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele sind demnach geplant. Unter den Registrierten sollen sich laut Irib auch Präsident Massud Peseschkian, mehrere Minister sowie weitere öffentliche Persönlichkeiten befinden.

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USA drohen dem Iran mit neuen Sanktionen

Die US-Regierung hat der iranischen Führung mit weiteren Sanktionen gedroht. So könnten etwa Strafmaßnahmen gegen Unternehmen und Länder verhängt werden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranische Vermögenswerte verwalten, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent an. »Die Iraner sollten wissen, dass dies das finanzielle Äquivalent zu den Bombenangriffen ist«, sagte Bessent. Nach den iranischen Angriffen auf Nachbarländer seien nun auch die Golfstaaten stärker als bisher dazu bereit, die Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen und die Finanzströme zu stoppen, sagte der US-Finanzminister weiter. 

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Republikaner lehnen Resolution zum US-Rückzug ab

Die Republikaner im US-Senat haben eine Resolution der Demokraten abgelehnt, die das US-Militär vorerst zu einem Rückzug aus dem Irankrieg verpflichten sollte. Mit ihrer Mehrheit in der Kongresskammer stimmten sie mit 52 zu 47 Stimmen gegen den Vorstoß der Demokraten. Es ist damit bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass sich der US-Senat in Fragen von Militäreinsätzen hinter die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump stellt. 

Nach dem War Powers Act von 1973 muss der Kongress innerhalb von 60 Tagen nach Beginn eines militärischen Einsatzes entweder eine formelle Kriegserklärung abgeben oder den Einsatz militärischer Gewalt genehmigen. Diese Frist läuft Ende April ab, eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist möglich. Derweil gibt es auch aus den Reihen der Republikaner Forderungen an die Trump-Regierung, zeitnah einen Plan zur Beendigung des Krieges vorzulegen. 

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USA und Israel haben Netanjahu zufolge dieselben Kriegsziele

Die Regierungen der USA und Israels verfolgen gegenüber dem Iran laut dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu »identische« Absichten. »Wir wollen, dass angereichertes Material aus dem Iran entfernt wird; wir wollen die Beseitigung der Anreicherungsfähigkeit innerhalb des Iran; und natürlich wollen wir die Öffnung der Meerenge sehen«, teilte er in einer von seinem Büro veröffentlichten Videobotschaft mit. Die US-Regierung halte Israel durchgehend über Kontakte mit dem Iran auf dem Laufenden. 

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Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon aus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Fortsetzung des Einsatzes im Südlibanon angekündigt. Er habe dem Militär die Anweisung erteilt, weitere Gebiete im Nachbarland unter seine Kontrolle zu bringen und eine sogenannte Sicherheitszone im Südlibanon weiter Richtung Osten auszudehnen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache. Damit bezog er sich auf Gebiete in Grenznähe, die derzeit von der israelischen Armee besetzt sind.

Über die laufenden Verhandlungen mit dem Libanon sagte Netanjahu, Israel verfolge zwei zentrale Ziele: die Entwaffnung der Hisbollah und einen nachhaltigen Frieden. Es gehe ihm um »Frieden durch Stärke«, sagte der Ministerpräsident.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Trump telefoniert mit Emir von Katar 

Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, hat mit US-Präsident Donald Trump über die Lage am Persischen Golf gesprochen. Der Emir habe in dem Telefonat betont, wie wichtig es sei, die internationalen Bemühungen für eine Deeskalation zu verstärken, teilte sein Büro mit. Ein weiteres Thema des Gesprächs waren demnach die Folgen des Konflikts mit dem Iran für die Sicherheit im Schiffsverkehr und die Stabilität der Energiemärkte und Versorgungsketten.

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Chameneis Militärberater droht mit Angriffen auf US-Schiffe in Straße von Hormus

Der Militärberater von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, hat mit Angriffen auf US-Schiffe in der Straße von Hormus gedroht. US-Präsident Donald Trump wolle sein Land zur »Polizei der Straße von Hormus« machen, sagte Resai im iranischen Staatsfernsehen. »Ist das die Aufgabe einer mächtigen Armee wie der der USA?«

»Ihre Schiffe werden von unseren ersten Raketen versenkt werden«, sagte Resai. »Sie können definitiv unseren Raketen ausgesetzt werden, und wir können sie zerstören.«

Trump hatte eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verhängt, nachdem am Wochenende erste Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA ohne Ergebnis zu Ende gegangen waren. Resai, der selbst innerhalb der Revolutionsgarde als Hardliner gilt, sagte außerdem, er sei gegen eine Verlängerung der derzeit geltenden Waffenruhe. Dies sei aber seine »persönliche Meinung«. 

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China drängt Iran zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus

Der ​chinesische Außenminister Wang Yi hat den Iran aufgefordert, die normale Schifffahrt in der Straße von ​Hormus wiederherzustellen. Wang habe ⁠mit seinem ​iranischen Kollegen Abbas Araghtschi telefoniert, teilte ‌das ⁠chinesische Außenministerium ​mit. Zwar müssten die Souveränität und die Sicherheit des ​Iran in der Meerenge respektiert werden, sagte Wang demnach. Jedoch müsse auch die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt auf dem Wasserweg gewährleistet sein.

⁠Zurzeit öffne ​sich ein kritisches Fenster für ‌den Frieden, hieß es weiter. China ‌unterstütze die Einhaltung des Waffenstillstands ​und die Fortführung der Verhandlungen. Dies sei im Interesse ​des Iran, der Region und der Welt. China sei bereit, sich weiter ‌für eine Entspannung der ​Situation und eine Verbesserung der Beziehungen ⁠zwischen ​den Ländern der ‌Region einzusetzen.

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Gesundheitsministerium meldet Angriffe auf libanesische Sanitäter

Bei Angriffen auf drei Rettungsteams sollen im Libanon mindestens vier Sanitäter getötet und sechs weitere verletzt worden sein. Für die Angriffe machte das libanesische Gesundheitsministerium das israelische Militär verantwortlich und verurteilte diese als »offensichtlichen Verstoß« gegen das Völkerrecht. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.

Der erste Angriff ereignete sich dem Gesundheitsministerium zufolge in der Stadt Mayfadun, während sich das Team auf einer Fahrt zu einem Rettungseinsatz für Verwundete befand. Zwei Sanitäter seien dabei getötet worden. Ein zweites Team, das dem ersten zu Hilfe eilte, sei ebenfalls unter Beschuss geraten. Dabei seien drei weitere Sanitäter verletzt worden. Bei einem dritten und letzten Rettungsversuch seien erneut Krankenwagen auf dem Weg zum Einsatzort beschossen worden. Dabei seien zwei Sanitäter getötet und drei weitere verletzt worden.

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Die meisten der verletzten Sanitäter befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in stabilem Zustand. Ein Sanitäter sei jedoch von Granatsplittern in die Brust getroffen und schwer verletzt worden.

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Trump kündigt weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon an

Israel und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute erneut Verhandlungen führen – womöglich mit hochrangigen Vertretern. Es sei schon lange her, »dass die Führer der beiden Länder miteinander gesprochen« hätten, deutete Trump auf seinem Onlinenetzwerk an. Er wolle eine »kleine Atempause zwischen Israel und dem Libanon schaffen«.

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Genauere Details nannte Trump nicht. Auch Israel und der Libanon äußerten sich zunächst nicht. Zuletzt hatten sich Botschafter beider Staaten in den USA getroffen, direkte Verhandlungen zwischen Regierungschefs der Länder liegen Trump zufolge mehr als drei Jahrzehnte zurück.

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Netanjahu soll laut israelischer Ministerin mit Libanons Präsidenten telefonieren

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant für heute ein Telefonat mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun. Das geht aus einem Interview der israelischen Wissenschaftsministerin Gila Gamliel mit dem israelischen Armeesender hervor. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen den beiden Politikern. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hieß es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch.

Für das von US-Präsident Donald Trump angekündigte hochrangige Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben. Zuletzt gab es ein Treffen unter Vermittlung der USA auf Ebene der Botschafter.

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Iran meldet Fortschritte bei Gesprächen mit USA

Der Iran und die USA verzeichnen bei ihren Friedensgesprächen laut einem hochrangigen iranischen Vertreter gewisse Fortschritte. Es gebe jedoch weiterhin große Meinungsverschiedenheiten, unter anderem über die nuklearen Ambitionen des Iran, sagte der Vertreter.
Ein Besuch des pakistanischen Armeechefs, Feldmarschall ​Asim Munir, in Teheran habe dazu beigetragen, die Differenzen in einigen Punkten zu ⁠verringern. Dies nähre die Hoffnung auf eine Verlängerung der Feuerpause und neue ​Gespräche, sagte der iranische Vertreter. 

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Israel zerstört die letzte Brücke über den Litani-Fluss

Die israelischen Streitkräfte haben den Südlibanon vom Rest des Landes abgeschnitten. Bei einem israelischen Angriff sei die letzte Brücke über den Litani-Fluss zerstört worden, sagte ein libanesischer Sicherheitsvertreter. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte am 24. März mitgeteilt, man wolle die »Pufferzone« im Süden des Libanon kontrollieren.

Die an Israel angrenzende Region ist etwa zehn bis 30 Kilometer breit und 120 Kilometer lang. Dort sind seit 1978 UN-Friedenstruppen im Rahmen der Unifil-Mission stationiert. Das Missionsmandat läuft Ende des Jahres ab. 

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Hegseth droht erneut Kriegsverbrechen im Iran an

US-Verteidigungsminister Pete ​Hegseth fordert den Iran auf, einem Friedensabkommen zuzustimmen. Der Iran könne sich »für eine blühende Zukunft entscheiden«. Bei einer falschen Entscheidung würden allerdings »Bomben auf die Infrastruktur, auf Strom- und Energieanlagen fallen«, sagte Hegseth während einer Pressekonferenz im Pentagon.

Das humanitäre Völkerrecht verbietet Angriffe auf zivile Infrastruktur, die für das Überleben der Bevölkerung notwendig ist, wie Kraftwerke, Wasserversorgung und Krankenhäuser. Angriffe auf solche Objekte gelten als Kriegsverbrechen.

Kurz zuvor hatten die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth eingebracht. Sie werfen ihm vor, unter anderem bei dem Angriff auf eine Mädchenschule im Iran am 28. Februar Kriegsverbrechen begangen zu haben. Bei dem Angriff starben nach iranischen Angaben mindestens 170 Menschen.

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Libanons Präsident will offenbar nicht mit Netanjahu telefonieren

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat libanesischen ​Regierungskreisen zufolge ein baldiges Telefongespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu abgelehnt. Die libanesische Botschaft in Washington habe die US-Regierung im Vorfeld eines Telefonats zwischen Aoun und US-Außenminister Marco Rubio über Aouns Absage an Netanjahu informiert, sagten zwei der libanesischen Regierungsvertreter. 

Das Büro des libanesischen Präsidenten machte im Vorfeld keine Angaben zu einem möglichen Gespräch mit Netanjahu. Die israelische Wissenschaftsministerin Gila Gamliel hatte für heute das Gespräch im israelischen Militärradio angekündigt.

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Israel fliegt Angriff auf Süden des Libanon

Israelische Kampfflugzeuge haben laut libanesischen Medienberichten eine Welle von Luftangriffen auf die libanesische Stadt Nabatäa verübt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Angriffe hätten sich gegen Ziele in der Nähe des Industriegebiets der südlibanesischen Stadt gerichtet.

Weitere Einschläge seien vor einem Supermarkt und an einer Hauptverkehrsstraße mit zahlreichen Geschäften und Wohnhäusern beobachtet worden. Mehrere Vororte sind betroffen. Die Angriffe zählen zu den schwersten in der Region seit Kriegsbeginn

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Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Angriffe hätten sich gegen Ziele in der Nähe des Industriegebiets der südlibanesischen Stadt gerichtet. Weitere Einschläge seien vor einem Supermarkt und an einer Hauptverkehrsstraße mit zahlreichen Geschäften und Wohnhäusern beobachtet worden. Mehrere Vororte sind betroffen. 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Bei einem israelischen Angriff sei die letzte Brücke über den Litani-Fluss zerstört worden, sagte ein libanesischer Sicherheitsvertreter. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte am 24. März mitgeteilt, man wolle die »Pufferzone« im Süden des Libanon kontrollieren.Die an Israel angrenzende Region ist etwa zehn bis 30 Kilometer breit und 120 Kilometer lang. Dort sind seit 1978 UN-Friedenstruppen im Rahmen der Unifil-Mission stationiert. 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Es gebe jedoch weiterhin große Meinungsverschiedenheiten, unter anderem über die nuklearen Ambitionen des Iran, sagte der Vertreter. Ein Besuch des pakistanischen Armeechefs, Feldmarschall ​Asim Munir, in Teheran habe dazu beigetragen, die Differenzen in einigen Punkten zu ⁠verringern. 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Das geht aus einem Interview der israelischen Wissenschaftsministerin Gila Gamliel mit dem israelischen Armeesender hervor. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen den beiden Politikern. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hieß es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch.Für das von US-Präsident Donald Trump angekündigte hochrangige Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben. Zuletzt gab es ein Treffen unter Vermittlung der USA auf Ebene der Botschafter.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-16T08:25:46.000Z","dateModified":"2026-04-16T08:41:11.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_597/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofLGZVa4rY33H3fQduU/mofM6XEq4rY33H3fQdua.jpeg","caption":"Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu","creditText":"Ronen Zvulun/dpa","uploadDate":"2026-04-16T08:41:10.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_280/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofLGZVa4rY33H3fQduU/mofM6XEq4rY33H3fQdua.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump kündigt weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon an","articleBody":"Trump kündigt weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon anIsrael und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute erneut Verhandlungen führen – womöglich mit hochrangigen Vertretern. Es sei schon lange her, »dass die Führer der beiden Länder miteinander gesprochen« hätten, deutete Trump auf seinem Onlinenetzwerk an. 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Für die Angriffe machte das libanesische Gesundheitsministerium das israelische Militär verantwortlich und verurteilte diese als »offensichtlichen Verstoß« gegen das Völkerrecht. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.Der erste Angriff ereignete sich dem Gesundheitsministerium zufolge in der Stadt Mayfadun, während sich das Team auf einer Fahrt zu einem Rettungseinsatz für Verwundete befand. Zwei Sanitäter seien dabei getötet worden. Ein zweites Team, das dem ersten zu Hilfe eilte, sei ebenfalls unter Beschuss geraten. Dabei seien drei weitere Sanitäter verletzt worden. Bei einem dritten und letzten Rettungsversuch seien erneut Krankenwagen auf dem Weg zum Einsatzort beschossen worden. 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Jedoch müsse auch die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt auf dem Wasserweg gewährleistet sein. ⁠Zurzeit öffne ​sich ein kritisches Fenster für ‌den Frieden, hieß es weiter. China ‌unterstütze die Einhaltung des Waffenstillstands ​und die Fortführung der Verhandlungen. Dies sei im Interesse ​des Iran, der Region und der Welt. 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US-Präsident Donald Trump wolle sein Land zur »Polizei der Straße von Hormus« machen, sagte Resai im iranischen Staatsfernsehen. »Ist das die Aufgabe einer mächtigen Armee wie der der USA?«»Ihre Schiffe werden von unseren ersten Raketen versenkt werden«, sagte Resai. »Sie können definitiv unseren Raketen ausgesetzt werden, und wir können sie zerstören.« Trump hatte eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verhängt, nachdem am Wochenende erste Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA ohne Ergebnis zu Ende gegangen waren. Resai, der selbst innerhalb der Revolutionsgarde als Hardliner gilt, sagte außerdem, er sei gegen eine Verlängerung der derzeit geltenden Waffenruhe. Dies sei aber seine »persönliche Meinung«. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-16T00:21:50.000Z","dateModified":"2026-04-16T01:05:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump telefoniert mit Emir von Katar ","articleBody":"Trump telefoniert mit Emir von Katar Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, hat mit US-Präsident Donald Trump über die Lage am Persischen Golf gesprochen. Der Emir habe in dem Telefonat betont, wie wichtig es sei, die internationalen Bemühungen für eine Deeskalation zu verstärken, teilte sein Büro mit. Ein weiteres Thema des Gesprächs waren demnach die Folgen des Konflikts mit dem Iran für die Sicherheit im Schiffsverkehr und die Stabilität der Energiemärkte und Versorgungsketten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-15T22:28:15.000Z","dateModified":"2026-04-16T03:30:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofHpoga2Qcr2AzvFBrD/mofKSmunRUrv57kZRwXe.jpeg","caption":"Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, und US-Präsident Donald Trump haben telefoniert.","creditText":"Justin Tallis/AP/dpa","uploadDate":"2026-04-16T03:30:06.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofHpoga2Qcr2AzvFBrD/mofKSmunRUrv57kZRwXe.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon aus","articleBody":"Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon ausDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Fortsetzung des Einsatzes im Südlibanon angekündigt. Er habe dem Militär die Anweisung erteilt, weitere Gebiete im Nachbarland unter seine Kontrolle zu bringen und eine sogenannte Sicherheitszone im Südlibanon weiter Richtung Osten auszudehnen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache. Damit bezog er sich auf Gebiete in Grenznähe, die derzeit von der israelischen Armee besetzt sind. Über die laufenden Verhandlungen mit dem Libanon sagte Netanjahu, Israel verfolge zwei zentrale Ziele: die Entwaffnung der Hisbollah und einen nachhaltigen Frieden. Es gehe ihm um »Frieden durch Stärke«, sagte der Ministerpräsident.Lesen Sie hier mehr dazu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-15T20:42:46.000Z","dateModified":"2026-04-16T04:15:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/israel-libanon-hisbollah-einsatz-benjamin-netanjahu-irankrieg","headline":"Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon weiter aus","description":"Trotz der Gespräche mit dem Libanon soll das israelische Militär neue Gebiete unter seine Kontrolle bringen. Benjamin Netanjahu strebt einen »Frieden durch Stärke« an.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA und Israel haben Netanjahu zufolge dieselben Kriegsziele","articleBody":"USA und Israel haben Netanjahu zufolge dieselben KriegszieleDie Regierungen der USA und Israels verfolgen gegenüber dem Iran laut dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu »identische« Absichten. »Wir wollen, dass angereichertes Material aus dem Iran entfernt wird; wir wollen die Beseitigung der Anreicherungsfähigkeit innerhalb des Iran; und natürlich wollen wir die Öffnung der Meerenge sehen«, teilte er in einer von seinem Büro veröffentlichten Videobotschaft mit. 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Es ist damit bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass sich der US-Senat in Fragen von Militäreinsätzen hinter die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump stellt. Nach dem War Powers Act von 1973 muss der Kongress innerhalb von 60 Tagen nach Beginn eines militärischen Einsatzes entweder eine formelle Kriegserklärung abgeben oder den Einsatz militärischer Gewalt genehmigen. Diese Frist läuft Ende April ab, eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist möglich. Derweil gibt es auch aus den Reihen der Republikaner Forderungen an die Trump-Regierung, zeitnah einen Plan zur Beendigung des Krieges vorzulegen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-15T19:46:57.000Z","dateModified":"2026-04-15T23:14:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofGt5TJ2f6aF1V1PusA/mofHF5BNRUrv57kZRwWv.jpeg","caption":"Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson","creditText":"Samuel Corum/Getty Images","uploadDate":"2026-04-15T20:34:28.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofGt5TJ2f6aF1V1PusA/mofHF5BNRUrv57kZRwWv.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA drohen dem Iran mit neuen Sanktionen","articleBody":"USA drohen dem Iran mit neuen SanktionenDie US-Regierung hat der iranischen Führung mit weiteren Sanktionen gedroht. So könnten etwa Strafmaßnahmen gegen Unternehmen und Länder verhängt werden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranische Vermögenswerte verwalten, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent an. »Die Iraner sollten wissen, dass dies das finanzielle Äquivalent zu den Bombenangriffen ist«, sagte Bessent. Nach den iranischen Angriffen auf Nachbarländer seien nun auch die Golfstaaten stärker als bisher dazu bereit, die Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen und die Finanzströme zu stoppen, sagte der US-Finanzminister weiter. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-15T19:25:19.000Z","dateModified":"2026-04-15T23:12:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofGq9Ua2f6aF1V1Pus4/mofHDsLTRUrv57kZRwWq.jpeg","caption":"US-Finanzminister Scott Bessent droht mit neuen Strafmaßnahmen.","creditText":"Manuel Balce Ceneta/AP/dpa","uploadDate":"2026-04-15T20:30:17.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eofGq9Ua2f6aF1V1Pus4/mofHDsLTRUrv57kZRwWq.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-04-16T14:16:53.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Israel fliegt Angriff auf Süden des LibanonIsraelische Kampfflugzeuge haben laut libanesischen Medienberichten eine Welle von Luftangriffen auf die libanesische Stadt Nabatäa verübt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Angriffe hätten sich gegen Ziele in der Nähe des Industriegebiets der südlibanesischen Stadt gerichtet. Weitere Einschläge seien vor einem Supermarkt und an einer Hauptverkehrsstraße mit zahlreichen Geschäften und Wohnhäusern beobachtet worden. Mehrere Vororte sind betroffen. Die Angriffe zählen zu den schwersten in der Region seit Kriegsbeginn. ","video":[]}"}“>

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Israel fliegt Angriff auf Süden des Libanon

Israelische Kampfflugzeuge haben laut libanesischen Medienberichten eine Welle von Luftangriffen auf die libanesische Stadt Nabatäa verübt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Angriffe hätten sich gegen Ziele in der Nähe des Industriegebiets der südlibanesischen Stadt gerichtet.

Weitere Einschläge seien vor einem Supermarkt und an einer Hauptverkehrsstraße mit zahlreichen Geschäften und Wohnhäusern beobachtet worden. Mehrere Vororte sind betroffen. Die Angriffe zählen zu den schwersten in der Region seit Kriegsbeginn

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Libanons Präsident will offenbar nicht mit Netanjahu telefonieren

Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat libanesischen ​Regierungskreisen zufolge ein baldiges Telefongespräch mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu abgelehnt. Die libanesische Botschaft in Washington habe die US-Regierung im Vorfeld eines Telefonats zwischen Aoun und US-Außenminister Marco Rubio über Aouns Absage an Netanjahu informiert, sagten zwei der libanesischen Regierungsvertreter. 

Das Büro des libanesischen Präsidenten machte im Vorfeld keine Angaben zu einem möglichen Gespräch mit Netanjahu. Die israelische Wissenschaftsministerin Gila Gamliel hatte für heute das Gespräch im israelischen Militärradio angekündigt.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun will wohl vorerst nicht mit seinem israelischen Gegenüber Benjamin Netanjahu sprechen
Der libanesische Präsident Joseph Aoun will wohl vorerst nicht mit seinem israelischen Gegenüber Benjamin Netanjahu sprechen. Mohamed Azakir/Reuters

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Hegseth droht erneut Kriegsverbrechen im Iran an

US-Verteidigungsminister Pete ​Hegseth fordert den Iran auf, einem Friedensabkommen zuzustimmen. Der Iran könne sich »für eine blühende Zukunft entscheiden«. Bei einer falschen Entscheidung würden allerdings »Bomben auf die Infrastruktur, auf Strom- und Energieanlagen fallen«, sagte Hegseth während einer Pressekonferenz im Pentagon.

Das humanitäre Völkerrecht verbietet Angriffe auf zivile Infrastruktur, die für das Überleben der Bevölkerung notwendig ist, wie Kraftwerke, Wasserversorgung und Krankenhäuser. Angriffe auf solche Objekte gelten als Kriegsverbrechen.

Kurz zuvor hatten die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth eingebracht. Sie werfen ihm vor, unter anderem bei dem Angriff auf eine Mädchenschule im Iran am 28. Februar Kriegsverbrechen begangen zu haben. Bei dem Angriff starben nach iranischen Angaben mindestens 170 Menschen.

LIVE: Defense Sec. Hegseth and Joint Chiefs of Staff Chair Caine hold briefing on Iran war — 4/16/26
Defense Secretary Pete Hegseth and Chairman of the Joint Chiefs of Staff General Dan Caine deliver remarks at the Pentagon on Iran conflict on Thursday.

The U.S. and Iran will likely return to Pakistan next week for a second round of peace negotiations, two senior Pakistani officials told MS NOW on Wednesday.

The latest sign of the countries’ continuing efforts to reach a diplomatic end to the war came from officials who are involved in finalizing decisions with the U.S. and Iranian teams, but did not want to be named because of sensitivities around negotiations, MS NOW reported.

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Tilman Leicht
Tilman Leicht

Israel zerstört die letzte Brücke über den Litani-Fluss

Die israelischen Streitkräfte haben den Südlibanon vom Rest des Landes abgeschnitten. Bei einem israelischen Angriff sei die letzte Brücke über den Litani-Fluss zerstört worden, sagte ein libanesischer Sicherheitsvertreter. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte am 24. März mitgeteilt, man wolle die »Pufferzone« im Süden des Libanon kontrollieren.

Die an Israel angrenzende Region ist etwa zehn bis 30 Kilometer breit und 120 Kilometer lang. Dort sind seit 1978 UN-Friedenstruppen im Rahmen der Unifil-Mission stationiert. Das Missionsmandat läuft Ende des Jahres ab. 

Die Überreste der Qasmieh-Brücke im Südlibanon, die durch israelische Angriffe zerstört wurde
Die Überreste der Qasmieh-Brücke im Südlibanon, die durch israelische Angriffe zerstört wurde. Kawnat Haju/AFP/Getty Images

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Iran meldet Fortschritte bei Gesprächen mit USA

Der Iran und die USA verzeichnen bei ihren Friedensgesprächen laut einem hochrangigen iranischen Vertreter gewisse Fortschritte. Es gebe jedoch weiterhin große Meinungsverschiedenheiten, unter anderem über die nuklearen Ambitionen des Iran, sagte der Vertreter.
Ein Besuch des pakistanischen Armeechefs, Feldmarschall ​Asim Munir, in Teheran habe dazu beigetragen, die Differenzen in einigen Punkten zu ⁠verringern. Dies nähre die Hoffnung auf eine Verlängerung der Feuerpause und neue ​Gespräche, sagte der iranische Vertreter. 

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Netanjahu soll laut israelischer Ministerin mit Libanons Präsidenten telefonieren

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu plant für heute ein Telefonat mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun. Das geht aus einem Interview der israelischen Wissenschaftsministerin Gila Gamliel mit dem israelischen Armeesender hervor. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen den beiden Politikern. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hieß es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch.

Für das von US-Präsident Donald Trump angekündigte hochrangige Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben. Zuletzt gab es ein Treffen unter Vermittlung der USA auf Ebene der Botschafter.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Ronen Zvulun/dpa

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Trump kündigt weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon an

Israel und der Libanon werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump heute erneut Verhandlungen führen – womöglich mit hochrangigen Vertretern. Es sei schon lange her, »dass die Führer der beiden Länder miteinander gesprochen« hätten, deutete Trump auf seinem Onlinenetzwerk an. Er wolle eine »kleine Atempause zwischen Israel und dem Libanon schaffen«.
Israel und der Libanon wollen laut Donald Trump erneut verhandeln.
Israel und der Libanon wollen laut Donald Trump erneut verhandeln. Brendan Smialowski/AFP/Getty Images
Genauere Details nannte Trump nicht. Auch Israel und der Libanon äußerten sich zunächst nicht. Zuletzt hatten sich Botschafter beider Staaten in den USA getroffen, direkte Verhandlungen zwischen Regierungschefs der Länder liegen Trump zufolge mehr als drei Jahrzehnte zurück.

Mathias Peer
Mathias Peer

Gesundheitsministerium meldet Angriffe auf libanesische Sanitäter

Bei Angriffen auf drei Rettungsteams sollen im Libanon mindestens vier Sanitäter getötet und sechs weitere verletzt worden sein. Für die Angriffe machte das libanesische Gesundheitsministerium das israelische Militär verantwortlich und verurteilte diese als »offensichtlichen Verstoß« gegen das Völkerrecht. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.

Der erste Angriff ereignete sich dem Gesundheitsministerium zufolge in der Stadt Mayfadun, während sich das Team auf einer Fahrt zu einem Rettungseinsatz für Verwundete befand. Zwei Sanitäter seien dabei getötet worden. Ein zweites Team, das dem ersten zu Hilfe eilte, sei ebenfalls unter Beschuss geraten. Dabei seien drei weitere Sanitäter verletzt worden. Bei einem dritten und letzten Rettungsversuch seien erneut Krankenwagen auf dem Weg zum Einsatzort beschossen worden. Dabei seien zwei Sanitäter getötet und drei weitere verletzt worden.

Israelische Militärfahrzeuge beim Einsatz im Libanon am 15. April.
Israelische Militärfahrzeuge beim Einsatz im Libanon am 15. April. Ariel Schalit/AP/dpa
Die meisten der verletzten Sanitäter befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in stabilem Zustand. Ein Sanitäter sei jedoch von Granatsplittern in die Brust getroffen und schwer verletzt worden.

Mathias Peer
Mathias Peer

China drängt Iran zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus

Der ​chinesische Außenminister Wang Yi hat den Iran aufgefordert, die normale Schifffahrt in der Straße von ​Hormus wiederherzustellen. Wang habe ⁠mit seinem ​iranischen Kollegen Abbas Araghtschi telefoniert, teilte ‌das ⁠chinesische Außenministerium ​mit. Zwar müssten die Souveränität und die Sicherheit des ​Iran in der Meerenge respektiert werden, sagte Wang demnach. Jedoch müsse auch die Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt auf dem Wasserweg gewährleistet sein.

⁠Zurzeit öffne ​sich ein kritisches Fenster für ‌den Frieden, hieß es weiter. China ‌unterstütze die Einhaltung des Waffenstillstands ​und die Fortführung der Verhandlungen. Dies sei im Interesse ​des Iran, der Region und der Welt. China sei bereit, sich weiter ‌für eine Entspannung der ​Situation und eine Verbesserung der Beziehungen ⁠zwischen ​den Ländern der ‌Region einzusetzen.

Chinas Außenminister Wang Yi fordert die Öffnung der Straße von Hormus.
Chinas Außenminister Wang Yi fordert die Öffnung der Straße von Hormus. Jon Chol Jin/AP/dpa

Mathias Peer
Mathias Peer

Chameneis Militärberater droht mit Angriffen auf US-Schiffe in Straße von Hormus

Der Militärberater von Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei, Mohsen Resai, hat mit Angriffen auf US-Schiffe in der Straße von Hormus gedroht. US-Präsident Donald Trump wolle sein Land zur »Polizei der Straße von Hormus« machen, sagte Resai im iranischen Staatsfernsehen. »Ist das die Aufgabe einer mächtigen Armee wie der der USA?«

»Ihre Schiffe werden von unseren ersten Raketen versenkt werden«, sagte Resai. »Sie können definitiv unseren Raketen ausgesetzt werden, und wir können sie zerstören.«

Trump hatte eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus verhängt, nachdem am Wochenende erste Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA ohne Ergebnis zu Ende gegangen waren. Resai, der selbst innerhalb der Revolutionsgarde als Hardliner gilt, sagte außerdem, er sei gegen eine Verlängerung der derzeit geltenden Waffenruhe. Dies sei aber seine »persönliche Meinung«. 

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Trump telefoniert mit Emir von Katar 

Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, hat mit US-Präsident Donald Trump über die Lage am Persischen Golf gesprochen. Der Emir habe in dem Telefonat betont, wie wichtig es sei, die internationalen Bemühungen für eine Deeskalation zu verstärken, teilte sein Büro mit. Ein weiteres Thema des Gesprächs waren demnach die Folgen des Konflikts mit dem Iran für die Sicherheit im Schiffsverkehr und die Stabilität der Energiemärkte und Versorgungsketten.
Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, und US-Präsident Donald Trump haben telefoniert.
Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, und US-Präsident Donald Trump haben telefoniert. Justin Tallis/AP/dpa

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Israel weitet Militäreinsatz im Südlibanon aus

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Fortsetzung des Einsatzes im Südlibanon angekündigt. Er habe dem Militär die Anweisung erteilt, weitere Gebiete im Nachbarland unter seine Kontrolle zu bringen und eine sogenannte Sicherheitszone im Südlibanon weiter Richtung Osten auszudehnen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache. Damit bezog er sich auf Gebiete in Grenznähe, die derzeit von der israelischen Armee besetzt sind.

Über die laufenden Verhandlungen mit dem Libanon sagte Netanjahu, Israel verfolge zwei zentrale Ziele: die Entwaffnung der Hisbollah und einen nachhaltigen Frieden. Es gehe ihm um »Frieden durch Stärke«, sagte der Ministerpräsident.

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Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

USA und Israel haben Netanjahu zufolge dieselben Kriegsziele

Die Regierungen der USA und Israels verfolgen gegenüber dem Iran laut dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu »identische« Absichten. »Wir wollen, dass angereichertes Material aus dem Iran entfernt wird; wir wollen die Beseitigung der Anreicherungsfähigkeit innerhalb des Iran; und natürlich wollen wir die Öffnung der Meerenge sehen«, teilte er in einer von seinem Büro veröffentlichten Videobotschaft mit. Die US-Regierung halte Israel durchgehend über Kontakte mit dem Iran auf dem Laufenden. 
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont gemeinsame Ziele der USA und Israels.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betont gemeinsame Ziele der USA und Israels. Ilia Yefimovich/AFP/Getty Images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Republikaner lehnen Resolution zum US-Rückzug ab

Die Republikaner im US-Senat haben eine Resolution der Demokraten abgelehnt, die das US-Militär vorerst zu einem Rückzug aus dem Irankrieg verpflichten sollte. Mit ihrer Mehrheit in der Kongresskammer stimmten sie mit 52 zu 47 Stimmen gegen den Vorstoß der Demokraten. Es ist damit bereits das vierte Mal in diesem Jahr, dass sich der US-Senat in Fragen von Militäreinsätzen hinter die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump stellt. 
Nach dem War Powers Act von 1973 muss der Kongress innerhalb von 60 Tagen nach Beginn eines militärischen Einsatzes entweder eine formelle Kriegserklärung abgeben oder den Einsatz militärischer Gewalt genehmigen. Diese Frist läuft Ende April ab, eine Verlängerung um weitere 30 Tage ist möglich. Derweil gibt es auch aus den Reihen der Republikaner Forderungen an die Trump-Regierung, zeitnah einen Plan zur Beendigung des Krieges vorzulegen. 
Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson
Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson. Samuel Corum/Getty Images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

USA drohen dem Iran mit neuen Sanktionen

Die US-Regierung hat der iranischen Führung mit weiteren Sanktionen gedroht. So könnten etwa Strafmaßnahmen gegen Unternehmen und Länder verhängt werden, die weiterhin iranisches Öl kaufen oder iranische Vermögenswerte verwalten, kündigte US-Finanzminister Scott Bessent an. »Die Iraner sollten wissen, dass dies das finanzielle Äquivalent zu den Bombenangriffen ist«, sagte Bessent. Nach den iranischen Angriffen auf Nachbarländer seien nun auch die Golfstaaten stärker als bisher dazu bereit, die Sanktionen gegen den Iran zu unterstützen und die Finanzströme zu stoppen, sagte der US-Finanzminister weiter. 
US-Finanzminister Scott Bessent droht mit neuen Strafmaßnahmen.
US-Finanzminister Scott Bessent droht mit neuen Strafmaßnahmen. Manuel Balce Ceneta/AP/dpa