Perspektivwechsel: „Bettenlager“ war gestriger Tag: Jysk ärgert sogar Ikea

„Im Januar 2021 haben wir den Plan verkündet, im September stand die neue Organisation. So etwas muss man schnell umsetzen“, sagt Schirmer über den riskanten Schritt, der rund 250 Mio. Euro gekostet hat. Aber auf Dauer Synergien heben sollte. Die Markenbekanntheit stürzte mit dem Ende des „Bettenlagers“ von über 90% trotz zahlreicher Werbeaktionen auf 49%, inzwischen liegt sie bei 84%. „Dieser Prozess hat sehr viel positive Bewegung in die Organisation gebracht. Davon profitieren wir jetzt noch“, sagt der Deutschland-Chef.
Gute Beispiele? Takko oder New Yorker
Und dann kommt das Gespräch noch einmal auf den Modehandel. Selbstverständlich gebe es auch sehr gute Anbieter, sagt Stationär-Skeptiker Schirmer. „Takko zum Beispiel oder New Yorker.“
Und in einer höheren Preisklasse hatte Schirmer unlängst ein echtes Aha-Erlebnis der stationären Art. Bei einem Zufalls-Besuch im Modehaus C.J. Schmidt in Husum: „Ein tolles Haus: guter Markenmix, viel Personal auf der Fläche, jederzeit ansprechbar, zuvorkommend, freundlich. Genau das ist auch Teil unseres Konzeptes.“
Christian Schirmer und seine Frau wollen bald wieder hinfahren – ins stationäre Modehaus.