Kanye West: Kläger wirft ihm Körperverletzung vor






Kanye West soll 2024 einen Mann angegriffen und verletzt haben. Dieser klagte nun gegen den Rapper.

Weiterer Ärger für Kanye West (48): Dem Rapper wird in einer Zivilklage vorgeworfen, am 16. April 2024 einen Mann im Chateau Marmont in Hollywood angegriffen und verletzt zu haben. Das berichtet unter anderem die „Daily Mail“ aus Gerichtsdokumenten.



Die Vorwürfe im Detail

Der Kläger ist ein unbekannter Mann, der in den Unterlagen als „John Doe“ aufgeführt wird. Er wirft West vor, ihn kurz vor 23 Uhr im Gartenbereich des bekannten Hollywood-Hotels unvermittelt ins Gesicht geschlagen zu haben. Der Mann sei durch den Aufprall bewusstlos geworden. Laut Klageschrift soll West ihn danach weiter geschlagen haben, während er reglos am Boden lag. Der Kläger gibt an, den Vorfall in keiner Weise provoziert zu haben.

Die Klage richtet sich nicht nur gegen den körperlichen Angriff. Dem Kläger zufolge behauptete West im Nachgang, der Mann habe sich gegenüber einer Frau aus Wests Umfeld unangemessen verhalten – Vorwürfe, die West angeblich in einem öffentlichen Podcast-Auftritt „wiederholte und ausschmückte“. Diese Aussagen hätten sich über Social Media weit verbreitet und dem Ruf und der mentalen Gesundheit des Klägers nach eigenen Angaben erheblich geschadet. Das verfügbare Videomaterial vom Abend zeige laut Klage kein Fehlverhalten des Mannes.


Mit dem besagten Podcast-Auftritt scheint eine Folge des „The Download“-Podcasts vom April 2024 gemeint zu sein. Darin schilderte West, ein Mann habe seine Frau Bianca Censori (31) auf dem Weg zur Toilette im Chateau Marmont angegriffen, was ihn zum Eingreifen veranlasst habe.

Auftritt in Frankreich auf der Kippe

Die Klage gegen Kanye West fällt in eine ohnehin turbulente Zeit für den Rapper. In Großbritannien wurde ihm die Einreise verweigert, nachdem er beim Wireless Festival in London eigentlich als Headliner auftreten sollte. Das Festival wurde schließlich abgesagt. Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte in einem Beitrag auf X, West hätte gar nicht erst eingeladen werden dürfen. Hintergrund der Kritik an dem Musiker sind unter anderem antisemitische Äußerungen sowie sein Lied „Heil Hitler“.

In Frankreich wird unterdessen geprüft, ob Wests geplanter Auftritt im Juni in Marseille verhindert werden kann. Innenminister Laurent Nuñez (62) lasse entsprechende Möglichkeiten prüfen, wie Medien unter Berufung auf sein Büro berichten. Der Bürgermeister der Stadt, Benoît Payan (48), stellte sich bereits im März klar gegen das Konzert. Auf X schrieb er: „Ich weigere mich, Marseille zu einer Bühne für diejenigen zu machen, die Hass und unverhohlenen Nationalsozialismus verbreiten. Kanye West ist im Vélodrome, unserem Tempel des Zusammenlebens und aller Marseiller, nicht willkommen.“

SpotOnNews

Source: stern.de