Embryonenschutzgesetz : Nina Warken will Eizellspende legalisieren

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will durch eine
neue Initiative ermöglichen, dass der Bundestag die Eizellspende per
Gewissensentscheidung erlaubt. „Aktuell gehen viele Paare mit Kinderwunsch ins Ausland.
Ich will, dass wir diesen Paaren mit Kinderwunsch hier bei uns in einem
geregelten Rahmen helfen – bei gleichzeitiger Beibehaltung klarer
Grenzen“, sagte Warken dem Tagesspiegel.

Speziell geht es der CDU-Politikerin darum, dass Eizellen, die nach einer Kinderwunschbehandlung ohnehin vorhanden sind, für eine Spende zur Verfügung stehen könnten, ohne dass eigens neue entnommen werden müssten. Es gehe aber nicht darum,
alle Türen weit aufzumachen, sagte Warken. Sie habe da
eher eine restriktive Haltung. Kommerzielle Eizellspenden sollten daher verboten bleiben.

Anders als die Samenspende ist in Deutschland die Eizellspende durch das Embryonenschutzgesetz verboten.

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