Comeback welcher Nuklearenergie: Wie Japan seine Atomkraft wiederbelebt

Der Neustart des weltgrößten Atomkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa in Japan knapp 15 Jahre nach dem Atomunglück in Fukishima verläuft nicht gerade vertrauenserweckend. Kurz vor dem geplanten Termin am Dienstag musste die Betreibergesellschaft Tokyo Electric Power Company (Tepco) diesen noch einmal verschieben, weil in den Sicherheitsprüfungen ein Alarmsystem streikte. Am Mittwochabend meldete Tepco dann den Vollzug, doch schon in der Nacht gab es offenbar neue technische Schwierigkeiten, die noch im Laufe des Tages nicht behoben waren. Die Anlage befinde sich aber in einem stabilen Zustand, und es bestehe keine Gefahr eines Strahlungsaustritts, betonte Tepco.