Zu Händen ihr Leinwand-Debüt: Adele soll zurück im Studio sein


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Adele nimmt wohl erstmals seit Jahren wieder auf – für einen Kinofilm. Insider verraten, was hinter dem Karriereschwenk steckt.

Fünf Jahre lang blieb das Aufnahmestudio für Adele (37) ein Ort, den sie konsequent mied. Keine neuen Songs, keine Studiotermine – nur die Stille nach dem überwältigenden Erfolg ihres Albums „30“. Damit soll es nun vorbei sein. Wie die britische Zeitung „The Sun“ unter Berufung auf Insider berichtet, steht die 37-Jährige wieder vor dem Mikrofon. Der Anlass aber dürfte viele Fans überraschen: Es geht nicht um eine neue Platte.

Adele nimmt demnach einen Song für ihr Spielfilm-Debüt auf. Sie übernimmt eine Rolle in „Cry to Heaven“, einem Kinofilm unter der Regie von Modeikone Tom Ford (64), der im vergangenen Monat seine Dreharbeiten in Italien abgeschlossen haben soll. Neben ihr sind Aaron Taylor-Johnson, Colin Firth und Nicholas Hoult zu sehen. Laut einem Insider aus dem Produktionsumfeld war die Entscheidung, Adele für einen Track zu gewinnen, ein echter Coup: „Neues Material von Adele zu bekommen ist wie Gold.“

Der Wechsel ins Filmgeschäft kommt nicht von ungefähr. Berater und Vertraute der Sängerin berichten, sie orientiere sich bewusst an zwei ihrer größten Idole: Whitney Houston, die mit „Bodyguard“ beides schaffte – Chartspitze und Kinokasse – und Barbra Streisand, die einst 27 Jahre lang keine Tourneen mehr bestritt und stattdessen auf Schauspielerei, Regie und ihr Privatleben setzte. Genau das schwebt auch Adele vor.

Denn hinter dem Karriereschwenk steckt wohl mehr als künstlerischer Ehrgeiz. Die in Tottenham geborene Sängerin soll laut „The Sun“ entschlossen sein, ihre Familie zu vergrößern. Ihr Sohn Angelo (13) stammt aus ihrer früheren Ehe mit dem Unternehmer Simon Konecki (51), von dem sie sich 2019 trennte; die Scheidung wurde 2021 rechtskräftig. Heute lebt Adele mit ihrem Partner Rich Paul (45) zusammen, der als erfolgreicher Sportmanager ebenfalls fest im Showgeschäft verankert ist.

Alltag statt Albumstress

Ein Filmprojekt bietet Adele nach Einschätzung ihres Umfelds schlicht das, was eine Welttournee unmöglich machen würde: Planbarkeit. „Ein Filmset bietet eine geordnete Routine. Man dreht ein paar Monate an einem Ort, macht dann die Pressereise – und fertig. Kein Leben aus dem Koffer, kein Jetlag alle drei Tage“, zitiert „The Sun“ einen gut vernetzten Insider. „Adele hat unmissverständlich klargemacht, dass sie mehr Kinder möchte. Hollywood ist der perfekte Kompromiss.“

Wenn Adele nicht arbeitet, führt sie nach eigenem Bekunden ein ausgesprochen ruhiges Leben. Partys und Glamour-Events meidet sie. Stattdessen verbringt sie ihre Abende lieber zu Hause – in einem Anwesen, das durchaus Eindruck macht: 2022 kaufte sie von Sylvester Stallone (79) ein weitläufiges Herrenhaus im mediterranen Stil in Los Angeles. Acht Schlafzimmer, elf Bäder, ein Privatkino, ein Infinitypool – Nachbarn sind unter anderem Justin Bieber und Denzel Washington. Insider nennen das Anwesen schlicht „die Festung“.

Für ihren Einstieg ins Filmgeschäft soll sich Adele bewusst einen Regisseur ausgesucht haben, der für Perfektion steht. „Sie wollte nicht einfach nur einen kitschigen Gastauftritt als Popstar in einer romantischen Komödie absolvieren. Sie möchte als Schauspielerin ernst genommen werden.“ Tom Ford, der Modeschöpfer und Filmemacher, soll ihr einen geschützten Rahmen geboten haben, in dem sie eine Figur entwickeln konnte – ohne den Druck eines Live-Publikums.

SpotOnNews

Source: stern.de