Umkämpft
Russische Befestigungsanlagen
Vortag
seit Kriegsbeginn
vor Kriegsbeginn
Vortag
seit Kriegsbeginn
Zusätzl. erobert
Inmitten anhaltender Kampfhandlungen haben weder Russland noch die Ukraine neue Gebiete eingenommen. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Russische Truppen griffen laut dem ukrainischen Generalstab nordöstlich der Stadt Nowopawliwka und in Richtung der Stadt Oleksandriwka in der Region
Dnipropetrowsk an.
Das ISW zitiert darüber hinaus einen ukrainischen Offizier,
der Russland beschuldigt, die vergangene Feuerpause im Gebiet
Huljajpole verletzt zu haben. Er gab an, russische Truppen hätten
ukrainische Kräfte angegriffen, als diese versuchten, ihre getöteten
Soldaten zu bergen.
In der Region Charkiw griffen russische Truppen laut dem Leiter der Militärverwaltung den Petschenihy-Staudamm mit sechs Gleitbomben an. Laut einem ukrainischen Armeekorps wurde der Staudamm dabei nicht beschädigt.
Geolokalisierte Aufnahmen zeigen ukrainische Schläge gegen russische Positionen südlich der Stadt Waratschyne nahe Sumy.
Laut dem ISW handelte es sich dabei um russische Infiltrationsversuche, die zu keinen Gebietsveränderungen führten. Eine
ukrainische Brigade im Gebiet Sumy berichtete, russische Soldaten hätten
versucht, diese Mission durchzuführen, indem sie sich durch eine Gaspipeline bewegten.
Die Ukraine setzte dem ISW zufolge ihre Angriffe auf Radarsysteme in der russischen Region Belgorod am 13. April fort. Laut dem ukrainischen Generalstab trafen Truppen die Radarstation eines Luftraumüberwachungssystems nahe der Stadt Nikolajewka. Auch ukrainische Schläge gegen russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk und in der Region Saporischschja hielten demnach an.
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