USA schicken laut Bericht weiteren Flugzeugträger und 10.000 Soldaten in den Nahen Osten

US-Präsident Trump verstärkt den Druck auf die Führung in Teheran: Das US-Militär bereitet laut einem Bericht der „Washington Post“ die Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in den Nahen Osten vor. Mehr im Liveticker.

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Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nach der Einigung auf eine Waffenruhe scheiterten am Wochenende die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

11:28 Uhr – USA schicken laut Bericht weiteren Flugzeugträger und 10.000 Soldaten in den Nahen Osten

Die ​USA bereiten laut einem Bericht der „Washington Post“ die Verlegung Tausender weiterer Soldaten in den Nahen Osten vor. Dies solle in den ⁠kommenden Tagen geschehen. Dazu gehören demnach rund 6000 Soldaten auf dem Flugzeugträger USS George H.W. Bush und den ihn begleitenden Kriegsschiffen. Weitere 4200 Marines sollen gegen Monatsende in der Region eintreffen. US-Präsident Trump möchte so den Druck auf den Iran vor weiteren Verhandlungen erhöhen.

Nach Angaben der „Washington Post“ würden mit den neuen Einheiten künftig drei US-Flugzeugträger in oder nahe der Region operieren. Neben der USS George H.W. Bush sind bereits die USS Abraham Lincoln seit Januar im Nahen Osten und die USS Gerald R. Ford seit Februar im östlichen Mittelmeer präsent.

10:20 Uhr – Presseverband kritisiert Israels Armee für KI-Bild

Der Auslandspresseverband (FPA) in Israel kritisiert die israelische Armee für die Veröffentlichung eines digital manipulierten Bilds, das einen Journalisten zeigen soll, der bei einem israelischen Angriff im Libanon getötet wurde. Am 28. März hatten die Streitkräfte auf ihrem X-Kanal ein digital manipuliertes Foto gepostet, das den libanesischen Journalisten Ali Hassan Shaib zeigt. Seine rechte Körperhälfte war auf dem Bild in einer Jacke mit der Aufschrift „Press“ zu sehen, die andere Körperhälfte steckte in einer Uniform der Terrororganisation Hisbollah. Einen Hinweis, dass der Bildausschnitt mit Shaib in der Uniform der Hisbollah künstlich erzeugt worden war, gab es nicht. Einen Tag nach der Veröffentlichung gestand ein Armee-Sprecher auf X ein, dass das Foto digital bearbeitet worden sei. Die FPA kritisierte die Verwendung von KI-generiertem Material scharf: „Das Bild wurde verwendet, um einen Journalisten zu diskreditieren, der gemeinsam mit zwei Kollegen bei einem gezielten Angriff Israels am 28. März 2026 im Libanon getötet wurde.“

10:00 Uhr – Pakistans Premier reist zu Vermittlern

Inmitten von Spekulationen über weitere Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in Islamabad bricht Pakistans Premier zu einer mehrtägigen Reise in andere Vermittlerstaaten auf. Premierminister Shehbaz Sharif reise nach Saudi-Arabien, Katar und in die Türkei, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Die viertägige Reise beginne an diesem Mittwoch in Saudi-Arabien mit bilateralen Gesprächen. Auch in Katar seien Gespräche geplant. In der Türkei will Sharif am fünften Diplomatieforum von Antalya teilnehmen und sich mit Präsident Recep Tayyip Erdogan sowie anderen Staatschefs treffen.

08:47 Uhr – Ifo: Iran-Krieg erhöht Unsicherheit in deutscher Wirtschaft

Die Unsicherheit unter den Firmen in Deutschland hat in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen und ist so ​groß wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Im März fiel es 78,6 Prozent der Firmen schwer ⁠oder eher schwer, ihre zukünftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen, wie aus der aktuellen Konjunkturumfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Im Februar waren es noch 75,4 Prozent. Damit erreicht der Indikator für wirtschaftliche Unsicherheit den höchsten Wert seit Februar 2024. „Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spürbar erhöht“, sagte Klaus Wohlrabe, ⁠Leiter der ​Ifo-Umfragen. „Für viele Unternehmen sind die ‌Folgen für das eigene Geschäft derzeit schwer kalkulierbar.“

08:06 Uhr – „Financial Times“: Iran nutzte chinesischen Spionagesatelliten für Angriffe auf US-Stützpunkte

Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge heimlich einen chinesischen Spionagesatelliten erworben und damit während des Krieges im ​Nahen Osten US-Militärstützpunkte in der Region ins Visier genommen. Die Zeitung „Financial Times“ berichtete unter ⁠Berufung auf iranische Militärdokumente, die Luft- und Raumfahrtkräfte der Iranischen Revolutionsgarde hätten den Satelliten TEE-01B Ende 2024 übernommen. Dieser sei von dem chinesischen Unternehmen Earth Eye gebaut und ins All gebracht worden. Die iranischen Kommandeure hätten mit dem Satelliten US-Militäranlagen beobachtet. Dem Bericht ‌zufolge entstanden im März Aufnahmen vor und nach Drohnen- und Raketenangriffen auf diese Standorte. So habe der Satellit am 13., 14. und 15. März Bilder des Luftwaffenstützpunkts Prince Sultan in Saudi-Arabien gemacht. US-Präsident Donald Trump hatte am 14. März bestätigt, dass dort US-Flugzeuge getroffen worden seien.

06:54 Uhr – Trump nach Papst-Kritik: Iran tötete 42.000 Demonstranten

Im Streit mit Papst Leo XIV. um dessen Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt hat US-Präsident Trump noch einmal nachgelegt. „Kann bitte jemand Papst Leo sagen, dass der Iran in den letzten zwei Monaten mindestens 42.000 unschuldige, völlig unbewaffnete Demonstranten getötet hat?“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Es sei „absolut inakzeptabel“, dass der Iran über eine Atombombe verfüge.

06:29 Uhr – Trump: Denke nicht über Verlängerung der Waffenruhe nach

US-Präsident Trump denkt nach eigenen Worten nicht über eine Verlängerung der ⁠noch eine Woche laufenden Waffenruhe mit dem Iran nach. Es könne so oder so ausgehen, sagte Trump dem Sender ABC News. Ein Abkommen sei jedoch vorzuziehen, da das Land dann den Wiederaufbau angehen könne. Die USA und der Iran hatten vor einer Woche eine zweiwöchige Waffenruhe ⁠vereinbart, ​um eine diplomatische Lösung ‌des Konflikts zu erreichen.

05:06 Uhr – US-Militär: Blockade iranischer Häfen umgesetzt

Im Konflikt mit dem Iran hat das US-Militär nach eigenen Angaben seine Sperre für die Schifffahrt erfolgreich umgesetzt. „Die Blockade iranischer Häfen ist vollständig ausgeführt worden“, teilte der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, auf der Online-Plattform X mit.

Die US-Streitkräfte hätten ihre Überlegenheit auf dem Meer im Nahen Osten behauptet, erklärte Cooper. In weniger als 36 Stunden seit Beginn der Blockade hätten US-Streitkräfte den Handel in den Iran und aus dem Iran über das Meer vollständig zum Erliegen gebracht, hieß es weiter.

Parallel erklärte Centcom in einem weiteren X-Beitrag, dass Zerstörer mit Lenkflugkörpern der Marine an der Blockade-Mission beteiligt seien. „Die Blockade wird unvoreingenommen gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die in die Küstengebiete oder Häfen des Irans einlaufen oder diese verlassen“, hieß es darin.

05:01 Uhr – Trump glaubt an baldiges Ende des Iran-Kriegs

US-Präsident Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. „Ich glaube, er ist fast vorbei“, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: „Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.“ Auszüge aus dem Interview wurden bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.

Sollten die USA sich nun zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagte Trump. „Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert“, sagte er. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, betonte der US-Präsident.

04:43 Uhr – Weltbank stellt bis zu 100 Milliarden Dollar wegen Nahost-Krieg bereit

Die Weltbank stellt vom Nahost-Krieg schwer getroffenen Staaten in den kommenden ​15 Monaten Finanzhilfen von 80 bis 100 Milliarden Dollar in Aussicht. Dies kündigte Weltbank-Präsident ⁠Ajay Banga am Dienstag am Rande der Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) an. Das mögliche Hilfspaket wäre umfangreicher als die 70 Milliarden Dollar, die während der Corona-Pandemie bereitgestellt wurden. In den kommenden Monaten könnten zunächst 20 bis ⁠25 Milliarden ​Dollar fließen, ‌erklärte Banga. Weitere 30 bis 40 Milliarden Dollar könnten in etwa sechs Monaten durch die Umschichtung bestehender Programme folgen.

04:05 Uhr – Zehn Länder fordern Ende der Kampfhandlungen im Libanon

In einer gemeinsamen Mitteilung haben Kanada, Großbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten „ein unverzügliches Ende der Kampfhandlungen im Libanon“ gefordert. Die Länder seien „zutiefst besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage und die Vertreibungskrise im Libanon“, heißt es in der von Kanada verbreiteten Stellungnahme. Vor allem Zivilisten und zivile Infrastruktur müssten vor den Auswirkungen der Feindseligkeiten geschützt werden.

Die zehn Länder mahnten in ihrer Stellungnahme zu dem Konflikt auch eine „Achtung des humanitären Völkerrechts“ an, um die Menschenwürde zu wahren, Schäden für die Zivilbevölkerung gering zu halten und humanitäre Hilfe zuzulassen. „Wir verurteilen aufs Schärfste Handlungen, die zum Tod von UN-Friedenstruppen geführt und die Risiken für humanitäres Personal im Südlibanon erheblich erhöht haben“, hieß es weiter.

03:11 Uhr – USA werfen China Horten von Öl im Nahost-Krieg vor

US-Finanzminister Scott Bessent hat China vorgeworfen, während des ​Nahost-Kriegs ein unzuverlässiger globaler Partner zu sein. Peking horte Ölvorräte und ⁠schränke Exporte einiger Güter ein, sagte Bessent am Dienstag vor Reportern. Dies sei bereits das dritte Mal in fünf Jahren nach ähnlichem Verhalten während der COVID-19-Pandemie und bei ⁠Seltenen ​Erden. China ‌kaufe weiterhin Öl, statt bei der durch die Schließung der Straße von Hormus verursachten globalen Versorgungskrise zu helfen, sagte er. Die Meerenge, durch die 20 Prozent des weltweiten Öls transportiert werden, ist wegen des US-israelischen ‌Kriegs gegen den Iran blockiert. ⁠Die ​Ölpreise stiegen dadurch um 50 Prozent und überschritten wieder ⁠die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Bessent betonte jedoch, dass Präsident Donald Trump und sein ‌chinesischer Amtskollege ⁠Xi Jinping ‌eine ​sehr gute ⁠Arbeitsbeziehung hätten. ​Trump plane weiterhin einen Besuch in Peking ‌Mitte ​Mai.

03:28 Uhr – Mehrere Staaten verurteilen Tötung von UN-Soldaten im Libanon

Kanada, Großbritannien und ⁠weitere Staaten verurteilen die Tötung von UN-Blauhelmsoldaten im Libanon und fordern ein Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hisbollah. In einer gemeinsamen Erklärung zeigen sich die Länder, darunter auch Australien und Japan, zudem ⁠besorgt über die ​sich verschlechternde ‌humanitäre Lage. Hintergrund ist der Tod von drei Blauhelmsoldaten im Vormonat. Nach vorläufigen UN-Erkenntnissen wurden sie durch ein israelisches Panzergeschoss sowie einen mutmaßlich von der Hisbollah platzierten Sprengsatz getötet.

02:26 Uhr – USA sehen Fortschritte in Iran-Verhandlungen

US-Vizepräsident JD Vance gibt sich zuversichtlich über den Verlauf der Verhandlungen zur ‌Beendigung des Iran-Krieges. Es gebe zwar viel ⁠Misstrauen ​zwischen Washington und Teheran, das nicht über Nacht gelöst werden könne, sagt ⁠Vance bei einer Veranstaltung. Die iranischen Unterhändler wollten jedoch eine Einigung erzielen. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, ‌was unsere Position angeht“, ⁠sagte ‌er. Die ​Gespräche könnten ⁠nach Angaben ​von Präsident Donald Trump in den kommenden zwei ‌Tagen ​in Pakistan wiederaufgenommen werden. Eine fragile zweiwöchige ‌Waffenruhe ‌läuft noch eine Woche.

00:04 Uhr – 37 Millionen Euro pro Tag: Ölkonzerne kassieren während Waffenruhe im Irankrieg noch mehr ab

Die Übergewinne der Ölkonzerne sind während der Waffenruhe zwischen den USA und Iran weiter deutlich gestiegen. Weil die Konzerne nach dem Ende der Kampfhandlungen die gesunkenen Rohölpreise nicht an die Kundschaft weitergaben, schnellten ihre Gewinne in Deutschland um ein gutes Drittel nach oben. Dies zeigt eine neue Berechnung des Ölmarktexperten Steffen Bukold im Auftrag von Greenpeace. In den ersten fünf Tagen der Waffenruhe (8. bis 12. April) verdienten die Konzerne pro Tag 37 Millionen Euro mehr als im Schnitt der ersten beiden Monate des Jahres, also vor Kriegsbeginn. Diese Übergewinne lagen in den ersten beiden Kriegswochen (2. März bis 7. April) noch bei 27 Mio. Euro. Der durchschnittliche Ölpreis sank in den untersuchten Tagen des Waffenstillstands auf 95 Dollar pro Barrel, von 100 Dollar im Schnitt der ersten Kriegswochen.

Dienstag, 14. April 2026

22:58 Uhr – USA: Libanon und Israel einigen sich auf weitere Verhandlungen

Die USA sichern Israel und dem Libanon laut dem US-Außenministerium Unterstützung für weitere Gespräche zu. Alle Seiten hätten sich darauf geeinigt, direkte Verhandlungen zu einem später zu bestimmenden Zeitpunkt und Ort aufzunehmen, hieß es. Einzelheiten wurden nicht genannt.

21:42 Uhr – Bericht: Europa plant Nachkriegs-Koalition für Hormus ohne USA

Europäische Länder planen einem Zeitungsbericht zufolge eine breite Nachkriegskoalition ohne die USA, um die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Der Plan sehe unter anderem die Entsendung von Minenräumbooten und anderen Kriegsschiffen vor, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

21:31 Uhr – „Dies ist eine Chance“ – Libanon will laut Israel nicht länger von Hisbollah „besetzt“ sein

Die ersten diplomatischen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit Jahrzehnten sind aus Sicht des israelischen Botschafters in Washington, Jechiel Leiter, positiv verlaufen. Leiter sprach von mehreren Bereichen, in denen Übereinstimmung herrsche, unterstrich jedoch, dass der Libanon aus israelischer Sicht komplett unabhängig vom Iran oder der mit Teheran verbündeten libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah betrachtet werden müsse.

Die libanesische Seite habe sehr deutlich gemacht, dass sie nicht länger von der Hisbollah „besetzt“ sein wolle. Zudem seien sowohl der Iran als auch die Hisbollah erheblich geschwächt, erklärte Leiter. „Dies ist eine Chance.“

Auch die USA äußerten sich positiv über die Gespräche. US-Außenminister Marco Rubio hatte zum Auftakt von einer „historischen Chance“ zur Aussöhnung zwischen beiden Ländern gesprochen. Er äußerte die Hoffnung, dass ein Rahmen für einen „dauerhaften Frieden entwickelt werden kann“. Dies werde allerdings Zeit in Anspruch nehmen, sagte der US-Chefdiplomat.

20:42 Uhr – Berichte: Gespräch zwischen Israel und Libanon beendet

Das direkte Gespräch zwischen der libanesischen Botschafterin in den USA und dem israelischen Vertreter in Washington ist laut israelischen Berichten vorbei. Das Treffen zwischen Nada Hamadeh Moawad und Jechiel Leiter habe rund zwei Stunden gedauert, meldeten mehrere israelische Medien am Abend übereinstimmend.

Die israelischen Sender Kan sowie die israelische Zeitung „Haaretz“ berichteten unter Berufung auf Leiter, beide Länder eine das Ziel, den Libanon von der Hisbollah zu befreien. Demnach ging es auch um die Festlegung eines klaren Grenzverlaufs zwischen beiden Staaten, über den es in der Vergangenheit Streit gegeben hatte.

Ob und wann weitere Gespräche zwischen beiden Seiten geplant sind, wurde zunächst nicht bekannt. Berichten zufolge sollte das Treffen auf der Ebene von Botschaftern den Anfang der direkten Verhandlungen markieren.

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20:18 Uhr – Trump deutet neue Iran-Gespräche in Islamabad an

US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche neue Gesprächsrunde mit dem Iran in den kommenden Tagen angedeutet. Die „New York Post“ zitierte Trump am Dienstag mit den Worten, „in den nächsten zwei Tagen“ könne Bewegung in die Sache kommen. Eine erste Verhandlungsrunde am Wochenende war ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Trump kündigte daraufhin eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus an, die am Montagnachmittag in Kraft trat.

Nach Angaben der Zeitung sagte Trump in einem Telefonat mit einem Reporter der „New York Post“ in Islamabad, er solle „wirklich dort bleiben, denn in den nächsten zwei Tagen könnte etwas passieren“. Er begründete dies mit dem Einsatz des pakistanischen Armeechefs Asim Munir für eine diplomatische Lösung zwischen dem Iran und den USA. Munir mache „einen großartigen Job“, sagte Trump demnach.

dpa/AFP/Reuters/ceb/saha/mol/jmr/doli/jho/rct/säd

Source: welt.de

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