In der Kölner Ehrenstraße 30-32 präsentiert sich Mey & Edlich auf 240m².
Startschuss für die Retail-Expansion. Das Menswear-Konzept Mey&Edlich hat in der Kölner Ehrenstraße einen Store eröffnet. Nach der Übernahme durch die Walbusch-Gruppe vor rund 20 Jahren kehrt der Versand- und Onlinehändler damit wieder in Deutschlands Innenstädte zurück.
Die Marke erlebbar machen
Strategie
Trotz Umsatzeinbußen: Walbusch investiert weiter kräftig
Das Geschäftsjahr 2025 war auch für den Omnichannel-Anbieter Walbusch nicht von Wachstum gekrönt. Ungeachtet dessen treiben die Verantwortlichen den Transformationsprozess des einstigen Versenders konsequent voran. Ihr Ziel: Bis 2034 soll sich Walbusch als internationale Fashion-Brand etabliert haben.
In puncto Warenpräsentation steht der Total Look im Vordergrund. Dazu werden kuratierte Themenwelten mit Fokus auf Passform, Materialien, Farbwelten und Stil hervorgehoben. Daneben bietet der Store Raum für Aktionsflächen, deren Augenmerk auf besonderen Highlights sowie Kooperationen liegen soll.
Hochwertiges Design und Aufenthaltsqualität
Eine exponierte Stellung nimmt etwa die Denim-Fläche in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich ein. Hinzu kommt eine separate Business-Welt inklusive einer Kapsel, die dem Unternehmensgründer Ernst Mey gewidmet ist.
Wholesale-Strategie
Walbusch startet mit erster Fläche bei Hagemeyer
Walbusch baut die Vertriebsstrategie aus und eröffnet erstmals eine Wholesale-Fläche – bei Hagemeyer in Minden. Die 50m²‑Präsentation der HAKA-Kollektion überträgt das neue Store-Konzept der Marke in den Multilabel-Handel.
Der intern entwickelte Ladenbau setzt auf hochwertige Materialien, indirekte Warenbeleuchtung und flexible, modulare Warenträger. Zu den gestalterischen Besonderheiten zählen unter anderem ein Teppich, der den Stadtplan von Köln zeigt, eine markante Bar aus gefärbten Glasbausteinen sowie Bertoia-Barhocker. Großzügig gestaltete Umkleidekabinen sollen das Einkaufserlebnis abrunden.
Store des Tages Frühjahr 2026 : Mey&Edlich in Köln
Für Hingucker sorgt indes eine „Wall of fame“. In Plexiglas-Vitrinen werden an ihr ausgewählte Stücke mit besonderer Herkunft oder aus Kooperationen der Mey & Edlich-Historie hervorgehoben. Zum Investitionsvolumen macht das Unternehmen keine Angaben.