Um die Konferenzen vorzubereiten und auch eigene Themenideen zu entwickeln, treffen sich Warstat, Kracker und ihre Mitstreiter etwa alle zwei Wochen. Bei den Treffen bilden sie kleine Arbeitsgruppen, die sich unterschiedlichen Fragestellungen widmen. Das ermöglicht ihnen, die Aufgaben zusätzlich zum Arbeitsalltag zu stemmen. „Wenn jemand in einer Phase ist, in der im Daily Business gerade bereits sehr viel zu tun ist, kann die Person nicht ganz so intensiv an einem Thema arbeiten, wie jemand anderes von uns“, erklärt Warstat. „Aber wir sind hier sehr flexibel und ergänzen uns gut“, führt sie weiter aus. Ein aktuelles Beispiel für diese Flexibilität liefert der Iran-Krieg. Warstat sagt: „Natürlich ist absolut klar, dass wir Dinge auffangen, die bei der Kollegin in Dubai gerade keine Priorität haben.“
Generell sehen sich die Board-Mitglieder als Sprachrohr ihrer Altersgruppe. „Es kam schon mehrfach vor, dass jemand ein Lunch-Date mit mir vereinbart hatte, und dabei bestimmte Themen aufkamen, die ich dann mit in unsere Meetings gebracht habe“, erzählt Warstat. Kracker fügt hinzu: „Wir zeigen da auch Initiative. Jede Woche haben wir einen Apéro und den haben wir einmal zu einem Next Gen-Apéro gemacht, damit all unsere jungen Kolleginnen und Kollegen in einen offenen Austausch mit uns kommen konnten.“
Auch im internen Podcast „We drive“ waren sie schon zu Gast, um das Format vorzustellen. Zudem haben sie eine Woche die Mitarbeiter-App bespielt. Warstat ist überzeugt, dass sie sogar noch deutlich mehr machen könnten. „Ich denke, wir sollten noch mehr in den Bereich Retail reingehen – dort sind wir, vielleicht aufgrund unseres Standorts in Metzingen, noch nicht nah genug dran“, räumt sie ein.