In der prähistorischen Ruinenmetropole Teotihuacán hat ein Mann auf mehrere Touristen geschossen. Ein Kanadier ist dabei ums Leben gekommen. Präsidentin Sheinbaum kündigt eine gründliche Untersuchung an.
Ein Bewaffneter hat an den mexikanischen Teotihuacán-Pyramiden das Feuer auf Touristen eröffnet. Dabei sei ein Gast aus Kanada getötet worden, teilte die Regierung am Montag mit.
Sechs weitere Menschen hätten Verletzungen erlitten – vier durch Schüsse, die anderen beiden seien gestürzt. Einige von ihnen kämen aus Kolumbien, Russland und Kanada. Der Schütze sei an selbst zugefügten Verletzungen gestorben.
Präsidentin Claudia Sheinbaum schrieb in sozialen Medien, sie stehe in Kontakt mit der kanadischen Botschaft. „Was heute in Teotihuacán geschehen ist, schmerzt uns zutiefst“, schrieb die Präsidentin. Sie fühle mit den Betroffenen und deren Familien.
„Ich habe das Sicherheitskabinett angewiesen, diese Vorfälle gründlich zu untersuchen und jegliche Unterstützung zu gewähren“, schrieb Sheinbaum weiter. „Personal des Innenministeriums und des Kulturministeriums ist bereits auf dem Weg zum Ort, um Hilfe zu leisten.“
Die Ruinen von Teotihuacán, zu denen unter anderem die Mond- und die Sonnenpyramiden gehören, stammen aus der vorkolonialen Zeit. Sie zählen zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Mexiko. Die Anlage gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.
AP/AFP/doli
Source: welt.de