Kenianer knackt 15 Jahre alten Streckenrekord

Der Kenianer John Korir hat den traditionsreichen Boston-Marathon gewonnen und dabei den 15 Jahre alten Streckenrekord geknackt. Der 29 Jahre alte Titelverteidiger setzte sich in 2:01:52 Stunden durch und unterbot die Bestmarke von Geoffrey Mutai um 1:10 Minuten. Korir kassierte damit neben der Siegprämie von 150.000 Dollar auch einen Rekord-Bonus von 50.000 Dollar.

Zweiter wurde Weltmeister Alphonce Simbu aus Tansania, der bei der vergangenen WM Amanal Petros im Sprint besiegt hatte. Ex-Europameister Richard Ringer lief nach einer starken Vorstellung auf den achten Platz. Dabei gelang dem 37-Jährigen in 2:04:47 eine persönliche Bestleistung. Seine vorherige Bestmarke vom Valencia-Marathon 2024 unterbot Ringer um 59 Sekunden. Zudem durfte er sich über 8.500 Dollar Preisgeld freuen.

Bei seinem Triumph blieb Korir etwas mehr als eine Minute über der Weltrekordzeit von 2:00:35 Stunden. Die Bestmarke seines Landsmanns Kelvin Kiptum datiert vom 8. Oktober 2023. Kiptum unterbot damals beim Chicago-Marathon den vorherigen Rekord von Eliud Kipchoge (2:01:09), ebenfalls Kenianer, um 34 Sekunden.

Streckenrekord auch in Hannover

Vor einer Woche hatte es in der Frauen-Konkurrenz des Hannover-Marathons einen Streckenrekord gegeben. Olympia-Läuferin Domenika Mayer gewann zum vierten Mal in der niedersächsischen Landeshauptstadt und wurde damit auch neue deutsche Meisterin über die 42,195-Kilometer-Distanz. Die 35-Jährige von der LG Telis Finanz Regensburg siegte in 2:21:26 Stunden vor Lokalmatadorin Fabienne Königstein von Hannover 96 (2:24:31).

Bei den Männern wurde Tom Thurley von Munich Athletics nach Bronze 2023 und 2025 sowie Silber 2024 zum ersten Mal deutscher Meister. Der 32-Jährige lief in 2:11:02 Stunden eine persönliche Bestzeit und belegte damit Platz sechs des gesamten Rennens. Als Erster kam Maru Kibet Thomas nach 2:07:53 Stunden ins Ziel. Auch er ist, wenig verwunderlich, Kenianer.

Source: welt.de

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