500 Beamte im Einsatz – Große Razzia von kurzer Dauer vor Bayerns Champions-League-Spiel

Kurz vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid sorgt ein Großeinsatz in der Münchener Innenstadt für Aufsehen. Rund 500 Einsatzkräfte des Zolls und der Polizei führen eine großangelegte Razzia im Bahnhofsviertel durch.

Ziel der Prüfaktion sind Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Auch sollen mögliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität geprüft und nach der Brand-Katastrophe im Schweizer Skiort Crans Montana (41 Tote) Brandschutzprüfungen durchgeführt werden. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet.

Dutzende Geschäfte werden dafür gleichzeitig durchsucht. Im Fokus stehen Friseursalons, Shishabars und Einkaufsgeschäfte. Dabei werde laut Informationen der „Bild“ in den Shishabars geprüft, ob illegaler Tabak verwendet werde. In den Friseursalons gehe es um das Bestehen von Arbeitsverträgen und die ordnungsgemäße Buchhaltung.

Kontrollen lange vorbereitet

Nach dem Bericht sollen die Kontrollen mehrere Stunden dauern – und seien seit mehreren Monaten vorbereitet worden. Autofahrer müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Die Münchener Landwehrstraße liegt allerdings gute 40 Autominuten von der Allianz Arena entfernt. Auf die Anreise zum Champions-League-Spiel sollte die Razzia also keinen Einfluss haben.

Der FC Bayern trifft im Rückspiel des Viertelfinals ab 21 Uhr (DAZN und im WELT-Liveticker) auf die Madrilenen. Der deutsche Fußball-Meister geht mit einem 2:1-Vorsprung aus der ersten Partie in Spanien in das Duell.

Source: welt.de

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