Irankrieg: USA werten Angriffe nicht wie Verstoß, Panama verurteilt Beschlagnahme



Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor. Demnach richten sich die Sanktionen gegen 14 Personen, Unternehmen sowie Luftfahrzeuge in den Bereichen Handel und Flugverkehr. Sie befinden sich laut der Mitteilung derzeit im Iran, der Türkei sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die US-Regierung wirft den Personen und Organisationen vor, »an der Beschaffung oder dem Transport von Waffen oder Waffenkomponenten im Namen des iranischen Regimes« beteiligt gewesen zu sein.

»Das iranische Regime muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass es die globalen Energiemärkte erpresst und Zivilisten wahllos mit Raketen und Drohnen angreift«, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Sein Ministerium werde weiterhin den Geldflüssen folgen und gegen das Regime und seine Unterstützer vorgehen.

Die anhaltende Blockade des iranischen Seehandels beeinträchtigt laut Bessent Irans Wirtschaftskraft schwer. Die Lager auf der für den Ölhandel wichtigen Insel Charg würden in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten, schrieb Bessent auf der Plattform X. »Die Beschränkung des iranischen Seehandels zielt direkt auf die wichtigsten Einnahmequellen des Regimes ab.«

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Trump kündigt Verlängerung der Waffenruhe an

US-Präsident Donald ​Trump hat gesagt, dass er die Waffenruhe mit dem Iran verlängern will, bis der Iran einen Vorschlag vorgelegt habe und die Gespräche beendet seien. Trump schreibt in seinem Onlinedienst: »Angesichts der Tatsache, dass die iranische Regierung (…) tief gespalten ist, und auf Ersuchen von Feldmarschall Asim Munir sowie des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif wurden wir gebeten, unseren Angriff auf den Iran so lange auszusetzen, bis deren Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können

Er werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis der iranische Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen seien. Das Militär werde unterdessen die Blockade der Straße von Hormus fortsetzen und einsatzfähig bleiben, schreibt Trump. 

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Pakistanreise von JD Vance vorerst abgesagt

US-Vizepräsident JD Vance wird vorerst nicht für weitere Iranverhandlungen nach Pakistan reisen. Das teilte die US-Regierung mit. "Die Reise nach Pakistan wird heute nicht stattfinden", hieß es. Ursprünglich war der Flug von Donald Trumps Stellvertreter für Dienstag erwartet worden. Vance sollte in Islamabad die US-Delegation bei Gesprächen mit dem Iran anführen. Bereits vor knapp anderthalb Wochen hatte es in Pakistan eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Delegationen aus Washington und Teheran gegeben, die auf US-Seite von JD Vance geleitet wurde.

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Britische Behörde meldet Angriff auf Containerschiff

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In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) ein Containerschiff unter Beschuss geraten. Der Schiffsführer habe von einem Vorfall etwa 15 Seemeilen nördlich des Oman berichtet. Demnach soll sich ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarde dem Schiff genähert haben. Es habe wiederholt Schüsse abgesetzt. Von der Besatzung wurde laut UKMTO niemand verletzt. Die Brücke des Schiffes sei bei dem Angriff dagegen stark beschädigt worden. Brände oder Umweltschäden wurden nicht gemeldet.

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Drittes Frachtschiff unter Beschuss

Ein drittes Frachtschiff ist beim Versuch, die Straße von Hormus zu durchfahren, angegriffen worden. Die unter panamaischer Flagge fahrende MSC Francesca wurde der BBC zufolge sechs Seemeilen von der Küste Irans entfernt getroffen. Das habe die Sicherheitsfirma Vanguard der britischen Rundfunkanstalt bestätigt. Das Schiff fuhr in Richtung Süden aus der Meerenge heraus in den östlich liegenden Golf von Oman.

Das Schiff sei von der iranischen Revolutionsgarde aufgefordert worden, Anker zu werfen. Bei dem Angriff kam es der Besatzung zufolge zu Schäden am Schiffsrumpf. 

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Die Nachrichtenagentur Reuters meldet mit Bezug auf die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass die zwei vom Iran festgesetzten Schiffe an die Küste des Irans gebracht werden. Die Schiffe seien ohne Genehmigung gefahren und ihre Navigationssysteme seien manipuliert gewesen, weswegen sie die Sicherheit auf See gefährdet hätten.

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Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmt

Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei Schiffe festgesetzt, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wie die Revolutionsgarde mitteilte, hätten die Schiffe MSC Francesca und Epaminodes gegen geltende Vorschriften für die Meerenge verstoßen. Unabhängig bestätigen ließ sich die Mitteilung der Revolutionsgarde bislang nicht.

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Iran bestätigt verlängerte Waffenruhe mit USA

Die iranische Regierung hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe bestätigt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nahm diese in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Stellungnahme öffentlich zur Kenntnis.

Ob der Iran sich auch zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan bereit erklärt, ließ Baghaei offen. Diplomatie sei ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen und der nationalen Sicherheit, und der Iran werde dieses anwenden, wenn die Bedingungen dazu erfüllt seien, sagte er.

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Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöst

Der Irankrieg hat der Internationalen Energieagentur IEA zufolge die "größte Energiekrise der Geschichte" ausgelöst. Die Verluste durch den Krieg seien "viel größer als alle Krisen zusammen, was Öl und Gas angeht", sagte IEA-Chef Fatih Birol auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. Es liege nun an den Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Energiepolitik auf den Industriesektor auszurichten. Laut Birol wird es vermutlich auch Neuerungen in allen wirtschaftlichen Bereichen geben. Das sei "eine wunderbare Gelegenheit", sagte er. 

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Libanesischer Präsident will Waffenruhe mit Israel verlängern

Der Libanon bemüht sich Angaben von Präsident Joseph Aoun zufolge um eine Verlängerung der Waffenruhe mit Israel. Die Kontakte dazu seien im Gange, sagte Aoun. Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt bis zum Wochenende. Morgen ist ein Treffen zwischen dem libanesischen und dem israelischen Botschafter in Washington, D. C. geplant.

Aoun sagte, seine Regierung wolle bei den Verhandlungen erreichen, dass Israel seine Angriffe vollständig beendet, seine Truppen aus dem Libanon abzieht und libanesische Gefangene freilässt. Der Libanon wolle eigene Truppen an der Grenze stationieren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die von US-Präsident Donald Trump und anderen Ländern zugesagte Unterstützung für den Libanon sei »eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder«, sagte Aoun.

Israel strebt eigenen Angaben zufolge einen Friedensvertrag und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die im Libanon eine Art Staat im Staate bildet. Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab. 

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Libanon meldet 62.000 zerstörte oder beschädigte Häuser und Wohnungen seit März

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Seit dem Wiederaufflammen des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sind im Libanon mehr als 62.000 Häuser und Wohnungen zerstört oder beschädigt worden. Das teilte die Regierung mit. "Innerhalb von knapp 45 Tagen gab es 21.700 zerstörte und 40.500 beschädigte Häuser und Wohnungen", sagte der Leiter des Nationalen Forschungszentrums (CNRS), Tschadi Abdallah.

Seit Freitag gilt im Libanon eine zehntägige Waffenruhe. Dennoch seien in den ersten drei Tagen seit Inkrafttreten rund 428 Häuser und Wohnungen zerstört und 50 beschädigt worden, sagte Abdallah.

Morgen wollen libanesische und israelische Vertreter in Washington, D. C. verhandeln. Dabei will der Libanon offenbar eine Verlängerung der Waffenruhe um einen Monat fordern, sowie einen "Stopp von Sprengungen und Zerstörungen in den Gebieten, in denen Israel präsent ist".

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Französischer UN-Soldat stirbt nach Angriff im Libanon

Ein französischer Blauhelmsoldat, der bei einem Angriff im Libanon verletzt wurde, ist tot. Der Angehörige der UN-Friedensmission Unifil sei noch nach Frankreich gebracht worden, aber seinen Verletzungen erlegen, schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf X.

Macron sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Ein anderer französischer Unifil-Soldat war unmittelbar bei dem Angriff getötet worden. Insgesamt gab es laut Macron damals drei Verletzte.

Die Truppe war am Samstag unter Beschuss geraten. Macron machte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich. Diese wies die Vorwürfe zurück und rief die Unifil auf, ihre Einsätze mit der libanesischen Armee zu koordinieren.

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Netanjahu sieht Israel für alle Szenarien gerüstet

Israel ist in der Auseinandersetzung mit dem Iran nach Einschätzung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu »auf jedes Szenario vorbereitet«. Dies gelte »in der Verteidigung und im Angriff«, sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem.

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien »bereit, an allen Fronten sofort und mit großer Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren«. 

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Iran benennt US-Seeblockade als Hindernis für Verhandlungen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian kritisiert die USA und deren Seeblockade in der Straße von Hormus in Hinblick auf Friedensgespräche. »Die Nichteinhaltung von Verpflichtungen, Blockaden und Drohungen sind die größten Hindernisse für echte Verhandlungen«, schrieb er auf X.

Auch der iranische Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf wertete die Blockade als Verstoß gegen die von US-Präsident Donald Trump einseitig verlängerte Feuerpause. Die Öffnung der Meerenge sei bei solch schweren Verstößen gegen die Waffenruhe nicht möglich, schrieb er auf X.

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Journalistinnen im Libanon nach israelischem Angriff verletzt und vermisst 

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon ist ​libanesischen Angaben zufolge eine Journalistin verletzt und eine weitere unter Trümmern verschüttet worden. Rettungskräfte seien durch anhaltenden israelischen Beschuss zeitweise daran gehindert worden, zu der Eingeschlossenen vorzudringen, teilten das libanesische Gesundheitsministerium, ein hochrangiger Militärvertreter und Journalistenverbände mit.

Die beiden Journalistinnen ​berichteten über Entwicklungen nahe der Stadt Al-Tairi, als ein israelisches Geschoss ein Fahrzeug vor ihnen traf, wie die libanesische Journalistengewerkschaft mitteilte. Daraufhin seien sie in ein nahe gelegenes Haus geflüchtet, das ​anschließend von einem weiteren israelischen Angriff getroffen worden sei. Demnach konnte nur eine Journalistin gerettet werden. Das Gesundheitsministerium in Beirut teilte mit, Israels Militär habe die Rettung der anderen durch den Einsatz ⁠einer Blendgranate und scharfer Munition ​auf den Krankenwagen verhindert.

Israels Militär wies den Vorwurf zurück, Rettungsteams blockiert ​zu haben. Angaben der Armee zufolge hatten zwei Fahrzeuge ein Gebäude der libanesischen Miliz Hisbollah verlassen und sich den israelischen Soldaten auf bedrohliche Weise genähert. Daraufhin sei eines der Fahrzeuge und anschließend ein nahe gelegenes Gebäude beschossen ‌worden.

Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff zwei Menschen getötet.

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Libanesische Journalistin nach Angriff tot geborgen

Die libanesische Journalistin, die bei einem israelischen Angriff laut libanesischen Angaben unter Trümmern verschüttet worden war, ist tot aufgefunden worden. Sanitäter hätten die Leiche von Amal Chalil geborgen, teilte der libanesische Informationsminister Paul Morcos mit. Auch ihre Zeitung Al-Achbar bestätigte den Tod der Reporterin.

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Noch bevor ihr Tod bekannt wurde, hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Druck auf das israelische Militär auszuüben, damit Chalil gerettet werden könne. »Ihr Leben ist derzeit in Gefahr!«, warnte die Organisation Stunden vor der Bergung ihrer Leiche. »Andauernde israelische Luftangriffe hindern Rettungskräfte daran, zu ihr zu gelangen.«

Mehr dazu lesen Sie hier:

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US-Botschaft rät Amerikanern im Libanon zur Ausreise

Die US-Botschaft in Beirut hat Amerikanerinnen und Amerikanern nahegelegt, den Libanon zu verlassen. »Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern«, teilte die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürger sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. 

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USA sehen in iranischen Angriffen auf Schiffe keinen Verstoß gegen Waffenruhe

Die US-Regierung wertet die iranischen Angriffe auf zwei Schiffe nicht als Verstoß gegen die Bedingungen der vereinbarten Waffenruhe. Grund sei, dass es sich nicht um US-amerikanische oder israelische Schiffe gehandelt habe, sondern um solche mit Eigentümern aus anderen Ländern, sagte Pressesprecherin Karoline Leavitt dem US-Sender Fox News.

Leavitt warf den Medien vor, das Thema aufzubauschen, um die Zerstörung der iranischen Marine durch das US-Militär zu hinterfragen. Die vom Iran angegriffenen Schiffe seien »von schnellen Kanonenbooten gekapert« worden. Der Iran verhalte sich damit »wie eine Bande von Piraten«, sagte Leavitt. Eine Kontrolle über die Straße von Hormus habe der Iran nicht.

Die Forderung von US-Präsident Donald Trump an den Iran, einen Vorschlag für ein Ende des Kriegs zu unterbreiten, habe keine Frist, sagte die Sprecherin. »Letztlich wird der Zeitplan vom Oberbefehlshaber festgelegt.«

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US-Regierung wechselt Marine-Staatssekretär aus

Der für die Marine zuständige Staatssekretär John Phelan räumt mitten in der US-Seeblockade iranischer Häfen seinen Posten. Phelan werde die Regierung mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf X mit. Unterstaatssekretär Hung Cao solle die Geschäfte bis auf Weiteres übernehmen. Zu den Gründen des Wechsels machte das Ministerium keine Angaben.

Phelan war früher Investmentbanker und hatte den Posten im März 2025 angetreten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit war unter anderem, den Schiffbau und die maritime Industrie zu stärken.

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Wie die New York Times unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, gab es seit Monaten Spannungen zwischen Phelan und Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie dessen Stellvertreter Stephen Feinberg. Besonders Feinberg soll unzufrieden damit gewesen sein, wie Phelan die neue Schiffbauinitiative der Marine umsetzte.

Die Personalie kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Marine eine aus US-Sicht zentrale Rolle im Irankrieg übernimmt. Erst vor rund drei Wochen hatte Hegseth den Stabschef des US-Heeres, General Randy George, zum Rücktritt gedrängt. George war von Trumps Vorgänger, dem Demokraten Joe Biden, nominiert worden.

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Panama meldet illegale Beschlagnahme eines Schiffs in der Straße von Hormus

Panama hat den Iran wegen der »illegalen Beschlagnahme« eines unter der panamaischen Flagge fahrenden Schiffs in der Straße von Hormus verurteilt. Das Außenministerium des Landes in Mittelamerika erklärte, dass das Schiff, das der italienischen Reederei MSC Francesca gehört, »gewaltsam in iranische Hoheitsgewässer gebracht« worden sei, und warf dem Iran einen Verstoß gegen das Völkerrecht vor. Es war zunächst unklar, ob sich das Schiff weiterhin in iranischer Obhut befindet.

Die Beschlagnahme stelle einen ernsthaften Angriff auf die maritime Sicherheit dar und bedeute eine unnötige Eskalation, hieß es weiter.

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Israel und Libanon setzen Gespräche in den USA fort

Vertreter aus dem Libanon und aus Israel wollen heute in Washington, D. C. erneut zu Gesprächen zusammenkommen. Das Treffen auf Botschafterebene soll erneut im US-Außenministerium stattfinden. Teilnehmen sollen die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, sowie der israelische Vertreter in Washington, Jechiel Leiter.

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Lisa Pausch
Lisa Pausch

Israel und Libanon setzen Gespräche in den USA fort

Vertreter aus dem Libanon und aus Israel wollen heute in Washington, D. C. erneut zu Gesprächen zusammenkommen. Das Treffen auf Botschafterebene soll erneut im US-Außenministerium stattfinden. Teilnehmen sollen die libanesische Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, sowie der israelische Vertreter in Washington, Jechiel Leiter.

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Panama meldet illegale Beschlagnahme eines Schiffs in der Straße von Hormus

Panama hat den Iran wegen der »illegalen Beschlagnahme« eines unter der panamaischen Flagge fahrenden Schiffs in der Straße von Hormus verurteilt. Das Außenministerium des Landes in Mittelamerika erklärte, dass das Schiff, das der italienischen Reederei MSC Francesca gehört, »gewaltsam in iranische Hoheitsgewässer gebracht« worden sei, und warf dem Iran einen Verstoß gegen das Völkerrecht vor. Es war zunächst unklar, ob sich das Schiff weiterhin in iranischer Obhut befindet.

Die Beschlagnahme stelle einen ernsthaften Angriff auf die maritime Sicherheit dar und bedeute eine unnötige Eskalation, hieß es weiter.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

US-Regierung wechselt Marine-Staatssekretär aus

Der für die Marine zuständige Staatssekretär John Phelan räumt mitten in der US-Seeblockade iranischer Häfen seinen Posten. Phelan werde die Regierung mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf X mit. Unterstaatssekretär Hung Cao solle die Geschäfte bis auf Weiteres übernehmen. Zu den Gründen des Wechsels machte das Ministerium keine Angaben.

Phelan war früher Investmentbanker und hatte den Posten im März 2025 angetreten. Der Schwerpunkt seiner Arbeit war unter anderem, den Schiffbau und die maritime Industrie zu stärken.

Im Dezember hatte Phelan mit US-Präsident Donald Trump Pläne für neue Schlachtschiffe angekündigt, die den Namen des Präsidenten tragen sollen.
Im Dezember hatte Phelan mit US-Präsident Donald Trump Pläne für neue Schlachtschiffe angekündigt, die den Namen des Präsidenten tragen sollen. AP/Alex Brandon/Archivfoto
Wie die New York Times unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, gab es seit Monaten Spannungen zwischen Phelan und Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie dessen Stellvertreter Stephen Feinberg. Besonders Feinberg soll unzufrieden damit gewesen sein, wie Phelan die neue Schiffbauinitiative der Marine umsetzte.

Die Personalie kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Marine eine aus US-Sicht zentrale Rolle im Irankrieg übernimmt. Erst vor rund drei Wochen hatte Hegseth den Stabschef des US-Heeres, General Randy George, zum Rücktritt gedrängt. George war von Trumps Vorgänger, dem Demokraten Joe Biden, nominiert worden.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

USA sehen in iranischen Angriffen auf Schiffe keinen Verstoß gegen Waffenruhe

Die US-Regierung wertet die iranischen Angriffe auf zwei Schiffe nicht als Verstoß gegen die Bedingungen der vereinbarten Waffenruhe. Grund sei, dass es sich nicht um US-amerikanische oder israelische Schiffe gehandelt habe, sondern um solche mit Eigentümern aus anderen Ländern, sagte Pressesprecherin Karoline Leavitt dem US-Sender Fox News.

Leavitt warf den Medien vor, das Thema aufzubauschen, um die Zerstörung der iranischen Marine durch das US-Militär zu hinterfragen. Die vom Iran angegriffenen Schiffe seien »von schnellen Kanonenbooten gekapert« worden. Der Iran verhalte sich damit »wie eine Bande von Piraten«, sagte Leavitt. Eine Kontrolle über die Straße von Hormus habe der Iran nicht.

Die Forderung von US-Präsident Donald Trump an den Iran, einen Vorschlag für ein Ende des Kriegs zu unterbreiten, habe keine Frist, sagte die Sprecherin. »Letztlich wird der Zeitplan vom Oberbefehlshaber festgelegt.«

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Libanesische Journalistin nach Angriff tot geborgen

Die libanesische Journalistin, die bei einem israelischen Angriff laut libanesischen Angaben unter Trümmern verschüttet worden war, ist tot aufgefunden worden. Sanitäter hätten die Leiche von Amal Chalil geborgen, teilte der libanesische Informationsminister Paul Morcos mit. Auch ihre Zeitung Al-Achbar bestätigte den Tod der Reporterin.
Noch bevor ihr Tod bekannt wurde, hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen die internationale Gemeinschaft aufgerufen, Druck auf das israelische Militär auszuüben, damit Chalil gerettet werden könne. »Ihr Leben ist derzeit in Gefahr!«, warnte die Organisation Stunden vor der Bergung ihrer Leiche. »Andauernde israelische Luftangriffe hindern Rettungskräfte daran, zu ihr zu gelangen.«

Mehr dazu lesen Sie hier:

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

US-Botschaft rät Amerikanern im Libanon zur Ausreise

Die US-Botschaft in Beirut hat Amerikanerinnen und Amerikanern nahegelegt, den Libanon zu verlassen. »Die Sicherheitslage ist weiterhin komplex und kann sich schnell ändern«, teilte die Botschaft in einer Sicherheitswarnung mit. US-Bürger sollten ausreisen, solange es noch kommerzielle Flugverbindungen gebe. Es gibt derzeit Hinweise darauf, dass die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wackelt. 

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Journalistinnen im Libanon nach israelischem Angriff verletzt und vermisst 

Bei einem israelischen Angriff im Südlibanon ist ​libanesischen Angaben zufolge eine Journalistin verletzt und eine weitere unter Trümmern verschüttet worden. Rettungskräfte seien durch anhaltenden israelischen Beschuss zeitweise daran gehindert worden, zu der Eingeschlossenen vorzudringen, teilten das libanesische Gesundheitsministerium, ein hochrangiger Militärvertreter und Journalistenverbände mit.

Die beiden Journalistinnen ​berichteten über Entwicklungen nahe der Stadt Al-Tairi, als ein israelisches Geschoss ein Fahrzeug vor ihnen traf, wie die libanesische Journalistengewerkschaft mitteilte. Daraufhin seien sie in ein nahe gelegenes Haus geflüchtet, das ​anschließend von einem weiteren israelischen Angriff getroffen worden sei. Demnach konnte nur eine Journalistin gerettet werden. Das Gesundheitsministerium in Beirut teilte mit, Israels Militär habe die Rettung der anderen durch den Einsatz ⁠einer Blendgranate und scharfer Munition ​auf den Krankenwagen verhindert.

Israels Militär wies den Vorwurf zurück, Rettungsteams blockiert ​zu haben. Angaben der Armee zufolge hatten zwei Fahrzeuge ein Gebäude der libanesischen Miliz Hisbollah verlassen und sich den israelischen Soldaten auf bedrohliche Weise genähert. Daraufhin sei eines der Fahrzeuge und anschließend ein nahe gelegenes Gebäude beschossen ‌worden.

Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff zwei Menschen getötet.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Iran benennt US-Seeblockade als Hindernis für Verhandlungen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian kritisiert die USA und deren Seeblockade in der Straße von Hormus in Hinblick auf Friedensgespräche. »Die Nichteinhaltung von Verpflichtungen, Blockaden und Drohungen sind die größten Hindernisse für echte Verhandlungen«, schrieb er auf X.

Auch der iranische Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf wertete die Blockade als Verstoß gegen die von US-Präsident Donald Trump einseitig verlängerte Feuerpause. Die Öffnung der Meerenge sei bei solch schweren Verstößen gegen die Waffenruhe nicht möglich, schrieb er auf X.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bei einem Besuch des Roten Halbmonds am 15. April
Der iranische Präsident Massud Peseschkian bei einem Besuch des Roten Halbmonds am 15. April. Shadati/dpa

Hella Kemper
Hella Kemper

Netanjahu sieht Israel für alle Szenarien gerüstet

Israel ist in der Auseinandersetzung mit dem Iran nach Einschätzung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu »auf jedes Szenario vorbereitet«. Dies gelte »in der Verteidigung und im Angriff«, sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem.

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien »bereit, an allen Fronten sofort und mit großer Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren«. 

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Libanon meldet 62.000 zerstörte oder beschädigte Häuser und Wohnungen seit März

Bei israelischen Angriffen im Libanon sollen seit März mehr als 2.400 Menschen getötet worden sein.
Bei israelischen Angriffen im Libanon sollen seit März mehr als 2.400 Menschen getötet worden sein. Kawnat Hauu/AFP via Getty Images
Seit dem Wiederaufflammen des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sind im Libanon mehr als 62.000 Häuser und Wohnungen zerstört oder beschädigt worden. Das teilte die Regierung mit. „Innerhalb von knapp 45 Tagen gab es 21.700 zerstörte und 40.500 beschädigte Häuser und Wohnungen“, sagte der Leiter des Nationalen Forschungszentrums (CNRS), Tschadi Abdallah.

Seit Freitag gilt im Libanon eine zehntägige Waffenruhe. Dennoch seien in den ersten drei Tagen seit Inkrafttreten rund 428 Häuser und Wohnungen zerstört und 50 beschädigt worden, sagte Abdallah.

Morgen wollen libanesische und israelische Vertreter in Washington, D. C. verhandeln. Dabei will der Libanon offenbar eine Verlängerung der Waffenruhe um einen Monat fordern, sowie einen „Stopp von Sprengungen und Zerstörungen in den Gebieten, in denen Israel präsent ist“.

Hella Kemper
Hella Kemper

Französischer UN-Soldat stirbt nach Angriff im Libanon

Ein französischer Blauhelmsoldat, der bei einem Angriff im Libanon verletzt wurde, ist tot. Der Angehörige der UN-Friedensmission Unifil sei noch nach Frankreich gebracht worden, aber seinen Verletzungen erlegen, schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf X.

Macron sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Ein anderer französischer Unifil-Soldat war unmittelbar bei dem Angriff getötet worden. Insgesamt gab es laut Macron damals drei Verletzte.

Die Truppe war am Samstag unter Beschuss geraten. Macron machte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich. Diese wies die Vorwürfe zurück und rief die Unifil auf, ihre Einsätze mit der libanesischen Armee zu koordinieren.
Angehörige der französischen Armee tragen den Sarg von Florian Montorio, der im Süden des Libanon getötet wurde
Angehörige der französischen Armee tragen den Sarg von Florian Montorio, der im Süden des Libanon getötet wurde. Haidar Fahs/UNIFIL/Reuters

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Libanesischer Präsident will Waffenruhe mit Israel verlängern

Der Libanon bemüht sich Angaben von Präsident Joseph Aoun zufolge um eine Verlängerung der Waffenruhe mit Israel. Die Kontakte dazu seien im Gange, sagte Aoun. Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt bis zum Wochenende. Morgen ist ein Treffen zwischen dem libanesischen und dem israelischen Botschafter in Washington, D. C. geplant.

Aoun sagte, seine Regierung wolle bei den Verhandlungen erreichen, dass Israel seine Angriffe vollständig beendet, seine Truppen aus dem Libanon abzieht und libanesische Gefangene freilässt. Der Libanon wolle eigene Truppen an der Grenze stationieren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die von US-Präsident Donald Trump und anderen Ländern zugesagte Unterstützung für den Libanon sei »eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder«, sagte Aoun.

Israel strebt eigenen Angaben zufolge einen Friedensvertrag und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die im Libanon eine Art Staat im Staate bildet. Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab. 

Der libanesische Präsident Joseph Aoun im vergangenen Jahr
Der libanesische Präsident Joseph Aoun im vergangenen Jahr. Yara Nardi/Reuters

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöst

Der Irankrieg hat der Internationalen Energieagentur IEA zufolge die „größte Energiekrise der Geschichte“ ausgelöst. Die Verluste durch den Krieg seien „viel größer als alle Krisen zusammen, was Öl und Gas angeht“, sagte IEA-Chef Fatih Birol auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. Es liege nun an den Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Energiepolitik auf den Industriesektor auszurichten. Laut Birol wird es vermutlich auch Neuerungen in allen wirtschaftlichen Bereichen geben. Das sei „eine wunderbare Gelegenheit“, sagte er. 
Der globale Anstieg der Energiepreise geht insbesondere auf die Sperrung der Straße von Hormus zurück
Der globale Anstieg der Energiepreise geht insbesondere auf die Sperrung der Straße von Hormus zurück. Stringer/Reuters

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Iran bestätigt verlängerte Waffenruhe mit USA

Die iranische Regierung hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe bestätigt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nahm diese in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Stellungnahme öffentlich zur Kenntnis.

Ob der Iran sich auch zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan bereit erklärt, ließ Baghaei offen. Diplomatie sei ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen und der nationalen Sicherheit, und der Iran werde dieses anwenden, wenn die Bedingungen dazu erfüllt seien, sagte er.

Eric Voigt
Eric Voigt

Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmt

Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei Schiffe festgesetzt, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wie die Revolutionsgarde mitteilte, hätten die Schiffe MSC Francesca und Epaminodes gegen geltende Vorschriften für die Meerenge verstoßen. Unabhängig bestätigen ließ sich die Mitteilung der Revolutionsgarde bislang nicht.