Irankrieg: Peseschkian kritisiert US-Seeblockade wie Hindernis z. Hd. Verhandlungen



Mitteilung des US-Finanzministeriums hervor. Demnach richten sich die Sanktionen gegen 14 Personen, Unternehmen sowie Luftfahrzeuge in den Bereichen Handel und Flugverkehr. Sie befinden sich laut der Mitteilung derzeit im Iran, der Türkei sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die US-Regierung wirft den Personen und Organisationen vor, »an der Beschaffung oder dem Transport von Waffen oder Waffenkomponenten im Namen des iranischen Regimes« beteiligt gewesen zu sein.

»Das iranische Regime muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass es die globalen Energiemärkte erpresst und Zivilisten wahllos mit Raketen und Drohnen angreift«, sagte US-Finanzminister Scott Bessent. Sein Ministerium werde weiterhin den Geldflüssen folgen und gegen das Regime und seine Unterstützer vorgehen.

Die anhaltende Blockade des iranischen Seehandels beeinträchtigt laut Bessent Irans Wirtschaftskraft schwer. Die Lager auf der für den Ölhandel wichtigen Insel Charg würden in wenigen Tagen voll sein, weshalb die Ölfelder stillgelegt werden müssten, schrieb Bessent auf der Plattform X. »Die Beschränkung des iranischen Seehandels zielt direkt auf die wichtigsten Einnahmequellen des Regimes ab.«

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Trump kündigt Verlängerung der Waffenruhe an

US-Präsident Donald ​Trump hat gesagt, dass er die Waffenruhe mit dem Iran verlängern will, bis der Iran einen Vorschlag vorgelegt habe und die Gespräche beendet seien. Trump schreibt in seinem Onlinedienst: »Angesichts der Tatsache, dass die iranische Regierung (…) tief gespalten ist, und auf Ersuchen von Feldmarschall Asim Munir sowie des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif wurden wir gebeten, unseren Angriff auf den Iran so lange auszusetzen, bis deren Führer und Vertreter einen einheitlichen Vorschlag vorlegen können

Er werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis der iranische Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen seien. Das Militär werde unterdessen die Blockade der Straße von Hormus fortsetzen und einsatzfähig bleiben, schreibt Trump. 

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Pakistanreise von JD Vance vorerst abgesagt

US-Vizepräsident JD Vance wird vorerst nicht für weitere Iranverhandlungen nach Pakistan reisen. Das teilte die US-Regierung mit. "Die Reise nach Pakistan wird heute nicht stattfinden", hieß es. Ursprünglich war der Flug von Donald Trumps Stellvertreter für Dienstag erwartet worden. Vance sollte in Islamabad die US-Delegation bei Gesprächen mit dem Iran anführen. Bereits vor knapp anderthalb Wochen hatte es in Pakistan eine erste Verhandlungsrunde hochrangiger Delegationen aus Washington und Teheran gegeben, die auf US-Seite von JD Vance geleitet wurde.

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Iranische Hardliner halten Kundgebungen ab

Iranische Hardliner haben sich in der Hauptstadt Teheran zu einer Kundgebung versammelt. Mitglieder der paramilitärischen Revolutionsgarde brachten offenbar eine ballistische Rakete auf einer mobilen Abschussrampe zu einer der Veranstaltungen mit. Vom iranischen Staatsfernsehen ausgestrahltes Bildmaterial zeigte Männer mit Sturmgewehren vom Typ Kalaschnikow. Sie saßen auf einer Rakete, die dem Typ Ghadr-110 ähnelte. Solche Raketen können einzelne Sprengkörper, sogenannte Streumunition, freisetzen.

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UN-Atomaufsicht fordert Einbeziehung in Friedensgespräche

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Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) lobt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe im Nahen Osten. IAEA-Chef Rafael Grossi sagte Reportern, die Bemühungen um ein Kriegsende seien ein »komplexer Prozess«, der Kontinuität benötige. »Ich denke, es ist sehr wichtig, dass es eine Chance für Frieden gibt«, sagte er.

Grossi, der derzeit für das Amt des nächsten UN-Generalsekretärs kandidiert, warnte zudem beide Seiten, dass ein mögliches Friedensabkommen von Beginn an die IAEA einbeziehen müsse, um die Kontrolle über das iranische Atomprogramm sicherzustellen. Andernfalls, so fügte er hinzu, hätte man nur »eine Illusion eines Abkommens«.

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USA setzt laut Bericht Dollarlieferungen an Irak aus

Die US-Regierung hat einem Bericht des Wall Street Journals zufolge Dollarlieferungen ⁠an den ​Irak sowie die Sicherheitszusammenarbeit eingefroren. Ziel sei es, die irakische Regierung zu zwingen, vom Iran unterstützte Milizen im Land zu zerschlagen, berichtete die Zeitung unter Berufung ​auf irakische und ‌US-Regierungsvertreter.

Das US-Finanzministerium habe ‌eine Bargeldsendung von ​fast 500 Millionen US-Dollar aus irakischen Ölverkäufen blockiert, hieß es. ​Auch die Finanzierung von Programmen zur Terrorbekämpfung und zur ‌militärischen Ausbildung soll ausgesetzt werden, ​bis die Milizen ihre Angriffe einstellen. ⁠Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

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Britische Behörde meldet Angriff auf Containerschiff

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In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) ein Containerschiff unter Beschuss geraten. Der Schiffsführer habe von einem Vorfall etwa 15 Seemeilen nördlich des Oman berichtet. Demnach soll sich ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarde dem Schiff genähert haben. Es habe wiederholt Schüsse abgesetzt. Von der Besatzung wurde laut UKMTO niemand verletzt. Die Brücke des Schiffes sei bei dem Angriff dagegen stark beschädigt worden. Brände oder Umweltschäden wurden nicht gemeldet.

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Großbritannien und Frankreich richten Konferenz zur Straße von Hormus aus

Marineexperten aus mehr als 30 Ländern treffen heute in London bei einer zweitägigen Konferenz zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zusammen. Bei der Konferenz unter Leitung Frankreichs und Großbritanniens sollen »detaillierte Pläne« zur Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge erstellt werden, kündigte das britische Verteidigungsministerium an. Aufgabe sei, »den diplomatischen Konsens in einen gemeinsamen Plan« zu übersetzen, sagte der britische Verteidigungsminister John Healey. 

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Zweites Frachtschiff in Straße von Hormus unter Beschuss

Die britische Seefahrtbehörde UKMTO hat einen Angriff auf ein weiteres Frachtschiff in der Straße von Hormus gemeldet. Schüsse trafen demnach einen Frachter, der sich rund acht Seemeilen westlich des Iran befand, und brachten das Schiff zum Halten. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Auf den Angreifer ging die UKMTO nicht näher ein.

Wenige Stunden zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde laut der Seefahrtbehörde im Norden des Oman bereits ein Containerschiff angegriffen. Das iranische Nachrichtenportal Nour News und die Nachrichtenagentur Fars bestätigten den Beschuss.

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Drittes Frachtschiff unter Beschuss

Ein drittes Frachtschiff ist beim Versuch, die Straße von Hormus zu durchfahren, angegriffen worden. Die unter panamaischer Flagge fahrende MSC Francesca wurde der BBC zufolge sechs Seemeilen von der Küste Irans entfernt getroffen. Das habe die Sicherheitsfirma Vanguard der britischen Rundfunkanstalt bestätigt. Das Schiff fuhr in Richtung Süden aus der Meerenge heraus in den östlich liegenden Golf von Oman.

Das Schiff sei von der iranischen Revolutionsgarde aufgefordert worden, Anker zu werfen. Bei dem Angriff kam es der Besatzung zufolge zu Schäden am Schiffsrumpf. 

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Die Nachrichtenagentur Reuters meldet mit Bezug auf die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass die zwei vom Iran festgesetzten Schiffe an die Küste des Irans gebracht werden. Die Schiffe seien ohne Genehmigung gefahren und ihre Navigationssysteme seien manipuliert gewesen, weswegen sie die Sicherheit auf See gefährdet hätten.

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Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmt

Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei Schiffe festgesetzt, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wie die Revolutionsgarde mitteilte, hätten die Schiffe MSC Francesca und Epaminodes gegen geltende Vorschriften für die Meerenge verstoßen. Unabhängig bestätigen ließ sich die Mitteilung der Revolutionsgarde bislang nicht.

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Iran bestätigt verlängerte Waffenruhe mit USA

Die iranische Regierung hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe bestätigt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nahm diese in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Stellungnahme öffentlich zur Kenntnis.

Ob der Iran sich auch zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan bereit erklärt, ließ Baghaei offen. Diplomatie sei ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen und der nationalen Sicherheit, und der Iran werde dieses anwenden, wenn die Bedingungen dazu erfüllt seien, sagte er.

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Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöst

Der Irankrieg hat der Internationalen Energieagentur IEA zufolge die "größte Energiekrise der Geschichte" ausgelöst. Die Verluste durch den Krieg seien "viel größer als alle Krisen zusammen, was Öl und Gas angeht", sagte IEA-Chef Fatih Birol auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. Es liege nun an den Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Energiepolitik auf den Industriesektor auszurichten. Laut Birol wird es vermutlich auch Neuerungen in allen wirtschaftlichen Bereichen geben. Das sei "eine wunderbare Gelegenheit", sagte er. 

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Libanesischer Präsident will Waffenruhe mit Israel verlängern

Der Libanon bemüht sich Angaben von Präsident Joseph Aoun zufolge um eine Verlängerung der Waffenruhe mit Israel. Die Kontakte dazu seien im Gange, sagte Aoun. Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt bis zum Wochenende. Morgen ist ein Treffen zwischen dem libanesischen und dem israelischen Botschafter in Washington, D. C. geplant.

Aoun sagte, seine Regierung wolle bei den Verhandlungen erreichen, dass Israel seine Angriffe vollständig beendet, seine Truppen aus dem Libanon abzieht und libanesische Gefangene freilässt. Der Libanon wolle eigene Truppen an der Grenze stationieren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die von US-Präsident Donald Trump und anderen Ländern zugesagte Unterstützung für den Libanon sei »eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder«, sagte Aoun.

Israel strebt eigenen Angaben zufolge einen Friedensvertrag und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die im Libanon eine Art Staat im Staate bildet. Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab. 

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Libanon meldet 62.000 zerstörte oder beschädigte Häuser und Wohnungen seit März

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Seit dem Wiederaufflammen des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sind im Libanon mehr als 62.000 Häuser und Wohnungen zerstört oder beschädigt worden. Das teilte die Regierung mit. "Innerhalb von knapp 45 Tagen gab es 21.700 zerstörte und 40.500 beschädigte Häuser und Wohnungen", sagte der Leiter des Nationalen Forschungszentrums (CNRS), Tschadi Abdallah.

Seit Freitag gilt im Libanon eine zehntägige Waffenruhe. Dennoch seien in den ersten drei Tagen seit Inkrafttreten rund 428 Häuser und Wohnungen zerstört und 50 beschädigt worden, sagte Abdallah.

Morgen wollen libanesische und israelische Vertreter in Washington, D. C. verhandeln. Dabei will der Libanon offenbar eine Verlängerung der Waffenruhe um einen Monat fordern, sowie einen "Stopp von Sprengungen und Zerstörungen in den Gebieten, in denen Israel präsent ist".

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Französischer UN-Soldat stirbt nach Angriff im Libanon

Ein französischer Blauhelmsoldat, der bei einem Angriff im Libanon verletzt wurde, ist tot. Der Angehörige der UN-Friedensmission Unifil sei noch nach Frankreich gebracht worden, aber seinen Verletzungen erlegen, schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf X.

Macron sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Ein anderer französischer Unifil-Soldat war unmittelbar bei dem Angriff getötet worden. Insgesamt gab es laut Macron damals drei Verletzte.

Die Truppe war am Samstag unter Beschuss geraten. Macron machte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich. Diese wies die Vorwürfe zurück und rief die Unifil auf, ihre Einsätze mit der libanesischen Armee zu koordinieren.

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Netanjahu sieht Israel für alle Szenarien gerüstet

Israel ist in der Auseinandersetzung mit dem Iran nach Einschätzung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu »auf jedes Szenario vorbereitet«. Dies gelte »in der Verteidigung und im Angriff«, sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem.

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien »bereit, an allen Fronten sofort und mit großer Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren«. 

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Iran benennt US-Seeblockade als Hindernis für Verhandlungen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian kritisiert die USA und deren Seeblockade in der Straße von Hormus in Hinblick auf Friedensgespräche. »Die Nichteinhaltung von Verpflichtungen, Blockaden und Drohungen sind die größten Hindernisse für echte Verhandlungen«, schrieb er auf X.

Auch der iranische Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf wertete die Blockade als Verstoß gegen die von US-Präsident Donald Trump einseitig verlängerte Feuerpause. Die Öffnung der Meerenge sei bei solch schweren Verstößen gegen die Waffenruhe nicht möglich, schrieb er auf X.

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Die Kontakte dazu seien im Gange, sagte Aoun. Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt bis zum Wochenende. Morgen ist ein Treffen zwischen dem libanesischen und dem israelischen Botschafter in Washington, D. C. geplant. Aoun sagte, seine Regierung wolle bei den Verhandlungen erreichen, dass Israel seine Angriffe vollständig beendet, seine Truppen aus dem Libanon abzieht und libanesische Gefangene freilässt. Der Libanon wolle eigene Truppen an der Grenze stationieren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die von US-Präsident Donald Trump und anderen Ländern zugesagte Unterstützung für den Libanon sei »eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder«, sagte Aoun. Israel strebt eigenen Angaben zufolge einen Friedensvertrag und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die im Libanon eine Art Staat im Staate bildet. Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-22T13:57:05.000Z","dateModified":"2026-04-22T14:56:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eogAYJNb3GtZsyiPPioM/mogAtSyt7EvJ3pvcGLKk.jpeg","caption":"Der libanesische Präsident Joseph Aoun im vergangenen Jahr","creditText":"Yara Nardi/Reuters","uploadDate":"2026-04-22T14:56:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eogAYJNb3GtZsyiPPioM/mogAtSyt7EvJ3pvcGLKk.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöst","articleBody":"Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöstDer Irankrieg hat der Internationalen Energieagentur IEA zufolge die "größte Energiekrise der Geschichte" ausgelöst. Die Verluste durch den Krieg seien "viel größer als alle Krisen zusammen, was Öl und Gas angeht", sagte IEA-Chef Fatih Birol auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. Es liege nun an den Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Energiepolitik auf den Industriesektor auszurichten. Laut Birol wird es vermutlich auch Neuerungen in allen wirtschaftlichen Bereichen geben. 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Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nahm diese in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Stellungnahme öffentlich zur Kenntnis. Ob der Iran sich auch zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan bereit erklärt, ließ Baghaei offen. Diplomatie sei ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen und der nationalen Sicherheit, und der Iran werde dieses anwenden, wenn die Bedingungen dazu erfüllt seien, sagte er.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-22T11:31:19.000Z","dateModified":"2026-04-22T11:48:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmt","articleBody":"Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmtDie iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei Schiffe festgesetzt, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wie die Revolutionsgarde mitteilte, hätten die Schiffe MSC Francesca und Epaminodes gegen geltende Vorschriften für die Meerenge verstoßen. Unabhängig bestätigen ließ sich die Mitteilung der Revolutionsgarde bislang nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-22T10:50:31.000Z","dateModified":"2026-04-22T11:00:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Drittes Frachtschiff unter Beschuss","articleBody":"Drittes Frachtschiff unter BeschussEin drittes Frachtschiff ist beim Versuch, die Straße von Hormus zu durchfahren, angegriffen worden. Die unter panamaischer Flagge fahrende MSC Francesca wurde der BBC zufolge sechs Seemeilen von der Küste Irans entfernt getroffen. Das habe die Sicherheitsfirma Vanguard der britischen Rundfunkanstalt bestätigt. Das Schiff fuhr in Richtung Süden aus der Meerenge heraus in den östlich liegenden Golf von Oman.Das Schiff sei von der iranischen Revolutionsgarde aufgefordert worden, Anker zu werfen. Bei dem Angriff kam es der Besatzung zufolge zu Schäden am Schiffsrumpf. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-22T09:56:29.000Z","dateModified":"2026-04-22T13:59:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eog9ES7g6Aka7TGnMvd4/mogAb9YY5enQ5SR9GtBn.jpeg","caption":"Der Iran begründet die Sperrung der Meerenge mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen","creditText":"Stringer/dpa","uploadDate":"2026-04-22T13:59:35.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eog9ES7g6Aka7TGnMvd4/mogAb9YY5enQ5SR9GtBn.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zweites Frachtschiff in Straße von Hormus unter Beschuss","articleBody":"Zweites Frachtschiff in Straße von Hormus unter BeschussDie britische Seefahrtbehörde UKMTO hat einen Angriff auf ein weiteres Frachtschiff in der Straße von Hormus gemeldet. Schüsse trafen demnach einen Frachter, der sich rund acht Seemeilen westlich des Iran befand, und brachten das Schiff zum Halten. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Auf den Angreifer ging die UKMTO nicht näher ein.Wenige Stunden zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde laut der Seefahrtbehörde im Norden des Oman bereits ein Containerschiff angegriffen. 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Die Öffnung der Meerenge sei bei solch schweren Verstößen gegen die Waffenruhe nicht möglich, schrieb er auf X.","video":[]}"}“>

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Iran benennt US-Seeblockade als Hindernis für Verhandlungen

Der iranische Präsident Massud Peseschkian kritisiert die USA und deren Seeblockade in der Straße von Hormus in Hinblick auf Friedensgespräche. »Die Nichteinhaltung von Verpflichtungen, Blockaden und Drohungen sind die größten Hindernisse für echte Verhandlungen«, schrieb er auf X.

Auch der iranische Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf wertete die Blockade als Verstoß gegen die von US-Präsident Donald Trump einseitig verlängerte Feuerpause. Die Öffnung der Meerenge sei bei solch schweren Verstößen gegen die Waffenruhe nicht möglich, schrieb er auf X.

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bei einem Besuch des Roten Halbmonds am 15. April
Der iranische Präsident Massud Peseschkian bei einem Besuch des Roten Halbmonds am 15. April. Shadati/dpa

Hella Kemper
Hella Kemper

Netanjahu sieht Israel für alle Szenarien gerüstet

Israel ist in der Auseinandersetzung mit dem Iran nach Einschätzung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu »auf jedes Szenario vorbereitet«. Dies gelte »in der Verteidigung und im Angriff«, sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem.

Der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien »bereit, an allen Fronten sofort und mit großer Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren«. 

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Libanon meldet 62.000 zerstörte oder beschädigte Häuser und Wohnungen seit März

Bei israelischen Angriffen im Libanon sollen seit März mehr als 2.400 Menschen getötet worden sein.
Bei israelischen Angriffen im Libanon sollen seit März mehr als 2.400 Menschen getötet worden sein. Kawnat Hauu/AFP via Getty Images
Seit dem Wiederaufflammen des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sind im Libanon mehr als 62.000 Häuser und Wohnungen zerstört oder beschädigt worden. Das teilte die Regierung mit. „Innerhalb von knapp 45 Tagen gab es 21.700 zerstörte und 40.500 beschädigte Häuser und Wohnungen“, sagte der Leiter des Nationalen Forschungszentrums (CNRS), Tschadi Abdallah.

Seit Freitag gilt im Libanon eine zehntägige Waffenruhe. Dennoch seien in den ersten drei Tagen seit Inkrafttreten rund 428 Häuser und Wohnungen zerstört und 50 beschädigt worden, sagte Abdallah.

Morgen wollen libanesische und israelische Vertreter in Washington, D. C. verhandeln. Dabei will der Libanon offenbar eine Verlängerung der Waffenruhe um einen Monat fordern, sowie einen „Stopp von Sprengungen und Zerstörungen in den Gebieten, in denen Israel präsent ist“.

Hella Kemper
Hella Kemper

Französischer UN-Soldat stirbt nach Angriff im Libanon

Ein französischer Blauhelmsoldat, der bei einem Angriff im Libanon verletzt wurde, ist tot. Der Angehörige der UN-Friedensmission Unifil sei noch nach Frankreich gebracht worden, aber seinen Verletzungen erlegen, schrieb der französische Präsident Emmanuel Macron auf X.

Macron sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus. Ein anderer französischer Unifil-Soldat war unmittelbar bei dem Angriff getötet worden. Insgesamt gab es laut Macron damals drei Verletzte.

Die Truppe war am Samstag unter Beschuss geraten. Macron machte die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz für den Angriff verantwortlich. Diese wies die Vorwürfe zurück und rief die Unifil auf, ihre Einsätze mit der libanesischen Armee zu koordinieren.
Angehörige der französischen Armee tragen den Sarg von Florian Montorio, der im Süden des Libanon getötet wurde
Angehörige der französischen Armee tragen den Sarg von Florian Montorio, der im Süden des Libanon getötet wurde. Haidar Fahs/UNIFIL/Reuters

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Libanesischer Präsident will Waffenruhe mit Israel verlängern

Der Libanon bemüht sich Angaben von Präsident Joseph Aoun zufolge um eine Verlängerung der Waffenruhe mit Israel. Die Kontakte dazu seien im Gange, sagte Aoun. Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt bis zum Wochenende. Morgen ist ein Treffen zwischen dem libanesischen und dem israelischen Botschafter in Washington, D. C. geplant.

Aoun sagte, seine Regierung wolle bei den Verhandlungen erreichen, dass Israel seine Angriffe vollständig beendet, seine Truppen aus dem Libanon abzieht und libanesische Gefangene freilässt. Der Libanon wolle eigene Truppen an der Grenze stationieren und mit dem Wiederaufbau beginnen. Die von US-Präsident Donald Trump und anderen Ländern zugesagte Unterstützung für den Libanon sei »eine Chance, die wir nicht verpassen dürfen, denn sie kommt vielleicht nicht wieder«, sagte Aoun.

Israel strebt eigenen Angaben zufolge einen Friedensvertrag und eine Entwaffnung der Hisbollah an, die im Libanon eine Art Staat im Staate bildet. Die Hisbollah lehnt die Gespräche ab. 

Der libanesische Präsident Joseph Aoun im vergangenen Jahr
Der libanesische Präsident Joseph Aoun im vergangenen Jahr. Yara Nardi/Reuters

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Krieg im Iran hat laut IEA folgenschwerste Energiekrise ausgelöst

Der Irankrieg hat der Internationalen Energieagentur IEA zufolge die „größte Energiekrise der Geschichte“ ausgelöst. Die Verluste durch den Krieg seien „viel größer als alle Krisen zusammen, was Öl und Gas angeht“, sagte IEA-Chef Fatih Birol auf dem Petersberger Klimadialog in Berlin. Es liege nun an den Regierungen der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Energiepolitik auf den Industriesektor auszurichten. Laut Birol wird es vermutlich auch Neuerungen in allen wirtschaftlichen Bereichen geben. Das sei „eine wunderbare Gelegenheit“, sagte er. 
Der globale Anstieg der Energiepreise geht insbesondere auf die Sperrung der Straße von Hormus zurück
Der globale Anstieg der Energiepreise geht insbesondere auf die Sperrung der Straße von Hormus zurück. Stringer/Reuters

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Iran bestätigt verlängerte Waffenruhe mit USA

Die iranische Regierung hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe bestätigt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, nahm diese in einer am Mittwoch vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Stellungnahme öffentlich zur Kenntnis.

Ob der Iran sich auch zu einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan bereit erklärt, ließ Baghaei offen. Diplomatie sei ein Instrument zur Wahrung nationaler Interessen und der nationalen Sicherheit, und der Iran werde dieses anwenden, wenn die Bedingungen dazu erfüllt seien, sagte er.

Eric Voigt
Eric Voigt

Zwei Schiffe wurden offenbar von der Revolutionsgarde beschlagnahmt

Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei Schiffe festgesetzt, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wie die Revolutionsgarde mitteilte, hätten die Schiffe MSC Francesca und Epaminodes gegen geltende Vorschriften für die Meerenge verstoßen. Unabhängig bestätigen ließ sich die Mitteilung der Revolutionsgarde bislang nicht.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Drittes Frachtschiff unter Beschuss

Ein drittes Frachtschiff ist beim Versuch, die Straße von Hormus zu durchfahren, angegriffen worden. Die unter panamaischer Flagge fahrende MSC Francesca wurde der BBC zufolge sechs Seemeilen von der Küste Irans entfernt getroffen. Das habe die Sicherheitsfirma Vanguard der britischen Rundfunkanstalt bestätigt. Das Schiff fuhr in Richtung Süden aus der Meerenge heraus in den östlich liegenden Golf von Oman.

Das Schiff sei von der iranischen Revolutionsgarde aufgefordert worden, Anker zu werfen. Bei dem Angriff kam es der Besatzung zufolge zu Schäden am Schiffsrumpf. 

Der Iran begründet die Sperrung der Meerenge mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen
Der Iran begründet die Sperrung der Meerenge mit der anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Stringer/dpa
Die Nachrichtenagentur Reuters meldet mit Bezug auf die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim, dass die zwei vom Iran festgesetzten Schiffe an die Küste des Irans gebracht werden. Die Schiffe seien ohne Genehmigung gefahren und ihre Navigationssysteme seien manipuliert gewesen, weswegen sie die Sicherheit auf See gefährdet hätten.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Zweites Frachtschiff in Straße von Hormus unter Beschuss

Die britische Seefahrtbehörde UKMTO hat einen Angriff auf ein weiteres Frachtschiff in der Straße von Hormus gemeldet. Schüsse trafen demnach einen Frachter, der sich rund acht Seemeilen westlich des Iran befand, und brachten das Schiff zum Halten. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht. Auf den Angreifer ging die UKMTO nicht näher ein.

Wenige Stunden zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde laut der Seefahrtbehörde im Norden des Oman bereits ein Containerschiff angegriffen. Das iranische Nachrichtenportal Nour News und die Nachrichtenagentur Fars bestätigten den Beschuss.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Großbritannien und Frankreich richten Konferenz zur Straße von Hormus aus

Marineexperten aus mehr als 30 Ländern treffen heute in London bei einer zweitägigen Konferenz zum Schutz des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zusammen. Bei der Konferenz unter Leitung Frankreichs und Großbritanniens sollen »detaillierte Pläne« zur Öffnung der strategisch wichtigen Meerenge erstellt werden, kündigte das britische Verteidigungsministerium an. Aufgabe sei, »den diplomatischen Konsens in einen gemeinsamen Plan« zu übersetzen, sagte der britische Verteidigungsminister John Healey. 

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Britische Behörde meldet Angriff auf Containerschiff

Von der Küste des Oman aus waren am 18. April mehrere Schiffe in der Straße von Hormus zu sehen.
Von der Küste des Oman aus waren am 18. April mehrere Schiffe in der Straße von Hormus zu sehen. Reuters
In der Straße von Hormus ist nach Angaben der britischen Seefahrtbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) ein Containerschiff unter Beschuss geraten. Der Schiffsführer habe von einem Vorfall etwa 15 Seemeilen nördlich des Oman berichtet. Demnach soll sich ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarde dem Schiff genähert haben. Es habe wiederholt Schüsse abgesetzt. Von der Besatzung wurde laut UKMTO niemand verletzt. Die Brücke des Schiffes sei bei dem Angriff dagegen stark beschädigt worden. Brände oder Umweltschäden wurden nicht gemeldet.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

USA setzt laut Bericht Dollarlieferungen an Irak aus

Die US-Regierung hat einem Bericht des Wall Street Journals zufolge Dollarlieferungen ⁠an den ​Irak sowie die Sicherheitszusammenarbeit eingefroren. Ziel sei es, die irakische Regierung zu zwingen, vom Iran unterstützte Milizen im Land zu zerschlagen, berichtete die Zeitung unter Berufung ​auf irakische und ‌US-Regierungsvertreter.

Das US-Finanzministerium habe ‌eine Bargeldsendung von ​fast 500 Millionen US-Dollar aus irakischen Ölverkäufen blockiert, hieß es. ​Auch die Finanzierung von Programmen zur Terrorbekämpfung und zur ‌militärischen Ausbildung soll ausgesetzt werden, ​bis die Milizen ihre Angriffe einstellen. ⁠Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Mathias Peer
Mathias Peer

Iranische Hardliner halten Kundgebungen ab

Iranische Hardliner haben sich in der Hauptstadt Teheran zu einer Kundgebung versammelt. Mitglieder der paramilitärischen Revolutionsgarde brachten offenbar eine ballistische Rakete auf einer mobilen Abschussrampe zu einer der Veranstaltungen mit. Vom iranischen Staatsfernsehen ausgestrahltes Bildmaterial zeigte Männer mit Sturmgewehren vom Typ Kalaschnikow. Sie saßen auf einer Rakete, die dem Typ Ghadr-110 ähnelte. Solche Raketen können einzelne Sprengkörper, sogenannte Streumunition, freisetzen.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

UN-Atomaufsicht fordert Einbeziehung in Friedensgespräche

Rafael Grossi, Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)
Rafael Grossi, Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA). Eduardo Munoz/Reuters
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) lobt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Waffenruhe im Nahen Osten. IAEA-Chef Rafael Grossi sagte Reportern, die Bemühungen um ein Kriegsende seien ein »komplexer Prozess«, der Kontinuität benötige. »Ich denke, es ist sehr wichtig, dass es eine Chance für Frieden gibt«, sagte er.

Grossi, der derzeit für das Amt des nächsten UN-Generalsekretärs kandidiert, warnte zudem beide Seiten, dass ein mögliches Friedensabkommen von Beginn an die IAEA einbeziehen müsse, um die Kontrolle über das iranische Atomprogramm sicherzustellen. Andernfalls, so fügte er hinzu, hätte man nur »eine Illusion eines Abkommens«.