Wahl in Ungarn: Historischer Machtwechsel in Ungarn



Website der Wahlbehörde sind erste Auszählungsergebnisse zu sehen. Demnach liegt die Oppositionspartei Tisza – genau wie in den letzten Umfragen – vorn. Die Zahlen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, schließlich sind erst 29,2 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgezählt

"}],"created_at":1776019692,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesEsKM7HG954gNUjCi","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069dbe8ec","updated_at":1776020609,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":172},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesKdbH7HG954gNNacx","text":"

Letzte Umfragen sehen Opposition deutlich vorn

Zwei nach der Schließung der Wahllokale veröffentlichte Umfragen, die allerdings schon vor dem Wahltag durchgeführt wurden, sehen die Tisza-Partei von Péter Magyar vorn. Das Meinungsforschungsinstitut 21KK sieht Tisza in der letzten Umfrage bei 55 Prozent und damit 132 Sitzen im Parlament, Orbáns Fidesz bei 38 Prozent. Als dritte Partei würde demnach die rechtsextreme Partei Unsere Heimat (Mi Hazank) mit fünf Prozent der Stimmen den Einzug ins Parlament schaffen.

In einer Umfrage von Median kommt Tisza auf 135 Parlamentssitze. Prognosen oder Hochrechnungen sind das nicht, die Umfragen sind daher nur bedingt aussagekräftig. 

"}],"created_at":1776015033,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesKdbH7HG954gNNacw","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dbd6b9","updated_at":1776016230,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":117},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesQD1v72F27C7nBzKQ","text":"

Die Auszählung läuft

Bei der Ungarnwahl werden derzeit die Stimmen ausgezählt. Erste belastbare Teilergebnisse lassen noch auf sich warten. Bislang ist erst ein Bruchteil der Stimmen ausgezählt worden. Die Wahlkommission aktualisiert den Status laufend auf ihrer Webseite.

"}],"created_at":1776018024,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesQD1v72F27C7nBzKP","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069dbe268","updated_at":1776018759,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":144},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesfNqa72F27C7n6fec","text":"

Das Wahlsystem in Ungarn

Bislang sind knapp 30 Prozent der Stimmen ausgezählt. Noch ist alles offen. Das ungarische Wahlsystem ist sehr komplex – und damit auch der Prozess der Auszählung. In den vergangenen 16 Jahren hat die Regierung von Viktor Orbán es so umgebaut, dass die Fidesz-Partei unverhältnismäßige Vorteile genießt.

106 der 199 Mandate werden in Einzelwahlkreisen vergeben. Das Mandat gewinnt der Kandidat, der die relativ meisten Stimmen hat. Die Wahlkreise sind so zugeschnitten, dass größere Städte auf mehrere Kreise aufgeteilt sind, denen ländliche Gebiete zugeschlagen sind. Dort verfügt Fidesz in der Regel über eine starke Wählerbasis. Die restlichen 93 Sitze werden über nationale Landeslisten vergeben.

"}],"created_at":1776019344,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesfNqa72F27C7n6feb","local_status":0,"media":[],"publish_at":0,"sort":"0000000069dbe790","updated_at":1776019698,"updated_by":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":162},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boestJbW7HG954gNUjCy","text":"

Magyar kann auf Zweidrittelmehrheit hoffen

Mittlerweile sind laut offizieller Website der Wahlbehörde 45,71 Prozent der Stimmen ausgezählt, weiterhin liegt Tisza mit Spitzenkandidat Magyar deutlich vorne. Nach aktuellem Stand kann dieser sogar auf eine Zweidrittelmehrheit hoffen. Dafür benötigt Tisza mindestens 133 der 199 Sitze im Parlament, nach derzeitigem Stand kommt die Partei auf 135 Sitze. Mehr als die Hälfte der Stimmen ist aber noch nicht ausgezählt. 

"}],"created_at":1776021302,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoestJbW7HG954gNUjCx","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dbef36","updated_at":1776021326,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":184},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boestNRh72F27C7n5dbG","text":"

Zwei Drittel der Stimmen ausgezählt

Rund zweieinhalb Stunden nach Schließung der Wahllokale sind 66,69 Prozent der Stimmen ausgezählt. In den 106 Einzelwahlkreisen wurden inzwischen knapp dreiviertel der Stimmen ausgewertet.

Jeder Wahlkreis hält ein Mandat. Bei den Landeslisten, die 93 Sitze im Parlament ergeben, wurden bislang 55 Prozent ausgezählt.

Nach den bisherigen Teilergebnissen kommt die Oppositionspartei Tisza derzeit insgesamt auf 137 Sitze. Die genaue Sitzverteilung kann sich in der weiteren Auszählung aber noch ändern.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Peter Kohalmi/AFP via Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moet7s7Y72F27C7nPpLb","title":"Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bei der Auszählung in einem Budapester Wahllokal"}],"local_id":"boet7hJF72F27C7nPpLa"}],"created_at":1776022676,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoestNRh72F27C7n5dbF","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776023603,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1159,"local_id":"moet7s7Y72F27C7nPpLb","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776036238,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoestNRh72F27C7n5dbF/moet7s7Y72F27C7nPpLb.jpeg","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":264,"width":2000}],"sort":"0000000069dbf494","updated_at":1776036238,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"66e7eb91b31bf23ae409563a","user_locale":"en","version":264},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesufAXu66r58tu6f7B","text":"

Begeisterung wie bei einem Fußballspiel

Je später der Abend, desto voller wird der Platz. Mit jedem neuen Schwung Menschen wird die Stimmung leichter. Viele Jugendliche kommen mit Bierdosen, manche sitzen auf dem Boden und picknicken. Es wird gejubelt, getrunken, Sekt geht herum, gemischt mit Orangensaft. Aus einer angespannten Wahlkundgebung wird eine Feier.

Als Viktor Orbán seine Niederlage anerkennt und seine Worte über den Bildschirm flimmern, jubeln Tausende Menschen. Die Begeisterung hat etwas von einer Fußballweltmeisterschaft. Nur läuft kein Spiel, sondern Politik. Und auf der Anzeigetafel führt Tisza.

Wenn neue Umfragewerte eingeblendet werden und Péter Magyar auf dem Bildschirm erscheint, schwappt der Jubel über den Platz. "Die Theiß tritt über ihr Ufer“, ruft die Menge. Tauchen Fidesz-Politiker oder Orbán im Stream auf, schlägt der Ton sofort um. Die Menge gröhlt, buht. Viele skandieren: "Ins Gefängnis mit euch!"

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::VideoMediaContent","credit":"","media_local_id":"moet4Drcu66r58tu6f7D","title":"Jubel und Partystimmung"},{"_type":"Tik::Model::Content::VideoMediaContent","credit":"","media_local_id":"moet4PaZu66r58tu6f7F","title":"Eine immer größere Menge feiert."}],"local_id":"boesv96eu66r58tu6f7C"}],"created_at":1776022963,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesufAXu66r58tu6f7A","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776022963,"duration_ms":6566,"geo_ip":"","height":1080,"local_id":"moet4Drcu66r58tu6f7D","local_status":0,"subtype":"v","updated_at":1776091006,"updated_by":"6865232256f3a1d014aca227","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoesufAXu66r58tu6f7A/moet4Drcu66r58tu6f7D","user_id":"6865232256f3a1d014aca227","user_locale":"en","version":386,"width":1920},{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776022963,"duration_ms":4866,"geo_ip":"","height":1080,"local_id":"moet4PaZu66r58tu6f7F","local_status":0,"subtype":"v","updated_at":1776091006,"updated_by":"6865232256f3a1d014aca227","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoesufAXu66r58tu6f7A/moet4PaZu66r58tu6f7F","user_id":"6865232256f3a1d014aca227","user_locale":"en","version":386,"width":1920}],"publish_at":0,"sort":"0000000069dbf5b3","updated_at":1776091006,"updated_by":"6865232256f3a1d014aca227","user_id":"6865232256f3a1d014aca227","user_locale":"en","version":386},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesvQTN7HG954gNUjD2","text":"

Magyar: Orbán hat uns zum Sieg gratuliert 

Nach Angaben von Tisza-Spitzenkandidat Péter Magyar hat Viktor Orbán der Opposition telefonisch zum Sieg gratuliert. Das schrieb Magyar auf Facebook.

"}],"created_at":1776021436,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesvQTN7HG954gNUjD1","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dbefbc","updated_at":1776021541,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":187},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boesw6Kk7HG954gNUjD6","text":"

Macron gratuliert, von der Leyen jubelt

Péter Magyar hat von europäischen Spitzenpolitikern erste Gratulationen erhalten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe ihm schon am Telefon gratuliert, sagte Magyar. 

Auch Macron meldete sich auf X zu Wort und bestätigte das Telefonat mit Magyar. Frankreich begrüße "diesen Sieg der demokratischen Teilhabe", schrieb er. "Lassen Sie uns gemeinsam ein souveräneres Europa vorantreiben."

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich bei X erfreut über den sich abzeichnenden Sieg von Magyar. "Ein Land kehrt auf seinen europäischen Weg zurück", schrieb von der Leyen. "Die Union wird stärker."

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boet6cuv2pvc6SpWYps6","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/vonderleyen/status/2043413820513857630","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/vonderleyen/status/2043413820513857630","html":"

Hungary has chosen Europe.

Europe has always chosen Hungary.

A country reclaims its European path.

The Union grows stronger.

Magyarország Európát választotta. Európa mindig Magyarországot választotta.

Együtt erősebbek vagyunk.

Egy ország visszatér az európai útjára.

Az…

— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) April 12, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/vonderleyen/status/2043413820513857630","type":"rich","provider_name":"X","title":"Ursula von der Leyen on Twitter / X","description":"Hungary has chosen Europe.Europe has always chosen Hungary.A country reclaims its European path.The Union grows stronger.Magyarország Európát választotta. Európa mindig Magyarországot választotta. Együtt erősebbek vagyunk. Egy ország visszatér az európai útjára. Az…— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) April 12, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32}","url":"https://x.com/vonderleyen/status/2043413820513857630"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boetMpT22Qcr2AzvJRVh","text":"

Hier können Sie weitere Reaktionen nachlesen: 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boetMtxM2Qcr2AzvJRVj","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-parlamentswahl-sieg-opposition-reaktionen","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-parlamentswahl-sieg-opposition-reaktionen","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-parlamentswahl-sieg-opposition-reaktionen","type":"web","provider_name":"Website","title":"EU-Spitze gratuliert Peter Magyar zum Wahlsieg","kicker":"Ungarn","description":"Europäische Spitzenpolitiker begrüßen den Sieg der proeuropäischen Opposition bei der Parlamentswahl in Ungarn. Kanzler Merz bietet Magyar eine enge Zusammenarbeit an.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-04/reaktionen-ungarn-praesidentschaftswahl-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-parlamentswahl-sieg-opposition-reaktionen"}],"created_at":1776023077,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoesw6Kk7HG954gNUjD5","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dbf625","updated_at":1776036321,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":266},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boet5WLi7HG954gNUjD9","text":"

Kanzler Merz gratuliert Magyar zum Sieg

In einem Post auf X hat Bundeskanzler Friedrich Merz ebenfalls Péter Magyar gratuliert. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa", schrieb der CDU-Politiker.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boet8Le57HG954gNUjDA","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/bundeskanzler/status/2043415287987327064","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/bundeskanzler/status/2043415287987327064?s=20","html":"

Ungarn hat entschieden. Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl, lieber @magyarpeterMP. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa.

— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) April 12, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/bundeskanzler/status/2043415287987327064","type":"rich","provider_name":"X","title":"Bundeskanzler Friedrich Merz on Twitter / X","description":"Ungarn hat entschieden. Herzlichen Glückwunsch zur gewonnenen Wahl, lieber @magyarpeterMP. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit für ein starkes, sicheres und vor allem geeintes Europa.— Bundeskanzler Friedrich Merz (@bundeskanzler) April 12, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32}","url":"https://x.com/bundeskanzler/status/2043415287987327064?s=20"}],"created_at":1776023639,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoet5WLi7HG954gNUjD8","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dbf857","updated_at":1776023725,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":220},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boetDhCN7HG954gNWtzo","text":"

Magyar hält Rede vor Anhängern

Unter lautem Jubel ist Wahlsieger Péter Magyar vor Anhängern auf eine Bühne am Batthyány-Platz in Budapest getreten. "Wir haben das Orbán-System gemeinsam gestürzt, wir haben Ungarn befreit", sagte er. Noch nie in der Geschichte des Landes habe eine Partei solch ein starkes Mandat erhalten. Alles deute darauf hin, dass man die Zweidrittelmehrheit erreiche. Er dankte seinen Wählern, seiner Familie und allen Unterstützern.

Ungarn habe Geschichte geschrieben und sich für Europa entschieden, sagte er. Magyar versprach, dass die Tisza-Regierung für alle Ungarn da sein wolle, nicht nur für ihre Wähler. 

"}],"created_at":1776027146,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoetDhCN7HG954gNWtzn","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dc060a","tag_ids":[],"updated_at":1776027974,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":248},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boetXV1C7HG954gNMhSb","text":"

Magyar fordert Staatspräsidenten zum Rücktritt auf

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"REUTERS/Leonhard Foeger","link_url":"","media_local_id":"moetpZuU2Qcr2AzvJRVp","title":"Péter Magyar feiert seinen Sieg bei der Parlamentswahl."}],"local_id":"boetpTrG2Qcr2AzvJRVo"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boetponN2Qcr2AzvJRVq","text":"

Bei seiner Siegesrede in Budapest hat Péter Magyar Vertraute des bisherigen Machthabers Viktor Orbán kritisiert. Staatspräsident Tamás Sulyok solle ihm schnellstmöglich das Mandat zur Regierungsbildung geben und dann von seinem Amt zurücktreten, sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger.

Zurücktreten sollten demnach unter anderem auch der Generalstaatsanwalt, der Präsident des Obersten Gerichtshofs und der Leiter der Medienaufsichtsbehörde. Die Institutionen Ungarns seien in den vergangenen Jahren besetzt gewesen, das sei nun vorbei. Man werde nicht zulassen, dass so etwas noch mal passiere. 

"}],"created_at":1776028586,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoetXV1C7HG954gNMhSa","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776031530,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moetpZuU2Qcr2AzvJRVp","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776036826,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoetXV1C7HG954gNMhSa/moetpZuU2Qcr2AzvJRVp.jpeg","user_id":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_locale":"en","version":270,"width":2000}],"sort":"0000000069dc0baa","updated_at":1776036826,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":270},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boetZjzc7HG954gNMhSe","text":"

Ungarischer Leitindex steigt auf Allzeithoch

Die Abwahl Viktor Orbáns führt zu steigenden Kursen an der ungarischen Börse. Der Leitindex Bux stieg um bis zu 3,3 Prozent und erreichte mit rund 137.261 Punkten ein Allzeithoch. Die Landeswährung, der Forint, verteuerte sich in der Spitze um 2,7 Prozent auf 311,40 zum Dollar. Das ist der höchste Stand seit Februar 2022. 

"}],"created_at":1776069925,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoetZjzc7HG954gNMhSd","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcad25","updated_at":1776072013,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":318},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boew6m1T3K5b4jmCHZDp","text":"

Barack Obama feiert "Sieg für Demokratie weltweit" 

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama sieht in der Ungarnwahl eine internationale Stärkung der Demokratie. Vor allem sei der Wahlsieg Péter Magyars ein Beleg für die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Menschen in Ungarn, schrieb der demokratische Politiker auf der Plattform X. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","local_id":"boew7vza3K5b4jmCHZDr","text":""Der Sieg der Opposition in Ungarn gestern ist – wie auch die Wahl in Polen 2023 – ein Sieg für die Demokratie, nicht nur in Europa, sondern weltweit.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boew8A6A3K5b4jmCHZDs","text":"

Zudem erinnerte Obama an wichtige Werte des Zusammenlebens: Die Ungarnwahl sei eine "Mahnung an uns alle, uns weiterhin für Gerechtigkeit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen", schrieb er.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boew6wxJ3K5b4jmCHZDq","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/BarackObama/status/2043507244893982757","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/BarackObama/status/2043507244893982757","html":"

The victory of the opposition in Hungary yesterday, like the Polish election in 2023, is a victory for democracy, not just in Europe but around the world. Most of all, it’s a testament to the resilience and determination of the Hungarian people – and a reminder to all of us to…

— Barack Obama (@BarackObama) April 13, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/BarackObama/status/2043507244893982757","type":"rich","provider_name":"X","title":"Barack Obama on Twitter / X","description":"The victory of the opposition in Hungary yesterday, like the Polish election in 2023, is a victory for democracy, not just in Europe but around the world. Most of all, it’s a testament to the resilience and determination of the Hungarian people – and a reminder to all of us to…— Barack Obama (@BarackObama) April 13, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32}","url":"https://x.com/BarackObama/status/2043507244893982757"}],"created_at":1776057744,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoew6m1T3K5b4jmCHZDo","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dc7d90","updated_at":1776061714,"updated_by":"5eaffc218013c5ea592b1cb4","user_id":"60d3018f2d640285568ff28b","user_locale":"en","version":290},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boewbBLg3MXm7L2ASJTB","text":"

Internationales Auschwitz Komitee hofft auf Ende von "Demokratiezerstörung" in Ungarn

Das Internationale Auschwitz Komitee hat sich erfreut über die Abwahl Viktor Orbáns gezeigt. Das Wahlergebnis in Ungarn zeige, dass "eine scheinbar unumkehrbare Entwicklung der Demokratiezerstörung und Selbstherrlichkeit" beendet werden könne, sagte die Präsidentin des Komitees und Auschwitz-Überlebende Eva Umlauf. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Federico Gambarini/dpa","link_url":"","media_local_id":"moewawGB3MXm7L2ASJTA","title":"Die 1942 geborene Auschwitz-Überlebende Eva Umlauf"}],"local_id":"boewartD3MXm7L2ASJT9"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boewTTUd3MXm7L2ASJT4","text":"

Sie erinnerte zudem an den ungarischen Literaturnobelpreisträger Imre Kertész. Ministerpräsident Orbán habe die Texte des Holocaustüberlebenden aus den Schulbüchern entfernen lassen. "Wir hoffen sehr, dass ihm jetzt – nach seinem Tode – in seinem Heimatland Gerechtigkeit widerfährt", sagte Umlauf.

Der Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner sagte, die Ungarn hätten bei der Wahl allen rechtsextremen Parteien und Gruppierungen den Spiegel vorgehalten. Zuvor habe die ungarische Regierung ein System von Korruption aufgebaut und das Land ausgezehrt.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees","local_id":"boewVbkF3MXm7L2ASJT5","text":""All jene Menschen in Europa, die ihre Hoffnung auf rechtsextreme Ideologen und deren altbekannte Tiraden des Rassismus und der Ausgrenzung setzten, sollten jetzt sehr genau nach Ungarn schauen.""}],"created_at":1776061928,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoewTTUd3MXm7L2ASJT3","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776062860,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1667,"local_id":"moewawGB3MXm7L2ASJTA","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776062861,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoewTTUd3MXm7L2ASJT3/moewawGB3MXm7L2ASJTA.jpeg","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":301,"width":2500}],"sort":"0000000069dc8de8","updated_at":1776062861,"user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":301},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boewcERv3MXm7L2ASJTH","text":"

AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage Orbáns

Die AfD hat verhalten auf die Wahlniederlage von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán reagiert. Während die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich bislang nicht äußerten, sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, man nehme das Ergebnis "mit Respekt" zur Kenntnis.

Ohne dies weiter zu begründen, behauptete Frohnmaier, das Wahlergebnis widerlege die Aussage, dass Ungarn ein autoritär regierter Staat sei. Die AfD hoffe, dass auch der Wahlsieger Péter Magyar sich nicht "dem Zentralismus aus Brüssel beugt und dazu beiträgt, die Ukraine weiter mit europäischen Mitteln" zu unterstützen. Zudem hoffe man, dass Ungarn an seiner restriktiven Migrationspolitik festhält.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Marijan Murat/dpa","link_url":"","media_local_id":"moexzxvA5n1T7TMT89Qk","title":"Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage "mit Respekt" zur Kenntnis."}],"local_id":"boexzwjZ5n1T7TMT89Qi"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexzx5M5n1T7TMT89Qj","text":"

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch sieht in der Niederlage Orbáns einen Beweis für dessen angeblich demokratische Gesinnung. "Orbán gratulierte Magyar zum Wahlsieg, weil er eben ein überzeugter Demokrat ist und Ungarn aller Diffamierungen zum Trotz eine funktionierende Demokratie", schrieb von Storch. Andere AfD-Politiker gaben auf X ihrer Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck.

Die AfD hatte immer wieder demonstrativ die Nähe zu Orbán gesucht. Parteichefin Alice Weidel reiste zu jährlichen Treffen nach Budapest. Sie hatte Ungarn als Vorbild bezeichnet – und Orbán als "Leuchtfeuer der Freiheit".

"}],"created_at":1776077216,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoewcERv3MXm7L2ASJTG","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776078818,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1667,"local_id":"moexzxvA5n1T7TMT89Qk","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776078819,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoewcERv3MXm7L2ASJTG/moexzxvA5n1T7TMT89Qk.jpeg","user_id":"6523bad8a065fc81c006dd38","user_locale":"en","version":346,"width":2500}],"sort":"0000000069dcc9a0","updated_at":1776078819,"user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":346},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexZq83RBRT3BdP6QEK","text":"

Marine Le Pen kritisiert positive Reaktionen der EU

Nach der Wahlniederlage von Viktor Orbán hat die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen die positive Reaktion der EU-Kommission kritisiert. Die von der EU-Kommission ausgedrückte "Genugtuung" sollte die Ungarn "beunruhigen", schrieb Le Pen im Onlinedienst X. Orbán habe 16 Jahre lang "mit Mut und Entschlossenheit die Freiheit und Souveränität Ungarns verteidigt", teilte die Rechtspopulistin mit, die Ende März nach Ungarn gereist war, um ihren Verbündeten zu unterstützen. 

Ungarn habe sich auf demokratische Weise für den Machtwechsel entschieden. Die "Diktaturvorwürfe" gegen Orbáns Regierung seien "grotesk" gewesen, schrieb die Fraktionschefin der rechtspopulistischen Partei Rassemblement National (RN). 

"}],"created_at":1776074226,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoexZq83RBRT3BdP6QEJ","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcbdf2","updated_at":1776079217,"updated_by":"698340bd211cb0b16d9665c1","user_id":"64c9104f406f55697de58548","user_locale":"en","version":351},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexgoth7HG954gNCJhk","text":"

Russland respektiert Wahlergebnis in Ungarn

Die russische Regierung hofft nach Angaben von Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow, dass die "pragmatischen Beziehungen" zu Ungarn auch nach dem Regierungswechsel bestehen bleiben. Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.

"}],"created_at":1776075487,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoexgoth7HG954gNCJhj","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcc2df","updated_at":1776077095,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":335},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexsi1r3MXm7L2ASJTP","text":"

Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern

Nach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. Er werde für ein "freies, europäisches, funktionierendes und menschliches Ungarn" arbeiten.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boexwEpp3MXm7L2ASJTQ","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/magyarpeterMP/status/2043592157894676917","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/magyarpeterMP/status/2043592157894676917","html":"

Köszönet minden magyarnak itthon és szerte a nagyvilágban!

Óriási megtiszteltetés, hogy a valaha volt legtöbb szavazattal hatalmaztatok fel minket kormányalakításra és arra, hogy a következő négy évben a szabad, európai, működő és emberséges Magyarországért dolgozzunk.

A… pic.twitter.com/8EJvX0pnpB

— Magyar Péter (Ne féljetek) (@magyarpeterMP) April 13, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/magyarpeterMP/status/2043592157894676917","type":"rich","provider_name":"X","title":"Magyar Péter (Ne féljetek) on Twitter / X","description":"Köszönet minden magyarnak itthon és szerte a nagyvilágban! Óriási megtiszteltetés, hogy a valaha volt legtöbb szavazattal hatalmaztatok fel minket kormányalakításra és arra, hogy a következő négy évben a szabad, európai, működő és emberséges Magyarországért dolgozzunk.A… pic.twitter.com/8EJvX0pnpB— Magyar Péter (Ne féljetek) (@magyarpeterMP) April 13, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32,"thumbnail_url":"https://pbs.twimg.com/media/HFxMOWZaEAAVOuW.jpg:large","thumbnail_width":640,"thumbnail_height":960}","url":"https://x.com/magyarpeterMP/status/2043592157894676917"}],"created_at":1776078067,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoexsi1r3MXm7L2ASJTN","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcccf3","updated_at":1776078067,"user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":341},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boexwk5g79Tt2D7dS4Be","text":"

Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von Ukrainehilfe

Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Abwahl von Viktor Orbán der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann. Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Axel Schmidt/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moeyTf9V3MXm7L2ASJTc","title":"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)"}],"local_id":"boeyTf9V3MXm7L2ASJTb"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyTnVu3MXm7L2ASJTd","text":"

"Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", sagte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amts, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel. Denn im Dezember habe der EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs schon einen positiven Beschluss über die Gewährung des mit eingefrorenem russischen Staatsvermögen abgesicherten Kredits getroffen.

Bundeskanzler Friedrich Merz habe bereits am Sonntagabend mit dem Wahlsieger und designierten neuen Ministerpräsidenten ⁠Péter Magyar telefoniert, ​sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er erwarte ein sehr konstruktives Verhältnis. Bisher ist ‌unklar, ob der 90-Milliarden-Euro-Kredit erst ‌nach dem Regierungsantritt von Magyar freigegeben werden kann, ​der sich bis Mitte Mai hinziehen könnte. 

"}],"created_at":1776078209,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776084021,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moeyTf9V3MXm7L2ASJTc","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776084022,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd/moeyTf9V3MXm7L2ASJTc.jpeg","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":363,"width":2000}],"sort":"0000000069dccd81","updated_at":1776084022,"user_id":"6221f070b4dd2f4b13757fd1","user_locale":"en","version":363},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyJTB47HG954gNXWiY","text":"

Magyar spricht von Sieg gegen "Propagandamaschine"

Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat der Partei von Viktor Orbán erneut Lügen und Propaganda vorgeworfen. Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die "Propagandamaschine" der Regierung nicht gegeben hätte, die "morgens, tagsüber und nachts" Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz.

Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als "Puppe" bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. "Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden", sagte Magyar. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, um eine neue Ära zu beginnen."

"}],"created_at":1776082827,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeyJTB47HG954gNXWiX","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcdf8b","updated_at":1776085057,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":370},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyMjvt7HG954gNXWib","text":"

Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Denes Erdos7AP/picture alliance","link_url":"","media_local_id":"moeyTT9h3MXm7L2ASJTV","title":"Péter Magyar"}],"local_id":"boeyTT9h3MXm7L2ASJTU"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyTZ7n3MXm7L2ASJTX","text":"

Bei seiner Pressekonferenz hat Péter Magyar angekündigt, dass seine Regierung die Zahl der Amtszeiten von Ministerpräsidenten auf zwei begrenzen wolle, also auf maximal acht Jahre. Dadurch werde es auch unmöglich, dass Viktor Orbán in Zukunft erneut als Ministerpräsident kandidiere. Orbán war insgesamt 16 Jahre lang an der Macht. Man werde die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung vollständig wiederherstellen. 

"}],"created_at":1776083455,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeyMjvt7HG954gNXWia","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776083964,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1333,"local_id":"moeyTT9h3MXm7L2ASJTV","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776085012,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyMjvt7HG954gNXWia/moeyTT9h3MXm7L2ASJTV.jpeg","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":369,"width":2000}],"sort":"0000000069dce1ff","updated_at":1776085012,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":369},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyRScM7HG954gNXWik","text":"

Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und Nato

Die Ungarn hätten gezeigt, dass sie stolz darauf seien, Mitglied der EU und der Nato zu sein, sagte Magyar. Durch "Propaganda" sei den Ungarn erzählt worden, dass die EU Krieg wolle. Dabei wisse jeder, dass diese ein Friedensprojekt sei. Dass heute in Ungarn Frieden herrsche, sei auch der EU und der Nato zu verdanken. Alle EU-Mitgliedsstaaten hätten ihre eigenen Interessen zu vertreten. Es gelte, Kompromisse zu finden, anstatt gegeneinander zu arbeiten. 

"}],"created_at":1776084000,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeyRScM7HG954gNXWij","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dce420","updated_at":1776084000,"user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":360},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyTkNT7HG954gNXWio","text":"

Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vor

Bei seiner Pressekonferenz hat Wahlsieger Péter Magyar behauptet, dass der bisherige Außenminister Péter Szijjártó im Ministerium Dokumente zerstöre. Auch in anderen Institutionen geschehe das. "Die Aktienvernichter laufen auf Hochtouren", sagte Magyar. "Aber das wird ihnen nicht helfen." Belege legte Magyar keine vor. Es gebe keinen geordneten Übergangsprozess, sagte er. "Wir haben keinerlei Informationen."

Szijjártó soll in der Vergangenheit vertrauliche Informationen aus EU-Treffen direkt an Russland weitergegeben haben.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Bernadett Szabo/Reuters","link_url":"","media_local_id":"moezKVcd5n1T7TMTGPzx","title":"Péter Szijjártó soll in seiner Rolle als Außenminister Dokumente vernichtet haben, sagte Magyar."}],"local_id":"boezKPt25n1T7TMTGPzw"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boezn4A57HG954gNGTf9","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/peter-magyar-ungarn-tisza-partei-viktor-orban","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/peter-magyar-ungarn-tisza-partei-viktor-orban","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/peter-magyar-ungarn-tisza-partei-viktor-orban","type":"web","provider_name":"Website","title":"Péter Magyar wirft Orbán-Regierung Propaganda und Aktenvernichtung vor","kicker":"Ungarn","description":"Ungarns Wahlsieger Magyar attackiert seinen Vorgänger und legt seine Pläne dar. Unter anderem will er verhindern, dass Orbán nochmal kandidieren kann.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-p-ter-magyar-orb-n-regierung-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/peter-magyar-ungarn-tisza-partei-viktor-orban"}],"created_at":1776084713,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeyTkNT7HG954gNXWin","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776093737,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1390,"local_id":"moezKVcd5n1T7TMTGPzx","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776098892,"updated_by":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyTkNT7HG954gNXWin/moezKVcd5n1T7TMTGPzx.jpeg","user_id":"6523bad8a065fc81c006dd38","user_locale":"en","version":397,"width":2000}],"publish_at":0,"sort":"0000000069dce6e9","updated_at":1776114687,"updated_by":"666b10832bd0a10a9451d365","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":408},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeygkoG6Aka7TGnMWvo","text":"

Barley will Freigabe von EU-Geldern für Ungarn an Zustimmung zur Ukrainehilfe koppeln

Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat sich dafür ausgesprochen, EU-Zahlungen an die ungarische Regierung an deren Zustimmung zum ausstehenden Milliardenkredit für die Ukraine zu koppeln. "Das Junktim wird kommen", sagte die SPD-Politikerin auf einer Veranstaltung des Thinktanks Zentrum Liberale Moderne in Berlin. Péter Magyar, seit 2024 EU-Abgeordneter, hatte im EU-Parlament vor zwei Monaten gegen den Kredit von 90 Milliarden für die Ukraine gestimmt. Dahinter vermutete Barley wahltaktische Erwägungen. Vor der Wahl hätte solch ein Verhalten Magyar wichtige Stimmen aus Ukraine-kritischen Milieus kosten können.

Der Wahlsieg Magyars sei die erste Etappe der Neupositionierung Ungarns in Europa, die Zweidrittelmehrheit die zweite Etappe. "Orbán hat aber mehrere Fallstricke und Sprengsätze im Rechtssystem Ungarns versteckt, die Magyar das Leben sehr schwer machen könnten“, sagte die ehemalige Bundesjustizministerin und heutige EU-Parlamentarierin. Dem abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orbán sei zuzutrauen, dass er aus der Opposition heraus die Arbeit der neuen Regierung sabotieren werde.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boeygnyT6Aka7TGnMWvp","url":""},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Tilman Leicht/Die ZEIT","link_url":"","media_local_id":"moeyn4CS6Aka7TGnMWvr","title":"Am Tag nach der ungarischen Parlamentswahl bespricht Katarina Barley (links) die Ergebnisse auf einer Veranstaltung in Berlin."}],"local_id":"boeymxWN6Aka7TGnMWvq"}],"created_at":1776087870,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoeygkoF6Aka7TGnMWvn","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776087870,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":4032,"local_id":"moeyn4CS6Aka7TGnMWvr","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776091659,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeygkoF6Aka7TGnMWvn/moeyn4CS6Aka7TGnMWvr.jpeg","user_id":"69cbca2fe153fc73d7f1a368","user_locale":"en","version":388,"width":3024}],"publish_at":0,"sort":"0000000069dcf33e","updated_at":1776091659,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"69cbca2fe153fc73d7f1a368","user_locale":"en","version":388},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boeyuF6c7HG954gNLzmX","text":"

Péter Magyar will EU-Kredit für Ukraine nicht blockieren

Wahlsieger Magyar hat sich bei seiner Pressekonferenz zu den Beziehungen zur Ukraine geäußert, die unter Viktor Orbán äußerst schwierig waren. Einen beschleunigten EU-Beitritt der von Russland angegriffenen Ukraine noch während des Krieges lehne er ab, sagte Magyar. Anders als Orbán werde er aber kein Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine einlegen. Es sei für jeden klar, dass die Ukraine das Opfer dieses Krieges sei, sagte Magyar. Der Wahlsieger würde damit auch die Voraussetzung dafür schaffen, dass eingefrorene EU-Gelder an Ungarn ausgezahlt werden.

Für die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn nannte Maygar eine Bedingung. Die Ukraine müsse die Rechte der ungarischen Minderheit wiederherstellen. Orbán hatte seine Ablehnung von Ukrainehilfen unter anderem mit einer angeblichen Diskriminierung der ungarischen Minderheit in der Ukraine begründet.

"}],"created_at":1776089553,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoeyuF6c7HG954gNLzmW","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dcf9d1","updated_at":1776114658,"updated_by":"666b10832bd0a10a9451d365","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":406},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boez6xoc7HG954gN2nYF","text":"

Ungarn soll laut Magyar den Euro einführen

Péter Magyar wünscht sich einen Beitritt Ungarns zur Eurozone. Bisher hat das Land noch seine eigene Währung, den Forint. Der Euro-Beitritt sei im Interesse des Landes, sagte Magyar. Zuvor müsse jedoch Klarheit über die Haushaltslage herrschen. Ein Zieldatum für die Einführung der Gemeinschaftswährung solle nach einer kurzen Beratungsphase festgelegt werden.

"},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Sean Gallup/Getty Images","link_url":"","media_local_id":"moezjDPq2f6aF1V1KmVp","title":"Wahlsieger Péter Magyar"}],"local_id":"boezj64Z2f6aF1V1KmVn"}],"created_at":1776091383,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoez6xoc7HG954gN2nYE","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1776098395,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2979,"local_id":"moezjDPq2f6aF1V1KmVp","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1776098396,"url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoez6xoc7HG954gN2nYE/moezjDPq2f6aF1V1KmVp.jpeg","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":396,"width":5296}],"sort":"0000000069dd00f7","updated_at":1776114663,"updated_by":"666b10832bd0a10a9451d365","user_id":"68b6f5b3269c9ef814db19c0","user_locale":"en","version":407},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boezjXYq2f6aF1V1KmVs","text":"

Was Orbáns Niederlage für Putin bedeutet 

Orbáns Wahlniederlage in Ungarn macht auch der russischen Regierung zu schaffen. Sie verliert mit Orbán einen wichtigen Zugang zur europäischen Politik. "Der gewaltige Sieg von Herausforderer Péter Magyar von der Tisza-Partei über den autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist Russlands stärkste geopolitische Niederlage in Europa seit dem Beitritt Finnlands und Schwedens zur Nato 2023 und 2024", schreibt mein ZEIT-Kollege Michael Thumann.

Orbán sei für Putin auf mehreren Ebenen Vorbild gewesen, sei ihm in seiner illiberalen politischen Strategie voraus gewesen: der christliche Glaube als politische Ressource, konservative sogenannte Familienwerte, Nationalismus. Für Russland sei Orbán außerdem mit seinem Vetorecht in der EU ein wichtiges Werkzeug zur Unterminierung von Entscheidungen in Brüssel gewesen.

Die ganze Analyse lesen Sie hier

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boezyaK22f6aF1V1KmVw","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn","type":"web","provider_name":"Website","title":"Der Tag, an dem Putin einen wichtigen Unterstützer verlor","kicker":"Putin und Orbán","access":"abo","description":"Der Sturz Viktor Orbáns erschüttert Moskaus machtpolitisches Fundament. Nun sucht die Kreml-Regierung nach den Resten ihres einst sicheren Einflusses auf Europa.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn"}],"created_at":1776101129,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoezjXYq2f6aF1V1KmVr","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dd2709","updated_at":1776103056,"updated_by":"615ad9a942e8b10a295db6d9","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":401},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boezybNg2f6aF1V1KmVz","text":"

Wie Rechtsradikale über ihre eigenen Widersprüche stolpern

Dass Viktor Orbán die Wahl in Ungarn verloren hat, könnte Anzeichen einer größeren Krise des Rechtspopulismus sein, finden meine Kollegen Bernd Ulrich und Robert Pausch. Schließlich kam Orbáns Wahlniederlage nur kurz nach US-Präsident Donald Trumps Niederlage bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Zwei Rechtspopulisten, zwei Niederlagen binnen weniger Tage also. In der EU jedenfalls schien man erleichtert über Péter Magyars Sieg zu sein. Scheitern die Rechtspopulisten zunehmend an ihren eigenen Widersprüchen? Ein Beispiel für einen solchen Widerspruch ist das von radikalen Rechten gern bemühte Bild der Selbstbestimmung und Souveränität. Auch Orbán hatte es im Wahlkampf bespielt: gegen die Einmischungen vonseiten der EU. Zugleich aber hieß er Einmischung aus den USA willkommen. 

Den ganzen Text lesen Sie hier

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bof1ADyP2f6aF1V1KmW1","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa-donald-trump/komplettansicht","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa-donald-trump/komplettansicht","url":"https://www.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa-donald-trump/komplettansicht","type":"web","provider_name":"Website","title":"Die Wut-Wonne der Rechtspopulisten ist vorbei","kicker":"Rechtspopulismus","access":"abo","description":"Orbán abgewählt, Trump angezählt: Rechtspopulisten scheitern immer mehr an ihren Widersprüchen. Denn manchen Schwindel verzeihen selbst extrem rechte Wähler nicht.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa-donald-trump/komplettansicht"}],"created_at":1776103503,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoezybNg2f6aF1V1KmVy","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dd304f","updated_at":1776104383,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":403},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bof1yQBY7EoQ2kaYPudK","text":"

Die Spuren von 16 Jahren Viktor Orbán

Viktor Orbán ist abgewählt, aber seine Gefolgsleute sitzen weiter im Staat. Sein Nachfolger Péter Magyar mobilisierte für seine Partei Tisza Stadt und Land, Junge und Alte. Tisza errang mehr als zwei Drittel aller Parlamentsmandate. Sobald das neue Parlament zusammentritt, wird diese Supermehrheit Magyar in die Lage versetzen, die ungarische Verfassung zu reparieren, die Orbán in seiner Amtszeit nach Belieben umschreiben ließ. Und sie würde ihm die Macht geben, Orbáns tief im Staat verankerten Gefolgsleute aus ihren Ämtern zu entlassen.

Den ganzen Text lesen Sie hier:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"bof1zSxZ7EoQ2kaYPudL","oembed_json":"{"_id":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-rechtsstaat-peter-magyar-parlamentswahl-wahlsieger/komplettansicht","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-rechtsstaat-peter-magyar-parlamentswahl-wahlsieger/komplettansicht","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-rechtsstaat-peter-magyar-parlamentswahl-wahlsieger/komplettansicht","type":"web","provider_name":"Website","title":"Nun soll Orbáns System weichen","kicker":"Ungarn","access":"abo","description":"Viktor Orbán ist abgewählt. Doch seine Gefolgsleute sitzen weiter im Staat. Sein Nachfolger Péter Magyar skizziert einen Regimewechsel. Er will mit Härte vorgehen.","domain":"www.zeit.de","color":"#333333","icon":"https://static.zeit.de/p/zeit.web/icons/apple-touch-icon.png","icon_width":0,"icon_height":0,"thumbnail_url":"https://img.zeit.de/politik/ausland/2026-04/plan-walsieger-ungarn-peter-magyar-bild/wide__1300x731","thumbnail_width":1300,"thumbnail_height":731}","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-rechtsstaat-peter-magyar-parlamentswahl-wahlsieger/komplettansicht"}],"created_at":1776112626,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eof1yQBY7EoQ2kaYPudJ","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dd53f2","updated_at":1776122097,"updated_by":"5fb64779bae846216a9c5eae","user_id":"62c6f40a3039448425e29a95","user_locale":"en","version":415},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bof2B2oVRUrv57kZ4fdf","text":"

Staatspräsident muss neues Parlament innerhalb von 30 Tagen einberufen 

Nach seinem Wahlsieg gegen die Partei von Viktor Orbán hat Péter Magyar zahlreiche Reformen in Aussicht gestellt und Gespräche mit der Europäischen Union angekündigt. Die ersten Schritte für eine Regierungsbildung liegen nun in den Händen von Staatspräsident Tamás Sulyok: Er muss das neue Parlament nach der rechtskräftigen Bestätigung des Wahlergebnisses innerhalb von 30 Tagen zu seiner konstituierenden Sitzung einberufen und einen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, der möglichst eine Mehrheit in der Volksvertretung hinter sich hat. 

Damit schließen wir unser Liveblog. Über alle aktuellen Entwicklungen nach der Parlamentswahl in Ungarn halten wir Sie mit Berichten, Analysen und Hintergründen weiter auf dem Laufenden.

"}],"created_at":1776115187,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eof2B2oVRUrv57kZ4fde","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000069dd5df3","updated_at":1776115471,"updated_by":"60f0370d7e0f2dddbf5d27cd","user_id":"666b10832bd0a10a9451d365","user_locale":"en","version":414}]},"uniqueId":"qn03","isSSR":true,"configuration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto","locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"liveblogThemeConfiguration":{"refresh":"notify","sort":"desc","sortControls":"off","limit":15,"deepLinkLimit":0,"deepLinkDepth":0,"webEmbedDefaultConstraint":"consent","webEmbedConstraints":{},"useSlideshow":true,"automaticSummaryHighlightsLimit":8,"eventTagNavigation":"filter-auto","sharing":"off","layout":"default","layoutAuthorPosition":"top","layoutEventTagPosition":"top","styleUseCards":false,"styleInvertTime":false,"styleInvertHighlightEvents":false,"styleInvertStickyEvents":false,"styleInvertSummaryEvents":false,"stylePrimaryColor":"","stylePrimaryColorDark":"","styleSecondaryColor":"","styleSecondaryColorDark":"","styleTextColor":"","styleTextColorDark":"","styleTextMutedColor":"","styleTextMutedColorDark":"","styleBgColor":"","styleBgColorDark":"","styleEventHighlightBgColor":"","styleEventHighlightBgColorDark":"","styleEventStickyBgColor":"","styleEventStickyBgColorDark":"","styleEventSummaryBgColor":"","styleEventSummaryBgColorDark":"","commentsMode":"default","highlightSummaryType":"chapters","sportsShowScoreboard":true,"sportsShowScorerList":false,"injectSchemaOrg":"auto"},"sharedThemeConfiguration":{"locale":"de","colorScheme":"light","useCookies":"all"},"schemaOrg":"{"@context":"https://schema.org","@type":"LiveBlogPosting","author":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"liveBlogUpdate":[{"@type":"BlogPosting","headline":"Staatspräsident muss neues Parlament innerhalb von 30 Tagen einberufen ","articleBody":"Staatspräsident muss neues Parlament innerhalb von 30 Tagen einberufen Nach seinem Wahlsieg gegen die Partei von Viktor Orbán hat Péter Magyar zahlreiche Reformen in Aussicht gestellt und Gespräche mit der Europäischen Union angekündigt. Die ersten Schritte für eine Regierungsbildung liegen nun in den Händen von Staatspräsident Tamás Sulyok: Er muss das neue Parlament nach der rechtskräftigen Bestätigung des Wahlergebnisses innerhalb von 30 Tagen zu seiner konstituierenden Sitzung einberufen und einen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, der möglichst eine Mehrheit in der Volksvertretung hinter sich hat. Damit schließen wir unser Liveblog. Über alle aktuellen Entwicklungen nach der Parlamentswahl in Ungarn halten wir Sie mit Berichten, Analysen und Hintergründen weiter auf dem Laufenden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T21:19:47.000Z","dateModified":"2026-04-13T21:24:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Die Spuren von 16 Jahren Viktor Orbán","articleBody":"Die Spuren von 16 Jahren Viktor OrbánViktor Orbán ist abgewählt, aber seine Gefolgsleute sitzen weiter im Staat. Sein Nachfolger Péter Magyar mobilisierte für seine Partei Tisza Stadt und Land, Junge und Alte. Tisza errang mehr als zwei Drittel aller Parlamentsmandate. Sobald das neue Parlament zusammentritt, wird diese Supermehrheit Magyar in die Lage versetzen, die ungarische Verfassung zu reparieren, die Orbán in seiner Amtszeit nach Belieben umschreiben ließ. Und sie würde ihm die Macht geben, Orbáns tief im Staat verankerten Gefolgsleute aus ihren Ämtern zu entlassen. Den ganzen Text lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T20:37:06.000Z","dateModified":"2026-04-13T23:14:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Boddenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/ungarn-rechtsstaat-peter-magyar-parlamentswahl-wahlsieger/komplettansicht","headline":"Nun soll Orbáns System weichen","description":"Viktor Orbán ist abgewählt. Doch seine Gefolgsleute sitzen weiter im Staat. Sein Nachfolger Péter Magyar skizziert einen Regimewechsel. Er will mit Härte vorgehen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wie Rechtsradikale über ihre eigenen Widersprüche stolpern","articleBody":"Wie Rechtsradikale über ihre eigenen Widersprüche stolpernDass Viktor Orbán die Wahl in Ungarn verloren hat, könnte Anzeichen einer größeren Krise des Rechtspopulismus sein, finden meine Kollegen Bernd Ulrich und Robert Pausch. Schließlich kam Orbáns Wahlniederlage nur kurz nach US-Präsident Donald Trumps Niederlage bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Zwei Rechtspopulisten, zwei Niederlagen binnen weniger Tage also. In der EU jedenfalls schien man erleichtert über Péter Magyars Sieg zu sein. Scheitern die Rechtspopulisten zunehmend an ihren eigenen Widersprüchen? Ein Beispiel für einen solchen Widerspruch ist das von radikalen Rechten gern bemühte Bild der Selbstbestimmung und Souveränität. Auch Orbán hatte es im Wahlkampf bespielt: gegen die Einmischungen vonseiten der EU. Zugleich aber hieß er Einmischung aus den USA willkommen.  Den ganzen Text lesen Sie hier. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T18:05:03.000Z","dateModified":"2026-04-13T18:19:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/2026-04/rechtspopulismus-europa-viktor-orban-usa-donald-trump/komplettansicht","headline":"Die Wut-Wonne der Rechtspopulisten ist vorbei","description":"Orbán abgewählt, Trump angezählt: Rechtspopulisten scheitern immer mehr an ihren Widersprüchen. Denn manchen Schwindel verzeihen selbst extrem rechte Wähler nicht.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Was Orbáns Niederlage für Putin bedeutet ","articleBody":"Was Orbáns Niederlage für Putin bedeutet Orbáns Wahlniederlage in Ungarn macht auch der russischen Regierung zu schaffen. Sie verliert mit Orbán einen wichtigen Zugang zur europäischen Politik. "Der gewaltige Sieg von Herausforderer Péter Magyar von der Tisza-Partei über den autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist Russlands stärkste geopolitische Niederlage in Europa seit dem Beitritt Finnlands und Schwedens zur Nato 2023 und 2024", schreibt mein ZEIT-Kollege Michael Thumann. Orbán sei für Putin auf mehreren Ebenen Vorbild gewesen, sei ihm in seiner illiberalen politischen Strategie voraus gewesen: der christliche Glaube als politische Ressource, konservative sogenannte Familienwerte, Nationalismus. Für Russland sei Orbán außerdem mit seinem Vetorecht in der EU ein wichtiges Werkzeug zur Unterminierung von Entscheidungen in Brüssel gewesen. Die ganze Analyse lesen Sie hier. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T17:25:29.000Z","dateModified":"2026-04-13T17:57:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-abwahl-viktor-orban-parlamentswahl-ungarn","headline":"Der Tag, an dem Putin einen wichtigen Unterstützer verlor","description":"Der Sturz Viktor Orbáns erschüttert Moskaus machtpolitisches Fundament. Nun sucht die Kreml-Regierung nach den Resten ihres einst sicheren Einflusses auf Europa.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ungarn soll laut Magyar den Euro einführen","articleBody":"Ungarn soll laut Magyar den Euro einführenPéter Magyar wünscht sich einen Beitritt Ungarns zur Eurozone. Bisher hat das Land noch seine eigene Währung, den Forint. Der Euro-Beitritt sei im Interesse des Landes, sagte Magyar. Zuvor müsse jedoch Klarheit über die Haushaltslage herrschen. Ein Zieldatum für die Einführung der Gemeinschaftswährung solle nach einer kurzen Beratungsphase festgelegt werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T14:43:03.000Z","dateModified":"2026-04-13T21:11:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoez6xoc7HG954gN2nYE/moezjDPq2f6aF1V1KmVp.jpeg","caption":"Wahlsieger Péter Magyar","creditText":"Sean Gallup/Getty Images","uploadDate":"2026-04-13T16:39:55.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoez6xoc7HG954gN2nYE/moezjDPq2f6aF1V1KmVp.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Péter Magyar will EU-Kredit für Ukraine nicht blockieren","articleBody":"Péter Magyar will EU-Kredit für Ukraine nicht blockierenWahlsieger Magyar hat sich bei seiner Pressekonferenz zu den Beziehungen zur Ukraine geäußert, die unter Viktor Orbán äußerst schwierig waren. Einen beschleunigten EU-Beitritt der von Russland angegriffenen Ukraine noch während des Krieges lehne er ab, sagte Magyar. Anders als Orbán werde er aber kein Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine einlegen. Es sei für jeden klar, dass die Ukraine das Opfer dieses Krieges sei, sagte Magyar. Der Wahlsieger würde damit auch die Voraussetzung dafür schaffen, dass eingefrorene EU-Gelder an Ungarn ausgezahlt werden.Für die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn nannte Maygar eine Bedingung. Die Ukraine müsse die Rechte der ungarischen Minderheit wiederherstellen. Orbán hatte seine Ablehnung von Ukrainehilfen unter anderem mit einer angeblichen Diskriminierung der ungarischen Minderheit in der Ukraine begründet.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T14:12:33.000Z","dateModified":"2026-04-13T21:10:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Barley will Freigabe von EU-Geldern für Ungarn an Zustimmung zur Ukrainehilfe koppeln","articleBody":"Barley will Freigabe von EU-Geldern für Ungarn an Zustimmung zur Ukrainehilfe koppelnKatarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat sich dafür ausgesprochen, EU-Zahlungen an die ungarische Regierung an deren Zustimmung zum ausstehenden Milliardenkredit für die Ukraine zu koppeln. "Das Junktim wird kommen", sagte die SPD-Politikerin auf einer Veranstaltung des Thinktanks Zentrum Liberale Moderne in Berlin. Péter Magyar, seit 2024 EU-Abgeordneter, hatte im EU-Parlament vor zwei Monaten gegen den Kredit von 90 Milliarden für die Ukraine gestimmt. Dahinter vermutete Barley wahltaktische Erwägungen. Vor der Wahl hätte solch ein Verhalten Magyar wichtige Stimmen aus Ukraine-kritischen Milieus kosten können. Der Wahlsieg Magyars sei die erste Etappe der Neupositionierung Ungarns in Europa, die Zweidrittelmehrheit die zweite Etappe. "Orbán hat aber mehrere Fallstricke und Sprengsätze im Rechtssystem Ungarns versteckt, die Magyar das Leben sehr schwer machen könnten“, sagte die ehemalige Bundesjustizministerin und heutige EU-Parlamentarierin. Dem abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orbán sei zuzutrauen, dass er aus der Opposition heraus die Arbeit der neuen Regierung sabotieren werde.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T13:44:30.000Z","dateModified":"2026-04-13T14:47:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_1365/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeygkoF6Aka7TGnMWvn/moeyn4CS6Aka7TGnMWvr.jpeg","caption":"Am Tag nach der ungarischen Parlamentswahl bespricht Katarina Barley (links) die Ergebnisse auf einer Veranstaltung in Berlin.","creditText":"Tilman Leicht/Die ZEIT","uploadDate":"2026-04-13T13:44:30.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_640/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeygkoF6Aka7TGnMWvn/moeyn4CS6Aka7TGnMWvr.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vor","articleBody":"Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vorBei seiner Pressekonferenz hat Wahlsieger Péter Magyar behauptet, dass der bisherige Außenminister Péter Szijjártó im Ministerium Dokumente zerstöre. Auch in anderen Institutionen geschehe das. "Die Aktienvernichter laufen auf Hochtouren", sagte Magyar. "Aber das wird ihnen nicht helfen." Belege legte Magyar keine vor. Es gebe keinen geordneten Übergangsprozess, sagte er. "Wir haben keinerlei Informationen."Szijjártó soll in der Vergangenheit vertrauliche Informationen aus EU-Treffen direkt an Russland weitergegeben haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T12:51:53.000Z","dateModified":"2026-04-13T21:11:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_711/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyTkNT7HG954gNXWin/moezKVcd5n1T7TMTGPzx.jpeg","caption":"Péter Szijjártó soll in seiner Rolle als Außenminister Dokumente vernichtet haben, sagte Magyar.","creditText":"Bernadett Szabo/Reuters","uploadDate":"2026-04-13T15:22:17.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_333/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyTkNT7HG954gNXWin/moezKVcd5n1T7TMTGPzx.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/peter-magyar-ungarn-tisza-partei-viktor-orban","headline":"Péter Magyar wirft Orbán-Regierung Propaganda und Aktenvernichtung vor","description":"Ungarns Wahlsieger Magyar attackiert seinen Vorgänger und legt seine Pläne dar. Unter anderem will er verhindern, dass Orbán nochmal kandidieren kann.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und Nato","articleBody":"Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und NatoDie Ungarn hätten gezeigt, dass sie stolz darauf seien, Mitglied der EU und der Nato zu sein, sagte Magyar. Durch "Propaganda" sei den Ungarn erzählt worden, dass die EU Krieg wolle. Dabei wisse jeder, dass diese ein Friedensprojekt sei. Dass heute in Ungarn Frieden herrsche, sei auch der EU und der Nato zu verdanken. Alle EU-Mitgliedsstaaten hätten ihre eigenen Interessen zu vertreten. Es gelte, Kompromisse zu finden, anstatt gegeneinander zu arbeiten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T12:40:00.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:40:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an","articleBody":"Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T12:30:55.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:56:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyMjvt7HG954gNXWia/moeyTT9h3MXm7L2ASJTV.jpeg","caption":"Péter Magyar","creditText":"Denes Erdos7AP/picture alliance","uploadDate":"2026-04-13T12:39:24.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoeyMjvt7HG954gNXWia/moeyTT9h3MXm7L2ASJTV.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Magyar spricht von Sieg gegen "Propagandamaschine"","articleBody":"Magyar spricht von Sieg gegen "Propagandamaschine"Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat der Partei von Viktor Orbán erneut Lügen und Propaganda vorgeworfen. Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die "Propagandamaschine" der Regierung nicht gegeben hätte, die "morgens, tagsüber und nachts" Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz. Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als "Puppe" bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. "Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden", sagte Magyar. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, um eine neue Ära zu beginnen."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T12:20:27.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:57:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von Ukrainehilfe","articleBody":"Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von UkrainehilfeDie Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Abwahl von Viktor Orbán der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann. Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T11:03:29.000Z","dateModified":"2026-04-13T12:40:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd/moeyTf9V3MXm7L2ASJTc.jpeg","caption":"Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)","creditText":"Axel Schmidt/Reuters","uploadDate":"2026-04-13T12:40:21.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoexwk5g79Tt2D7dS4Bd/moeyTf9V3MXm7L2ASJTc.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern","articleBody":"Péter Magyar bedankt sich bei seinen WählernNach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. Er werde für ein "freies, europäisches, funktionierendes und menschliches Ungarn" arbeiten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T11:01:07.000Z","dateModified":"2026-04-13T11:01:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/magyarpeterMP/status/2043592157894676917","headline":"Magyar Péter (Ne féljetek) on Twitter / X","description":"Köszönet minden magyarnak itthon és szerte a nagyvilágban! Óriási megtiszteltetés, hogy a valaha volt legtöbb szavazattal hatalmaztatok fel minket kormányalakításra és arra, hogy a következő négy évben a szabad, európai, működő és emberséges Magyarországért dolgozzunk.A… pic.twitter.com/8EJvX0pnpB— Magyar Péter (Ne féljetek) (@magyarpeterMP) April 13, 2026nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage Orbáns","articleBody":"AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage OrbánsDie AfD hat verhalten auf die Wahlniederlage von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán reagiert. Während die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich bislang nicht äußerten, sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, man nehme das Ergebnis "mit Respekt" zur Kenntnis.Ohne dies weiter zu begründen, behauptete Frohnmaier, das Wahlergebnis widerlege die Aussage, dass Ungarn ein autoritär regierter Staat sei. Die AfD hoffe, dass auch der Wahlsieger Péter Magyar sich nicht "dem Zentralismus aus Brüssel beugt und dazu beiträgt, die Ukraine weiter mit europäischen Mitteln" zu unterstützen. Zudem hoffe man, dass Ungarn an seiner restriktiven Migrationspolitik festhält.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T10:46:56.000Z","dateModified":"2026-04-13T11:13:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoewcERv3MXm7L2ASJTG/moexzxvA5n1T7TMT89Qk.jpeg","caption":"Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage "mit Respekt" zur Kenntnis.","creditText":"Marijan Murat/dpa","uploadDate":"2026-04-13T11:13:38.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goeZKVxa2pvc6SpWNgAX/eoewcERv3MXm7L2ASJTG/moexzxvA5n1T7TMT89Qk.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland respektiert Wahlergebnis in Ungarn","articleBody":"Russland respektiert Wahlergebnis in UngarnDie russische Regierung hofft nach Angaben von Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow, dass die "pragmatischen Beziehungen" zu Ungarn auch nach dem Regierungswechsel bestehen bleiben. Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-13T10:18:07.000Z","dateModified":"2026-04-13T10:44:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-04-13T23:14:57.000Z","datePublished":"2026-04-10T08:46:34.000Z","coverageStartTime":"2026-04-12T13:00:00.000Z","headline":"Ungarn-Wahl","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ungarn-Wahl","startDate":"2026-04-12T13:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Staatspräsident muss neues Parlament innerhalb von 30 Tagen einberufen Nach seinem Wahlsieg gegen die Partei von Viktor Orbán hat Péter Magyar zahlreiche Reformen in Aussicht gestellt und Gespräche mit der Europäischen Union angekündigt. Die ersten Schritte für eine Regierungsbildung liegen nun in den Händen von Staatspräsident Tamás Sulyok: Er muss das neue Parlament nach der rechtskräftigen Bestätigung des Wahlergebnisses innerhalb von 30 Tagen zu seiner konstituierenden Sitzung einberufen und einen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, der möglichst eine Mehrheit in der Volksvertretung hinter sich hat. Damit schließen wir unser Liveblog. Über alle aktuellen Entwicklungen nach der Parlamentswahl in Ungarn halten wir Sie mit Berichten, Analysen und Hintergründen weiter auf dem Laufenden.","video":[]}"}“>

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Staatspräsident muss neues Parlament innerhalb von 30 Tagen einberufen 

Nach seinem Wahlsieg gegen die Partei von Viktor Orbán hat Péter Magyar zahlreiche Reformen in Aussicht gestellt und Gespräche mit der Europäischen Union angekündigt. Die ersten Schritte für eine Regierungsbildung liegen nun in den Händen von Staatspräsident Tamás Sulyok: Er muss das neue Parlament nach der rechtskräftigen Bestätigung des Wahlergebnisses innerhalb von 30 Tagen zu seiner konstituierenden Sitzung einberufen und einen Politiker mit der Regierungsbildung beauftragen, der möglichst eine Mehrheit in der Volksvertretung hinter sich hat. 
Damit schließen wir unser Liveblog. Über alle aktuellen Entwicklungen nach der Parlamentswahl in Ungarn halten wir Sie mit Berichten, Analysen und Hintergründen weiter auf dem Laufenden.

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Die Spuren von 16 Jahren Viktor Orbán

Viktor Orbán ist abgewählt, aber seine Gefolgsleute sitzen weiter im Staat. Sein Nachfolger Péter Magyar mobilisierte für seine Partei Tisza Stadt und Land, Junge und Alte. Tisza errang mehr als zwei Drittel aller Parlamentsmandate. Sobald das neue Parlament zusammentritt, wird diese Supermehrheit Magyar in die Lage versetzen, die ungarische Verfassung zu reparieren, die Orbán in seiner Amtszeit nach Belieben umschreiben ließ. Und sie würde ihm die Macht geben, Orbáns tief im Staat verankerten Gefolgsleute aus ihren Ämtern zu entlassen.

Den ganzen Text lesen Sie hier:

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Wie Rechtsradikale über ihre eigenen Widersprüche stolpern

Dass Viktor Orbán die Wahl in Ungarn verloren hat, könnte Anzeichen einer größeren Krise des Rechtspopulismus sein, finden meine Kollegen Bernd Ulrich und Robert Pausch. Schließlich kam Orbáns Wahlniederlage nur kurz nach US-Präsident Donald Trumps Niederlage bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad. Zwei Rechtspopulisten, zwei Niederlagen binnen weniger Tage also. In der EU jedenfalls schien man erleichtert über Péter Magyars Sieg zu sein. Scheitern die Rechtspopulisten zunehmend an ihren eigenen Widersprüchen? Ein Beispiel für einen solchen Widerspruch ist das von radikalen Rechten gern bemühte Bild der Selbstbestimmung und Souveränität. Auch Orbán hatte es im Wahlkampf bespielt: gegen die Einmischungen vonseiten der EU. Zugleich aber hieß er Einmischung aus den USA willkommen. 

Den ganzen Text lesen Sie hier

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Was Orbáns Niederlage für Putin bedeutet 

Orbáns Wahlniederlage in Ungarn macht auch der russischen Regierung zu schaffen. Sie verliert mit Orbán einen wichtigen Zugang zur europäischen Politik. „Der gewaltige Sieg von Herausforderer Péter Magyar von der Tisza-Partei über den autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist Russlands stärkste geopolitische Niederlage in Europa seit dem Beitritt Finnlands und Schwedens zur Nato 2023 und 2024″, schreibt mein ZEIT-Kollege Michael Thumann.

Orbán sei für Putin auf mehreren Ebenen Vorbild gewesen, sei ihm in seiner illiberalen politischen Strategie voraus gewesen: der christliche Glaube als politische Ressource, konservative sogenannte Familienwerte, Nationalismus. Für Russland sei Orbán außerdem mit seinem Vetorecht in der EU ein wichtiges Werkzeug zur Unterminierung von Entscheidungen in Brüssel gewesen.

Die ganze Analyse lesen Sie hier

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Ungarn soll laut Magyar den Euro einführen

Péter Magyar wünscht sich einen Beitritt Ungarns zur Eurozone. Bisher hat das Land noch seine eigene Währung, den Forint. Der Euro-Beitritt sei im Interesse des Landes, sagte Magyar. Zuvor müsse jedoch Klarheit über die Haushaltslage herrschen. Ein Zieldatum für die Einführung der Gemeinschaftswährung solle nach einer kurzen Beratungsphase festgelegt werden.
Wahlsieger Péter Magyar
Wahlsieger Péter Magyar. Sean Gallup/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Péter Magyar will EU-Kredit für Ukraine nicht blockieren

Wahlsieger Magyar hat sich bei seiner Pressekonferenz zu den Beziehungen zur Ukraine geäußert, die unter Viktor Orbán äußerst schwierig waren. Einen beschleunigten EU-Beitritt der von Russland angegriffenen Ukraine noch während des Krieges lehne er ab, sagte Magyar. Anders als Orbán werde er aber kein Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine einlegen. Es sei für jeden klar, dass die Ukraine das Opfer dieses Krieges sei, sagte Magyar. Der Wahlsieger würde damit auch die Voraussetzung dafür schaffen, dass eingefrorene EU-Gelder an Ungarn ausgezahlt werden.

Für die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Ungarn nannte Maygar eine Bedingung. Die Ukraine müsse die Rechte der ungarischen Minderheit wiederherstellen. Orbán hatte seine Ablehnung von Ukrainehilfen unter anderem mit einer angeblichen Diskriminierung der ungarischen Minderheit in der Ukraine begründet.

Tilman Leicht
Tilman Leicht

Barley will Freigabe von EU-Geldern für Ungarn an Zustimmung zur Ukrainehilfe koppeln

Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat sich dafür ausgesprochen, EU-Zahlungen an die ungarische Regierung an deren Zustimmung zum ausstehenden Milliardenkredit für die Ukraine zu koppeln. „Das Junktim wird kommen“, sagte die SPD-Politikerin auf einer Veranstaltung des Thinktanks Zentrum Liberale Moderne in Berlin. Péter Magyar, seit 2024 EU-Abgeordneter, hatte im EU-Parlament vor zwei Monaten gegen den Kredit von 90 Milliarden für die Ukraine gestimmt. Dahinter vermutete Barley wahltaktische Erwägungen. Vor der Wahl hätte solch ein Verhalten Magyar wichtige Stimmen aus Ukraine-kritischen Milieus kosten können.

Der Wahlsieg Magyars sei die erste Etappe der Neupositionierung Ungarns in Europa, die Zweidrittelmehrheit die zweite Etappe. „Orbán hat aber mehrere Fallstricke und Sprengsätze im Rechtssystem Ungarns versteckt, die Magyar das Leben sehr schwer machen könnten“, sagte die ehemalige Bundesjustizministerin und heutige EU-Parlamentarierin. Dem abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orbán sei zuzutrauen, dass er aus der Opposition heraus die Arbeit der neuen Regierung sabotieren werde.

Am Tag nach der ungarischen Parlamentswahl bespricht Katarina Barley (links) die Ergebnisse auf einer Veranstaltung in Berlin.
Am Tag nach der ungarischen Parlamentswahl bespricht Katarina Barley (links) die Ergebnisse auf einer Veranstaltung in Berlin. Tilman Leicht/Die ZEIT

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar wirft Vorgängerregierung Vernichtung von Dokumenten vor

Bei seiner Pressekonferenz hat Wahlsieger Péter Magyar behauptet, dass der bisherige Außenminister Péter Szijjártó im Ministerium Dokumente zerstöre. Auch in anderen Institutionen geschehe das. „Die Aktienvernichter laufen auf Hochtouren“, sagte Magyar. „Aber das wird ihnen nicht helfen.“ Belege legte Magyar keine vor. Es gebe keinen geordneten Übergangsprozess, sagte er. „Wir haben keinerlei Informationen.“

Szijjártó soll in der Vergangenheit vertrauliche Informationen aus EU-Treffen direkt an Russland weitergegeben haben.

Péter Szijjártó soll in seiner Rolle als Außenminister Dokumente vernichtet haben, sagte Magyar.
Péter Szijjártó soll in seiner Rolle als Außenminister Dokumente vernichtet haben, sagte Magyar. Bernadett Szabo/Reuters

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Künftiger Ministerpräsident betont Wichtigkeit von EU und Nato

Die Ungarn hätten gezeigt, dass sie stolz darauf seien, Mitglied der EU und der Nato zu sein, sagte Magyar. Durch „Propaganda“ sei den Ungarn erzählt worden, dass die EU Krieg wolle. Dabei wisse jeder, dass diese ein Friedensprojekt sei. Dass heute in Ungarn Frieden herrsche, sei auch der EU und der Nato zu verdanken. Alle EU-Mitgliedsstaaten hätten ihre eigenen Interessen zu vertreten. Es gelte, Kompromisse zu finden, anstatt gegeneinander zu arbeiten. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar kündigt Begrenzung der Amtszeiten für Ministerpräsidenten an

Péter Magyar
Péter Magyar. Denes Erdos7AP/picture alliance
Bei seiner Pressekonferenz hat Péter Magyar angekündigt, dass seine Regierung die Zahl der Amtszeiten von Ministerpräsidenten auf zwei begrenzen wolle, also auf maximal acht Jahre. Dadurch werde es auch unmöglich, dass Viktor Orbán in Zukunft erneut als Ministerpräsident kandidiere. Orbán war insgesamt 16 Jahre lang an der Macht. Man werde die Rechtsstaatlichkeit und die Gewaltenteilung vollständig wiederherstellen. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Magyar spricht von Sieg gegen „Propagandamaschine“

Der designierte ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat der Partei von Viktor Orbán erneut Lügen und Propaganda vorgeworfen. Der Sieg seiner Tisza-Partei wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn es die „Propagandamaschine“ der Regierung nicht gegeben hätte, die „morgens, tagsüber und nachts“ Lügen verbreitet habe, sagte Magyar bei einer Pressekonferenz.

Staatspräsident Tamás Sulyok, den er als „Puppe“ bezeichnete, forderte Magyar auf, so schnell wie möglich das neue Parlament einzusetzen und ihn mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Ungarn stecke in vielerlei Hinsicht in Schwierigkeiten und habe keine Zeit zu verlieren. „Wir sind zum ärmsten und korruptesten Land der EU geworden“, sagte Magyar. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende dafür tun, um eine neue Ära zu beginnen.“

David Rech
David Rech

Bundesregierung hofft auf schnelle Freigabe von Ukrainehilfe

Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Abwahl von Viktor Orbán der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann. Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es vonseiten der Bundesregierung. Die Orbán-Regierung hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Axel Schmidt/Reuters
„Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite“, sagte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amts, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel. Denn im Dezember habe der EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs schon einen positiven Beschluss über die Gewährung des mit eingefrorenem russischen Staatsvermögen abgesicherten Kredits getroffen.

Bundeskanzler Friedrich Merz habe bereits am Sonntagabend mit dem Wahlsieger und designierten neuen Ministerpräsidenten ⁠Péter Magyar telefoniert, ​sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er erwarte ein sehr konstruktives Verhältnis. Bisher ist ‌unklar, ob der 90-Milliarden-Euro-Kredit erst ‌nach dem Regierungsantritt von Magyar freigegeben werden kann, ​der sich bis Mitte Mai hinziehen könnte. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Péter Magyar bedankt sich bei seinen Wählern

Nach seinem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl hat sich Péter Magyar bei den Wählern bedankt. ​Es sei eine große Ehre, mit den meisten jemals erhaltenen Stimmen den Auftrag zur ⁠Regierungsbildung erhalten zu haben, schrieb Magyar auf X. Er werde für ein „freies, europäisches, funktionierendes und menschliches Ungarn“ arbeiten.

Mathis Gann
Mathis Gann

AfD reagiert zurückhaltend auf Niederlage Orbáns

Die AfD hat verhalten auf die Wahlniederlage von Ungarns Regierungschef Viktor Orbán reagiert. Während die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla sich bislang nicht äußerten, sagte der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, man nehme das Ergebnis „mit Respekt“ zur Kenntnis.

Ohne dies weiter zu begründen, behauptete Frohnmaier, das Wahlergebnis widerlege die Aussage, dass Ungarn ein autoritär regierter Staat sei. Die AfD hoffe, dass auch der Wahlsieger Péter Magyar sich nicht „dem Zentralismus aus Brüssel beugt und dazu beiträgt, die Ukraine weiter mit europäischen Mitteln“ zu unterstützen. Zudem hoffe man, dass Ungarn an seiner restriktiven Migrationspolitik festhält.

Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage "mit Respekt" zur Kenntnis.
Markus Frohnmaier nimmt Orbáns Niederlage „mit Respekt“ zur Kenntnis. Marijan Murat/dpa
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch sieht in der Niederlage Orbáns einen Beweis für dessen angeblich demokratische Gesinnung. „Orbán gratulierte Magyar zum Wahlsieg, weil er eben ein überzeugter Demokrat ist und Ungarn aller Diffamierungen zum Trotz eine funktionierende Demokratie“, schrieb von Storch. Andere AfD-Politiker gaben auf X ihrer Enttäuschung über das Ergebnis Ausdruck.

Die AfD hatte immer wieder demonstrativ die Nähe zu Orbán gesucht. Parteichefin Alice Weidel reiste zu jährlichen Treffen nach Budapest. Sie hatte Ungarn als Vorbild bezeichnet – und Orbán als „Leuchtfeuer der Freiheit“.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Russland respektiert Wahlergebnis in Ungarn

Die russische Regierung hofft nach Angaben von Wladimir Putins Sprecher Dmitri Peskow, dass die „pragmatischen Beziehungen“ zu Ungarn auch nach dem Regierungswechsel bestehen bleiben. Viktor Orbán galt als putinfreundlichster Regierungschef in der EU. Peskow sagte, dass man die Entscheidung der ungarischen Bevölkerung respektiere. Man wolle gute Beziehungen zu Ungarn und ganz Europa.