Atomprogramm: Lässt sich ein US-Angriff gen den Iran noch wegverhandeln?

In Genf verhandeln am Donnerstag Regierungsvertreter der USA und des Iran zum dritten Mal über das umstrittene iranische Atomprogramm. US-Präsident Donald Trump drohte dem iranischen Regime mit einem Angriff, sollten die Verhandlungen scheitern. Am Mittwoch zeigte sich der Iran vor den neuen Verhandlungen kompromissbereit. Vize-Außenminister Madschid Tacht-Rawanchi sagte staatlichen Medien zufolge, um ein Abkommen zu erzielen, sei die Regierung in Teheran willens, alle notwendigen Schritte zu unternehmen. Dennoch warnte das Auswärtige Amt am Donnerstag vor einer Verschärfung der Sicherheitslage auch in Israel und dem Libanon wegen eines möglichen Angriffs auf den Iran. Wie blickt die iranische Bevölkerung auf Trump und einen möglichen Militärschlag der USA? Dazu teilt der Auslandsreporter der ZEIT, Christian Vooren, seine Einschätzung.

Am Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Bundeswehr sogenannte Kamikazedrohnen für zunächst 540 Millionen Euro kaufen darf. Die Bundeswehr zieht in Erwägung, die Drohnen unter anderem von dem Berliner Rüstungs-Start-up Stark Defence zu kaufen. An diesem ist der antidemokratische US-Unternehmer Peter Thiel als Investor beteiligt. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sowie Mitglieder des Verteidigungsausschusses im Bundestag hatten vor der gestrigen Ausschusssitzung Bedenken gegen Thiel geäußert. Kamikazedrohnen sind auch als Loitering Munition bekannt. So werden Drohnen mit einem Sprengkopf bezeichnet, die längere Zeit über einem Zielgebiet kreisen können, bis ihnen ein Ziel zugewiesen wird. Der sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs, spricht im Podcast über die Kritik an den Drohnen und Peter Thiel.

Und sonst so? Macht mein Handy mich blöd, ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel?

Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

Redaktion: Hannah Grünewald

Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems

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