Krieg gegen die Ukraine: Verhandlungen zwischen Russland, USA und Ukraine nach sich ziehen begonnen



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Demnach sollen russische Truppen im Januar insgesamt zehn strategisch wichtige Einrichtungen ausgespäht haben. Das Ziel eines solchen Angriffs wäre, die ukrainischen Atomkraftwerke vom Stromnetz zu trennen, hieß es weiter. Noch mehr Menschen müssten dann im Winter ohne Strom und Heizung auskommen.

Angesichts der russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz hängt die Stromversorgung der Ukraine besonders stark von den Atomkraftwerken des Landes ab. Neben dem russisch besetzten AKW Saporischschja gibt es in der Ukraine drei weitere aktive Atomkraftwerke auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet.

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Ukrainische Delegation meldet keinen Fortschritt bei Gesprächen mit USA

Zwei Tage nach Eintreffen einer ukrainischen Delegation in den USA hat sich erstmals ein Vertreter des Landes zu den dort laufenden Gesprächen geäußert. "Wir hatten substanzielle Diskussionen über die wirtschaftliche Entwicklung (…) und Sicherheitsgarantien für die Ukraine", schrieb Delegationsmitglied Rustem Umjerow auf X. Neben ihm zählten Wolodymyr Selenskyjs Stabschef Kyrylo Budanow und Dawid Arachamija, der Fraktionschef von Selenskyjs Partei, zur ukrainischen Delegation. Für die USA führten unter anderem Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner die Gespräche.

Umjerow schrieb nichts über eine Einigung bei offenen Fragen wie Gebietsabtretungen seitens der Ukraine und konkreten Vereinbarungen zu Art und Laufzeit von US-Sicherheitsgarantien. "Wir haben uns darauf verständigt, die Arbeit auf Ebene der (Verhandlungs-)Teams bei der nächsten Runde der Gespräche in Davos fortzusetzen", gab Umjerow lediglich bekannt. 

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Zuvor hatte der ukrainische Präsident Selenskyj gesagt, er hoffe, bei dem Weltwirtschaftsforum in Davos kommende Woche eine Vereinbarung mit den USA unterzeichnen zu können. Bei dem Treffen wird auch US-Präsident Donald Trump erwartet. Umjerows Ankündigung, wonach die Delegationen in Davos weiter miteinander sprechen wollen, stellt jedoch den von Selenskyj erhofften Zeitplan infrage.

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Energieversorgung in der Ukraine steht wohl kurz vor Kollaps

Die fortgesetzten russischen Angriffe auf die Ukraine haben die Infrastruktur und Energieversorgung des Landes in die Nähe "eines Kollaps" gebracht. Das teilte das ‍Auswärtige Amt in Berlin mit. Das Außenministerium ​habe noch einmal 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe ‌zur Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher. Die Menschen litten unter extremer Kälte und den russischen Angriffen auf die ⁠Energieinfrastruktur.

Man unterstütze Bargeldhilfen für Menschen in ​Gebieten nahe der Front zur Anschaffung der nötigsten Güter, von Notstromaggregaten für Schutzräume, Heizsystemen, Kleidung und Decken. Man schaue, was noch an Schritten möglich sei. Das Entwicklungsministerium verweist ⁠auf ein Winterhilfe-Unterstützungspaket über 50 Millionen Euro, das man geschnürt habe. 

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Russland greift Kyjiw mit Drohnen und Raketen an

Russische Streitkräfte haben einen Drohnen- und Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw gestartet. Mindestens eine Person wurde verletzt, wie lokale Beamte mitteilten.

Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram, dass ein Angriff auf das Ostufer des Dnipro-Flusses ein Gebäude getroffen und eine Person verletzt habe. Drohnenfragmente seien in einem Gebiet niedergegangen und die Stromversorgung sei unterbrochen worden. 

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Tymur Tkatschenko, Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, sagte, ein Lagerbereich sei beschädigt und mehrere Autos in Brand gesetzt worden.

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Tausende Gebäude in Kyjiw nach Luftangriffen ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt haben russische Luftangriffe auf das Energiesystem zu großflächigen Ausfällen der Wärme- und Wasserversorgung geführt. Fast 6.000 Wohnhochhäuser in Kyjiw seien ohne Strom, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Am östlichen Dnipro-Ufer sei die Wasserversorgung unterbrochen, was etwa die Hälfte der Stadt betrifft.

Beim Großteil der von dem Heizungsausfall betroffenen Gebäude handelt es sich den Angaben nach um Häuser, deren Zugang zu Wärme bereits bei einem schweren Luftangriff am 9. Januar unterbrochen und erst vor wenigen Tagen wiederhergestellt worden ist. Auf der Ostseite Kyjiws kommt es Klitschko zufolge auch zu Unterbrechungen der Stromversorgung.

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Laut Warnungen der ukrainischen Luftwaffe aus der Nacht soll Kyjiw nicht nur mit Drohnen, sondern auch mit ballistischen Raketen beschossen worden sein, die besonders schwer abzuwehren sind. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt geklagt, für einige Raketenabwehrsysteme fehlten seinem Land die Flugkörper, sodass sie die Attacken auf die Energieversorgung nicht abwehren könnten. Zur Zahl der von Russland heute Nacht eingesetzten Drohnen und Raketen äußerte sich das ukrainische Militär am frühen Morgen noch nicht.

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Stromversorgung von Atomkraftwerken durch Angriffe beschädigt

Angesichts der russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz hängt die Stromversorgung der Ukraine inzwischen besonders stark von den Atomkraftwerken des Landes ab. Nun haben russische Streitkräfte wichtige Umspannwerke in der Ukraine beschädigt. Diese Anlagen verteilen den Strom im Netz und sind entscheidend, um Atomkraftwerke zuverlässig mit Energie zu versorgen. Fallen sie aus, steigt das Risiko für Störungen an den Atomanlagen.

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) teilte mit, dass das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl am Morgen vollständig von der externen Stromversorgung abgeschnitten war. Auch Stromleitungen zu anderen Kernkraftwerken seien betroffen gewesen. 

Neben Tschernobyl gibt es in der Ukraine drei aktive Atomkraftwerke auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet. Welche genau betroffen waren, wurde nicht bekannt. Das AKW Saporischschja im Süden des Landes ist seit 2022 von Russland besetzt.

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Am Wochenende hatte der ukrainische Militärgeheimdienst HUR explizit vor einem solchen Angriff gewarnt. Demnach sollen russische Truppen im Januar insgesamt zehn strategisch wichtige Einrichtungen ausgespäht haben. Das Ziel eines solchen Angriffs sei, die ukrainischen Atomkraftwerke vom Stromnetz zu trennen, warnte der HUR am Samstag.

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AKW Tschernobyl wieder mit ukrainischem Stromnetz verbunden

Das 1986 havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl ist wieder an das Stromnetz angeschlossen. Die Strahlenwerte seien normal, teilte das Energieministerium in Kyjiw mit.

Zuvor hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) von russischen Angriffen auf Umspannwerke in der Ukraine berichtet, die an die Atomkraftwerke des Landes angeschlossen sind. Tschernobyl war demnach zeitweise vom Stromnetz getrennt, auch die Verbindung zu aktiven Kernkraftwerken auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet sei bedroht.

Die Ukraine hatte am Wochenende gewarnt, dass Russland derartige Angriffe plane und die entsprechenden Umspannwerke ausspähe. Das Land ist angesichts der russischen Attacken auf sämtliche konventionelle Kraftwerke stark abhängig von der Stromerzeugung in seinen Atomkraftwerken.

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Selenskyj meldet schwere Stromausfälle in Kyjiw 

Nach den jüngsten russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw sind mehr als eine Million Haushalte weiterhin ohne Strom. Das teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag mit. "Allein in Kyjiw sind bis heute Abend mehr als eine Million Haushalte ohne Strom. Zudem haben sehr viele Gebäude keine Heizung – betroffen sind mehr als 4.000 Wohnhäuser“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.

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Weiter kein Strom in der ukrainischen Hauptstadt

Nach einem ⁠russischen Luftangriff sind ​in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw erneut Strom, Heizung und Wasserversorgung ⁠ausgefallen. Bewohner hätten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in Notzelten Schutz gesucht, hieß es. Ganze Wohnblöcke seien ohne Strom. 

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600.000 Menschen haben Kyjiw verlassen

Nach einem besonders schweren russischen Luftangriff auf die Energieversorgung Kyjiws am 9. Januar hatte Bürgermeister Vitali Klitschko die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt dazu aufgefordert, sie zu verlassen – sofern sie andernorts eine Wohnmöglichkeit haben. Dieser Aufforderung ist nun rund jeder sechste Einwohner Kyjiws gefolgt: Seit dem 9. Januar hätten 600.000 Menschen die Stadt verlassen, sagte Klitschko. Nicht jeder habe die Möglichkeit dazu, "aber momentan schrumpft die Bevölkerung".

Nach einem erneuten schweren Angriff in der Nacht zum Dienstag konnte fast jede zweite Wohnung in der Stadt nicht mehr beheizt werden. "Die Temperatur liegt bei fast minus 20 Grad und (Wladimir) Putin nutzt das, um den Widerstand zu brechen", sagte Klitschko. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bereits zuvor mitgeteilt, Kyjiw erhalte derzeit nur die Hälfte des benötigten Stroms. Gestern Abend sagte Selenskyj, eine Million Haushalte hätten vorübergehend keinen Strom.

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Russland bombardiert die ukrainische Strominfrastruktur, vor allem im Winter, bereits seit Ende 2022. In diesem Winter fielen die Angriffe so schwer aus wie in keinem der Kriegsjahre zuvor: Bis auf die Atomkraftwerke des Landes gibt es nach ukrainischen Regierungsangaben kein Kraftwerk mehr in der Ukraine, das nicht attackiert worden sei. Zugleich ist dieser Winter in der Ukraine deutlich kälter ausgefallen als in den vergangenen Jahren. 

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Bundesregierung wirft Russland Kriegsverbrechen vor

Die Bundesregierung verurteilt die russischen Luftangriffe auf das Stromnetz der Ukraine. Russlands Staatschef Wladimir Putin "nutzt Kälte als Waffe", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer. "Sein Vorgehen ist zutiefst unmenschlich und menschenverachtend." Mit den Attacken auf die Strom- und Wärmeversorgung mitten im Winter wolle Putin die Ukraine zermürben.

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"Russland überzieht die Ukraine im kältesten Winter seit Beginn seines Angriffskrieges Nacht für Nacht mit brutalen Angriffswellen auf zivile Ziele und die Energieinfrastruktur", sagte Meyer. Die Bundesregierung verurteile "diese fortgesetzten massiven russischen Luftangriffe auf das Schärfste".

Nach erneuten Angriffen in der Nacht zum Dienstag waren in der Hälfte der Wohnungen in Kyjiw bei zweistelligen Minusgraden Strom und Heizung ausgefallen. Seither konnten die Schäden nur zu einem kleinen Teil behoben werden. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko haben in den vergangenen zwei Wochen 600.000 Einwohner Kyjiws die Stadt verlassen.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums wollte sich auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP vorerst nicht dazu äußern, wie viele von ihnen möglicherweise in Deutschland Schutz suchen könnten. "Bislang haben wir keine Erhöhung der Fluchtbewegung sehen können", sagte er. 

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Trump-Gesandter Witkoff kündigt Treffen mit Putin an

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reist ⁠nach eigenen Angaben morgen zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach ⁠Moskau. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, werde ihn begleiten, sagte Witkoff dem Sender CNBC. Das Treffen finde auf Wunsch Russlands statt. "Ich ​denke, das ist eine wichtige Aussage von ihrer Seite", sagte Witkoff dazu. Das russische Präsidialamt bestätigte den Termin. Russland hatte vergangene Woche bereits "Friedensgespräche" mit Witkoff und Kushner angekündigt, aber keinen Termin genannt. 

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3.000 Wohnhäuser in Kyjiw weiter ohne Heizung

Die Unterbrechungen in Kyjiws Strom- und Wärmeversorgung nach einem russischen Luftangriff halten weiter an. 3.000 Wohnhochhäuser in der Stadt könnten derzeit nicht beheizt werden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Am Dienstag waren es noch mehr als 5.000 Gebäude, die nicht beheizt werden konnten. Die Temperatur lag in Kyjiw nachts bei minus elf Grad.

Nach Angaben der Energieholding DTEK hatten gestern 44.000 Gebäude keinen Strom. Wolodymyr Selenskyj sprach von einer Million Menschen in der Hauptstadt, deren Wohnungen nicht mit Strom versorgt werden könnten. Klitschko nannte in seiner Mitteilung keine neuen Zahlen dazu. DTEK hatte gestern gewarnt, dass die Wiederherstellung des Stromzugangs kurzfristig nicht möglich sei. 

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Selenskyj kritisiert Nato und Europäer in Davos

Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist der ukrainische Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten. Wolodymyr Selenskyj forderte in seiner Rede ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagte er unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Vergleichbare Lösungen könne es auch in Europa geben.

Kritik übte Selenskyj an europäischen Ländern sowie der Nato: "Europa diskutiert gern über die Zukunft, scheut sich aber davor, heute zu handeln – Handlungen, die darüber entscheiden, welche Art von Zukunft wir haben." Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. "Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt", sagte Selenskyj. Er forderte eine Aufstockung der Streitkräfte.

Zu einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung mit Russland sagte Selenskyj, sein Land würde in diesem Fall nicht nur Sicherheitsgarantien der Europäer benötigen, sondern auch seitens der USA.

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Selenskyj kündigt Gespräche mit Russland und USA in Emiraten an

Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an das Treffen dämpfte er.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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US-Vertreter zu Gesprächen in Moskau eingetroffen

Die US-amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Abend in Moskau eingetroffen. Das berichten übereinstimmend mehrere Medien. Die beiden wollen in der russischen Hauptstadt mit Präsident Wladimir Putin über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine sprechen. Witkoff und Kushner reisten aus Davos an, wo sie am Weltwirtschaftsforum teilgenommen und sich mit ukrainischen Gesprächspartnern ausgetauscht hatten.

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Treffen im Kreml hat begonnen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml begrüßt. Die russische Regierung informierte via Telegram über den Beginn der Gespräche. Zuletzt hatte Putin den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespräche damals hatten fünf Stunden gedauert, aber keinen Durchbruch gebracht.

Für Witkoff ist es der siebte Russlandbesuch als Sondergesandter. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, bei den Gesprächen zur Zukunft der Ukraine zu stark russische Positionen zu übernehmen.

Die Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende sollen morgen in Abu Dhabi weitergeführt werden. Dabei treffen erstmals seit längerer Zeit wieder russische und ukrainische Unterhändler aufeinander. Die USA sind als Vermittler an den Gesprächen beteiligt.

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Selenskyj kündigt neues Luftabwehrpaket für die Ukraine an

Die Ukraine hat während der Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos Vereinbarungen über ein neues Luftabwehrpaket getroffen. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Onlineplattform X mit. "Wir kehren mit Vereinbarungen über ein neues Paket für die dringend benötigte Luftabwehr zum Schutz unseres Volkes nach Hause zurück“, schrieb Selenskyj.

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Davos. Support for Ukraine. Air defense for Ukraine. Meetings for Ukraine.

We are returning home with agreements on a new package of critically needed air defense for the protection of our people. pic.twitter.com/o0PezBKvXJ

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Russland meldet Patrouillenflug strategischer Bomber über der Ostsee

Russische strategische Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau eine planmäßige Patrouille über internationalen Gewässern der Ostsee durchgeführt. Das teilte das Ministerium über die Plattform Telegram mit. Begleitet wurden die Maschinen demnach von Kampfflugzeugen der Typen Suchoi Su-35S und Su-30SM.
Russland führt solche Patrouillen nach eigenen Angaben regelmäßig durch. Die Ankündigung erfolgte kurz nach Beginn eines Treffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und drei US-Gesandten im Kreml, bei dem über ein Ende des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beraten werden sollte.

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Trump spricht von Einigungswillen bei Putin und Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat behauptet, dass sowohl der russische Präsident Wladimir Putin als auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr ‌Selenskyj eine Einigung zur Beendigung des Krieges anstreben. Beide hätten gesagt, sie wollten einen "Deal" machen, sagt Trump an Bord der Air Force One gegenüber Journalisten. Er hatte Selenskyj zuvor am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz getroffen.

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Laschet fordert Gespräche der EU mit Russland

Armin Laschet, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich für einen direkten Austausch zwischen der Europäischen Union und Russland ausgesprochen. Es könne nicht sein, dass "unsere europäischen Ideen nach Moskau transportiert werden durch Herrn Witkoff und Herrn Kushner und wir als Europäer nicht reden", sagte der CDU-Politiker im ZDF in der Sendung maybrit illner. Wenn Europa selbstbewusst in der Welt auftreten wolle, müsse es auch mit jedem reden. 

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Tote und Verletzte im Südosten der Ukraine

Bei russischen ⁠Drohnen- und Raketenangriffen ​auf zwei Ortschaften im Südosten der Ukraine ⁠sind nach Behördenangaben ein Mensch getötet und mehr als 20 weitere Personen verletzt worden. Betroffen ​sind die Ortschaft Komyschuwacha und die Industriestadt Krywyj Rih, wie ⁠Oleksandr Wilkul, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, mitteilte. ⁠Die Angriffe sollen Wohnhäuser, Schulen ⁠und wichtige Infrastruktur getroffen ‍haben.

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Verhandlungen mit den USA in Moskau beendet

Die ‍Gespräche zwischen dem ​russischen Präsidenten Wladimir Putin und ‌den US-Gesandten über ein mögliches Kriegsende sind nach ​russischen Angaben zu Ende gegangen. Die Unterredungen in Moskau hätten mehr als ⁠dreieinhalb Stunden gedauert, teilte das russische Präsidialamt mit. Die Gespräche seien inhaltlich konstruktiv ⁠und sehr offen gewesen. Russland strebe eine "diplomatische Lösung" an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen.

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An dem Treffen nahmen die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sowie der Berater von US-Präsident Donald ​Trump, Josh Gruenbaum, teil. Auf russischer Seite waren neben Putin der Sondergesandte Kirill Dmitrijew und der außenpolitische Berater Juri Uschakow dabei. Über Ergebnisse ist bisher nichts bekannt. 

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Russland bestätigt Treffen mit USA und Ukraine in Abu Dhabi

Unterhändler aus Russland werden am heutigen Freitag bei trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi mit Vertretern der USA und der Ukraine über ein mögliches Kriegsende beraten. Das bestätigte Juri Uschakow, der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin. Die russische Delegation wird demnach vom Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, angeführt. Zuvor hatte bereits der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Gespräche angekündigt. 

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Fast 2.000 Häuser in Kyjiw haben keinen Strom 

In Kyjiw haben nach Angaben des Bürgermeisters Vitali Klitschko immer noch 1.940 Wohnhochhäuser keine funktionierende Heizung. Klitschko schrieb auf Telegram, dass die Haushalte bereits zum zweiten Mal wieder an die Versorgung angeschlossen werden mussten. In der vergangenen Woche kam es zu russischen Angriffen, die zu Stromausfällen führten. Gestern hatte Klitschko noch von 3.000 Wohnhochhäusern ohne Heizung gesprochen.

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Russische Soldaten rücken mehrfach in der Region Donezk vor

In den vergangenen Tagen sind russische Truppen an mehreren Stellen in der Region Donezk vorgedrungen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem jüngsten Lagebericht (PDF). Unter anderem bei den Städten Slowjansk, Pokrowsk und Dobropillja kam es zu russischen Vorstößen. Ukrainische Einheiten berichten allerdings, dass schlechte Wetterbedingungen und Schneestürme den russischen Vormarsch behindern.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte in der Nähe der Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja vor. Auch sie kamen in der Region Donezk voran, nämlich bei der Stadt Kostjantyniwka.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:

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Ukraine will in Abu Dhabi Territoriumsfrage klären

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bei den trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi Territorialfragen klären. Darüber hinaus sei es für die Ukraine wichtig, die Finanzierungsquelle für das Paket zur Nachkriegsrekonstruktion zu verstehen, sagte Selenskyj.

Außerdem teilte Selenskyj in einer WhatsApp-Medienrunde mit, dass er auf US-Präsident Donald Trump sowie auf Termin und Ort warte, um ein endgültiges Abkommen über Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine zu unterzeichnen. Zuvor hatten die beiden Staatschefs über zusätzliche Raketen für die Luftabwehr gesprochen, darunter PAC-3- und Anti-Ballistische-Raketen.

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Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der Siedlung Tscherkaske im Osten der Ukraine mindestens vier Menschen getötet worden. Unter ihnen ist auch ein fünfjähriger Junge, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk auf Facebook mitteilte.

Weitere fünf Menschen wurden demnach verletzt, darunter drei Minderjährige. Die Siedlung ist etwa 35 Kilometer von der Frontlinie entfernt.

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Ukraine bestellt deutsche Flugabwehrsysteme 

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Die Ukraine ‌hat 18 weitere Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei zudem an weiteren Feuereinheiten ‍interessiert, sagte Diehl-Chef Helmut ​Rauch. Neun Iris-T-Systeme sind demnach bereits in ⁠der Ukraine im Einsatz.

Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 ⁠Kilometern. Es wird in der Ukraine eingesetzt, um russische Marschflugkörper und Drohnen abzuschießen. Derzeit arbeitet Diehl ⁠Defence an der Entwicklung von ⁠Iris-T SLX, das eine Reichweite von 80 Kilometern ‌haben soll. Das System ​soll ab 2029 in Serie produziert werden.

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Treffen von Ukraine, Russland und USA gestartet

Die trilateralen Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Die Gespräche seien "Teil der laufenden Bemühungen, den Dialog zu fördern und politische Lösungen für die Krise zu finden", heißt es in dem Statement.

Die Gespräche in Abu Dhabi wurden gestern von Wolodymyr Selenskyj nach seinem Treffen mit Donald Trump angekündigt und in der Nacht von Russland bestätigt. Es ist das erste Treffen dieser Art: Bislang hatten ukrainische und russische Vertreter entweder separat mit den US-Verhandlern gesprochen – oder bilateral ohne Beteiligung der USA.

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Sowohl nach Darstellung Russlands als auch der USA und der Ukraine dürfte das zentrale Thema der Verhandlungen die russische Forderung nach einem Abzug der Ukraine aus der Region Donezk sein. Zu US-Sicherheitszusagen für die Absicherung eines künftigen Waffenstillstandes, bis zuletzt ebenfalls noch ein offenes Thema zwischen der Ukraine und den USA, gibt es laut Angaben Selenskyjs seit gestern eine Einigung, deren Einzelheiten allerdings noch nicht bekannt sind.

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EU will Stromgeneratoren in die Ukraine schicken

Die EU will fast 450 Notstromgeneratoren in die Ukraine schicken. Damit soll die nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur entstandene Not der Bevölkerung gelindert werden. Die Geräte im Wert von 3,7 Millionen Euro sollen Krankenhäuser, Unterkünfte und kritische Dienste wieder mit Strom versorgen, wie die Europäische Kommission mitteilte. 

"Die anhaltenden Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine berauben die Zivilbevölkerung mitten im harten Winter absichtlich der Wärme, des Lichts und der Grundversorgung. Sie sollen den ukrainischen Geist brechen. Sie werden scheitern", sagte EU-Kommissarin Hadja Lahbib. 

Seit Beginn der russischen Invasion vor fast vier Jahren hat die EU schon mehr als 9.500 Generatoren in die Ukraine gesendet. Die Kommission hat mehr als 1,2 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zum Schutz der Zivilbevölkerung bereitgestellt sowie zusätzlich mindestens 3 Milliarden Euro für die Energieversorgungssicherheit.

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Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem jüngsten Lagebericht (PDF). Unter anderem bei den Städten Slowjansk, Pokrowsk und Dobropillja kam es zu russischen Vorstößen. Ukrainische Einheiten berichten allerdings, dass schlechte Wetterbedingungen und Schneestürme den russischen Vormarsch behindern.Zugleich rückten ukrainische Kräfte in der Nähe der Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja vor. Auch sie kamen in der Region Donezk voran, nämlich bei der Stadt Kostjantyniwka. Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-23T08:17:41.000Z","dateModified":"2026-01-23T09:16:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Mehrfache russische Vorstöße in der Region Donezk","description":"In den vergangenen Tagen drangen russische Soldaten in mehrere Richtungen in der Region Donezk vor. 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Gestern hatte Klitschko noch von 3.000 Wohnhochhäusern ohne Heizung gesprochen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-23T07:27:42.000Z","dateModified":"2026-01-23T08:45:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland bestätigt Treffen mit USA und Ukraine in Abu Dhabi","articleBody":"Russland bestätigt Treffen mit USA und Ukraine in Abu DhabiUnterhändler aus Russland werden am heutigen Freitag bei trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi mit Vertretern der USA und der Ukraine über ein mögliches Kriegsende beraten. Das bestätigte Juri Uschakow, der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin. Die russische Delegation wird demnach vom Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, angeführt. Zuvor hatte bereits der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Gespräche angekündigt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-23T01:39:11.000Z","dateModified":"2026-01-23T02:20:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Verhandlungen mit den USA in Moskau beendet","articleBody":"Verhandlungen mit den USA in Moskau beendetDie ‍Gespräche zwischen dem ​russischen Präsidenten Wladimir Putin und ‌den US-Gesandten über ein mögliches Kriegsende sind nach ​russischen Angaben zu Ende gegangen. Die Unterredungen in Moskau hätten mehr als ⁠dreieinhalb Stunden gedauert, teilte das russische Präsidialamt mit. Die Gespräche seien inhaltlich konstruktiv ⁠und sehr offen gewesen. 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Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Treffen von Ukraine, Russland und USA gestartet

Die trilateralen Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Die Gespräche seien „Teil der laufenden Bemühungen, den Dialog zu fördern und politische Lösungen für die Krise zu finden“, heißt es in dem Statement.

Die Gespräche in Abu Dhabi wurden gestern von Wolodymyr Selenskyj nach seinem Treffen mit Donald Trump angekündigt und in der Nacht von Russland bestätigt. Es ist das erste Treffen dieser Art: Bislang hatten ukrainische und russische Vertreter entweder separat mit den US-Verhandlern gesprochen – oder bilateral ohne Beteiligung der USA.

In Abu Dhabi treffen sich für zwei Tage Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA.
In Abu Dhabi treffen sich für zwei Tage Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA. Giuseppe Cacace/AFP/Getty Images
Sowohl nach Darstellung Russlands als auch der USA und der Ukraine dürfte das zentrale Thema der Verhandlungen die russische Forderung nach einem Abzug der Ukraine aus der Region Donezk sein. Zu US-Sicherheitszusagen für die Absicherung eines künftigen Waffenstillstandes, bis zuletzt ebenfalls noch ein offenes Thema zwischen der Ukraine und den USA, gibt es laut Angaben Selenskyjs seit gestern eine Einigung, deren Einzelheiten allerdings noch nicht bekannt sind.

Iven Fenker
Iven Fenker

EU will Stromgeneratoren in die Ukraine schicken

Die EU will fast 450 Notstromgeneratoren in die Ukraine schicken. Damit soll die nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur entstandene Not der Bevölkerung gelindert werden. Die Geräte im Wert von 3,7 Millionen Euro sollen Krankenhäuser, Unterkünfte und kritische Dienste wieder mit Strom versorgen, wie die Europäische Kommission mitteilte. 
„Die anhaltenden Angriffe Russlands auf die Energieinfrastruktur der Ukraine berauben die Zivilbevölkerung mitten im harten Winter absichtlich der Wärme, des Lichts und der Grundversorgung. Sie sollen den ukrainischen Geist brechen. Sie werden scheitern“, sagte EU-Kommissarin Hadja Lahbib. 
Seit Beginn der russischen Invasion vor fast vier Jahren hat die EU schon mehr als 9.500 Generatoren in die Ukraine gesendet. Die Kommission hat mehr als 1,2 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zum Schutz der Zivilbevölkerung bereitgestellt sowie zusätzlich mindestens 3 Milliarden Euro für die Energieversorgungssicherheit.

Iven Fenker
Iven Fenker

Ukraine bestellt deutsche Flugabwehrsysteme 

Ein Iris-T Flugabwehrsystem
Ein Iris-T Flugabwehrsystem. REUTERS/Fabian Bimmer
Die Ukraine ‌hat 18 weitere Flugabwehrsysteme vom Typ Iris-T beim deutschen Rüstungskonzern Diehl Defence bestellt. Das Land sei zudem an weiteren Feuereinheiten ‍interessiert, sagte Diehl-Chef Helmut ​Rauch. Neun Iris-T-Systeme sind demnach bereits in ⁠der Ukraine im Einsatz.
Das Flugabwehrsystem Iris-T SLM hat eine Reichweite von bis zu 40 ⁠Kilometern. Es wird in der Ukraine eingesetzt, um russische Marschflugkörper und Drohnen abzuschießen. Derzeit arbeitet Diehl ⁠Defence an der Entwicklung von ⁠Iris-T SLX, das eine Reichweite von 80 Kilometern ‌haben soll. Das System ​soll ab 2029 in Serie produziert werden.

Marie N’gouan
Marie N'gouan

Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen

Bei russischen Drohnenangriffen sind in der Siedlung Tscherkaske im Osten der Ukraine mindestens vier Menschen getötet worden. Unter ihnen ist auch ein fünfjähriger Junge, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk auf Facebook mitteilte.

Weitere fünf Menschen wurden demnach verletzt, darunter drei Minderjährige. Die Siedlung ist etwa 35 Kilometer von der Frontlinie entfernt.

Marla Noss
Marla Noss

Ukraine will in Abu Dhabi Territoriumsfrage klären

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will bei den trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi Territorialfragen klären. Darüber hinaus sei es für die Ukraine wichtig, die Finanzierungsquelle für das Paket zur Nachkriegsrekonstruktion zu verstehen, sagte Selenskyj.

Außerdem teilte Selenskyj in einer WhatsApp-Medienrunde mit, dass er auf US-Präsident Donald Trump sowie auf Termin und Ort warte, um ein endgültiges Abkommen über Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine zu unterzeichnen. Zuvor hatten die beiden Staatschefs über zusätzliche Raketen für die Luftabwehr gesprochen, darunter PAC-3- und Anti-Ballistische-Raketen.

Elizabeth Rushton
Elizabeth Rushton

Russische Soldaten rücken mehrfach in der Region Donezk vor

In den vergangenen Tagen sind russische Truppen an mehreren Stellen in der Region Donezk vorgedrungen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem jüngsten Lagebericht (PDF). Unter anderem bei den Städten Slowjansk, Pokrowsk und Dobropillja kam es zu russischen Vorstößen. Ukrainische Einheiten berichten allerdings, dass schlechte Wetterbedingungen und Schneestürme den russischen Vormarsch behindern.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte in der Nähe der Stadt Huljajpole in der Region Saporischschja vor. Auch sie kamen in der Region Donezk voran, nämlich bei der Stadt Kostjantyniwka.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:

Marla Noss
Marla Noss

Fast 2.000 Häuser in Kyjiw haben keinen Strom 

In Kyjiw haben nach Angaben des Bürgermeisters Vitali Klitschko immer noch 1.940 Wohnhochhäuser keine funktionierende Heizung. Klitschko schrieb auf Telegram, dass die Haushalte bereits zum zweiten Mal wieder an die Versorgung angeschlossen werden mussten. In der vergangenen Woche kam es zu russischen Angriffen, die zu Stromausfällen führten. Gestern hatte Klitschko noch von 3.000 Wohnhochhäusern ohne Heizung gesprochen.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Russland bestätigt Treffen mit USA und Ukraine in Abu Dhabi

Unterhändler aus Russland werden am heutigen Freitag bei trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi mit Vertretern der USA und der Ukraine über ein mögliches Kriegsende beraten. Das bestätigte Juri Uschakow, der außenpolitische Berater von Präsident Wladimir Putin. Die russische Delegation wird demnach vom Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, angeführt. Zuvor hatte bereits der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Gespräche angekündigt. 

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Verhandlungen mit den USA in Moskau beendet

Die ‍Gespräche zwischen dem ​russischen Präsidenten Wladimir Putin und ‌den US-Gesandten über ein mögliches Kriegsende sind nach ​russischen Angaben zu Ende gegangen. Die Unterredungen in Moskau hätten mehr als ⁠dreieinhalb Stunden gedauert, teilte das russische Präsidialamt mit. Die Gespräche seien inhaltlich konstruktiv ⁠und sehr offen gewesen. Russland strebe eine „diplomatische Lösung“ an, werde die Kämpfe aber bis dahin fortsetzen.
Der russische Präsident Wladimir Putin begrüßt den US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff, Jared Kushner, und den Kommissar des Federal Acquisition Service (FAS), Josh Gruenbaum
Der russische Präsident Wladimir Putin begrüßt den US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff, Jared Kushner, und den Kommissar des Federal Acquisition Service (FAS), Josh Gruenbaum. Alexander Kazakov/POOL/AFP/Getty Images
An dem Treffen nahmen die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner sowie der Berater von US-Präsident Donald ​Trump, Josh Gruenbaum, teil. Auf russischer Seite waren neben Putin der Sondergesandte Kirill Dmitrijew und der außenpolitische Berater Juri Uschakow dabei. Über Ergebnisse ist bisher nichts bekannt. 

Jona Spreter
Jona Spreter

Tote und Verletzte im Südosten der Ukraine

Bei russischen ⁠Drohnen- und Raketenangriffen ​auf zwei Ortschaften im Südosten der Ukraine ⁠sind nach Behördenangaben ein Mensch getötet und mehr als 20 weitere Personen verletzt worden. Betroffen ​sind die Ortschaft Komyschuwacha und die Industriestadt Krywyj Rih, wie ⁠Oleksandr Wilkul, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, mitteilte. ⁠Die Angriffe sollen Wohnhäuser, Schulen ⁠und wichtige Infrastruktur getroffen ‍haben.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Laschet fordert Gespräche der EU mit Russland

Armin Laschet, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich für einen direkten Austausch zwischen der Europäischen Union und Russland ausgesprochen. Es könne nicht sein, dass „unsere europäischen Ideen nach Moskau transportiert werden durch Herrn Witkoff und Herrn Kushner und wir als Europäer nicht reden“, sagte der CDU-Politiker im ZDF in der Sendung maybrit illner. Wenn Europa selbstbewusst in der Welt auftreten wolle, müsse es auch mit jedem reden. 
„Ich glaube, da muss die europäische Politik auch wieder in einen Kontakt zu Russland kommen.“

Armin Laschet

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Trump spricht von Einigungswillen bei Putin und Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat behauptet, dass sowohl der russische Präsident Wladimir Putin als auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr ‌Selenskyj eine Einigung zur Beendigung des Krieges anstreben. Beide hätten gesagt, sie wollten einen „Deal“ machen, sagt Trump an Bord der Air Force One gegenüber Journalisten. Er hatte Selenskyj zuvor am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in der Schweiz getroffen.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Russland meldet Patrouillenflug strategischer Bomber über der Ostsee

Russische strategische Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau eine planmäßige Patrouille über internationalen Gewässern der Ostsee durchgeführt. Das teilte das Ministerium über die Plattform Telegram mit. Begleitet wurden die Maschinen demnach von Kampfflugzeugen der Typen Suchoi Su-35S und Su-30SM.
Russland führt solche Patrouillen nach eigenen Angaben regelmäßig durch. Die Ankündigung erfolgte kurz nach Beginn eines Treffens zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und drei US-Gesandten im Kreml, bei dem über ein Ende des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine beraten werden sollte.

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Treffen im Kreml hat begonnen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml begrüßt. Die russische Regierung informierte via Telegram über den Beginn der Gespräche. Zuletzt hatte Putin den Vertrauten von US-Präsident Donald Trump Anfang Dezember empfangen. Die Gespräche damals hatten fünf Stunden gedauert, aber keinen Durchbruch gebracht.

Für Witkoff ist es der siebte Russlandbesuch als Sondergesandter. Kritiker haben ihm in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, bei den Gesprächen zur Zukunft der Ukraine zu stark russische Positionen zu übernehmen.

Die Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende sollen morgen in Abu Dhabi weitergeführt werden. Dabei treffen erstmals seit längerer Zeit wieder russische und ukrainische Unterhändler aufeinander. Die USA sind als Vermittler an den Gesprächen beteiligt.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Selenskyj kündigt neues Luftabwehrpaket für die Ukraine an

Die Ukraine hat während der Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos Vereinbarungen über ein neues Luftabwehrpaket getroffen. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Onlineplattform X mit. „Wir kehren mit Vereinbarungen über ein neues Paket für die dringend benötigte Luftabwehr zum Schutz unseres Volkes nach Hause zurück“, schrieb Selenskyj.