Zweifel am griechischen Wirtschaftswunder
Anders wie in jüngerer Zeit macht Griechenland inzwischen nicht mehr nur mit Erfolgsmeldungen von sich reden: Die Glasfabrik des portugiesischen Herstellers Youla , dies Druckzentrum des amerikanischen Papierproduzenten Sonoco, zudem die ausländischen Unternehmen Tupperware, Reckitt Benckiser und Crown Hellas Can Packaging – sie jeglicher nach sich ziehen kürzlich die Schließung ihrer Produktion in Griechenland bekanntgegeben.
Solche Fälle sollen noch keinen Trend charakterisieren, doch sie lassen aufmerksam werden. Auf jeden Fall kann sich Griechenland nicht welcher europäischen Wirtschaftsflaute mit ihren Tendenzen des industriellen Abbaus entziehen, sogar wenn die griechische Regierung 2024 so wie in den beiden Vorjahren ein Wachstum oben dem europäischen Durchschnitt erwartet. „Im Saldo sind die ausländischen Direktinvestitionen zuletzt immer noch gewachsen“, hielt welcher stellvertretende Finanzminister Nikos Papathanasis uff einer am Samstag beendeten Wirtschaftskonferenz in Delphi dagegen, und er erinnerte an Investitionen von Pfizer, Google, Microsoft und Amazon in Griechenland. Doch sogar er räumte ein, dass ein Land nicht „oben Nacht“ geändert werden könne. Eine Herausforderung sei unter anderem „die Bürokratie – eine Wunde, die immer blutet“.