»ZDF-Morgenmagazin« fällt aus – Warnstreik in der Redaktion
ZDF-Logo: Kein aktuelles Programm am frühen Morgen
Foto: Michael Gstettenbauer / IMAGO
»Ohne vorherige Ankündigung« hätten Gewerkschaften seit dem frühen Morgen den Sendebetrieb des ZDF bestreikt, hieß es am Vormittag. »Dadurch konnte das »ZDF-Morgenmagazin« nicht ausgestrahlt werden. Betroffen sind auch die Ausgaben der »heute«-Sendungen.«
Das »ZDF-Morgenmagazin« läuft im wöchentlichen Wechsel mit dem sogenannten MoMa der ARD. Die dreieinhalbstündige Sendung ist normalerweise montags bis freitags von 5.30 bis 9.00 Uhr im Ersten und Zweiten zu sehen.
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Im Ersten lief am Dienstag stattdessen die Wiederholung einer älteren »MoMa«-Ausgabe. Das ZDF sendete ebenfalls ein Ersatzprogramm. Um 09.00 Uhr lief etwa im ZDF statt einer »heute Xpress«-Ausgabe die ARD-»Tagesschau«.
Auch »Morgenmagazin«-Moderatorin Dunja Hayali informierte via Twitter über den Warnstreik.
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Wie die Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden beim ZDF (VRFF-ZDF) auf ihrer Internetseite mitteilte, wurde der Warnstreik gemeinsam mit dem Deutschen Journalistenverband und der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di organisiert.
Demnach wollten die Beschäftigten zwischen 3.00 Uhr und 10.30 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Grund sei, dass sich in den Gehaltstarifverhandlungen beim ZDF »nicht wirklich etwas« bewege. Für die Streikenden ist aber gesorgt. »Essen und warme Getränke gibt es vor dem ZDF-Hochhaus«, hieß es von den Organisatoren.
Zuletzt hatte es Tarifkonflikte in vielen öffentlich-rechtlichen Medienhäusern gegeben, es kam auch schon zu Einigungen zwischen Gewerkschaften und ARD-Häusern. Beim ZDF ist die nächste Verhandlungsrunde nach ZDF-Angaben am 21. Dezember geplant. Bisher gab es laut Deutschem Journalisten-Verband (DJV) drei Verhandlungsrunden.
Zum Warnstreik aufgerufen waren ZDF-Mitarbeiter in Mainz, Düsseldorf, Berlin und diejenigen, die beim ARD-ZDF-Gemeinschaftsprogramm Phoenix in Bonn arbeiten.