Wohnungsnot: Wie die Wohnungskrise entstand – und welches dagegen hilft

Die Wohnungssuche in Deutschland ist für viele Menschen zur Odyssee geworden: Hunderte Mails an Makler, Anzeigen auf Immobilienportalen, die nach Minuten wieder verschwinden, und lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen. Am Ende steht oft eine Absage oder gar keine Antwort. Familien leben beengt, getrennte Paare bleiben aus finanzieller Not zusammen wohnen, Jobanfänger zahlen überteuerte Zwischenmieten.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt zur Miete, doch in vielen Städten fehlen vor allem bezahlbare Mietwohnungen. Besonders in Großstädten treibt die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe. Gleichzeitig bremsen hohe Baukosten und strengere Anforderungen an Energieeffizienz den Bau neuer Wohnungen. Politiker verschiedener Parteien bezeichnen den Wohnungsmangel seit Jahren als eine der zentralen sozialen Fragen des Landes: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Jahr 2025, Olaf Scholz (SPD) im Jahr 2021 und Horst Seehofer (CSU) als Bauminister im Jahr 2018.

Warum ändert sich dann so wenig? Darüber spricht Rita Lauter in dieser Spezialfolge von Was jetzt? mit Caterina Lobenstein. Die Redakteurin im Dossier-Ressort der ZEIT recherchiert seit Jahren zum Wohnungsmarkt und zum Wohnungsbau. Im Podcast rekonstruiert sie die Dimensionen der heutigen Wohnungsnot und zeigt den eklatanten Kontrast dazu auf, wie es in den Anfangsjahren der Bundesrepublik gelang, die damals noch viel verheerendere Wohnungskrise zu lösen.

Moderation und Skript: Rita Lauter

Redaktion: Elise Landschek

Produktion: Markus Gläser

Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

Transparenzhinweis: In der Folge kommt auch eine Vermieterin im O-Ton vor. Wir haben ihre Stimme auf ihren Wunsch hin leicht verfremdet.