Weltwirtschaftsforum 2026: Weltwirtschaftsforum startet in Davos
- Vom 19. bis 23. Januar treffen sich im schweizerischen Davos rund 3.000 Teilnehmer zum Weltwirtschaftsforum. Überschrieben ist das Treffen in diesem Jahr mit „A Spirit of Dialogue“ (Ein Geist des Austauschs)
- Vertreten sind 850 Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende der weltweit einflussreichsten Unternehmen sowie zahlreiche Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz.
- Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, KNA und Reuters.
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Ein Privatjet für vier Teilnehmende
„Das Weltwirtschaftsforum will Antworten auf globale Probleme finden, aber die Reichen und Mächtigen befeuern mit ihren Luxusemissionen die Klimakrise und damit die größte Bedrohung unserer Zukunft“, sagte Greenpeace-Sprecherin Lena Donat. „Wir können uns Privatflüge nicht mehr leisten – sie gehören verboten.“
Laut Greenpeace starteten die meisten Privatflüge zum Weltwirtschaftsforum in den Jahren 2023 bis 2025 in Frankreich (19,8 Prozent), Deutschland liege mit 12,3 Prozent „trotz guter Zugverbindungen in die Schweiz“ knapp hinter Großbritannien (12,8 Prozent) auf Rang drei.
Iranischer Außenminister von Weltwirtschaftsforum ausgeladen
Araghtschi sollte ursprünglich am Dienstag an einer von der Chefredakteurin der Financial Times, Roula Khalaf, moderierten Veranstaltung teilnehmen.
Die Proteste im Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der islamischen Republik aus. Behördenangaben zufolge wurden mindestens 5.000 Menschen getötet, Medienberichten zufolge könnten es noch deutlich mehr sein.
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Weltwirtschaftsforum will „Geist des Dialogs“ beleben
Dass sich die Weltlage verändert hat, räumte vor Beginn des Forums auch dessen Präsident Børge Brende ein. „Eine neue Wettbewerbsordnung nimmt Gestalt an, während die Großmächte versuchen, ihre Interessensphären zu sichern“, sagte er. In dieser sich verändernden Landschaft blieben internationale Zusammenarbeit und der Geist des Dialogs unerlässlich.
Über die Entwicklungen während des Weltwirtschaftsforums halten wir Sie in diesem Liveblog auf dem Laufenden.
