Weltwirtschaftsforum 2026: Treffen von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj hat begonnen



gestern in seiner Rede dafür geworben, die Doppelmoral aufzugeben und der Wahrheit ins Auge zu schauen: "Hören Sie auf, die ‚regelbasierte internationale Ordnung‘ zu beschwören, als funktioniere sie noch wie versprochen“.

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Merz und Trump treffen sich nicht bilateral

Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. "Wir gehen davon aus, dass das Treffen nicht klappt", erfuhr die ZEIT aus Regierungskreisen. 

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Trump mit Hubschrauber in Davos gelandet

Nun ist der US-Präsident auch in Davos eingetroffen. Ein US-Militärhubschrauber brachte Donald Trump in den Schweizer Skiort. Im Veranstaltungssaal warten nun zahlreiche Menschen auf die Rede des Präsidenten. Reporterinnen und Reporter berichten von großem Gedränge und Schubsereien auf dem Weg in den Raum

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US-Präsident äußert sich negativ über Europa

Zum Start seiner Rede setzt Trump direkt die erste rhetorische Attacke auf Europa. Er lobt nochmals die Entwicklung der US-Wirtschaft und sagt: "Wenn Amerika boomt, dann boomt die ganze Welt." Europa könne von diesem "Wunder" lernen. Denn bestimmte Orte in Europa seien "nicht mehr wiederzuerkennen". 

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Wiederholt kritisiert er den Kurs von Joe Biden und bezeichnet Ansätze wie dessen Green New Deal als falsch. Die aktuelle Politik der USA unter ihm selbst sei von Experten kritisiert worden, zeige aber große Erfolge, behauptet Trump.

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Trump will "sofortige Verhandlungen" über Kauf Grönlands

"Soll ich etwas über Grönland sagen?": Donald Trump äußert sich jetzt zum derzeit brisantesten außenpolitischen Thema – und er erneuert seine Drohungen. "Keine Nation kann sich Grönland sichern außer die USA." Eine Übernahme Grönlands durch die USA wäre keine Bedrohung der Nato, behauptet Trump, sondern würde diese noch stärken.

Grönland habe eine geopolitische Schlüsselposition, sagt Trump erneut und behauptet, dass die Insel nicht ausreichend nach außen verteidigt werde. Dänemark bezeichnet er als "undankbar". Die Vereinigten Staaten hätten ihre Militärstützpunkte auf Grönland "für Dänemark" geschaffen.  

Trump kündigt an, in "sofortige Verhandlungen" über den Erwerb Grönlands eintreten zu wollen.

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Trump will angeblich keine Gewalt anwenden

Donald Trump macht deutlich, dass es ihm ernst ist mit seinen Grönland-Drohungen. Um Grönland verteidigen zu können, benötigten die USA das "Eigentumsrecht" über die Insel, sagt er. "Wir können Grönland nicht auf Miete verteidigen." Alles, was die USA von Dänemark wollten, sei "dieser Ort namens Grönland", ein "kleiner Gefallen", wie Trump sagt.

Er fügt hinzu: "Wir haben nie um etwas gebeten und wir haben nie etwas bekommen. Wir werden wahrscheinlich auch nichts bekommen, es sei denn, ich entscheide mich, übermäßige Gewalt anzuwenden, wodurch wir, offen gesagt, nicht mehr aufzuhalten wären. Aber das werde ich nicht tun." Später kommt Trump noch einmal auf die Frage nach einem möglichen Militäreinsatz zur Übernahme Grönlands zurück – diesmal mit etwas anderer Formulierung: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." An Dänemark gerichtet sagt Trump: "Ihr könnt Ja sagen oder ihr könnt Nein sagen, und wir werden es uns merken."

Trump bekräftigt auch seine Pläne für ein Raketenabwehrsystem, den Golden Dome, auf Grönland. Dies diene dem Schutz der USA, aber auch anderer Staaten wie Kanada. 

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Trumps komplette Rede beim Weltwirtschaftsforum

Er lobte seine Wirtschaftspolitik, teilte gegen Europa und Joe Biden aus und forderte sofortige Verhandlungen über den Kauf von Grönland. Sehen Sie hier den ganzen Auftritt von Donald Trump in Davos im Video:

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Dänemarks Außenminister schließt Verhandlungen über Grönland aus 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat Verhandlungen über eine Übergabe Grönlands an die USA ausgeschlossen. "Wir gehen in keine Verhandlungen, die darauf basieren, dass wir grundlegende Prinzipien aufgeben", sagte Lars Løkke Rasmussen dem dänischen Sender DR zufolge. "Das werden wir niemals tun." Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in seiner Rede "unverzüglich" Verhandlungen gefordert.

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Trump halte an seinem Plan zur Übernahme Grönlands fest, sagte Rasmussen. Positiv sei jedoch, dass er offenbar nicht plane, Gewalt einzusetzen. "Aber es löst das Problem nicht."

Die Sicherheit der Arktis liege nicht nur in der Verantwortung Dänemarks, sondern auch in jener der Nato, betonte Rasmussen. Gestern hatte die dänische Regierung um eine dauerhafte Nato-Präsenz auf der Insel gebeten. 

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Trump zieht geplante Zölle gegen europäische Staaten zurück

Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte will US-Präsident Donald Trump auf die angekündigten Zölle gegen die europäischen Staaten verzichten. Zur Begründung verwies Trump in einem Post auf seiner Online-Plattform darauf, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. 

Die Zölle hätten am 1. Februar in Kraft treten sollen.

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Klingbeil fordert angesichts von US-Politik europäische Geschlossenheit

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat nach der Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos zu mehr europäischer Geschlossenheit aufgerufen. "Das war nicht deeskalierend, um ganz ehrlich zu sein", sagte Klingbeil über den Beitrag von Trump. Man wisse nicht, was morgen passiere. "Dies ist ein ⁠Moment, in dem Europa und Deutschland ​sehr klar machen müssen, dass wir uns in dieser Situation nicht erpressen lassen." Es gehe um ⁠die Souveränität von Dänemark und Grönland, und man müsse an der Seite dieser Freunde stehen.

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Man dürfe angesichts der Debatten in Washington, D. C. nicht in Schockstarre verfallen, sondern müsse seine ​eigene Stärke als Markt mit 550 Millionen Menschen nutzen, forderte Klingbeil weiter. "Wir müssen nicht auf unsere amerikanischen ‍Freunde warten, wir können es besser machen", sagte der SPD-Vorsitzende. 

Er kündigte für die kommende Woche ein Treffen mit den Finanzministern aus Frankreich, Spanien, Polen, den Niederlanden ⁠und Italien an, um eine gemeinsame europäische Agenda voranzutreiben.

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Klingbeil sieht "keinen Bedarf" für Trumps "Friedensrat"

Vizekanzler Lars Klingbeil hat den umstrittenen Friedensrat von US-Präsident Donald Trump als nicht notwendig zurückgewiesen. Es gebe "keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen", sagte der SPD-Politiker im heute journal des ZDF. "Wir haben die Vereinten Nationen."

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Der vom US-Präsidenten initiierte Friedensrat soll am morgigen Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden. Der Rat soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Mehrere europäische Staaten kritisierten die Pläne unter anderem, weil Trump auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hatte. Ausdrücklich abgelehnt haben einen Beitritt bislang Frankreich und Norwegen. Ursprünglich war der Friedensrat als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden, die Palästinensergebiete sind in der Charta aber nicht mehr enthalten.

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Kaliforniens Gouverneur beschuldigt US-Regierung, Veranstaltungsteilnahme verhindert zu haben

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ist nach eigenen Angaben wegen des Eingreifens der US-Regierung daran gehindert worden, an einer geplanten Veranstaltung teilzunehmen. "Kalifornien wurde gerade im USA House abgelehnt. Soweit wir wissen, ist Kalifornien Teil der USA", schrieb Newsom auf X und bezog sich dabei auf den offiziellen Veranstaltungsort der USA in Davos. "Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?"

Newsoms Pressestelle nannte Druck durch die Regierung von Trump als Grund, legte aber keine Beweise vor. In dem Post auf X heißt es, dass der kalifornische Gouverneur von der Medienplattform Fortune zu dem Gesprächsformat eingeladen worden sei.

Fortune bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters die Einladung. In der E-Mail hieß es, das USA House habe entschieden, dass es Newsoms Teilnahme nicht ermöglichen könne, und Fortune diese Entscheidung mitgeteilt.

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Ukraine verhandelt in Davos mit US-Gesandten

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow hat ‌sich nach eigenen Angaben in Davos mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Bei dem Gespräch am Rande des Weltwirtschaftsforums sei es um Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau gegangen, schrieb Umjerow auf Telegram. Eine ukrainische Delegation habe zudem Vertreter des US-Finanzkonzerns BlackRock getroffen.

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Rede von Friedrich Merz erwartet

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird laut Plan am Morgen eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum halten. Über den Inhalt der für 9.30 Uhr vorgesehenen Rede ist bisher nichts bekannt. Direkt nach seinem Auftritt in Davos reist Merz nach den bisherigen Plänen zum EU-Gipfel nach Brüssel weiter, bei dem es um den Grönlandkonflikt gehen soll.

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Unklarheit über mögliches Treffen von Trump und Selenskyj

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos könnte es zu einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommen – zumindest nach Angaben der USA. Schon am Mittwoch hatte Trump ein solches Gespräch in Aussicht gestellt. Später korrigierte er sich und sagte laut dem US-Fernsehsender CNN, das Treffen werde am heutigen Donnerstag stattfinden.

Die ukrainische Regierung bestätigte den Termin bisher nicht. Selenskyj hatte im Vorfeld gesagt, dass er nicht plane, in die Schweiz zu reisen. Er werde nur dann fahren, wenn es Verträge zu unterzeichnen gelte oder es neue Hilfszusagen gebe, etwa bei der Flugabwehr. Allerdings publizierte Selenskyj am Mittwoch nicht wie gewöhnlich seine abendliche Videoansprache an die Ukrainer, was ein Indiz für eine Reise in die Schweiz sein könnte. 

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Selenskyj ist auf dem Weg nach Davos

Der ukrainische Präsident reist entgegen früherer Angaben nun doch zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Portal RBK Ukrajina unter Berufung auf das Umfeld Wolodymyr Selenskyjs.

In Davos wird er voraussichtlich US-Präsident Donald Trump treffen. Dieser hatte bereits gestern ein Treffen mit Selenskyj angekündigt. Zuvor hatte Selenskyj gesagt, er wolle nur an dem Forum teilnehmen, wenn es "substanzielle" Vereinbarungen gebe, die er dort mit Trump schließen könne. 

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Ukrainische und US-Verhandler führten in Miami und Davos seit Samstag Gespräche über mögliche US-Sicherheitsgarantien und Wirtschaftshilfen für den Wiederaufbau des Landes. Eine Einigung kam dabei nach Angaben beider Seiten bisher nicht zustande, US-Sondergesandter Steve Witkoff sprach aber von "großen Fortschritten". 

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Merz warnt vor Großmachtpolitik

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Welt in großen geopolitischen Umbrüchen. Die Weltordnung "löst sich in atemberaubendem Tempo auf", sagte Merz zu Beginn seiner Rede in Davos. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei bislang der drastischste Ausdruck dieses Wandels, doch es gebe auch weitere Zeichen: "Die globale Führungsposition der USA wird herausgefordert. Wir sind in eine Ära der Großmachtpolitik eingetreten." Die USA reagierten darauf mit einem radikalen Umbau ihrer Außenpolitik. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Friedrich Merz","local_id":"boUHnLfMcDZHtkAV5pu5","text":""Diese neue Welt von Großmächten wird auf Stärke gebaut. (…) Sie ist kein gemütlicher Ort.""},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boUHnWkucDZHtkAV5pu6","text":"

Eine Welt, die auf dem Recht des Stärkeren basiert, sei jedoch kein Urteil, sagte Merz weiter. "Wir haben eine Wahl. Wir können die Zukunft prägen." Um darin erfolgreich zu sein, sei es nötig, "harte Realitäten" anzuerkennen.

Dabei hob Merz hervor, dass die Bundesregierung bereits darauf reagiere: "Erstens müssen wir massiv in unsere Verteidigungsfähigkeit investieren. Wir tun das. Zweitens müssen wir unsere Volkswirtschaften schnell wettbewerbsfähig machen. Wir tun das. Drittens, müssen wir enger zusammenstehen, zwischen Europäern und gleich gesinnten Partnern. Wir tun das."

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Bundeskanzler ruft zu Einigkeit in der Nato auf

Als Reaktion auf die US-Forderungen zu Grönland hat Friedrich Merz mehr Engagement der europäischen Nato-Länder in der Arktis angekündigt und mehr Einigkeit im Bündnis angemahnt. "Wir teilen die Überzeugung, dass wir als europäische Nato-Verbündete mehr tun müssen, um den hohen Norden als Nato abzusichern. Das ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse."

Zugleich sagte er angesichts der von Donald Trump in den vergangenen Tagen geäußerten US-Übernahmepläne von Grönland den Einwohnern der Insel und Dänemark die Solidarität Deutschlands zu. "Jede Drohung, europäisches Territorium gewaltsam zu annektieren, wäre inakzeptabel", sagte Merz. Auch neue Zölle würden "die Grundlagen transatlantischer Beziehungen untergraben".

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Friedrich Merz","local_id":"boUHpW3JcDZHtkAV5puA","text":""Autokratien mögen Untertanen haben. Demokratien haben Partner und Freunde. An diesem Satz wollen wir uns orientieren.""},{"_type":"Tik::Model::Content::MultiMediaContentBlock","items":[{"_type":"Tik::Model::Content::ImageMediaContent","credit":"Markus Schreiber/AP/dpa","link_url":"","media_local_id":"moUHtTfjcDZHtkAV5puV","title":"Friedrich Merz in Davos"}],"local_id":"boUHtSoKcDZHtkAV5puU"},{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boUHpfJYcDZHtkAV5puB","text":"

Er begrüße den gestern von Trump verkündeten Verzicht der USA auf neue Zölle und die vom US-Präsidenten angekündigte einvernehmliche Lösung zu Grönland, sagte Merz. Es sei ein Signal für die weitere Zusammenarbeit in der Nato und "der richtige Weg", sagte der Bundeskanzler:

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"Friedrich Merz","local_id":"boUHpwxicDZHtkAV5puC","text":""Lassen Sie uns bei allem Frust und Ärger der letzten Monate die transatlantische Partnerschaft nicht voreilig abschreiben. ""}],"created_at":1769071975,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoUHoKubcDZHtkAV5pu8","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1769072606,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":2000,"local_id":"moUHtTfjcDZHtkAV5puV","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1769073573,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUHoKubcDZHtkAV5pu8/moUHtTfjcDZHtkAV5puV.jpeg","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":412,"width":3000}],"sort":"000000006971e567","updated_at":1769073573,"updated_by":"610947729415d50666321dfb","user_id":"60e717c10b3622e6fb904b35","user_locale":"en","version":412},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boUHowC672F27C7nCw45","text":"

Selenskyj in Davos eingetroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in der Schweiz eingetroffen. Grund seiner Reise nach Davos ist ein angekündigtes Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die beiden Regierungschefs sollen um 13 Uhr am Rande des Weltwirtschaftsforums zusammenkommen, gab ein Sprecher Selenskyjs an.

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Merz sieht "besondere Verantwortung" Deutschlands in Europa

Angesichts geopolitischer Herausforderungen sind in der EU laut Friedrich Merz "herausragend ambitionierte und mutige" Entscheidungen notwendig. Das betreffe etwa die Unterstützung der Ukraine, den Aufbau einer eigenen Verteidigungsfähigkeit und den Schutz europäischer Märkte vor Protektionismus und Abhängigkeiten.

Das könne nur gelingen, wenn die EU einig agiere, sagte Merz. "Seien Sie versichert: Deutschland sichert hierbei zu, eine besondere Verantwortung wahrzunehmen." So verwies der Kanzler auf die Erhöhung des Verteidigungsetats und angestrebte Wirtschafts- und Handelsreformen. 

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Merz betont Bedeutung des Mercosur-Abkommens

Das am vergangenen Wochenende unterzeichnete EU-Mercosur-Handelsabkommen ist laut Friedrich Merz ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaftsmacht der EU zu stärken. Europa müsse "die Antithese zu staatlich subventionierten, unfairen Handelspraktiken, Protektionismus bei Rohstoffen" sowie "willkürlichen Zöllen" sein, sagte der Kanzler. Das Mercosur-Abkommen sei ein Beispiel dafür.

Er bedauere, dass das EU-Parlament das Abkommen zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof verwiesen und dessen Ratifizierung dadurch verzögert habe, sagte Merz weiter. Dies werde die handelspolitischen Absichten der EU jedoch nicht aufhalten: "Es gibt keine Alternative dazu, wenn wir mehr Wachstum in Europa haben wollen." 

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Merz fordert Reformen für Wettbewerbsfähigkeit

In Davos hat Friedrich Merz Reformen gefordert, um mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen. Zwar würden für dieses und kommendes Jahr jeweils mehr als ein Prozent Wachstum prognostiziert, sagte der Bundeskanzler in einer Fragerunde nach seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. Doch dieses Wachstum sei schuldenfinanziert und daher nicht nachhaltig.

"Wir stehen vor einer großen Herausforderung", sagte Merz. Sie liege darin, die Produktivität der deutschen Wirtschaft zu erhöhen, die seit einem Jahrzehnt stagniere. Ein Wandel werde derzeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie, Steuern und hohe Arbeitskosten verhindert. In diesem Zusammenhang verwies Merz auf geplante Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, bei dem es "einige kleine Erfolge" im vergangenen Jahr gegeben habe. 

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Trump gibt Gründung von "Friedensrat" bekannt

US-Präsident Donald Trump hat während des Weltwirtschaftsforums in Davos die vorab angekündigte Gründung des sogenannten "Friedensrats" vollzogen. Dabei wiederholte Trump seine immer wieder geäußerte Behauptung, er habe bereits "acht Kriege beendet". Das von ihm ins Leben gerufene Gremium werde auch den Ukrainekrieg beenden, sagte Trump.

Ursprünglich hatte Trump einen "Friedensrat" für die Verwaltung des Gazastreifens im Rahmen des US-Plans für ein Ende des Nahostkriegs angekündigt. In den vergangenen Tagen kündigten die USA parallel ein genauso bezeichnetes Gremium aus aktiven Staatschefs an, zu dem die Staatsoberhäupter von Dutzenden Staaten eingeladen worden sind.

Kaum ein europäischer Staat hat seine Teilnahme zugesagt, zahlreiche Länder lehnten eine Teilnahme ab. Dennoch sagte Trump, die wichtigsten Staatschefs der Welt seien bei der Veranstaltung vertreten – und behauptete: "Jeder will Teil davon sein."

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Das Gremium mit Trump als Vorsitzendem soll nach Vorstellungen des US-Präsidenten weltweit Konflikte lösen und eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen darstellen, die Trump wiederholt als ineffektiv kritisiert hat. Bei der Zeremonie in Davos sagte Trump nun, er könne sich vorstellen, "im Schulterschluss mit den Vereinten Nationen" zu arbeiten. Die UN hätten Potenzial, nutzten es aber nicht.

In seiner Ansprache ging Trump auch auf Gaza ein. Der "Friedensrat" werde dafür sorgen, dass der Gazastreifen entmilitarisiert und wiederaufgebaut werde, sodass das Gebiet zu einem "wunderbaren Ort" werde. 

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Rubio fordert rasche Umsetzung von US-Friedensplan für Gaza

US-Außenminister Marco Rubio hat Donald Trump für die Gründung des sogenannten Friedensrats gedankt. Der US-Präsident habe Probleme gelöst, von denen viele gedacht hätten, sie seien unlösbar, sagte Rubio mit Verweis auf den Krieg im Gazastreifen. Er lobte Trumps "Einsatz für den Frieden".

Der US-Friedensplan für Gaza müsse so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden,
sagte der US-Außenminister. Das sei auch eine von Trumps höchsten Prioritäten. Der Friedensplan für Gaza sei ein gutes Beispiel für das, was in anderen Teilen der Welt möglich wäre, sagte Rubio. Er forderte Taten statt Worte.

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Trump und Selenskyj treffen sich in Davos

In Davos hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj begonnen. Das teilte die ukrainische Regierung mit.

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Trump versucht, eine Vereinbarung zwischen Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin herbeizuführen, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Gestern hatte sich Trump vorsichtig optimistisch gezeigt. "Ich glaube, sie stehen jetzt an einem Punkt, wo sie zusammenkommen und ein Abkommen erzielen können", sagte Trump in seiner Rede. "Und wenn sie das nicht tun, sind sie blöd – das gilt für beide."

Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen. Am Rande des Forums ist auch ein Treffen mit Vertretern von Energieunternehmen geplant. 

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Zwar würden für dieses und kommendes Jahr jeweils mehr als ein Prozent Wachstum prognostiziert, sagte der Bundeskanzler in einer Fragerunde nach seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. Doch dieses Wachstum sei schuldenfinanziert und daher nicht nachhaltig."Wir stehen vor einer großen Herausforderung", sagte Merz. Sie liege darin, die Produktivität der deutschen Wirtschaft zu erhöhen, die seit einem Jahrzehnt stagniere. Ein Wandel werde derzeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie, Steuern und hohe Arbeitskosten verhindert. In diesem Zusammenhang verwies Merz auf geplante Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, bei dem es "einige kleine Erfolge" im vergangenen Jahr gegeben habe. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T09:13:28.000Z","dateModified":"2026-01-22T09:27:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUHtXW4cDZHtkAV5puX/moUJ1yLXcDZHtkAV5pun.jpeg","caption":"Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos","creditText":"Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-22T09:27:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUHtXW4cDZHtkAV5puX/moUJ1yLXcDZHtkAV5pun.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz betont Bedeutung des Mercosur-Abkommens","articleBody":"Merz betont Bedeutung des Mercosur-AbkommensDas am vergangenen Wochenende unterzeichnete EU-Mercosur-Handelsabkommen ist laut Friedrich Merz ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaftsmacht der EU zu stärken. Europa müsse "die Antithese zu staatlich subventionierten, unfairen Handelspraktiken, Protektionismus bei Rohstoffen" sowie "willkürlichen Zöllen" sein, sagte der Kanzler. Das Mercosur-Abkommen sei ein Beispiel dafür.Er bedauere, dass das EU-Parlament das Abkommen zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof verwiesen und dessen Ratifizierung dadurch verzögert habe, sagte Merz weiter. 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Das betreffe etwa die Unterstützung der Ukraine, den Aufbau einer eigenen Verteidigungsfähigkeit und den Schutz europäischer Märkte vor Protektionismus und Abhängigkeiten. Das könne nur gelingen, wenn die EU einig agiere, sagte Merz. "Seien Sie versichert: Deutschland sichert hierbei zu, eine besondere Verantwortung wahrzunehmen." So verwies der Kanzler auf die Erhöhung des Verteidigungsetats und angestrebte Wirtschafts- und Handelsreformen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T08:58:05.000Z","dateModified":"2026-01-22T09:17:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj in Davos eingetroffen","articleBody":"Selenskyj in Davos eingetroffenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in der Schweiz eingetroffen. Grund seiner Reise nach Davos ist ein angekündigtes Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die beiden Regierungschefs sollen um 13 Uhr am Rande des Weltwirtschaftsforums zusammenkommen, gab ein Sprecher Selenskyjs an.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T08:53:26.000Z","dateModified":"2026-01-22T09:02:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundeskanzler ruft zu Einigkeit in der Nato auf","articleBody":"Bundeskanzler ruft zu Einigkeit in der Nato aufAls Reaktion auf die US-Forderungen zu Grönland hat Friedrich Merz mehr Engagement der europäischen Nato-Länder in der Arktis angekündigt und mehr Einigkeit im Bündnis angemahnt. "Wir teilen die Überzeugung, dass wir als europäische Nato-Verbündete mehr tun müssen, um den hohen Norden als Nato abzusichern. Das ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse." Zugleich sagte er angesichts der von Donald Trump in den vergangenen Tagen geäußerten US-Übernahmepläne von Grönland den Einwohnern der Insel und Dänemark die Solidarität Deutschlands zu. "Jede Drohung, europäisches Territorium gewaltsam zu annektieren, wäre inakzeptabel", sagte Merz. Auch neue Zölle würden "die Grundlagen transatlantischer Beziehungen untergraben".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T08:52:55.000Z","dateModified":"2026-01-22T09:19:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUHoKubcDZHtkAV5pu8/moUHtTfjcDZHtkAV5puV.jpeg","caption":"Friedrich Merz in Davos","creditText":"Markus Schreiber/AP/dpa","uploadDate":"2026-01-22T09:03:26.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUHoKubcDZHtkAV5pu8/moUHtTfjcDZHtkAV5puV.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz warnt vor Großmachtpolitik","articleBody":"Merz warnt vor GroßmachtpolitikBundeskanzler Friedrich Merz sieht die Welt in großen geopolitischen Umbrüchen. Die Weltordnung "löst sich in atemberaubendem Tempo auf", sagte Merz zu Beginn seiner Rede in Davos. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei bislang der drastischste Ausdruck dieses Wandels, doch es gebe auch weitere Zeichen: "Die globale Führungsposition der USA wird herausgefordert. Wir sind in eine Ära der Großmachtpolitik eingetreten." Die USA reagierten darauf mit einem radikalen Umbau ihrer Außenpolitik. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T08:46:32.000Z","dateModified":"2026-01-22T09:32:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj ist auf dem Weg nach Davos","articleBody":"Selenskyj ist auf dem Weg nach DavosDer ukrainische Präsident reist entgegen früherer Angaben nun doch zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Portal RBK Ukrajina unter Berufung auf das Umfeld Wolodymyr Selenskyjs.In Davos wird er voraussichtlich US-Präsident Donald Trump treffen. Dieser hatte bereits gestern ein Treffen mit Selenskyj angekündigt. Zuvor hatte Selenskyj gesagt, er wolle nur an dem Forum teilnehmen, wenn es "substanzielle" Vereinbarungen gebe, die er dort mit Trump schließen könne. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T08:04:15.000Z","dateModified":"2026-01-22T08:23:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_723/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUGhQm1cDZHtkAV5ptn/moUHg5MVcDZHtkAV5ptt.jpeg","caption":"Wolodymyr Selenskyj trifft sich in Davos mit Donald Trump","creditText":"Stringer/Reuters","uploadDate":"2026-01-22T08:23:25.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_339/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUGhQm1cDZHtkAV5ptn/moUHg5MVcDZHtkAV5ptt.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Unklarheit über mögliches Treffen von Trump und Selenskyj","articleBody":"Unklarheit über mögliches Treffen von Trump und SelenskyjAuf dem Weltwirtschaftsforum in Davos könnte es zu einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommen – zumindest nach Angaben der USA. Schon am Mittwoch hatte Trump ein solches Gespräch in Aussicht gestellt. Später korrigierte er sich und sagte laut dem US-Fernsehsender CNN, das Treffen werde am heutigen Donnerstag stattfinden. Die ukrainische Regierung bestätigte den Termin bisher nicht. Selenskyj hatte im Vorfeld gesagt, dass er nicht plane, in die Schweiz zu reisen. Er werde nur dann fahren, wenn es Verträge zu unterzeichnen gelte oder es neue Hilfszusagen gebe, etwa bei der Flugabwehr. Allerdings publizierte Selenskyj am Mittwoch nicht wie gewöhnlich seine abendliche Videoansprache an die Ukrainer, was ein Indiz für eine Reise in die Schweiz sein könnte. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T04:23:59.000Z","dateModified":"2026-01-22T05:23:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Rede von Friedrich Merz erwartet","articleBody":"Rede von Friedrich Merz erwartetBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird laut Plan am Morgen eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum halten. Über den Inhalt der für 9.30 Uhr vorgesehenen Rede ist bisher nichts bekannt. Direkt nach seinem Auftritt in Davos reist Merz nach den bisherigen Plänen zum EU-Gipfel nach Brüssel weiter, bei dem es um den Grönlandkonflikt gehen soll.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T04:00:32.000Z","dateModified":"2026-01-22T04:26:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine verhandelt in Davos mit US-Gesandten","articleBody":"Ukraine verhandelt in Davos mit US-GesandtenDer ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow hat ‌sich nach eigenen Angaben in Davos mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Bei dem Gespräch am Rande des Weltwirtschaftsforums sei es um Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau gegangen, schrieb Umjerow auf Telegram. Eine ukrainische Delegation habe zudem Vertreter des US-Finanzkonzerns BlackRock getroffen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T22:41:14.000Z","dateModified":"2026-01-21T23:11:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kaliforniens Gouverneur beschuldigt US-Regierung, Veranstaltungsteilnahme verhindert zu haben","articleBody":"Kaliforniens Gouverneur beschuldigt US-Regierung, Veranstaltungsteilnahme verhindert zu habenDer Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ist nach eigenen Angaben wegen des Eingreifens der US-Regierung daran gehindert worden, an einer geplanten Veranstaltung teilzunehmen. "Kalifornien wurde gerade im USA House abgelehnt. Soweit wir wissen, ist Kalifornien Teil der USA", schrieb Newsom auf X und bezog sich dabei auf den offiziellen Veranstaltungsort der USA in Davos. "Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?"Newsoms Pressestelle nannte Druck durch die Regierung von Trump als Grund, legte aber keine Beweise vor. In dem Post auf X heißt es, dass der kalifornische Gouverneur von der Medienplattform Fortune zu dem Gesprächsformat eingeladen worden sei. Fortune bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters die Einladung. In der E-Mail hieß es, das USA House habe entschieden, dass es Newsoms Teilnahme nicht ermöglichen könne, und Fortune diese Entscheidung mitgeteilt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T22:36:37.000Z","dateModified":"2026-01-21T23:10:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Klingbeil sieht "keinen Bedarf" für Trumps "Friedensrat"","articleBody":"Klingbeil sieht "keinen Bedarf" für Trumps "Friedensrat"Vizekanzler Lars Klingbeil hat den umstrittenen Friedensrat von US-Präsident Donald Trump als nicht notwendig zurückgewiesen. Es gebe "keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen", sagte der SPD-Politiker im heute journal des ZDF. "Wir haben die Vereinten Nationen."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T22:14:37.000Z","dateModified":"2026-01-21T23:09:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-01-22T12:35:54.000Z","datePublished":"2026-01-16T11:32:02.000Z","coverageStartTime":"2026-01-19T15:00:00.000Z","headline":"WEF 2026","image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUJdstC3GtZsyiPRbBh/moUK1Rj53GtZsyiP2pf6.jpeg","caption":"Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Davos","creditText":"Chip Somodevilla/Getty Images","uploadDate":"2026-01-22T12:35:53.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/eoUJdstC3GtZsyiPRbBh/moUK1Rj53GtZsyiP2pf6.jpeg"}}],"description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"WEF 2026","startDate":"2026-01-19T15:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Trump und Selenskyj treffen sich in DavosIn Davos hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj begonnen. Das teilte die ukrainische Regierung mit.","video":[]}"}“>

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Trump und Selenskyj treffen sich in Davos

In Davos hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj begonnen. Das teilte die ukrainische Regierung mit.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Davos
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Davos. Chip Somodevilla/Getty Images
Trump versucht, eine Vereinbarung zwischen Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin herbeizuführen, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Gestern hatte sich Trump vorsichtig optimistisch gezeigt. „Ich glaube, sie stehen jetzt an einem Punkt, wo sie zusammenkommen und ein Abkommen erzielen können“, sagte Trump in seiner Rede. „Und wenn sie das nicht tun, sind sie blöd – das gilt für beide.“

Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen. Am Rande des Forums ist auch ein Treffen mit Vertretern von Energieunternehmen geplant. 

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Rubio fordert rasche Umsetzung von US-Friedensplan für Gaza

US-Außenminister Marco Rubio hat Donald Trump für die Gründung des sogenannten Friedensrats gedankt. Der US-Präsident habe Probleme gelöst, von denen viele gedacht hätten, sie seien unlösbar, sagte Rubio mit Verweis auf den Krieg im Gazastreifen. Er lobte Trumps „Einsatz für den Frieden“.

Der US-Friedensplan für Gaza müsse so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden,
sagte der US-Außenminister. Das sei auch eine von Trumps höchsten Prioritäten. Der Friedensplan für Gaza sei ein gutes Beispiel für das, was in anderen Teilen der Welt möglich wäre, sagte Rubio. Er forderte Taten statt Worte.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Trump gibt Gründung von „Friedensrat“ bekannt

US-Präsident Donald Trump hat während des Weltwirtschaftsforums in Davos die vorab angekündigte Gründung des sogenannten „Friedensrats“ vollzogen. Dabei wiederholte Trump seine immer wieder geäußerte Behauptung, er habe bereits „acht Kriege beendet“. Das von ihm ins Leben gerufene Gremium werde auch den Ukrainekrieg beenden, sagte Trump.

Ursprünglich hatte Trump einen „Friedensrat“ für die Verwaltung des Gazastreifens im Rahmen des US-Plans für ein Ende des Nahostkriegs angekündigt. In den vergangenen Tagen kündigten die USA parallel ein genauso bezeichnetes Gremium aus aktiven Staatschefs an, zu dem die Staatsoberhäupter von Dutzenden Staaten eingeladen worden sind.

Kaum ein europäischer Staat hat seine Teilnahme zugesagt, zahlreiche Länder lehnten eine Teilnahme ab. Dennoch sagte Trump, die wichtigsten Staatschefs der Welt seien bei der Veranstaltung vertreten – und behauptete: „Jeder will Teil davon sein.“

„Wir sind die großartigsten, die mächtigsten Leute auf der Welt.“

US-Präsident Donald Trump

Donald Trump bei der Gründung des "Friedensrats" in Davos
Donald Trump bei der Gründung des „Friedensrats“ in Davos. Chip Somodevilla/Getty Images
Das Gremium mit Trump als Vorsitzendem soll nach Vorstellungen des US-Präsidenten weltweit Konflikte lösen und eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen darstellen, die Trump wiederholt als ineffektiv kritisiert hat. Bei der Zeremonie in Davos sagte Trump nun, er könne sich vorstellen, „im Schulterschluss mit den Vereinten Nationen“ zu arbeiten. Die UN hätten Potenzial, nutzten es aber nicht.

In seiner Ansprache ging Trump auch auf Gaza ein. Der „Friedensrat“ werde dafür sorgen, dass der Gazastreifen entmilitarisiert und wiederaufgebaut werde, sodass das Gebiet zu einem „wunderbaren Ort“ werde. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz fordert Reformen für Wettbewerbsfähigkeit

In Davos hat Friedrich Merz Reformen gefordert, um mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen. Zwar würden für dieses und kommendes Jahr jeweils mehr als ein Prozent Wachstum prognostiziert, sagte der Bundeskanzler in einer Fragerunde nach seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. Doch dieses Wachstum sei schuldenfinanziert und daher nicht nachhaltig.

„Wir stehen vor einer großen Herausforderung“, sagte Merz. Sie liege darin, die Produktivität der deutschen Wirtschaft zu erhöhen, die seit einem Jahrzehnt stagniere. Ein Wandel werde derzeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie, Steuern und hohe Arbeitskosten verhindert. In diesem Zusammenhang verwies Merz auf geplante Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, bei dem es „einige kleine Erfolge“ im vergangenen Jahr gegeben habe. 

Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos
Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos. Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz betont Bedeutung des Mercosur-Abkommens

Das am vergangenen Wochenende unterzeichnete EU-Mercosur-Handelsabkommen ist laut Friedrich Merz ein wichtiger Schritt, um die Wirtschaftsmacht der EU zu stärken. Europa müsse „die Antithese zu staatlich subventionierten, unfairen Handelspraktiken, Protektionismus bei Rohstoffen“ sowie „willkürlichen Zöllen“ sein, sagte der Kanzler. Das Mercosur-Abkommen sei ein Beispiel dafür.

Er bedauere, dass das EU-Parlament das Abkommen zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof verwiesen und dessen Ratifizierung dadurch verzögert habe, sagte Merz weiter. Dies werde die handelspolitischen Absichten der EU jedoch nicht aufhalten: „Es gibt keine Alternative dazu, wenn wir mehr Wachstum in Europa haben wollen.“ 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz sieht „besondere Verantwortung“ Deutschlands in Europa

Angesichts geopolitischer Herausforderungen sind in der EU laut Friedrich Merz „herausragend ambitionierte und mutige“ Entscheidungen notwendig. Das betreffe etwa die Unterstützung der Ukraine, den Aufbau einer eigenen Verteidigungsfähigkeit und den Schutz europäischer Märkte vor Protektionismus und Abhängigkeiten.

Das könne nur gelingen, wenn die EU einig agiere, sagte Merz. „Seien Sie versichert: Deutschland sichert hierbei zu, eine besondere Verantwortung wahrzunehmen.“ So verwies der Kanzler auf die Erhöhung des Verteidigungsetats und angestrebte Wirtschafts- und Handelsreformen. 

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Selenskyj in Davos eingetroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in der Schweiz eingetroffen. Grund seiner Reise nach Davos ist ein angekündigtes Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die beiden Regierungschefs sollen um 13 Uhr am Rande des Weltwirtschaftsforums zusammenkommen, gab ein Sprecher Selenskyjs an.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Bundeskanzler ruft zu Einigkeit in der Nato auf

Als Reaktion auf die US-Forderungen zu Grönland hat Friedrich Merz mehr Engagement der europäischen Nato-Länder in der Arktis angekündigt und mehr Einigkeit im Bündnis angemahnt. „Wir teilen die Überzeugung, dass wir als europäische Nato-Verbündete mehr tun müssen, um den hohen Norden als Nato abzusichern. Das ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse.“

Zugleich sagte er angesichts der von Donald Trump in den vergangenen Tagen geäußerten US-Übernahmepläne von Grönland den Einwohnern der Insel und Dänemark die Solidarität Deutschlands zu. „Jede Drohung, europäisches Territorium gewaltsam zu annektieren, wäre inakzeptabel“, sagte Merz. Auch neue Zölle würden „die Grundlagen transatlantischer Beziehungen untergraben“.
„Autokratien mögen Untertanen haben. Demokratien haben Partner und Freunde. An diesem Satz wollen wir uns orientieren.“

Friedrich Merz

Friedrich Merz in Davos
Friedrich Merz in Davos. Markus Schreiber/AP/dpa
Er begrüße den gestern von Trump verkündeten Verzicht der USA auf neue Zölle und die vom US-Präsidenten angekündigte einvernehmliche Lösung zu Grönland, sagte Merz. Es sei ein Signal für die weitere Zusammenarbeit in der Nato und „der richtige Weg“, sagte der Bundeskanzler:
„Lassen Sie uns bei allem Frust und Ärger der letzten Monate die transatlantische Partnerschaft nicht voreilig abschreiben. „

Friedrich Merz

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz warnt vor Großmachtpolitik

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Welt in großen geopolitischen Umbrüchen. Die Weltordnung „löst sich in atemberaubendem Tempo auf“, sagte Merz zu Beginn seiner Rede in Davos. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei bislang der drastischste Ausdruck dieses Wandels, doch es gebe auch weitere Zeichen: „Die globale Führungsposition der USA wird herausgefordert. Wir sind in eine Ära der Großmachtpolitik eingetreten.“ Die USA reagierten darauf mit einem radikalen Umbau ihrer Außenpolitik. 
„Diese neue Welt von Großmächten wird auf Stärke gebaut. (…) Sie ist kein gemütlicher Ort.“

Friedrich Merz

Eine Welt, die auf dem Recht des Stärkeren basiert, sei jedoch kein Urteil, sagte Merz weiter. „Wir haben eine Wahl. Wir können die Zukunft prägen.“ Um darin erfolgreich zu sein, sei es nötig, „harte Realitäten“ anzuerkennen.

Dabei hob Merz hervor, dass die Bundesregierung bereits darauf reagiere: „Erstens müssen wir massiv in unsere Verteidigungsfähigkeit investieren. Wir tun das. Zweitens müssen wir unsere Volkswirtschaften schnell wettbewerbsfähig machen. Wir tun das. Drittens, müssen wir enger zusammenstehen, zwischen Europäern und gleich gesinnten Partnern. Wir tun das.“

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Selenskyj ist auf dem Weg nach Davos

Der ukrainische Präsident reist entgegen früherer Angaben nun doch zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Portal RBK Ukrajina unter Berufung auf das Umfeld Wolodymyr Selenskyjs.

In Davos wird er voraussichtlich US-Präsident Donald Trump treffen. Dieser hatte bereits gestern ein Treffen mit Selenskyj angekündigt. Zuvor hatte Selenskyj gesagt, er wolle nur an dem Forum teilnehmen, wenn es „substanzielle“ Vereinbarungen gebe, die er dort mit Trump schließen könne. 

Wolodymyr Selenskyj trifft sich in Davos mit Donald Trump
Wolodymyr Selenskyj trifft sich in Davos mit Donald Trump. Stringer/Reuters
Ukrainische und US-Verhandler führten in Miami und Davos seit Samstag Gespräche über mögliche US-Sicherheitsgarantien und Wirtschaftshilfen für den Wiederaufbau des Landes. Eine Einigung kam dabei nach Angaben beider Seiten bisher nicht zustande, US-Sondergesandter Steve Witkoff sprach aber von „großen Fortschritten“. 

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Unklarheit über mögliches Treffen von Trump und Selenskyj

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos könnte es zu einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj kommen – zumindest nach Angaben der USA. Schon am Mittwoch hatte Trump ein solches Gespräch in Aussicht gestellt. Später korrigierte er sich und sagte laut dem US-Fernsehsender CNN, das Treffen werde am heutigen Donnerstag stattfinden.

Die ukrainische Regierung bestätigte den Termin bisher nicht. Selenskyj hatte im Vorfeld gesagt, dass er nicht plane, in die Schweiz zu reisen. Er werde nur dann fahren, wenn es Verträge zu unterzeichnen gelte oder es neue Hilfszusagen gebe, etwa bei der Flugabwehr. Allerdings publizierte Selenskyj am Mittwoch nicht wie gewöhnlich seine abendliche Videoansprache an die Ukrainer, was ein Indiz für eine Reise in die Schweiz sein könnte. 

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Rede von Friedrich Merz erwartet

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird laut Plan am Morgen eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum halten. Über den Inhalt der für 9.30 Uhr vorgesehenen Rede ist bisher nichts bekannt. Direkt nach seinem Auftritt in Davos reist Merz nach den bisherigen Plänen zum EU-Gipfel nach Brüssel weiter, bei dem es um den Grönlandkonflikt gehen soll.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Ukraine verhandelt in Davos mit US-Gesandten

Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow hat ‌sich nach eigenen Angaben in Davos mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner getroffen. Bei dem Gespräch am Rande des Weltwirtschaftsforums sei es um Sicherheitsgarantien und den Wiederaufbau gegangen, schrieb Umjerow auf Telegram. Eine ukrainische Delegation habe zudem Vertreter des US-Finanzkonzerns BlackRock getroffen.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Kaliforniens Gouverneur beschuldigt US-Regierung, Veranstaltungsteilnahme verhindert zu haben

Der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, ist nach eigenen Angaben wegen des Eingreifens der US-Regierung daran gehindert worden, an einer geplanten Veranstaltung teilzunehmen. „Kalifornien wurde gerade im USA House abgelehnt. Soweit wir wissen, ist Kalifornien Teil der USA“, schrieb Newsom auf X und bezog sich dabei auf den offiziellen Veranstaltungsort der USA in Davos. „Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?“

Newsoms Pressestelle nannte Druck durch die Regierung von Trump als Grund, legte aber keine Beweise vor. In dem Post auf X heißt es, dass der kalifornische Gouverneur von der Medienplattform Fortune zu dem Gesprächsformat eingeladen worden sei.

Fortune bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters die Einladung. In der E-Mail hieß es, das USA House habe entschieden, dass es Newsoms Teilnahme nicht ermöglichen könne, und Fortune diese Entscheidung mitgeteilt.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Klingbeil sieht „keinen Bedarf“ für Trumps „Friedensrat“

Vizekanzler Lars Klingbeil hat den umstrittenen Friedensrat von US-Präsident Donald Trump als nicht notwendig zurückgewiesen. Es gebe „keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen“, sagte der SPD-Politiker im heute journal des ZDF. „Wir haben die Vereinten Nationen.“
„Wir setzen darauf, Europa zu stärken, die Vereinten Nationen zu stärken.“

Lars Klingbeil

Der vom US-Präsidenten initiierte Friedensrat soll am morgigen Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden. Der Rat soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Mehrere europäische Staaten kritisierten die Pläne unter anderem, weil Trump auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hatte. Ausdrücklich abgelehnt haben einen Beitritt bislang Frankreich und Norwegen. Ursprünglich war der Friedensrat als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden, die Palästinensergebiete sind in der Charta aber nicht mehr enthalten.