Weltwirtschaftsforum 2026: Kaliforniens Gouverneur fordert EU zu härterem Ton im Vergleich zu Trump hinaus
Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump
„Sprecht mit einer gemeinsamen Stimme“, forderte Newsom die EU-Regierungschefs weiter auf. Andernfalls werde es in den kommenden Jahren zu mehr Fällen kommen, die dem Konflikt um Trumps Übernahmepläne für Grönland ähneln. Trump blühe auf, „wenn er Schwäche ausnutzen kann“, sagte der Gouverneur. „Wenn Staatenlenker ihm schmeicheln, wenn er einen Nobelpreis bekommt, wenn man ihm ‚Kronen‘ anbietet, ist das Schwäche.“
Zuvor hatte Newsom in einem anderen Interview den Umgang der EU-Regierungschefs mit Trump deutlich härter kritisiert. „Ich kann diese Komplizenschaft nicht mehr ertragen, wie Leute klein beigeben„, sagte Newsom dem britischen Sender Sky News. Es sei „erbärmlich“, wie Trump mit Ehrungen überhäuft werde. Weiter sagte der Politiker:
„„Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker.““Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom
Trumps Ankunft in Davos könnte sich verzögern
Amazon-Chef erwartet steigende Verbraucherpreise in den USA
Dmitrijew spricht mit Witkoff und Kushner
in Davos mit dem US-Gesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, getroffen. Im Anschluss sprach Dmitrijew von einer „konstruktiven“ Zusammenkunft. Details nannte er nicht.
Trumps Zolldrohungen sorgen für fallende Kurse an der Wall Street
Bundesbankchef Nagel sorgt sich um Unabhängigkeit der Fed
Er wolle die US-Regierung bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass die USA nach dem Zweiten Weltkrieg dafür gesorgt hätten, dass die Bundesrepublik die unabhängige Bundesbank habe aufbauen können. Damit sei auch eine Basis für die jahrzehntelange Wachstumsgeschichte des Landes gelegt worden. „Und jetzt müssen wir über die Unabhängigkeit der Fed diskutieren“, sagte er.
Zugleich nannte Nagel den US-Notenbankchef Jerome Powell einen exzellenten Zentralbanker, der über die vergangenen Jahre „eine enorm gute Erfolgsbilanz“ vorzuweisen habe.
Norwegen lehnt Teilnahme an Trumps Friedensrat ab
Nach aktueller Planung würde der Rat auf Lebenszeit von US-Präsident Donald Trump geleitet und sich erst mit dem Gaza-Konflikt befassen, bevor er auf andere Konflikte ausgeweitet würde.
China warnt vor Eskalation bei Zöllen
„„Es gibt in den Zollkriegen oder Handelskriegen keine Gewinner.““Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng
Laut Macron kein G7-Treffen in Paris geplant
Das Treffen wäre allerdings zeitlich mit dem für Donnerstagabend geplanten EU-Sondergipfel zu Donald Trumps Zolldrohungen zusammengefallen. Macron hatte Trump seinen Vorschlag in einer privaten Textnachricht unterbreitet, die der US-Präsident anschließend veröffentlicht hatte.
Macron warnt vor „Welt ohne Regeln“
Um dem zu begegnen, sei Europa entschlossen, in diesem Jahr stärker zu werden, sagte Macron. Zugleich kritisierte er die Zolldrohungen der US-Regierung. Sie seien „grundsätzlich inakzeptabel, umso mehr, wenn sie als Druckmittel gegen die territoriale Souveränität eingesetzt werden“, sagte Macron.
„„Wir bevorzugen Respekt gegenüber Rüpeln. Wir bevorzugen die Herrschaft des Rechts gegenüber Brutalität.““Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
USA erwarten Lösung im Grönlandkonflikt
US-Finanzminister Bessent weist Vermutungen zum Staatsanleihen-Verkauf der Europäer zurück
Bessent sagte zu der in Medienberichten erwähnten Möglichkeit des Verkaufs von US-Staatsanleihen, dass dies eine völlig falsche Darstellung sei: „Hören Sie nicht auf Medien, die hysterisch sind.“
Sollten europäische Staaten sich all ihrer US-Staatsanleihen entledigen, könnten in den USA die langfristigen Renditen steigen und die Regierung von US-Präsident Donald Trump müsste tendenziell mehr zahlen, um sich am Markt Geld zu leihen. Andere Nationen halten etwa ein Drittel der gehandelten US-Staatsanleihen. Wichtige Inhaber davon sind Japan, Großbritannien, Belgien, Kanada und Frankreich.
Auch Ukraine soll Teil von Trumps Friedensrat werden
Selenskyj sagte, ukrainische Diplomaten würden sich mit der Einladung auseinandersetzen. Er könne sich aber nur schwer vorstellen, in einem gemeinsamen Gremium mit Russland zu sitzen.
Eine mögliche Teilnahme am Weltwirtschaftsforum in Davos schloss Selenskyj wegen der angespannten Kriegslage durch neue Angriffe Russlands zunächst aus. Er wolle nur anreisen, wenn unterschriftsreife Papiere über Sicherheitsgarantien der USA und einen Wirtschaftsplan vorlägen.
EU-Kommission will mit USA an arktischer Sicherheit arbeiten
Die EU werde mit den USA und weiteren Partnern an einem umfassenden arktischen Sicherheitskonzept arbeiten, kündigte die CDU-Politikerin an. „Insbesondere glaube ich, dass wir unsere Mehrausgaben im Verteidigungssektor für eine europäische Eisbrecher-Flotte (…) nutzen sollten“, sagte von der Leyen.
Zugleich betonte die Kommissionschefin ihre Unterstützung für Dänemark und Grönland. Sowohl bei der Sicherheit als auch bei den Investitionen in Grönlands Wirtschaft wolle die EU sich künftig stärker engagieren.
„„Die Souveränität und Integrität ihres Territoriums ist nicht verhandelbar.““Ursula von der Leyen
Guterres nimmt nicht an Weltwirtschaftsforum teil





