Weltwirtschaftsforum 2026: IWF-Chefin fordert Einsatz zu Händen mehr Wachstum



gestern in seiner Rede dafür geworben, die Doppelmoral aufzugeben und der Wahrheit ins Auge zu schauen: "Hören Sie auf, die ‚regelbasierte internationale Ordnung‘ zu beschwören, als funktioniere sie noch wie versprochen“.

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Merz und Trump treffen sich nicht bilateral

Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. "Wir gehen davon aus, dass das Treffen nicht klappt", erfuhr die ZEIT aus Regierungskreisen. 

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Trump mit Hubschrauber in Davos gelandet

Nun ist der US-Präsident auch in Davos eingetroffen. Ein US-Militärhubschrauber brachte Donald Trump in den Schweizer Skiort. Im Veranstaltungssaal warten nun zahlreiche Menschen auf die Rede des Präsidenten. Reporterinnen und Reporter berichten von großem Gedränge und Schubsereien auf dem Weg in den Raum

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US-Präsident äußert sich negativ über Europa

Zum Start seiner Rede setzt Trump direkt die erste rhetorische Attacke auf Europa. Er lobt nochmals die Entwicklung der US-Wirtschaft und sagt: "Wenn Amerika boomt, dann boomt die ganze Welt." Europa könne von diesem "Wunder" lernen. Denn bestimmte Orte in Europa seien "nicht mehr wiederzuerkennen". 

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Wiederholt kritisiert er den Kurs von Joe Biden und bezeichnet Ansätze wie dessen Green New Deal als falsch. Die aktuelle Politik der USA unter ihm selbst sei von Experten kritisiert worden, zeige aber große Erfolge, behauptet Trump.

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Trump will "sofortige Verhandlungen" über Kauf Grönlands

"Soll ich etwas über Grönland sagen?": Donald Trump äußert sich jetzt zum derzeit brisantesten außenpolitischen Thema – und er erneuert seine Drohungen. "Keine Nation kann sich Grönland sichern außer die USA." Eine Übernahme Grönlands durch die USA wäre keine Bedrohung der Nato, behauptet Trump, sondern würde diese noch stärken.

Grönland habe eine geopolitische Schlüsselposition, sagt Trump erneut und behauptet, dass die Insel nicht ausreichend nach außen verteidigt werde. Dänemark bezeichnet er als "undankbar". Die Vereinigten Staaten hätten ihre Militärstützpunkte auf Grönland "für Dänemark" geschaffen.  

Trump kündigt an, in "sofortige Verhandlungen" über den Erwerb Grönlands eintreten zu wollen.

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Trump will angeblich keine Gewalt anwenden

Donald Trump macht deutlich, dass es ihm ernst ist mit seinen Grönland-Drohungen. Um Grönland verteidigen zu können, benötigten die USA das "Eigentumsrecht" über die Insel, sagt er. "Wir können Grönland nicht auf Miete verteidigen." Alles, was die USA von Dänemark wollten, sei "dieser Ort namens Grönland", ein "kleiner Gefallen", wie Trump sagt.

Er fügt hinzu: "Wir haben nie um etwas gebeten und wir haben nie etwas bekommen. Wir werden wahrscheinlich auch nichts bekommen, es sei denn, ich entscheide mich, übermäßige Gewalt anzuwenden, wodurch wir, offen gesagt, nicht mehr aufzuhalten wären. Aber das werde ich nicht tun." Später kommt Trump noch einmal auf die Frage nach einem möglichen Militäreinsatz zur Übernahme Grönlands zurück – diesmal mit etwas anderer Formulierung: "Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden." An Dänemark gerichtet sagt Trump: "Ihr könnt Ja sagen oder ihr könnt Nein sagen, und wir werden es uns merken."

Trump bekräftigt auch seine Pläne für ein Raketenabwehrsystem, den Golden Dome, auf Grönland. Dies diene dem Schutz der USA, aber auch anderer Staaten wie Kanada. 

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Trumps komplette Rede beim Weltwirtschaftsforum

Er lobte seine Wirtschaftspolitik, teilte gegen Europa und Joe Biden aus und forderte sofortige Verhandlungen über den Kauf von Grönland. Sehen Sie hier den ganzen Auftritt von Donald Trump in Davos im Video:

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Dänemarks Außenminister schließt Verhandlungen über Grönland aus 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat Verhandlungen über eine Übergabe Grönlands an die USA ausgeschlossen. "Wir gehen in keine Verhandlungen, die darauf basieren, dass wir grundlegende Prinzipien aufgeben", sagte Lars Løkke Rasmussen dem dänischen Sender DR zufolge. "Das werden wir niemals tun." Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in seiner Rede "unverzüglich" Verhandlungen gefordert.

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Trump halte an seinem Plan zur Übernahme Grönlands fest, sagte Rasmussen. Positiv sei jedoch, dass er offenbar nicht plane, Gewalt einzusetzen. "Aber es löst das Problem nicht."

Die Sicherheit der Arktis liege nicht nur in der Verantwortung Dänemarks, sondern auch in jener der Nato, betonte Rasmussen. Gestern hatte die dänische Regierung um eine dauerhafte Nato-Präsenz auf der Insel gebeten. 

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Trump zieht geplante Zölle gegen europäische Staaten zurück

Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte will US-Präsident Donald Trump auf die angekündigten Zölle gegen die europäischen Staaten verzichten. Zur Begründung verwies Trump in einem Post auf seiner Online-Plattform darauf, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. 

Die Zölle hätten am 1. Februar in Kraft treten sollen.

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Klingbeil fordert angesichts von US-Politik europäische Geschlossenheit

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat nach der Rede von US-Präsident Donald Trump in Davos zu mehr europäischer Geschlossenheit aufgerufen. "Das war nicht deeskalierend, um ganz ehrlich zu sein", sagte Klingbeil über den Beitrag von Trump. Man wisse nicht, was morgen passiere. "Dies ist ein ⁠Moment, in dem Europa und Deutschland ​sehr klar machen müssen, dass wir uns in dieser Situation nicht erpressen lassen." Es gehe um ⁠die Souveränität von Dänemark und Grönland, und man müsse an der Seite dieser Freunde stehen.

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Man dürfe angesichts der Debatten in Washington, D. C. nicht in Schockstarre verfallen, sondern müsse seine ​eigene Stärke als Markt mit 550 Millionen Menschen nutzen, forderte Klingbeil weiter. "Wir müssen nicht auf unsere amerikanischen ‍Freunde warten, wir können es besser machen", sagte der SPD-Vorsitzende. 

Er kündigte für die kommende Woche ein Treffen mit den Finanzministern aus Frankreich, Spanien, Polen, den Niederlanden ⁠und Italien an, um eine gemeinsame europäische Agenda voranzutreiben.

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Selenskyj ist auf dem Weg nach Davos

Der ukrainische Präsident reist entgegen früherer Angaben nun doch zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Portal RBK Ukrajina unter Berufung auf das Umfeld Wolodymyr Selenskyjs.

In Davos wird er voraussichtlich US-Präsident Donald Trump treffen. Dieser hatte bereits gestern ein Treffen mit Selenskyj angekündigt. Zuvor hatte Selenskyj gesagt, er wolle nur an dem Forum teilnehmen, wenn es "substanzielle" Vereinbarungen gebe, die er dort mit Trump schließen könne. 

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Ukrainische und US-Verhandler führten in Miami und Davos seit Samstag Gespräche über mögliche US-Sicherheitsgarantien und Wirtschaftshilfen für den Wiederaufbau des Landes. Eine Einigung kam dabei nach Angaben beider Seiten bisher nicht zustande, US-Sondergesandter Steve Witkoff sprach aber von "großen Fortschritten". 

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Merz warnt vor Großmachtpolitik

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht die Welt in großen geopolitischen Umbrüchen. Die Weltordnung "löst sich in atemberaubendem Tempo auf", sagte Merz zu Beginn seiner Rede in Davos. Der russische Krieg gegen die Ukraine sei bislang der drastischste Ausdruck dieses Wandels, doch es gebe auch weitere Zeichen: "Die globale Führungsposition der USA wird herausgefordert. Wir sind in eine Ära der Großmachtpolitik eingetreten." Die USA reagierten darauf mit einem radikalen Umbau ihrer Außenpolitik. 

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Eine Welt, die auf dem Recht des Stärkeren basiert, sei jedoch kein Urteil, sagte Merz weiter. "Wir haben eine Wahl. Wir können die Zukunft prägen." Um darin erfolgreich zu sein, sei es nötig, "harte Realitäten" anzuerkennen.

Dabei hob Merz hervor, dass die Bundesregierung bereits darauf reagiere: "Erstens müssen wir massiv in unsere Verteidigungsfähigkeit investieren. Wir tun das. Zweitens müssen wir unsere Volkswirtschaften schnell wettbewerbsfähig machen. Wir tun das. Drittens, müssen wir enger zusammenstehen, zwischen Europäern und gleich gesinnten Partnern. Wir tun das."

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Bundeskanzler ruft zu Einigkeit in der Nato auf

Als Reaktion auf die US-Forderungen zu Grönland hat Friedrich Merz mehr Engagement der europäischen Nato-Länder in der Arktis angekündigt und mehr Einigkeit im Bündnis angemahnt. "Wir teilen die Überzeugung, dass wir als europäische Nato-Verbündete mehr tun müssen, um den hohen Norden als Nato abzusichern. Das ist ein gemeinsames transatlantisches Interesse."

Zugleich sagte er angesichts der von Donald Trump in den vergangenen Tagen geäußerten US-Übernahmepläne von Grönland den Einwohnern der Insel und Dänemark die Solidarität Deutschlands zu. "Jede Drohung, europäisches Territorium gewaltsam zu annektieren, wäre inakzeptabel", sagte Merz. Auch neue Zölle würden "die Grundlagen transatlantischer Beziehungen untergraben".

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Er begrüße den gestern von Trump verkündeten Verzicht der USA auf neue Zölle und die vom US-Präsidenten angekündigte einvernehmliche Lösung zu Grönland, sagte Merz. Es sei ein Signal für die weitere Zusammenarbeit in der Nato und "der richtige Weg", sagte der Bundeskanzler:

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Merz sieht "besondere Verantwortung" Deutschlands in Europa

Angesichts geopolitischer Herausforderungen sind in der EU laut Friedrich Merz "herausragend ambitionierte und mutige" Entscheidungen notwendig. Das betreffe etwa die Unterstützung der Ukraine, den Aufbau einer eigenen Verteidigungsfähigkeit und den Schutz europäischer Märkte vor Protektionismus und Abhängigkeiten.

Das könne nur gelingen, wenn die EU einig agiere, sagte Merz. "Seien Sie versichert: Deutschland sichert hierbei zu, eine besondere Verantwortung wahrzunehmen." So verwies der Kanzler auf die Erhöhung des Verteidigungsetats und angestrebte Wirtschafts- und Handelsreformen. 

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Merz fordert Reformen für Wettbewerbsfähigkeit

In Davos hat Friedrich Merz Reformen gefordert, um mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen. Zwar würden für dieses und kommendes Jahr jeweils mehr als ein Prozent Wachstum prognostiziert, sagte der Bundeskanzler in einer Fragerunde nach seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. Doch dieses Wachstum sei schuldenfinanziert und daher nicht nachhaltig.

"Wir stehen vor einer großen Herausforderung", sagte Merz. Sie liege darin, die Produktivität der deutschen Wirtschaft zu erhöhen, die seit einem Jahrzehnt stagniere. Ein Wandel werde derzeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie, Steuern und hohe Arbeitskosten verhindert. In diesem Zusammenhang verwies Merz auf geplante Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, bei dem es "einige kleine Erfolge" im vergangenen Jahr gegeben habe. 

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Trump gibt Gründung von "Friedensrat" bekannt

US-Präsident Donald Trump hat während des Weltwirtschaftsforums in Davos die vorab angekündigte Gründung des sogenannten "Friedensrats" vollzogen. Dabei wiederholte Trump seine immer wieder geäußerte Behauptung, er habe bereits "acht Kriege beendet". Das von ihm ins Leben gerufene Gremium werde auch den Ukrainekrieg beenden, sagte Trump.

Ursprünglich hatte Trump einen "Friedensrat" für die Verwaltung des Gazastreifens im Rahmen des US-Plans für ein Ende des Nahostkriegs angekündigt. In den vergangenen Tagen kündigten die USA parallel ein genauso bezeichnetes Gremium aus aktiven Staatschefs an, zu dem die Staatsoberhäupter von Dutzenden Staaten eingeladen worden sind.

Kaum ein europäischer Staat hat seine Teilnahme zugesagt, zahlreiche Länder lehnten eine Teilnahme ab. Dennoch sagte Trump, die wichtigsten Staatschefs der Welt seien bei der Veranstaltung vertreten – und behauptete: "Jeder will Teil davon sein."

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Das Gremium mit Trump als Vorsitzendem soll nach Vorstellungen des US-Präsidenten weltweit Konflikte lösen und eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen darstellen, die Trump wiederholt als ineffektiv kritisiert hat. Bei der Zeremonie in Davos sagte Trump nun, er könne sich vorstellen, "im Schulterschluss mit den Vereinten Nationen" zu arbeiten. Die UN hätten Potenzial, nutzten es aber nicht.

In seiner Ansprache ging Trump auch auf Gaza ein. Der "Friedensrat" werde dafür sorgen, dass der Gazastreifen entmilitarisiert und wiederaufgebaut werde, sodass das Gebiet zu einem "wunderbaren Ort" werde. 

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Rubio fordert rasche Umsetzung von US-Friedensplan für Gaza

US-Außenminister Marco Rubio hat Donald Trump für die Gründung des sogenannten Friedensrats gedankt. Der US-Präsident habe Probleme gelöst, von denen viele gedacht hätten, sie seien unlösbar, sagte Rubio mit Verweis auf den Krieg im Gazastreifen. Er lobte Trumps "Einsatz für den Frieden".

Der US-Friedensplan für Gaza müsse so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden,
sagte der US-Außenminister. Das sei auch eine von Trumps höchsten Prioritäten. Der Friedensplan für Gaza sei ein gutes Beispiel für das, was in anderen Teilen der Welt möglich wäre, sagte Rubio. Er forderte Taten statt Worte.

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Trump und Selenskyj treffen sich in Davos

In Davos hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj begonnen. Das teilte die ukrainische Regierung mit.

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Trump versucht, eine Vereinbarung zwischen Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin herbeizuführen, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Gestern hatte sich Trump vorsichtig optimistisch gezeigt. "Ich glaube, sie stehen jetzt an einem Punkt, wo sie zusammenkommen und ein Abkommen erzielen können", sagte Trump in seiner Rede. "Und wenn sie das nicht tun, sind sie blöd – das gilt für beide."

Das Treffen findet statt, während parallel Beratungen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit Putin in Moskau geplant sind. Auf dem Tisch liegt demnach eine überarbeitete Fassung eines ursprünglich von den USA vorgelegten sogenannten Friedensplans. Witkoff sagte vor seiner Abreise nach Moskau in Davos, die Gespräche seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch "ein einziges Problem" zwischen der Ukraine und Russland. Details nannte er nicht.

Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen. Am Rande des Forums ist auch ein Treffen mit Vertretern von Energieunternehmen geplant. 

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Selenskyj wirft Europa und Nato Zurückhaltung vor

Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist der ukrainische Präsident beim Weltwirtschaftsforum aufgetreten. Wolodymyr Selenskyj forderte in seiner Rede ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagte er unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Vergleichbare Lösungen könne es auch in Europa geben.

Kritik übte Selenskyj an europäischen Ländern sowie der Nato: "Europa diskutiert gern über die Zukunft, scheut sich aber davor, heute zu handeln – Handlungen, die darüber entscheiden, welche Art von Zukunft wir haben." Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. "Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt", sagte Selenskyj. Er forderte eine Aufstockung der Streitkräfte.

Zu einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung mit Russland sagte Selenskyj, sein Land würde in diesem Fall nicht nur Sicherheitsgarantien der Europäer benötigen, sondern auch von den USA.

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Treffen mit Selenskyj laut Trump "sehr gut" gelaufen

Nach einer Unterredung in Davos mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj spricht US-Präsident Donald Trump von einem "sehr guten" Treffen. Ein Durchbruch in den Ukraineverhandlungen zeichne sich aber noch nicht ab. Man habe noch "einen Weg" vor sich, sagte Trump.

Man müsse sehen, wie das Gespräch seines Unterhändlers Steve Witkoff mit Russlands Präsident Wladimir Putin heute Abend in Moskau verlaufe. Die Botschaft an Putin laute dabei, dass der Krieg enden müsse.

Auch Selenskyj sprach von einem guten Treffen mit Trump. Die Präsidenten hätten über Flugabwehr und "Dokumente" gesprochen. Vermutlich sind geplante Vereinbarungen über Sicherheitsgarantien sowie den Wiederaufbau der Ukraine gemeint. Das Präsidialamt der USA teilte mit, das Gespräch habe etwa eine Stunde gedauert. 

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Selenskyj kündigt Gespräche mit USA und Russland in Vereinigten Arabischen Emiraten an

Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an die Gespräche dämpfte er.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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IWF-Chefin warnt vor weiteren wirtschaftlichen Schocks

Die Weltwirtschaft muss ‌sich nach den Worten der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, auf weitere Erschütterungen einstellen. Die Antwort darauf sei aber keine übermäßige Regulierung, sagte sie in Davos. Mit Blick auf Befürchtungen hinsichtlich einer KI-Blase sagte die IWF-Chefin, sie sehe derzeit kein "Problem wie bei der Dotcom-Blase" Anfang der Nullerjahre.

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China hat sich bestens arrangiert

Wer alles beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist, kann man seit Beginn der Veranstaltung hier im Blog nachlesen. Interessant ist aber auch, wer nicht zu der Veranstaltung in der Schweiz angereist ist: Chinas Präsident Xi Jinping. Stattdessen trifft man in Davos He Lifeng, den drittmächtigsten Mann des Landes.

Meine Kollegen Heike Buchter, Max Hägler, Uwe Jean Heuser und Marlies Uken blicken auf die politische Macht und die Wirtschaftsmacht China und kommen zu dem Schluss: "China hat gerade einen Lauf. Und das hat viel mit den USA zu tun."

Mehr zum Thema lesen Sie hier: 

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Ein sonniger Auftritt

"Was ist das da vorne? Ein Avatar? Ein Hologramm?" Der Mann, der meinen Kollegen Uwe Jean Heuser in Davos zu diesen Fragen veranlasst, ist kein anderer als Elon Musk. Schon dessen Auftreten beim Weltwirtschaftsforum ist ungewohnt: "Seine Stimme sanft. Die Ruhe in Person." Und auch mit seiner Themenwahl überrascht Musk: Er hält unter anderem ein Plädoyer für Sonnenenergie.

Was Musk in Davos sonst noch sagte, lesen Sie hier: 

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António Costa zweifelt Zuständigkeit von Trumps "Friedensrat" an

EU-Ratspräsident António Costa hat sich nach einem Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs kritisch zum umstrittenen sogenannten Friedensrat von US-Präsident Donald Trump geäußert. "Wir haben erhebliche Zweifel an einer Reihe von Elementen in der Charta des Friedensrats", sagte Costa in Brüssel. Dabei gehe es um den Aufgabenbereich, den Vorsitz sowie die Vereinbarkeit der Initiative mit der Charta der Vereinten Nationen.

Trump hatte den von ihm so bezeichneten Friedensrat gestern in Davos vorgestellt. 19 weitere Staaten unterzeichneten das Gründungsdokument, darunter Argentinien und Ungarn. Mehrere eingeladene Staaten nahmen nicht teil, so auch Deutschland. 

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USA ziehen Einladung Kanadas zu "Friedensrat" zurück

US-Präsident Donald Trump hat eine Einladung an Kanadas Regierungschef Mark Carney zu seinem umstrittenen sogenannten Friedensrat zurückgenommen. Das teilte Trump mit, ohne einen Grund dafür zu nennen. Carney hatte nach Erhalt der Einladung gesagt, sein Land könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig.

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IWF-Chefin ruft zu Anstrengungen für mehr Wachstum auf

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IWF-Chefin Kristalina Georgiewa ruft zu verstärkten ‌globalen Wachstumsanstrengungen auf. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte sie, dass der Internationale Währungsfonds zwar seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf ‍3,1 von 3,3 Prozent gehoben habe. Das sei "schön, aber nicht genug", sagte sie. Es gelte, sich ⁠nicht in Selbstzufriedenheit zurückzulehnen. "Das Wachstum ​ist nicht stark genug", sagte sie. Dies gelte auch angesichts der zum Teil hohen ⁠Verschuldung vieler Staaten.

Die Staatsverschuldung weltweit steuere auf 100 Prozent des globalen BIP zu, zugleich sei das Wirtschaftswachstum nicht kräftig genug: "Da haben wir ein Problem", sagte Georgiewa. Man müsse auch den ​Staaten mehr Aufmerksamkeit schenken, die in der globalen Wirtschaft zurückfielen.

Der IWF geht trotz der neuen Spannungen im Handel von einem stabilen Wachstum der Weltwirtschaft aus. Das Wachstum dürfte demnach 2026 bei 3,3 Prozent liegen. 2027 dürften es ⁠dann 3,2 Prozent sein. Im langfristigen Vergleich sind die Schätzungen eher niedrig. Wachstumstreiber sind neben China und Indien auch die USA, ⁠wo sehr viel Geld in die Entwicklung von ⁠künstlicher Intelligenz fließt.

Die Weltbank rechnet nur mit 2,6 Prozent Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig warnte ‌die Organisation, das Wachstum sei ​insgesamt zu schwach, um extreme Armut zu bekämpfen, und zu stark auf die Industriestaaten konzentriert. ⁠Für 2025 und 2027 geht die Weltbank jeweils von 2,7 ‍Prozent Wachstum aus. 

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Die Amerikaner sind die neuen Chinesen

Das Weltwirtschaftsforum hatte nicht nur einen bizarren Moment, nein, es war "die seltsamste Davos-Woche aller Zeiten": So bilanziert es ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner in seinem Fazit zum WEF 2026. Das habe maßgeblich daran gelegen, dass das Treffen von den USA gekapert wurde – bis hin zur Speisekarte.

Neben Beobachtungen zur Geopolitik, zu KI und einem Rollentausch der USA und Chinas findet sich unter Wegners sieben Lehren der vergangenen Tage von Davos auch eine überraschende, ja hoffnungsvolle. "Vielleicht", schreibt er, "war das WEF 2026 der Start für ein ganz neues Weltbündnis der liberalen, weniger mächtigen Demokratien."

Den gesamten Text können Sie hier lesen – unsere Live-Berichterstattung vom Weltwirtschaftsforum in Davos ist damit beendet.

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Das teilte Trump mit, ohne einen Grund dafür zu nennen. 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"Wir haben erhebliche Zweifel an einer Reihe von Elementen in der Charta des Friedensrats", sagte Costa in Brüssel. Dabei gehe es um den Aufgabenbereich, den Vorsitz sowie die Vereinbarkeit der Initiative mit der Charta der Vereinten Nationen.Trump hatte den von ihm so bezeichneten Friedensrat gestern in Davos vorgestellt. 19 weitere Staaten unterzeichneten das Gründungsdokument, darunter Argentinien und Ungarn. 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Und auch mit seiner Themenwahl überrascht Musk: Er hält unter anderem ein Plädoyer für Sonnenenergie.Was Musk in Davos sonst noch sagte, lesen Sie hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T20:37:52.000Z","dateModified":"2026-01-22T23:48:35.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/elon-musk-davos-wef-schweiz","headline":"Der zahme Elon Musk","description":"In Davos präsentiert sich der Tech-Unternehmer von einer anderen Seite: Als Fürsprecher nachhaltiger Energie verkündet er eine Ära des "großartigen Überflusses".","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"China hat sich bestens arrangiert","articleBody":"China hat sich bestens arrangiertWer alles beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist, kann man seit Beginn der Veranstaltung hier im Blog nachlesen. Interessant ist aber auch, wer nicht zu der Veranstaltung in der Schweiz angereist ist: Chinas Präsident Xi Jinping. Stattdessen trifft man in Davos He Lifeng, den drittmächtigsten Mann des Landes.Meine Kollegen Heike Buchter, Max Hägler, Uwe Jean Heuser und Marlies Uken blicken auf die politische Macht und die Wirtschaftsmacht China und kommen zu dem Schluss: "China hat gerade einen Lauf. 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Was diese Pläne kosten sollen und woher das Geld dafür kommen soll, ließ Kushner offen. In den kommenden Wochen werde es in Washington eine Konferenz geben, bei der es um Investitionen in Gaza gehen solle, kündigte er an. Das Gebiet war im Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas großflächig zerstört worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T17:32:19.000Z","dateModified":"2026-01-22T19:49:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/contentStream-gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr-eoULSTLT7So864RGUy88/moUMJmv42f6aF1V1Aqnw.jpeg","caption":"Jared Kushner","creditText":"Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images","uploadDate":"2026-01-22T19:49:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTWsHW74oXd7WZnRixJ/contentStream-gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr-eoULSTLT7So864RGUy88/moUMJmv42f6aF1V1Aqnw.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"IWF-Chefin warnt vor weiteren wirtschaftlichen Schocks","articleBody":"IWF-Chefin warnt vor weiteren wirtschaftlichen SchocksDie Weltwirtschaft muss ‌sich nach den Worten der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, auf weitere Erschütterungen einstellen. Die Antwort darauf sei aber keine übermäßige Regulierung, sagte sie in Davos. Mit Blick auf Befürchtungen hinsichtlich einer KI-Blase sagte die IWF-Chefin, sie sehe derzeit kein "Problem wie bei der Dotcom-Blase" Anfang der Nullerjahre.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T16:20:57.000Z","dateModified":"2026-01-22T16:20:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kündigt Gespräche mit USA und Russland in Vereinigten Arabischen Emiraten an","articleBody":"Selenskyj kündigt Gespräche mit USA und Russland in Vereinigten Arabischen Emiraten anVertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an die Gespräche dämpfte er.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-22T14:53:57.000Z","dateModified":"2026-01-22T16:05:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/wolodymyr-selenskyj-weltwirtschaftsforum-davos-gespraeche-russland-usa","headline":"Selenskyj kündigt trilaterale Gespräche mit den USA und Russland an","description":"Bereits Ende dieser Woche soll es in den Vereinigten Arabischen Emirate Ukraine-Gespräche geben. 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Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. "Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt", sagte Selenskyj. 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Ein Durchbruch in den Ukraineverhandlungen zeichne sich aber noch nicht ab. Man habe noch "einen Weg" vor sich, sagte Trump. Man müsse sehen, wie das Gespräch seines Unterhändlers Steve Witkoff mit Russlands Präsident Wladimir Putin heute Abend in Moskau verlaufe. Die Botschaft an Putin laute dabei, dass der Krieg enden müsse.Auch Selenskyj sprach von einem guten Treffen mit Trump. Die Präsidenten hätten über Flugabwehr und "Dokumente" gesprochen. Vermutlich sind geplante Vereinbarungen über Sicherheitsgarantien sowie den Wiederaufbau der Ukraine gemeint. 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Das habe maßgeblich daran gelegen, dass das Treffen von den USA gekapert wurde – bis hin zur Speisekarte. Neben Beobachtungen zur Geopolitik, zu KI und einem Rollentausch der USA und Chinas findet sich unter Wegners sieben Lehren der vergangenen Tage von Davos auch eine überraschende, ja hoffnungsvolle. "Vielleicht", schreibt er, "war das WEF 2026 der Start für ein ganz neues Weltbündnis der liberalen, weniger mächtigen Demokratien."Den gesamten Text können Sie hier lesen – unsere Live-Berichterstattung vom Weltwirtschaftsforum in Davos ist damit beendet.","video":[]}"}“>

Johannes Süßmann
Johannes Süßmann

Die Amerikaner sind die neuen Chinesen

Das Weltwirtschaftsforum hatte nicht nur einen bizarren Moment, nein, es war „die seltsamste Davos-Woche aller Zeiten„: So bilanziert es ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner in seinem Fazit zum WEF 2026. Das habe maßgeblich daran gelegen, dass das Treffen von den USA gekapert wurde – bis hin zur Speisekarte.

Neben Beobachtungen zur Geopolitik, zu KI und einem Rollentausch der USA und Chinas findet sich unter Wegners sieben Lehren der vergangenen Tage von Davos auch eine überraschende, ja hoffnungsvolle. „Vielleicht“, schreibt er, „war das WEF 2026 der Start für ein ganz neues Weltbündnis der liberalen, weniger mächtigen Demokratien.“

Den gesamten Text können Sie hier lesen – unsere Live-Berichterstattung vom Weltwirtschaftsforum in Davos ist damit beendet.

Iven Fenker
Iven Fenker

IWF-Chefin ruft zu Anstrengungen für mehr Wachstum auf

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Denis Balibouse/Reuters
IWF-Chefin Kristalina Georgiewa ruft zu verstärkten ‌globalen Wachstumsanstrengungen auf. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte sie, dass der Internationale Währungsfonds zwar seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr auf ‍3,1 von 3,3 Prozent gehoben habe. Das sei „schön, aber nicht genug“, sagte sie. Es gelte, sich ⁠nicht in Selbstzufriedenheit zurückzulehnen. „Das Wachstum ​ist nicht stark genug„, sagte sie. Dies gelte auch angesichts der zum Teil hohen ⁠Verschuldung vieler Staaten.
Die Staatsverschuldung weltweit steuere auf 100 Prozent des globalen BIP zu, zugleich sei das Wirtschaftswachstum nicht kräftig genug: „Da haben wir ein Problem“, sagte Georgiewa. Man müsse auch den ​Staaten mehr Aufmerksamkeit schenken, die in der globalen Wirtschaft zurückfielen.
Der IWF geht trotz der neuen Spannungen im Handel von einem stabilen Wachstum der Weltwirtschaft aus. Das Wachstum dürfte demnach 2026 bei 3,3 Prozent liegen. 2027 dürften es ⁠dann 3,2 Prozent sein. Im langfristigen Vergleich sind die Schätzungen eher niedrig. Wachstumstreiber sind neben China und Indien auch die USA, ⁠wo sehr viel Geld in die Entwicklung von ⁠künstlicher Intelligenz fließt.
Die Weltbank rechnet nur mit 2,6 Prozent Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig warnte ‌die Organisation, das Wachstum sei ​insgesamt zu schwach, um extreme Armut zu bekämpfen, und zu stark auf die Industriestaaten konzentriert. ⁠Für 2025 und 2027 geht die Weltbank jeweils von 2,7 ‍Prozent Wachstum aus. 

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

USA ziehen Einladung Kanadas zu „Friedensrat“ zurück

US-Präsident Donald Trump hat eine Einladung an Kanadas Regierungschef Mark Carney zu seinem umstrittenen sogenannten Friedensrat zurückgenommen. Das teilte Trump mit, ohne einen Grund dafür zu nennen. Carney hatte nach Erhalt der Einladung gesagt, sein Land könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig.

Jona Spreter
Jona Spreter

António Costa zweifelt Zuständigkeit von Trumps „Friedensrat“ an

EU-Ratspräsident António Costa hat sich nach einem Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs kritisch zum umstrittenen sogenannten Friedensrat von US-Präsident Donald Trump geäußert. „Wir haben erhebliche Zweifel an einer Reihe von Elementen in der Charta des Friedensrats“, sagte Costa in Brüssel. Dabei gehe es um den Aufgabenbereich, den Vorsitz sowie die Vereinbarkeit der Initiative mit der Charta der Vereinten Nationen.

Trump hatte den von ihm so bezeichneten Friedensrat gestern in Davos vorgestellt. 19 weitere Staaten unterzeichneten das Gründungsdokument, darunter Argentinien und Ungarn. Mehrere eingeladene Staaten nahmen nicht teil, so auch Deutschland. 

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Ein sonniger Auftritt

„Was ist das da vorne? Ein Avatar? Ein Hologramm?“ Der Mann, der meinen Kollegen Uwe Jean Heuser in Davos zu diesen Fragen veranlasst, ist kein anderer als Elon Musk. Schon dessen Auftreten beim Weltwirtschaftsforum ist ungewohnt: „Seine Stimme sanft. Die Ruhe in Person.“ Und auch mit seiner Themenwahl überrascht Musk: Er hält unter anderem ein Plädoyer für Sonnenenergie.

Was Musk in Davos sonst noch sagte, lesen Sie hier: 

Katrin Scheib
Katrin Scheib

China hat sich bestens arrangiert

Wer alles beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist, kann man seit Beginn der Veranstaltung hier im Blog nachlesen. Interessant ist aber auch, wer nicht zu der Veranstaltung in der Schweiz angereist ist: Chinas Präsident Xi Jinping. Stattdessen trifft man in Davos He Lifeng, den drittmächtigsten Mann des Landes.

Meine Kollegen Heike Buchter, Max Hägler, Uwe Jean Heuser und Marlies Uken blicken auf die politische Macht und die Wirtschaftsmacht China und kommen zu dem Schluss: „China hat gerade einen Lauf. Und das hat viel mit den USA zu tun.“

Mehr zum Thema lesen Sie hier: 

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Aufbaupläne mit unklarer Finanzierung

Wohngebiete, Industrie und Tourismus: Jared Kushner hat in Davos einen Plan für die Zukunft des Gazastreifens vorgestellt. Der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump kündigte unter anderem an, die Stadt Rafah solle innerhalb von zwei bis drei Jahren wieder aufgebaut werden. In „Neu-Rafah“ sollen Kushners Präsentation zufolge rund 100.000 Wohneinheiten und mindestens 75 medizinische Einrichtungen entstehen.

Der Küstenabschnitt des Streifens soll den Plänen zufolge touristisch genutzt werden, Wohn- und Industriegebiete sollen im Inneren des Gazastreifens liegen. Geplant ist laut Kushners Präsentation auch ein Flughafen nahe der Grenze zu Ägypten. Im Gazastreifen leben mehr als zwei Millionen Menschen. Was diese Pläne kosten sollen und woher das Geld dafür kommen soll, ließ Kushner offen. In den kommenden Wochen werde es in Washington eine Konferenz geben, bei der es um Investitionen in Gaza gehen solle, kündigte er an. 

Das Gebiet war im Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas großflächig zerstört worden.

Jared Kushner
Jared Kushner. Fabrice Coffrini/AFP via Getty Images

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

IWF-Chefin warnt vor weiteren wirtschaftlichen Schocks

Die Weltwirtschaft muss ‌sich nach den Worten der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, auf weitere Erschütterungen einstellen. Die Antwort darauf sei aber keine übermäßige Regulierung, sagte sie in Davos. Mit Blick auf Befürchtungen hinsichtlich einer KI-Blase sagte die IWF-Chefin, sie sehe derzeit kein „Problem wie bei der Dotcom-Blase“ Anfang der Nullerjahre.

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Selenskyj kündigt Gespräche mit USA und Russland in Vereinigten Arabischen Emiraten an

Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukrainekriegs reden. Die Gespräche auf Expertenebene sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum sagte. Erwartungen an die Gespräche dämpfte er.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel
Wolodymyr Selenskyj bei seiner Rede in Davos
Wolodymyr Selenskyj bei seiner Rede in Davos. Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Selenskyj wirft Europa und Nato Zurückhaltung vor

Nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ist der ukrainische Präsident beim Weltwirtschaftsforum aufgetreten. Wolodymyr Selenskyj forderte in seiner Rede ein stärkeres Vorgehen gegen den russischen Ölhandel. US-Präsident Donald Trump könne Öltanker beschlagnahmen, sagte er unter Verweis auf das Vorgehen der USA gegen Venezuela. Vergleichbare Lösungen könne es auch in Europa geben.

Kritik übte Selenskyj an europäischen Ländern sowie der Nato: „Europa diskutiert gern über die Zukunft, scheut sich aber davor, heute zu handeln – Handlungen, die darüber entscheiden, welche Art von Zukunft wir haben.“ Zum transatlantischen Verteidigungsbündnis sagte er, dieses existiere lediglich dank des Glaubens, dass die USA im Falle eines Angriffs nicht tatenlos zusehen, sondern helfen würden. „Doch niemand hat das Bündnis bisher in Aktion erlebt„, sagte Selenskyj. Er forderte eine Aufstockung der Streitkräfte.

Zu einer möglichen Waffenstillstandsvereinbarung mit Russland sagte Selenskyj, sein Land würde in diesem Fall nicht nur Sicherheitsgarantien der Europäer benötigen, sondern auch von den USA.

„Ohne die USA funktionieren keine Sicherheitsgarantien.“

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj

Jannik Wilk
Jannik Wilk

Treffen mit Selenskyj laut Trump „sehr gut“ gelaufen

Nach einer Unterredung in Davos mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj spricht US-Präsident Donald Trump von einem „sehr guten“ Treffen. Ein Durchbruch in den Ukraineverhandlungen zeichne sich aber noch nicht ab. Man habe noch „einen Weg“ vor sich, sagte Trump.

Man müsse sehen, wie das Gespräch seines Unterhändlers Steve Witkoff mit Russlands Präsident Wladimir Putin heute Abend in Moskau verlaufe. Die Botschaft an Putin laute dabei, dass der Krieg enden müsse.

Auch Selenskyj sprach von einem guten Treffen mit Trump. Die Präsidenten hätten über Flugabwehr und „Dokumente“ gesprochen. Vermutlich sind geplante Vereinbarungen über Sicherheitsgarantien sowie den Wiederaufbau der Ukraine gemeint. Das Präsidialamt der USA teilte mit, das Gespräch habe etwa eine Stunde gedauert. 

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Trump und Selenskyj treffen sich in Davos

In Davos hat das Treffen von US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj begonnen. Das teilte die ukrainische Regierung mit.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Davos
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Davos. Chip Somodevilla/Getty Images
Trump versucht, eine Vereinbarung zwischen Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin herbeizuführen, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Gestern hatte sich Trump vorsichtig optimistisch gezeigt. „Ich glaube, sie stehen jetzt an einem Punkt, wo sie zusammenkommen und ein Abkommen erzielen können“, sagte Trump in seiner Rede. „Und wenn sie das nicht tun, sind sie blöd – das gilt für beide.“Das Treffen findet statt, während parallel Beratungen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit Putin in Moskau geplant sind. Auf dem Tisch liegt demnach eine überarbeitete Fassung eines ursprünglich von den USA vorgelegten sogenannten Friedensplans. Witkoff sagte vor seiner Abreise nach Moskau in Davos, die Gespräche seien weit fortgeschritten. Es gebe nur noch „ein einziges Problem“ zwischen der Ukraine und Russland. Details nannte er nicht.

Selenskyj soll beim Weltwirtschaftsforum zudem eine Rede halten und an einer Podiumsdiskussion zur Ukraine teilnehmen. Am Rande des Forums ist auch ein Treffen mit Vertretern von Energieunternehmen geplant. 

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Rubio fordert rasche Umsetzung von US-Friedensplan für Gaza

US-Außenminister Marco Rubio hat Donald Trump für die Gründung des sogenannten Friedensrats gedankt. Der US-Präsident habe Probleme gelöst, von denen viele gedacht hätten, sie seien unlösbar, sagte Rubio mit Verweis auf den Krieg im Gazastreifen. Er lobte Trumps „Einsatz für den Frieden“.

Der US-Friedensplan für Gaza müsse so schnell wie möglich in die Tat umgesetzt werden,
sagte der US-Außenminister. Das sei auch eine von Trumps höchsten Prioritäten. Der Friedensplan für Gaza sei ein gutes Beispiel für das, was in anderen Teilen der Welt möglich wäre, sagte Rubio. Er forderte Taten statt Worte.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Trump gibt Gründung von „Friedensrat“ bekannt

US-Präsident Donald Trump hat während des Weltwirtschaftsforums in Davos die vorab angekündigte Gründung des sogenannten „Friedensrats“ vollzogen. Dabei wiederholte Trump seine immer wieder geäußerte Behauptung, er habe bereits „acht Kriege beendet“. Das von ihm ins Leben gerufene Gremium werde auch den Ukrainekrieg beenden, sagte Trump.

Ursprünglich hatte Trump einen „Friedensrat“ für die Verwaltung des Gazastreifens im Rahmen des US-Plans für ein Ende des Nahostkriegs angekündigt. In den vergangenen Tagen kündigten die USA parallel ein genauso bezeichnetes Gremium aus aktiven Staatschefs an, zu dem die Staatsoberhäupter von Dutzenden Staaten eingeladen worden sind.

Kaum ein europäischer Staat hat seine Teilnahme zugesagt, zahlreiche Länder lehnten eine Teilnahme ab. Dennoch sagte Trump, die wichtigsten Staatschefs der Welt seien bei der Veranstaltung vertreten – und behauptete: „Jeder will Teil davon sein.“

„Wir sind die großartigsten, die mächtigsten Leute auf der Welt.“

US-Präsident Donald Trump

Donald Trump bei der Gründung des "Friedensrats" in Davos
Donald Trump bei der Gründung des „Friedensrats“ in Davos. Chip Somodevilla/Getty Images
Das Gremium mit Trump als Vorsitzendem soll nach Vorstellungen des US-Präsidenten weltweit Konflikte lösen und eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen darstellen, die Trump wiederholt als ineffektiv kritisiert hat. Bei der Zeremonie in Davos sagte Trump nun, er könne sich vorstellen, „im Schulterschluss mit den Vereinten Nationen“ zu arbeiten. Die UN hätten Potenzial, nutzten es aber nicht.

In seiner Ansprache ging Trump auch auf Gaza ein. Der „Friedensrat“ werde dafür sorgen, dass der Gazastreifen entmilitarisiert und wiederaufgebaut werde, sodass das Gebiet zu einem „wunderbaren Ort“ werde. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Merz fordert Reformen für Wettbewerbsfähigkeit

In Davos hat Friedrich Merz Reformen gefordert, um mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland zu schaffen. Zwar würden für dieses und kommendes Jahr jeweils mehr als ein Prozent Wachstum prognostiziert, sagte der Bundeskanzler in einer Fragerunde nach seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum. Doch dieses Wachstum sei schuldenfinanziert und daher nicht nachhaltig.

„Wir stehen vor einer großen Herausforderung“, sagte Merz. Sie liege darin, die Produktivität der deutschen Wirtschaft zu erhöhen, die seit einem Jahrzehnt stagniere. Ein Wandel werde derzeit durch hohe Energiepreise, Bürokratie, Steuern und hohe Arbeitskosten verhindert. In diesem Zusammenhang verwies Merz auf geplante Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, bei dem es „einige kleine Erfolge“ im vergangenen Jahr gegeben habe. 

Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos
Bundeskanzler Friedrich Merz in Davos. Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images