Washington, D.Kohlenstoff.: Staatsanwaltschaft beschuldigt Schützen von Washington des Mordes
Nach dem Schusswaffenangriff auf zwei Soldaten der Nationalgarde in Washington
D.C. wirft die Bundesstaatsanwältin Jeanine Pirro dem Tatverdächtigen nun vorsätzlichen Mord vor.
Der Vorwurf gegen den 29-Jährigen sei nach dem Tod der Nationalgardistin
angepasst worden, teilte Pirro mit. Zudem beschuldigt die Staatsanwaltschaft den Mann des Waffenbesitzes für ein
Gewaltverbrechen in drei Fällen und der Körperverletzung mit
Tötungsabsicht. Der zweite angeschossene Nationalgardist befindet sich weiterhin in kritischem Zustand.
Der Angriff sei ein „geplanter Mord“ gewesen,
sagte Pirro. Aus dem „Hinterhalt“ seien Menschen attackiert worden, „die
nicht wussten, was kommt.“ Der Verdächtige sei quer durchs Land
gefahren, um mit einem Revolver einen Angriff aus dem Hinterhalt zu
verüben, sagte Pirro. Es sei jedoch noch zu früh, Angaben zum Motiv zu machen.
Am Mittwoch hatte der Schütze in der Nähe des Weißen Hauses auf zwei
Nationalgardisten geschossen. Die Angeschossenen kamen zunächst schwer
verletzt ins Krankenhaus. Präsident Donald Trump gab am Donnerstagabend
(Ortszeit) den Tod der 20-Jährigen bekannt. Zum Zustand des zweiten bei dem Angriff
verletzten Nationalgardisten sagte Pirro: „Wir haben noch Hoffnung.“ Er
schwebe nach wie vor in Lebensgefahr. Zuvor hatte US-Präsident
Donald Trump erklärt, der Verletzte sei „in sehr schlechter Verfassung“.
Der 29-jährige Tatverdächtige stammt nach
Polizeiangaben aus Afghanistan und kam 2021 im Rahmen eines Aufnahmeprogramms für afghanische Ortskräfte in die USA. Laut CIA-Direktor John Ratcliffe hatte
der Verdächtige in seiner Heimat mit dem US-Auslandsgeheimdienst
zusammengearbeitet.
Nach dem Vorfall drohte Trump neben einem Aufnahmestopp für Menschen aus
„Dritte-Welt-Ländern“ damit, „Millionen“ von Einreisegenehmigungen
rückgängig zu machen. Es würden alle Ausländer ausgewiesen, die ein Sicherheitsrisiko seien
oder die nicht mit der „westlichen Zivilisation“ vereinbar seien. Trump
erklärte außerdem, er werde alle Bundesleistungen für Nicht-US-Bürger
beenden.