Wahl in Baden-Württemberg: Grüne profitieren notdürftig vor dieser Die Schwarzen – beiderartig Parteien holen 56 Mandate



Causa "Rehaugen“. Und überhaupt, schimpft er: "Wie konnten die Grünen damit durchkommen, dass sie das ganze grüne Programm verleugnet haben, bei Özdemir fehlte sogar das Parteilogo auf den Plakaten?“ Bei den künftigen Abstimmungen im Bundesrat werde man das spüren, weil Özdemir dann wohl wieder auf die reine Lehre der Grünen einschwenken werde.

An der CDU selbst liegt das Ergebnis nicht? "Vielleicht sind wir zu brav gewesen“, sagt Mappus, der mittlerweile in der Privatwirtschaft tätig ist. Viel mehr Fehler hat er bei der eigenen Partei noch nicht ausgemacht.

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ZDF-Hochrechnung sieht Grüne weiterhin vorne

Das ZDF hat eine neue Hochrechnung geliefert. Demnach sieht die Forschungsgruppe Wahlen die Grünen weiterhin vorne. Sie liegen anderthalb Prozentpunkte vor der CDU und würden die Wahl nach aktuellem Stand gewinnen. Hier die genauen Zahlen:

Grüne: 31,4 Prozent
CDU: 29,9 Prozent
AfD: 18,1 Prozent
SPD: 5,4 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Damit säßen künftig nur noch vier Parteien im neuen Stuttgarter Landtag.

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Vorsprung der Grünen wird knapper

Die jüngste Hochrechnung von Infratest dimap für die ARD sieht die Grünen zwar weiterhin vorne, aber der Abstand zur CDU schrumpft auf nur noch 0,7 Prozentpunkte. Hier die genauen Zahlen: 

Grüne: 30,4 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,6 Prozent
SPD: 5,6 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,3 Prozent

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"Nicht in Berlin, sondern in Baden-Württemberg"

Am Abend des Wahltages stellen im Berliner Delphi Filmpalast zwei Grünen-Granden ein Buch vor: Erinnerungen eines Vaterlandslosen von Daniel Cohn-Bendit, der sich dazu von Robert Habeck interviewen lässt. Beide freuen sich hörbar über das, was an Informationen aus Baden-Württemberg zu ihnen dringt: "Für unsere geliebte Partei war das ein guter Abend", sagt der frühere Vizekanzler Habeck: "Cem Özdemir wird vermutlich Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Wer hätte das vor vier Wochen gedacht?"

Und Cohn-Bendit, der Özdemir einst ins Europaparlament geholt hatte, würdigt das voraussichtliche Wahlergebnis so: "Der erste türkische Deutsche wird Ministerpräsident: nicht in Berlin, nicht in Kreuzberg, sondern in Baden-Württemberg."

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Wähler fanden Özdemir glaubwürdiger und kompetenter als Hagel

Während die Grünen nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen mit dem besseren Kandidaten gepunktet haben, hat die CDU mit ihrer Sachkompetenz überzeugt. Der Spitzenkandidat der Grünen, Cem Özdemir, wurde von Wähler und Wählerinnen als sympathischer, glaubwürdiger und auch kompetenter als sein CDU-Wettbewerber Manuel Hagel eingeschätzt.

Insgesamt 55 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass die Grünen im Südwesten für eine andere Politik als im Bund stehen. 36 Prozent stimmten eher dagegen. Dafür sahen viele bei der CDU mehr Kompetenz bei dem wichtigsten Thema Wirtschaft sowie beim zweitwichtigsten Thema Bildung und Schule. Inhaltlich profitierten die Grünen hingegen vor allem beim Thema Klimaschutz. Außerdem hat der Wunsch nach politischer Stabilität den Grünen zu ihren guten Ergebnissen verholfen.

Nach Beobachtungen der Wahlforscher litten SPD und FDP unter der Zuspitzung auf ein Duell zwischen Schwarz und Grün. Jedoch hätten die Parteien auch darüber hinaus große eigene Defizite gezeigt. Die AfD wurde von 62 Prozent der Befragten "als Denkzettel" gewählt. 

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Hagel holt in eigenem Wahlkreis fast die Hälfte der Stimmen

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel hat seinen eigenen Wahlkreis Ehingen mit deutlichem Abstand gewonnen. Nach vollständiger Auszählung lag Hagel mit 47,1 Prozent klar vor dem AfD-Bewerber Michael Scheffler mit 20,1 Prozent und Tobias Hocke-Beck von den Grünen mit 17,7 Prozent. Bei den Erststimmen übertraf der CDU-Spitzenkandidat damit den Zweitstimmenanteil seiner Partei in dem Wahlkreis deutlich.

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Özdemir gewinnt seinen Wahlkreis klar

In seinem Wahlkreis Stuttgart II hat sich Cem Özdemir klar durchgesetzt. Mit 47,9 Prozent liegt er klar vor dem CDU-Kandidaten Klaus Nopper (25,1 Prozent). Der AfD-Bewerber Steffen Degler kam mit 8,8 Prozent auf Platz drei. Auch bei den Zweitstimmen gewannen die Grünen in Özdemirs Wahlkreis klar mit 38,9 Prozent vor der CDU mit 28,1 Prozent und der AfD mit 9,4 Prozent. Die FDP kam noch auf 6,6 Prozent, die Linke auf 5,7 Prozent und die SPD erzielte gerade mal 5,4. 

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Grüne weiter nur knapp vorne

Auch die neue Hochrechnung von Infratest dimap zeigt den Wahlkrimi um Platz eins in Baden-Württemberg. Die Grünen liegen weiterhin nur knapp vorne, 0,6 Prozentpunkte trennen die Partei von Cem Özdemir von der CDU. Hier die jüngsten Zahlen:

Grüne: 30,3 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,7 Prozent
SPD: 5,5 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

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Grüne sind laut vorläufigem Endergebnis Wahlsieger

Das vorläufige amtliche Endergebnis in Baden-Württemberg liegt vor. Demnach haben die Grünen die Wahl knapp gewonnen, sie kommen auf 30,2 Prozent der Stimmen. Die CDU landet knapp dahinter mit 29,7 Prozent. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Grüne: 30,2 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,8 Prozent
SPD: 5,5 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Laut Wahlleitung holen Grüne und CDU jeweils 56 Mandate. Für die Grünen sind das zwei Mandate weniger als bisher. Die CDU kommt damit auf 14 Sitze mehr als bei der Wahl 2021. Die AfD hat die Zahl ihrer Sitze im Landtag von 17 auf 35 fast verdoppelt. Die SPD-Fraktion schrumpft von 19 auf 10 Abgeordnete. Im Falle einer erneuten Koalition würden Grüne und CDU gemeinsam über eine Zweidrittelmehrheit verfügen.

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Bundesparteien wollen über Ausgang der Wahl beraten 

Zum Start der Woche beraten die Spitzengremien der Bundesparteien morgen über den Ausgang der Wahl. Um 13.30 werden Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Spitzenkandidat Manuel Hagel vor die Presse treten. Vorher beraten sich CDU-Präsidium und -Vorstand. Für die Grünen stellt sich um 14.00 Uhr Parteichefin Franziska Brantner den Fragen der Medien.

Die AfD will sich bereits gegen 10.00 Uhr äußern. Bei der SPD, die nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde kam, tagen ebenfalls am Morgen die Gremien. Den Fragen der Presse werden sich Generalsekretär Tim Klüssendorf und Spitzenkandidat Andreas Stoch um 13.30 Uhr stellen. Die Linke, die den Einzug in den Landtag erneut nicht schaffte, hat für 13.00 Uhr zu einer Pressekonferenz mit Parteichefin Ines Schwerdtner und den drei Spitzenkandidatinnen aus Baden-Württemberg eingeladen.

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Stuttgart 21 ist kein Thema mehr

Mal abseits aller Nachkommastellen: Der Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs war 2011 einer der wichtigsten Gründe für den (ersten) Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg. (Der zweite wichtige Grund war die Abkehr von der Atomenergie infolge des Fukushima-GAUs.) Die CDU und die Wirtschaft feierten den Ingenieurbau als zukunftsweisend. Die Grünen verurteilten das brutale Vorgehen gegen die Demonstranten im Schlosspark. 
Und über viele Jahre war die Mahnwache der S21-Gegner vor dem Bahnhof besetzt als Zeichen des andauernden Widerstands. Mittlerweile hat sich das Bauprojekt ein ums andere Mal verzögert, eine Fertigstellung noch in diesem Jahrzehnt ist unwahrscheinlich geworden. Der Preis ist von einst fünf Milliarden Euro auf elf Milliarden gestiegen.

Thema ist die Baustelle dennoch kaum mehr, schon gar nicht jetzt bei der Wahl. Zu weit ist die Vergrabung fortgeschritten, der Beton hat Fakten geschaffen. Andere Probleme im Land sind gravierender. Und so hat inzwischen auch die Mahnwache oft geschlossen, selbst am Wahlabend. 

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AfD gewinnt Direktmandat in Mannheim

Das Direktmandat im Wahlkreis Mannheim 1 ist laut der Wahlleitung an den AfD-Kandidaten Bernhard Pepperl gegangen. Er holte dort 22,3 der Erststimmen und landete damit knapp vor dem CDU-Kandidaten Lennart Christ, der auf 21,7 Prozent kam. Bei den Zweitstimmen siegten hingegen die Grünen mit 27,6 Prozent, die AfD kam hier mit 21,7 Prozent auf Platz zwei.

Nach Zweitstimmen gewann die AfD ebenfalls einen Wahlkreis, und zwar in Pforzheim. Hier kam die Partei auf 26,4 Prozent. Die CDU liegt mit 25,9 Prozent dahinter. Das Direktmandat holte dort CDU-Kandidat Andreas Renner mit 31 Prozent der Erststimmen, der zweitplatzierte AfD-Bewerber Alexsei Zimmer kam auf 26,8 Prozent.

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Rülke landet in seinem Wahlkreis auf Platz vier 

Der FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke hat dem vorläufigen Auszählungsergebnis zufolge in seinem Wahlkreis Pforzheim 10,0 Prozent der Erststimmen erhalten. Damit schafft er es nur auf den vierten Platz hinter den Wahlkreiskandidaten von CDU, AfD und Grünen. Bei der vorigen Wahl 2021 hatte er noch 16,1 Prozent erzielt. 

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Datenanalyse zeigt Entwicklungen zur Wahl  

Meine Kollegen zeigen in einer Datenanalyse, wie die Grünen sich den Wahlsieg offenbar gesichert haben. Dabei stützte das Datenteam sich auf die Nachwahlbefragungen der Forschungsgruppe Wahlen.

Einer der Gründe für den wahrscheinlichen Wahlsieg der Grünen ist ihr Spitzenkandidat: Cem Özdemir. Dieser war den Daten zufolge beliebter als sein Konkurrent Manuel Hagel. Nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen wollten 47 Prozent der Befragten lieber Özdemir als Kandidaten.

Die Datenanalyse zeigt fünf weitere entscheidende Wahlentwicklungen:

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AfD erreicht selbst gestecktes Ziel nicht

Die AfD fährt in Baden-Württemberg mit voraussichtlich 18,7 Prozent zwar ein "solides" Ergebnis ein, schreibt mein Kollege Tilman Steffen in seiner Analyse. Dem eigenen Anspruch genügte die Partei damit aber nicht. Das könnte für den Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier noch problematisch werden, die Parteispitze habe "sensibel registriert", wie Frohnmaier auf den letzten Metern performte.

Lesen Sie hier, welche Rolle die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Frohnmaiers USA-Reise im Wahlkampfendspurt spielten:

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SPD-Ergebnis in Baden-Württemberg setzt Klingbeil unter Druck

Das schlechte Abschneiden der SPD (derzeit laut Hochrechnung nur 5,5 Prozent) wirft bei den Sozialdemokraten die klassische Frage auf: Woran hat es gelegen? Kollege Mark Schieritz analysiert in seinem Artikel verschiedene Gründe.

Eine Antwort: Die Spitzenkandidaten und situative Gegebenheiten beeinflussen immer stärker das Wahlverhalten. Siehe Cem Özdemir in Baden-Württemberg. SPD-Chef Lars Klingbeil setzt das Ergebnis trotzdem unter Druck.

Welche Auswirkungen das auf die Bundespolitik haben könnte, lesen Sie hier:

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Olivgrün bringt gute Laune 

Gegenüber vom Landtag, in der Staatsgalerie, feiern die Grünen. Übrigens auch Boris Palmer, der OB von Tübingen, der derzeit gerade gar kein Parteimitglied ist – aber von Özdemir doch eingespannt wurde. Die Grüne Jugend hat am Wahlabend schon mal prophylaktisch erklärt, dass sie den Mann nicht sehen will in einer neuen Regierung, zu, nun ja, konservativ sei der. 

Und was sagt Palmer? Er sei ja gar nicht gefragt worden. Und grinst. Auf die Bühne traut er sich aber dann doch noch nicht, als die Grünen-Fans ihren Spitzenleuten zujubeln. Sie stehen vor einer Wand, die nicht ganz im akkuraten Bündnis-90-Öko-Grün angepinselt ist. "Eher Olivgrün“, sagt einer und grinst. 

Das Kleinhalten der klassischen Parteiattribute trug sicher zum Zuspruch bei – ja, Özdemir hält die Rüstungswirtschaft als einen Teil der Lösung für die Industriekrise. Und was sagt Winfried Kretschmann zu alldem? Der Ministerpräsident, mit dem alles hier begonnen hat und der das Land 15 Jahre mit Pragmatismus geführt hat. Er habe es schon geahnt, ja gewusst, dass das klappe, sagt Kretschmann. Grinst und entschwindet in die Nacht. 

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"Die Wahlparty endet, bevor alle Wahllokale ausgezählt sind"

Im Wahlkampf hatte sich Manuel Hagel als der bessere Kretschmann angeboten. Während er auf Attacken gegen die Grünen verzichtete, grenzte er sich klar von der AfD ab. "Politik für die ganz normalen Leute", druckte die CDU auf die Wahlplakate. 

Am Wahlabend beschwerten sich nun einige Parteifreunde über eine "Schmutzkampagne" der Grünen. Tatsächlich hatte Hagel im Wahlkampf den Eindruck erweckt, noch nicht so recht das Format zum Ministerpräsidenten zu haben, schreibt meine Kollegin Eva Ricarda Lautsch.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von der CDU-Wahlparty:
 

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Ein Schlips mit Vorleben

Bei der Wahl seiner Krawatte hat sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir ganz dem Recyclinggedanken verpflichtet gezeigt: Er wählte am Wahlabend den grün-weiß gestreiften Schlips, den der bisherige Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Wahlsieg 2011 getragen hatte. Die Krawatte habe er Özdemir geschenkt, sagte Kretschmann. Er dürfe sie auch behalten.

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Daniel Günther dringt auf Reformen im Bund

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU hat als Reaktion auf die Landtagswahl von der schwarz-roten Bundesregierung Reformen gefordert. Aus dem Wahlergebnis müsse man lernen, dass es "überhaupt nicht honoriert wird, wenn man wegen Wahlen glaubt, Entscheidungen nicht treffen zu dürfen", sagte der CDU-Politiker in der ARD. Die Reformentscheidungen müssten jetzt getroffen werden. 

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Özdemir erklärt sich zum Wahlsieger

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat sich zum Sieger der Landtagswahl in Baden-Württemberg erklärt. "Wir haben die Wahl gewonnen", sagte Özdemir nach Auszählung beinahe aller Stimmzettel auf der Wahlparty seiner Partei. Als er 2024 seinen Hut in den Ring geworfen habe, hätten nicht viele daran geglaubt, dass ein Tag wie heute kommen könne. Nun sei er gekommen.

Dabei räumte Özdemir ein, dass die Grünen in ihrer langen Geschichte "weiß Gott nicht alles richtig" gemacht hätten. Diese Wahl habe jedoch gezeigt, wie viel Zustimmung es für die Grünen und ihre Themen gebe.

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CDU-Landeschef Manuel Hagel hatte bereits am Abend seine Niederlage eingeräumt und Özdemir und den Grünen gratuliert. 

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Nouripour sieht Özdemirs Erfolg als "Blaupause" für Gesamtpartei

Der grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour sieht im Wahlerfolg von Cem Özdemir ein Vorbild für die grüne Bundespartei. Die Wahl sei "eine Blaupause, wie Bündnisgrüne auch bundesweit wieder breiter mehrheitsfähig werden können", sagte Nouripour dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Wir müssen dabei nicht überall gleich klingen. Unterschiedliche Bundesländer, Milieus und Lebensrealitäten vertragen auch unterschiedliche Tonlagen und Schwerpunkte."

Özdemir sei "ein Meisterstück gelungen", sagte Nouripour, der wie dieser dem Realo-Flügel der Partei angehört. "Er zeigt, dass grüne Politik Mehrheiten gewinnen kann, wenn sie den Menschen zuhört, sich an ihrer Lebensrealität orientiert und den Platz in der gesellschaftlichen Mitte beansprucht." Der Bundestagsvizepräsident sprach von einem Stil, "der auf Vertrauen und Verlässlichkeit setzt und dabei dem eigenen Spitzenpersonal die nötige Beinfreiheit gewährt". Dieser könne "auch der gesamten Partei eine neue Dynamik geben".

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Darum haben CDU und Grüne gleich viele Mandate

Erstmals hat es bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg eine Erst- und eine Zweitstimme gegeben. Die CDU holte dabei 56 der 70 Direktmandate, 13 gingen an die Grünen und eines in Mannheim an die AfD. Bei den Zweitstimmen lag die CDU in gut der Hälfte der Wahlkreise vorn, sonst die Grünen und in Pforzheim die AfD.

Gemäß dem neuen Wahlrecht zieht jeder Wahlkreisgewinner garantiert in den Landtag ein. Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr aufgrund ihres Anteils an Zweitstimmen zusteht, darf sie diese behalten. Um die Verteilung fair zu gestalten, erhalten andere Parteien dafür sogenannte Ausgleichsmandate, also zusätzliche Sitze. Dadurch wächst der Landtag. Und bei dieser Wahl kommen CDU und Grüne auf dieselbe Sitzzahl.

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Die Ergebnisse im Einzelnen:Grüne: 30,2 ProzentCDU: 29,7 ProzentAfD: 18,8 ProzentSPD: 5,5 ProzentFDP: 4,4 ProzentLinke: 4,4 ProzentLaut Wahlleitung holen Grüne und CDU jeweils 56 Mandate. Für die Grünen sind das zwei Mandate weniger als bisher. Die CDU kommt damit auf 14 Sitze mehr als bei der Wahl 2021. Die AfD hat die Zahl ihrer Sitze im Landtag von 17 auf 35 fast verdoppelt. Die SPD-Fraktion schrumpft von 19 auf 10 Abgeordnete. Im Falle einer erneuten Koalition würden Grüne und CDU gemeinsam über eine Zweidrittelmehrheit verfügen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T01:25:47.000Z","dateModified":"2026-03-09T03:45:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nouripour sieht Özdemirs Erfolg als "Blaupause" für Gesamtpartei","articleBody":"Nouripour sieht Özdemirs Erfolg als "Blaupause" für GesamtparteiDer grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour sieht im Wahlerfolg von Cem Özdemir ein Vorbild für die grüne Bundespartei. Die Wahl sei "eine Blaupause, wie Bündnisgrüne auch bundesweit wieder breiter mehrheitsfähig werden können", sagte Nouripour dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Wir müssen dabei nicht überall gleich klingen. Unterschiedliche Bundesländer, Milieus und Lebensrealitäten vertragen auch unterschiedliche Tonlagen und Schwerpunkte."Özdemir sei "ein Meisterstück gelungen", sagte Nouripour, der wie dieser dem Realo-Flügel der Partei angehört. "Er zeigt, dass grüne Politik Mehrheiten gewinnen kann, wenn sie den Menschen zuhört, sich an ihrer Lebensrealität orientiert und den Platz in der gesellschaftlichen Mitte beansprucht." Der Bundestagsvizepräsident sprach von einem Stil, "der auf Vertrauen und Verlässlichkeit setzt und dabei dem eigenen Spitzenpersonal die nötige Beinfreiheit gewährt". Dieser könne "auch der gesamten Partei eine neue Dynamik geben".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T00:22:13.000Z","dateModified":"2026-03-09T00:51:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Özdemir erklärt sich zum Wahlsieger","articleBody":"Özdemir erklärt sich zum WahlsiegerGrünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat sich zum Sieger der Landtagswahl in Baden-Württemberg erklärt. "Wir haben die Wahl gewonnen", sagte Özdemir nach Auszählung beinahe aller Stimmzettel auf der Wahlparty seiner Partei. Als er 2024 seinen Hut in den Ring geworfen habe, hätten nicht viele daran geglaubt, dass ein Tag wie heute kommen könne. Nun sei er gekommen.Dabei räumte Özdemir ein, dass die Grünen in ihrer langen Geschichte "weiß Gott nicht alles richtig" gemacht hätten. Diese Wahl habe jedoch gezeigt, wie viel Zustimmung es für die Grünen und ihre Themen gebe.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:56:09.000Z","dateModified":"2026-03-08T23:13:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"SPD-Ergebnis in Baden-Württemberg setzt Klingbeil unter Druck","articleBody":"SPD-Ergebnis in Baden-Württemberg setzt Klingbeil unter DruckDas schlechte Abschneiden der SPD (derzeit laut Hochrechnung nur 5,5 Prozent) wirft bei den Sozialdemokraten die klassische Frage auf: Woran hat es gelegen? Kollege Mark Schieritz analysiert in seinem Artikel verschiedene Gründe. Eine Antwort: Die Spitzenkandidaten und situative Gegebenheiten beeinflussen immer stärker das Wahlverhalten. Siehe Cem Özdemir in Baden-Württemberg. SPD-Chef Lars Klingbeil setzt das Ergebnis trotzdem unter Druck.Welche Auswirkungen das auf die Bundespolitik haben könnte, lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:50:00.000Z","dateModified":"2026-03-08T23:12:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/spd-baden-wuerttemberg-landtag-niederlage-andreas-stoch","headline":"Das muss doch Folgen haben. Oder?","description":"Die SPD ist zur Kleinpartei geschrumpft, Parteichef Lars Klingbeil steht unter Druck. Aber es ist nicht so klar, was eigentlich die Lehren aus dieser Wahl sein sollen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Daniel Günther dringt auf Reformen im Bund","articleBody":"Daniel Günther dringt auf Reformen im BundSchleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU hat als Reaktion auf die Landtagswahl von der schwarz-roten Bundesregierung Reformen gefordert. Aus dem Wahlergebnis müsse man lernen, dass es "überhaupt nicht honoriert wird, wenn man wegen Wahlen glaubt, Entscheidungen nicht treffen zu dürfen", sagte der CDU-Politiker in der ARD. Die Reformentscheidungen müssten jetzt getroffen werden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:42:30.000Z","dateModified":"2026-03-08T23:02:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Olivgrün bringt gute Laune ","articleBody":"Olivgrün bringt gute Laune Gegenüber vom Landtag, in der Staatsgalerie, feiern die Grünen. Übrigens auch Boris Palmer, der OB von Tübingen, der derzeit gerade gar kein Parteimitglied ist – aber von Özdemir doch eingespannt wurde. Die Grüne Jugend hat am Wahlabend schon mal prophylaktisch erklärt, dass sie den Mann nicht sehen will in einer neuen Regierung, zu, nun ja, konservativ sei der. Und was sagt Palmer? Er sei ja gar nicht gefragt worden. Und grinst. Auf die Bühne traut er sich aber dann doch noch nicht, als die Grünen-Fans ihren Spitzenleuten zujubeln. Sie stehen vor einer Wand, die nicht ganz im akkuraten Bündnis-90-Öko-Grün angepinselt ist. "Eher Olivgrün“, sagt einer und grinst. Das Kleinhalten der klassischen Parteiattribute trug sicher zum Zuspruch bei – ja, Özdemir hält die Rüstungswirtschaft als einen Teil der Lösung für die Industriekrise. Und was sagt Winfried Kretschmann zu alldem? Der Ministerpräsident, mit dem alles hier begonnen hat und der das Land 15 Jahre mit Pragmatismus geführt hat. Er habe es schon geahnt, ja gewusst, dass das klappe, sagt Kretschmann. Grinst und entschwindet in die Nacht. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:36:10.000Z","dateModified":"2026-03-08T23:02:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Max Hägler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[{"@type":"VideoObject","url":"/media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVEpMja7So864RGXnLN/eoaHazc25spm2FMiPhqf/moaHkipZ5spm2FMiPhqj.hd.mp4","name":"Das grüne Führungspersonal: Einfach nur gute Laune in der Wahlnacht","duration":"PT29S","uploadDate":"2026-03-08T22:36:10.000Z","thumbnailUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVEpMja7So864RGXnLN/eoaHazc25spm2FMiPhqf/moaHkipZ5spm2FMiPhqj.raw.0000000.jpg"}],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":""Die Wahlparty endet, bevor alle Wahllokale ausgezählt sind"","articleBody":""Die Wahlparty endet, bevor alle Wahllokale ausgezählt sind"Im Wahlkampf hatte sich Manuel Hagel als der bessere Kretschmann angeboten. Während er auf Attacken gegen die Grünen verzichtete, grenzte er sich klar von der AfD ab. "Politik für die ganz normalen Leute", druckte die CDU auf die Wahlplakate. Am Wahlabend beschwerten sich nun einige Parteifreunde über eine "Schmutzkampagne" der Grünen. Tatsächlich hatte Hagel im Wahlkampf den Eindruck erweckt, noch nicht so recht das Format zum Ministerpräsidenten zu haben, schreibt meine Kollegin Eva Ricarda Lautsch.Lesen Sie hier den ganzen Bericht von der CDU-Wahlparty: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:28:55.000Z","dateModified":"2026-03-08T23:00:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/manuel-hagel-cdu-baden-wuerttemberg-landtagswahl-ergebnisse","headline":"Und wie geht’s Herrn Hagel?","description":"Dass der Wahlkampf der CDU schiefging, lag nicht nur an zwei verunglückten Videos des Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Am Abend aber zeigt er Größe – und Anstand.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ein Schlips mit Vorleben","articleBody":"Ein Schlips mit VorlebenBei der Wahl seiner Krawatte hat sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir ganz dem Recyclinggedanken verpflichtet gezeigt: Er wählte am Wahlabend den grün-weiß gestreiften Schlips, den der bisherige Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Wahlsieg 2011 getragen hatte. Die Krawatte habe er Özdemir geschenkt, sagte Kretschmann. Er dürfe sie auch behalten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T22:25:47.000Z","dateModified":"2026-03-08T22:57:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_1373/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVEpMja7So864RGXnLN/eoaHhDfM7So864RGMRqU/moaHhznE7So864RGMRqX.jpeg","caption":"Der Schlips des scheidenden Ministerpräsidenten am Hals des wahrscheinlichen Nachfolgers","creditText":"Jana Rodenbusch/Reuters","uploadDate":"2026-03-08T22:25:47.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_643/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVEpMja7So864RGXnLN/eoaHhDfM7So864RGMRqU/moaHhznE7So864RGMRqX.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"AfD erreicht selbst gestecktes Ziel nicht","articleBody":"AfD erreicht selbst gestecktes Ziel nichtDie AfD fährt in Baden-Württemberg mit voraussichtlich 18,7 Prozent zwar ein "solides" Ergebnis ein, schreibt mein Kollege Tilman Steffen in seiner Analyse. Dem eigenen Anspruch genügte die Partei damit aber nicht. Das könnte für den Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier noch problematisch werden, die Parteispitze habe "sensibel registriert", wie Frohnmaier auf den letzten Metern performte. Lesen Sie hier, welche Rolle die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Frohnmaiers USA-Reise im Wahlkampfendspurt spielten:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:57:38.000Z","dateModified":"2026-03-08T22:25:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/afd-landtagswahl-baden-wuerttemberg-markus-frohnmaier-vettenwirtschaft-us-reise-ergebnis","headline":"Solide am Ziel vorbei","description":"Mit mindestens 20 Prozent wollte die AfD in den Stuttgarter Landtag einziehen. Das ist ihr nicht geglückt. Die Euphorie für das Superwahljahr 2026? Erst mal dahin.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Datenanalyse zeigt Entwicklungen zur Wahl  ","articleBody":"Datenanalyse zeigt Entwicklungen zur Wahl  Meine Kollegen zeigen in einer Datenanalyse, wie die Grünen sich den Wahlsieg offenbar gesichert haben. Dabei stützte das Datenteam sich auf die Nachwahlbefragungen der Forschungsgruppe Wahlen.Einer der Gründe für den wahrscheinlichen Wahlsieg der Grünen ist ihr Spitzenkandidat: Cem Özdemir. Dieser war den Daten zufolge beliebter als sein Konkurrent Manuel Hagel. Nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen wollten 47 Prozent der Befragten lieber Özdemir als Kandidaten. Die Datenanalyse zeigt fünf weitere entscheidende Wahlentwicklungen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:57:12.000Z","dateModified":"2026-03-08T22:21:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/wahl-baden-wuerttemberg-waehlerwanderung-daten","headline":"Warum die Grünen so stark aufholen konnten","description":"Monatelang schien der CDU der Wahlsieg sicher, jetzt liegen die Grünen in Baden-Württemberg vorn. Unsere Datenanalyse zeigt, wie sie das geschafft haben.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"AfD gewinnt Direktmandat in Mannheim","articleBody":"AfD gewinnt Direktmandat in MannheimDas Direktmandat im Wahlkreis Mannheim 1 ist laut der Wahlleitung an den AfD-Kandidaten Bernhard Pepperl gegangen. Er holte dort 22,3 der Erststimmen und landete damit knapp vor dem CDU-Kandidaten Lennart Christ, der auf 21,7 Prozent kam. Bei den Zweitstimmen siegten hingegen die Grünen mit 27,6 Prozent, die AfD kam hier mit 21,7 Prozent auf Platz zwei.Nach Zweitstimmen gewann die AfD ebenfalls einen Wahlkreis, und zwar in Pforzheim. Hier kam die Partei auf 26,4 Prozent. Die CDU liegt mit 25,9 Prozent dahinter. Das Direktmandat holte dort CDU-Kandidat Andreas Renner mit 31 Prozent der Erststimmen, der zweitplatzierte AfD-Bewerber Alexsei Zimmer kam auf 26,8 Prozent.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:39:13.000Z","dateModified":"2026-03-08T22:20:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Rülke landet in seinem Wahlkreis auf Platz vier ","articleBody":"Rülke landet in seinem Wahlkreis auf Platz vier Der FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke hat dem vorläufigen Auszählungsergebnis zufolge in seinem Wahlkreis Pforzheim 10,0 Prozent der Erststimmen erhalten. Damit schafft er es nur auf den vierten Platz hinter den Wahlkreiskandidaten von CDU, AfD und Grünen. Bei der vorigen Wahl 2021 hatte er noch 16,1 Prozent erzielt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:32:17.000Z","dateModified":"2026-03-08T21:35:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundesparteien wollen über Ausgang der Wahl beraten ","articleBody":"Bundesparteien wollen über Ausgang der Wahl beraten Zum Start der Woche beraten die Spitzengremien der Bundesparteien morgen über den Ausgang der Wahl. Um 13.30 werden Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Spitzenkandidat Manuel Hagel vor die Presse treten. Vorher beraten sich CDU-Präsidium und -Vorstand. Für die Grünen stellt sich um 14.00 Uhr Parteichefin Franziska Brantner den Fragen der Medien. Die AfD will sich bereits gegen 10.00 Uhr äußern. Bei der SPD, die nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde kam, tagen ebenfalls am Morgen die Gremien. Den Fragen der Presse werden sich Generalsekretär Tim Klüssendorf und Spitzenkandidat Andreas Stoch um 13.30 Uhr stellen. Die Linke, die den Einzug in den Landtag erneut nicht schaffte, hat für 13.00 Uhr zu einer Pressekonferenz mit Parteichefin Ines Schwerdtner und den drei Spitzenkandidatinnen aus Baden-Württemberg eingeladen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:24:32.000Z","dateModified":"2026-03-08T21:40:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Stuttgart 21 ist kein Thema mehr","articleBody":"Stuttgart 21 ist kein Thema mehrMal abseits aller Nachkommastellen: Der Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs war 2011 einer der wichtigsten Gründe für den (ersten) Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg. (Der zweite wichtige Grund war die Abkehr von der Atomenergie infolge des Fukushima-GAUs.) Die CDU und die Wirtschaft feierten den Ingenieurbau als zukunftsweisend. Die Grünen verurteilten das brutale Vorgehen gegen die Demonstranten im Schlosspark. Und über viele Jahre war die Mahnwache der S21-Gegner vor dem Bahnhof besetzt als Zeichen des andauernden Widerstands. Mittlerweile hat sich das Bauprojekt ein ums andere Mal verzögert, eine Fertigstellung noch in diesem Jahrzehnt ist unwahrscheinlich geworden. Der Preis ist von einst fünf Milliarden Euro auf elf Milliarden gestiegen. Thema ist die Baustelle dennoch kaum mehr, schon gar nicht jetzt bei der Wahl. Zu weit ist die Vergrabung fortgeschritten, der Beton hat Fakten geschaffen. Andere Probleme im Land sind gravierender. Und so hat inzwischen auch die Mahnwache oft geschlossen, selbst am Wahlabend. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-08T21:17:51.000Z","dateModified":"2026-03-08T21:40:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Max Hägler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-03-09T03:58:41.000Z","datePublished":"2026-01-29T13:43:20.000Z","coverageStartTime":"2026-01-29T14:00:00.000Z","headline":"Landtagswahl Baden-Württemberg","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Landtagswahl Baden-Württemberg","startDate":"2026-01-29T14:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Darum haben CDU und Grüne gleich viele MandateErstmals hat es bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg eine Erst- und eine Zweitstimme gegeben. Die CDU holte dabei 56 der 70 Direktmandate, 13 gingen an die Grünen und eines in Mannheim an die AfD. Bei den Zweitstimmen lag die CDU in gut der Hälfte der Wahlkreise vorn, sonst die Grünen und in Pforzheim die AfD. Gemäß dem neuen Wahlrecht zieht jeder Wahlkreisgewinner garantiert in den Landtag ein. Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr aufgrund ihres Anteils an Zweitstimmen zusteht, darf sie diese behalten. Um die Verteilung fair zu gestalten, erhalten andere Parteien dafür sogenannte Ausgleichsmandate, also zusätzliche Sitze. Dadurch wächst der Landtag. Und bei dieser Wahl kommen CDU und Grüne auf dieselbe Sitzzahl.","video":[]}"}“>

Mathias Peer
Mathias Peer

Darum haben CDU und Grüne gleich viele Mandate

Erstmals hat es bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg eine Erst- und eine Zweitstimme gegeben. Die CDU holte dabei 56 der 70 Direktmandate, 13 gingen an die Grünen und eines in Mannheim an die AfD. Bei den Zweitstimmen lag die CDU in gut der Hälfte der Wahlkreise vorn, sonst die Grünen und in Pforzheim die AfD.

Gemäß dem neuen Wahlrecht zieht jeder Wahlkreisgewinner garantiert in den Landtag ein. Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr aufgrund ihres Anteils an Zweitstimmen zusteht, darf sie diese behalten. Um die Verteilung fair zu gestalten, erhalten andere Parteien dafür sogenannte Ausgleichsmandate, also zusätzliche Sitze. Dadurch wächst der Landtag. Und bei dieser Wahl kommen CDU und Grüne auf dieselbe Sitzzahl.

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Grüne sind laut vorläufigem Endergebnis Wahlsieger

Das vorläufige amtliche Endergebnis in Baden-Württemberg liegt vor. Demnach haben die Grünen die Wahl knapp gewonnen, sie kommen auf 30,2 Prozent der Stimmen. Die CDU landet knapp dahinter mit 29,7 Prozent. Die Ergebnisse im Einzelnen:

Grüne: 30,2 Prozent
CDU: 29,7 Prozent
AfD: 18,8 Prozent
SPD: 5,5 Prozent
FDP: 4,4 Prozent
Linke: 4,4 Prozent

Laut Wahlleitung holen Grüne und CDU jeweils 56 Mandate. Für die Grünen sind das zwei Mandate weniger als bisher. Die CDU kommt damit auf 14 Sitze mehr als bei der Wahl 2021. Die AfD hat die Zahl ihrer Sitze im Landtag von 17 auf 35 fast verdoppelt. Die SPD-Fraktion schrumpft von 19 auf 10 Abgeordnete. Im Falle einer erneuten Koalition würden Grüne und CDU gemeinsam über eine Zweidrittelmehrheit verfügen.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Nouripour sieht Özdemirs Erfolg als „Blaupause“ für Gesamtpartei

Der grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour sieht im Wahlerfolg von Cem Özdemir ein Vorbild für die grüne Bundespartei. Die Wahl sei „eine Blaupause, wie Bündnisgrüne auch bundesweit wieder breiter mehrheitsfähig werden können“, sagte Nouripour dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Wir müssen dabei nicht überall gleich klingen. Unterschiedliche Bundesländer, Milieus und Lebensrealitäten vertragen auch unterschiedliche Tonlagen und Schwerpunkte.“

Özdemir sei „ein Meisterstück gelungen“, sagte Nouripour, der wie dieser dem Realo-Flügel der Partei angehört. „Er zeigt, dass grüne Politik Mehrheiten gewinnen kann, wenn sie den Menschen zuhört, sich an ihrer Lebensrealität orientiert und den Platz in der gesellschaftlichen Mitte beansprucht.“ Der Bundestagsvizepräsident sprach von einem Stil, „der auf Vertrauen und Verlässlichkeit setzt und dabei dem eigenen Spitzenpersonal die nötige Beinfreiheit gewährt“. Dieser könne „auch der gesamten Partei eine neue Dynamik geben“.

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Özdemir erklärt sich zum Wahlsieger

Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir hat sich zum Sieger der Landtagswahl in Baden-Württemberg erklärt. „Wir haben die Wahl gewonnen“, sagte Özdemir nach Auszählung beinahe aller Stimmzettel auf der Wahlparty seiner Partei. Als er 2024 seinen Hut in den Ring geworfen habe, hätten nicht viele daran geglaubt, dass ein Tag wie heute kommen könne. Nun sei er gekommen.

Dabei räumte Özdemir ein, dass die Grünen in ihrer langen Geschichte „weiß Gott nicht alles richtig“ gemacht hätten. Diese Wahl habe jedoch gezeigt, wie viel Zustimmung es für die Grünen und ihre Themen gebe.

„Abgesänge auf die Grünen, Abgesänge auf unsere Themen waren verfrüht.“

Cem Özdemir, Grünen-Spitzenkandidat

CDU-Landeschef Manuel Hagel hatte bereits am Abend seine Niederlage eingeräumt und Özdemir und den Grünen gratuliert. 

Leon Ginzel
Leon Ginzel

SPD-Ergebnis in Baden-Württemberg setzt Klingbeil unter Druck

Das schlechte Abschneiden der SPD (derzeit laut Hochrechnung nur 5,5 Prozent) wirft bei den Sozialdemokraten die klassische Frage auf: Woran hat es gelegen? Kollege Mark Schieritz analysiert in seinem Artikel verschiedene Gründe.

Eine Antwort: Die Spitzenkandidaten und situative Gegebenheiten beeinflussen immer stärker das Wahlverhalten. Siehe Cem Özdemir in Baden-Württemberg. SPD-Chef Lars Klingbeil setzt das Ergebnis trotzdem unter Druck.

Welche Auswirkungen das auf die Bundespolitik haben könnte, lesen Sie hier:

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

Daniel Günther dringt auf Reformen im Bund

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU hat als Reaktion auf die Landtagswahl von der schwarz-roten Bundesregierung Reformen gefordert. Aus dem Wahlergebnis müsse man lernen, dass es „überhaupt nicht honoriert wird, wenn man wegen Wahlen glaubt, Entscheidungen nicht treffen zu dürfen“, sagte der CDU-Politiker in der ARD. Die Reformentscheidungen müssten jetzt getroffen werden. 
„Es wäre für Deutschland wirklich gut, wenn das jetzt auch die Schlussfolgerung aus dieser Landtagswahl wäre.“

Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig Holstein

Max Hägler
Stuttgart
Max Hägler

Olivgrün bringt gute Laune 

Gegenüber vom Landtag, in der Staatsgalerie, feiern die Grünen. Übrigens auch Boris Palmer, der OB von Tübingen, der derzeit gerade gar kein Parteimitglied ist – aber von Özdemir doch eingespannt wurde. Die Grüne Jugend hat am Wahlabend schon mal prophylaktisch erklärt, dass sie den Mann nicht sehen will in einer neuen Regierung, zu, nun ja, konservativ sei der. 

Und was sagt Palmer? Er sei ja gar nicht gefragt worden. Und grinst. Auf die Bühne traut er sich aber dann doch noch nicht, als die Grünen-Fans ihren Spitzenleuten zujubeln. Sie stehen vor einer Wand, die nicht ganz im akkuraten Bündnis-90-Öko-Grün angepinselt ist. „Eher Olivgrün“, sagt einer und grinst. 

Das Kleinhalten der klassischen Parteiattribute trug sicher zum Zuspruch bei – ja, Özdemir hält die Rüstungswirtschaft als einen Teil der Lösung für die Industriekrise. Und was sagt Winfried Kretschmann zu alldem? Der Ministerpräsident, mit dem alles hier begonnen hat und der das Land 15 Jahre mit Pragmatismus geführt hat. Er habe es schon geahnt, ja gewusst, dass das klappe, sagt Kretschmann. Grinst und entschwindet in die Nacht. 

Das grüne Führungspersonal: Einfach nur gute Laune in der Wahlnacht

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

„Die Wahlparty endet, bevor alle Wahllokale ausgezählt sind“

Im Wahlkampf hatte sich Manuel Hagel als der bessere Kretschmann angeboten. Während er auf Attacken gegen die Grünen verzichtete, grenzte er sich klar von der AfD ab. „Politik für die ganz normalen Leute“, druckte die CDU auf die Wahlplakate. 

Am Wahlabend beschwerten sich nun einige Parteifreunde über eine „Schmutzkampagne“ der Grünen. Tatsächlich hatte Hagel im Wahlkampf den Eindruck erweckt, noch nicht so recht das Format zum Ministerpräsidenten zu haben, schreibt meine Kollegin Eva Ricarda Lautsch.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von der CDU-Wahlparty:
 

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Ein Schlips mit Vorleben

Bei der Wahl seiner Krawatte hat sich Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir ganz dem Recyclinggedanken verpflichtet gezeigt: Er wählte am Wahlabend den grün-weiß gestreiften Schlips, den der bisherige Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei seinem Wahlsieg 2011 getragen hatte. Die Krawatte habe er Özdemir geschenkt, sagte Kretschmann. Er dürfe sie auch behalten.
Der Schlips des scheidenden Ministerpräsidenten am Hals des wahrscheinlichen Nachfolgers
Der Schlips des scheidenden Ministerpräsidenten am Hals des wahrscheinlichen Nachfolgers. Jana Rodenbusch/Reuters

Leon Ginzel
Leon Ginzel

AfD erreicht selbst gestecktes Ziel nicht

Die AfD fährt in Baden-Württemberg mit voraussichtlich 18,7 Prozent zwar ein „solides“ Ergebnis ein, schreibt mein Kollege Tilman Steffen in seiner Analyse. Dem eigenen Anspruch genügte die Partei damit aber nicht. Das könnte für den Spitzenkandidaten Markus Frohnmaier noch problematisch werden, die Parteispitze habe „sensibel registriert“, wie Frohnmaier auf den letzten Metern performte.

Lesen Sie hier, welche Rolle die Vorwürfe der Vetternwirtschaft und Frohnmaiers USA-Reise im Wahlkampfendspurt spielten:

Marla Noss
Marla Noss

Datenanalyse zeigt Entwicklungen zur Wahl  

Meine Kollegen zeigen in einer Datenanalyse, wie die Grünen sich den Wahlsieg offenbar gesichert haben. Dabei stützte das Datenteam sich auf die Nachwahlbefragungen der Forschungsgruppe Wahlen.

Einer der Gründe für den wahrscheinlichen Wahlsieg der Grünen ist ihr Spitzenkandidat: Cem Özdemir. Dieser war den Daten zufolge beliebter als sein Konkurrent Manuel Hagel. Nach Angaben der Forschungsgruppe Wahlen wollten 47 Prozent der Befragten lieber Özdemir als Kandidaten.

Die Datenanalyse zeigt fünf weitere entscheidende Wahlentwicklungen:

Leon Ginzel
Leon Ginzel

AfD gewinnt Direktmandat in Mannheim

Das Direktmandat im Wahlkreis Mannheim 1 ist laut der Wahlleitung an den AfD-Kandidaten Bernhard Pepperl gegangen. Er holte dort 22,3 der Erststimmen und landete damit knapp vor dem CDU-Kandidaten Lennart Christ, der auf 21,7 Prozent kam. Bei den Zweitstimmen siegten hingegen die Grünen mit 27,6 Prozent, die AfD kam hier mit 21,7 Prozent auf Platz zwei.

Nach Zweitstimmen gewann die AfD ebenfalls einen Wahlkreis, und zwar in Pforzheim. Hier kam die Partei auf 26,4 Prozent. Die CDU liegt mit 25,9 Prozent dahinter. Das Direktmandat holte dort CDU-Kandidat Andreas Renner mit 31 Prozent der Erststimmen, der zweitplatzierte AfD-Bewerber Alexsei Zimmer kam auf 26,8 Prozent.

Marla Noss
Marla Noss

Rülke landet in seinem Wahlkreis auf Platz vier 

Der FDP-Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rülke hat dem vorläufigen Auszählungsergebnis zufolge in seinem Wahlkreis Pforzheim 10,0 Prozent der Erststimmen erhalten. Damit schafft er es nur auf den vierten Platz hinter den Wahlkreiskandidaten von CDU, AfD und Grünen. Bei der vorigen Wahl 2021 hatte er noch 16,1 Prozent erzielt. 

Marla Noss
Marla Noss

Bundesparteien wollen über Ausgang der Wahl beraten 

Zum Start der Woche beraten die Spitzengremien der Bundesparteien morgen über den Ausgang der Wahl. Um 13.30 werden Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Spitzenkandidat Manuel Hagel vor die Presse treten. Vorher beraten sich CDU-Präsidium und -Vorstand. Für die Grünen stellt sich um 14.00 Uhr Parteichefin Franziska Brantner den Fragen der Medien.

Die AfD will sich bereits gegen 10.00 Uhr äußern. Bei der SPD, die nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde kam, tagen ebenfalls am Morgen die Gremien. Den Fragen der Presse werden sich Generalsekretär Tim Klüssendorf und Spitzenkandidat Andreas Stoch um 13.30 Uhr stellen. Die Linke, die den Einzug in den Landtag erneut nicht schaffte, hat für 13.00 Uhr zu einer Pressekonferenz mit Parteichefin Ines Schwerdtner und den drei Spitzenkandidatinnen aus Baden-Württemberg eingeladen.

Max Hägler
Stuttgart
Max Hägler

Stuttgart 21 ist kein Thema mehr

Mal abseits aller Nachkommastellen: Der Bau des Stuttgarter Tiefbahnhofs war 2011 einer der wichtigsten Gründe für den (ersten) Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg. (Der zweite wichtige Grund war die Abkehr von der Atomenergie infolge des Fukushima-GAUs.) Die CDU und die Wirtschaft feierten den Ingenieurbau als zukunftsweisend. Die Grünen verurteilten das brutale Vorgehen gegen die Demonstranten im Schlosspark. 
Und über viele Jahre war die Mahnwache der S21-Gegner vor dem Bahnhof besetzt als Zeichen des andauernden Widerstands. Mittlerweile hat sich das Bauprojekt ein ums andere Mal verzögert, eine Fertigstellung noch in diesem Jahrzehnt ist unwahrscheinlich geworden. Der Preis ist von einst fünf Milliarden Euro auf elf Milliarden gestiegen.

Thema ist die Baustelle dennoch kaum mehr, schon gar nicht jetzt bei der Wahl. Zu weit ist die Vergrabung fortgeschritten, der Beton hat Fakten geschaffen. Andere Probleme im Land sind gravierender. Und so hat inzwischen auch die Mahnwache oft geschlossen, selbst am Wahlabend. 

Seit weit mehr als 15 Jahren sind auch die Gegner von S21 am Bahnhof präsent.
Seit weit mehr als 15 Jahren sind auch die Gegner von S21 am Bahnhof präsent.