Vom „Heated Rivalry“-Schöpfer: Neue Netflix-Serie via Alexander den Großen

„Heated Rivalry“-Macher Jacob Tierney schreibt und inszeniert eine neue Historienserie über Aristoteles und Alexander den Großen.
Netflix hat laut US-Branchenseite „Variety“ eine Dramaserie über Alexander den Großen in Auftrag gegeben. Ein gewöhnliches Historiendrama dürfte es aber nicht werden, denn: Hinter dem Projekt steckt Jacob Tierney (46), der sich zuletzt mit der heiß diskutierten Serie „Heated Rivalry“ als Kreativkraft der ersten Reihe profiliert hat. Tierney wird „Alexander“ nicht nur schreiben, sondern auch selbst inszenieren und als ausführender Produzent verantworten.
Grundlage der Serie ist der preisgekrönte Roman „The Golden Mean“ der kanadischen Autorin Annabel Lyon. Laut offizieller Beschreibung setzt die Handlung ein, als das athenische Imperium ins Wanken gerät: Aristoteles, der brillanteste Kopf seiner Zeit, reist nach Makedonien, um den jungen, unberechenbaren Prinzen Alexander zu unterrichten. Was als Lehrauftrag beginnt, entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen Freundschaft – und verändert den Lauf der Geschichte. Palastintrigen, verbotene Liebe, brutale Kriegszüge und gnadenloser Ehrgeiz bilden den Rahmen dieser Geschichte über Macht, Einfluss und Vermächtnis.
Jason Bateman als Produzent dabei
Hinter der Produktion stehen demnach weitere klangvolle Namen: Schauspieler und Produzent Jason Bateman sowie Michael Costigan bringen ihre Produktionsfirma Aggregate Films ins Boot. Auch Brendan Brady, der bereits bei „Heated Rivalry“ als ausführender Produzent tätig war, ist wieder mit an Bord.
Tierney selbst lässt keinen Zweifel daran, wie persönlich ihm dieses Projekt ist. „Ich habe mich vor Jahren in Annabel Lyons Buch ‚The Golden Mean‘ verliebt und seitdem davon geträumt, diese Geschichte zu erzählen“, erklärte er in einem Statement. „Brendan und ich könnten nicht begeisterter sein, mit Aggregate und Netflix zusammenzuarbeiten, um diese unglaublich fesselnde Welt zum Leben zu erwecken.“
Netflix sieht globales Potenzial
Auf Senderseite übernimmt Jinny Howe, Leiterin der fiktionalen US- und Kanada-Serien bei Netflix, das Zepter. Sie beschreibt Tierney als „eine der aufregendsten und gefragtesten Kreativstimmen“ der Gegenwart und betonte, man sei von seiner Vision für die Romanadaption sofort gefangen gewesen. Die Serie interpretiere den klassischen Machtkampf zwischen Mentor und Schüler neu – mit „roher, moderner Energie, die sich gleichzeitig episch und unglaublich intim anfühlt“. Netflix erwartet eine globale Resonanz.
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Source: stern.de