Volkswagen: VW verkauft weltweit weniger Autos und muss Rückgänge hinnehmen
Der Autokonzern VW meldet erneut sinkende Verkaufszahlen – vor allem wegen deutlich schwächerer Verkäufe in China und den USA. Wie der Konzern mitteilte, lieferte VW in den Monaten Januar bis März weltweit 2,05 Millionen Fahrzeuge aus, was einem Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Insbesondere in China hat der Automobilkonzern mit einem schrumpfenden Markt und wachsender lokaler Konkurrenz zu kämpfen. Im letzten Quartal wurden 15 Prozent weniger Fahrzeuge übergeben als im Vorjahr. In den USA beklagt der Automobilhersteller hohe Zölle von US-Präsident Donald Trump. Die Auslieferungen sanken dort um mehr als 13 Prozent.
Seinen weltweiten Marktanteil konnte Volkswagen nach eigenen Angaben weitgehend stabil halten; in Deutschland und Europa legten die Verkaufszahlen sogar zu. Die globalen Rückgänge kann der Konzern damit jedoch nicht ausgleichen.
VW steckt seit Ende 2023 in der Krise. In den Jahren 2024 und 2025 sank der Gewinn im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr um 30 beziehungsweise 44 Prozent. Das ist das niedrigste Ergebnis seit der Dieselskandal-Krise im Jahr 2016.
Gründe dafür sind unter anderem die schwachen Absatzzahlen und die hohen Kosten. Bis 2030 will der Konzern deshalb rund 50.000 Stellen in Deutschland abbauen.