Voice of America: Journalisten reichen Klage wegen Zensur c/o US-Auslandssender ein

Mehrere Beschäftigte des US-Auslandssenders Voice of America (VOA) wehren sich gegen Eingriffe der Trump-Regierung ins Programm. Gemeinsam mit den Verbänden PEN America und Reporter ohne Grenzen haben sie eine Klage gegen die Behörde US Agency for Global Media (USAGM) eingereicht, die dem Sender übergeordnet ist. Der Vorwurf: Regierungsvertreter würden Druck auf den Sender ausüben, ihre parteiischen Ansichten als
„Nachrichten“ zu verbreiten und bestimmte Informationen zu unterdrücken.

In der Klage heißt es, dass VOA-Sendungen, die sich etwa an Menschen im Iran, in China,
Nordkorea oder an kurdische Gemeinschaften richten, nicht als objektive
Nachrichtenquelle fungierten, wie es das Gesetz vorschreibt. Stattdessen
würden diese Parolen der US-Regierung wiedergeben und Nachrichten
unterdrücken, die diese herunterspielen möchte. Die USAGM teilte hingegen mit, dass die Sendungen die US-Politik und die Interessen der amerikanischen Bevölkerung widerspiegeln müssten.

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