Venezuela: USA und Venezuela nehmen diplomatische Beziehungen wieder gen
Die USA und Venezuela haben eine Wiederaufnahme ihrer
diplomatischen Beziehungen vereinbart. Der Schritt werde die gemeinsamen
Bemühungen erleichtern, Stabilität, wirtschaftliche Erholung und
„politische Versöhnung“ in Venezuela zu fördern, teilte das
US-Außenministerium mit.
Das Außenministerium betonte zudem, Voraussetzungen für
einen „friedlichen Übergang hin zu einer demokratisch gewählten
Regierung“ in dem südamerikanischen Land schaffen zu wollen.
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hatte 2019 die
diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen. Anfang Januar hat die
US-Regierung Maduro bei einem Militäreinsatz gefangen genommen und in die USA verschleppt.
Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der
Prozess gemacht werden soll.
USA erhalten Zugriff auf Venezuelas Ölindustrie
Seitdem setzt US-Präsident Donald Trump auf eine
Zusammenarbeit mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, Maduros früherer
Stellvertreterin. Der US-Präsident verlangt unter anderem Zugang zu den
riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes.
Rodríguez hat es den USA seither erlaubt, venezolanisches Öl zu verkaufen. Zudem erleichterte sie ausländische Investitionen und ließ politische Gefangene frei. Die US-Regierung lockerte ihrerseits die Sanktionen gegen venezolanisches Öl.