Venezuela: Donald Trump droht ExxonMobil mit Blockade von Investitionen



vor einem Bundesgericht verantworten. Ihm wird unter anderem "Drogenterrorismus" vorgeworfen. Maduro wies jede Schuld von sich und bezeichnete sich weiterhin als Präsident seines Landes.

Die internationalen Reaktionen auf die US-Intervention und die Ankündigung, Venezuela vorerst regieren zu wollen, fallen gemischt aus. Es gibt deutliche Kritik an dem Vorgehen von US-Präsident Donald Trump, dem ein Bruch des Völkerrechts vorgeworfen wird. Unter anderem China und Russland forderten die USA in einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates auf, Maduro freizulassen. Neben der Empörung mischen sich aber auch zurückhaltende Stimmen, die eine Ablösung des autoritär herrschenden Maduro an der Spitze Venezuelas befürworteten.

In Venezuela wurde Delcy Rodríguez als Übergangspräsidentin vereidigt, die Armee des Landes stellte sich hinter sie. Rodríguez zeigte sich nach einer ersten Kabinettssitzung bereit für eine Zusammenarbeit mit Washington. US-Präsident Trump kündigte an, amerikanische Ölkonzerne bei der Förderung der großen Ölvorkommen in Venezuela subventionieren zu wollen.

In diesem Blog halten wir Sie ab sofort über alle weiteren Entwicklungen und Reaktionen auf dem Laufenden. Falls Sie nochmal den chronologischen Ablauf der letzten Tage durchgehen wollen, können Sie das in unserem ersten Liveblog zum Angriff der USA in Caracas nachlesen

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Trump kündigt Öllieferungen aus Venezuela an die USA an

US-Präsident Donald Trump greift in die venezolanische Ölindustrie ein. Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl an die USA liefern, kündigte der Präsident auf sozialen Netzwerken an. "Dieses Öl wird zu seinem Marktpreis verkauft, und das Geld wird von mir als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert, um sicherzustellen, dass es zum Wohl des venezolanischen Volkes und der Vereinigten Staaten verwendet wird", schrieb er. Das Öl soll demnach mit Schiffen direkt in US-Häfen gebracht werden. Energieminister Chris Wright sei angewiesen, diesen Plan "sofort" umzusetzen, teilte Trump mit. 

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Bundesregierung meldet Zweifel an Legitimität des US-Angriffs an 

Die Bundesregierung ist nach eigenen Angaben bislang nicht davon überzeugt, dass der US-Angriff auf Venezuela völkerrechtlich legitimiert ist. Die US-Regierung habe "nicht überzeugend dargelegt, dass ihr Vorgehen völkerrechtskonform war", sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius.

Zudem verwies Kornelius auf den UN-Sicherheitsrat, in dem es keinen Konsens über die Bewertung des US-Militärschlags gebe. Weiter sagte der Regierungssprecher, es bleibe aus rechtlicher Sicht schwierig, die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro zu bewerten. 

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Die Bundesregierung hat sich bislang deutlich vorsichtiger als mehrere andere europäische Regierungen zum US-Angriff auf Venezuela positioniert. Mehrere Oppositionsparteien haben Kanzler Friedrich Merz zu einer deutlicheren Kritik an der US-Regierung aufgefordert.

Die USA hatten im UN-Sicherheitsrat argumentiert, Maduros Gefangennahme sei eine "chirurgische Strafverfolgungsmaßnahme" gegen einen "Drogenterroristen" gewesen. Maduro sei nicht das legitime Staatsoberhaupt Venezuelas. So verwiesen die USA darauf, dass mehr als 50 Länder Maduros Wahlsieg 2024 anzweifelten und ihn nicht als rechtmäßig gewählten Präsidenten Venezuelas anerkennen.

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USA wollen venezolanische Ölindustrie "auf unbestimmte Zeit" kontrollieren

Der US-amerikanische Energieminister Chris Wright hat angekündigt, dass die USA die Ölindustrie Venezuelas "auf unbestimmte Zeit" kontrollieren werden. Das berichtet die New York Times. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge sagte Wright außerdem, dass er mit US-Ölkonzernen in Kontakt sei, um die Bedingungen für deren Eintritt in die venezolanische Ölindustrie zu besprechen. "Anstatt das Öl wie derzeit zu blockieren, werden wir es fließen lassen", sagte Wright. Man werde das Öl an Abnehmer in den USA und weltweit verkaufen.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass Venezuela den USA 30 bis 50 Millionen Barrel Öl zum Marktpreis liefern werde. Ein Barrel Rohöl kostet derzeit etwa 60 US-Dollar. Das Geld aus dem Ölgeschäft werde von ihm als Präsident kontrolliert, "um sicherzustellen, dass es den Menschen in Venezuela und den Vereinigten Staaten zugutekommt", schrieb Trump auf seiner Social-Media-Plattform.

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US-Regierung hebt Sanktionen gegen Venezuela selektiv auf

Die US-Regierung hebt selektiv gegen Venezuela erlassene Sanktionen auf, um den Verkauf von venezolanischem Öl auf dem Weltmarkt zu ermöglichen. Die Ölverkäufe sollten umgehend beginnen, hieß es in einer vom Energieministerium veröffentlichten Übersicht von Maßnahmen. 

Die Erlöse sollen demnach auf von den USA kontrollierte Konten bei "weltweit anerkannten Banken" fließen. Die Auszahlung an die US- und venezolanische Bevölkerung erfolge dann nach dem Ermessen der Regierung von US-Präsident Donald Trump.

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USA beanspruchen Kontrolle über Venezuelas Einnahmen

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Nach Aussage von US-Vizepräsident JD Vance kontrollieren die USA jetzt "Venezuelas Geldströme": 

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Venezuela dürfe das Öl nicht verkaufen, "wenn ihr Amerikas nationalem Interesse nicht dienen könnt", sagt Vance in einem Interview mit dem Sender Fox News weiter. Die Auszüge aus dem Interview wurden vor der offiziellen Ausstrahlung veröffentlicht.

US-Präsident Donald Trump teilt derweil auf seiner Plattform Truth Social mit, Venezuela habe zugestimmt, die Erlöse aus dem Verkauf seines Öls ausschließlich für den Kauf von Waren aus amerikanischer Produktion zu verwenden – etwa für Produkte aus der Landwirtschaft, Medikamente, medizinische Geräte sowie Ausrüstung zur Verbesserung des Stromnetzes und der Energieanlagen. 

Mehr zu den Ankündigungen der US-Regierung lesen Sie hier:

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Venezuelas Innenminister meldet 100 Tote bei US-Angriff vom Wochenende

Bei der Verschleppung von Nicolás Maduro durch US-Truppen sind nach Angaben des venezolanischen Innenministers, Diosdado Cabello, 100 Menschen getötet worden. Etwa genau so viele seien bei dem "schrecklichen Angriff" verletzt worden, sagte Cabello. Die Opferzahl könne noch weiter ansteigen. Unter den Getöteten seien auch Zivilisten

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Venezolanische Behörden hatten zuvor von 24 bei dem Einsatz getöteten Soldaten gesprochen. Kuba bestätigte zudem den Tod von 32 seiner in Venezuela eingesetzten Sicherheitskräfte. Sie waren unter anderem als Leibwächter für die Sicherheit Maduros verantwortlich. Die US-Regierung hat öffentlich keine Opferzahl genannt. US-Medien berichteten unter Berufung auf informierte Beamte von insgesamt schätzungsweise 75 Toten

Maduros Ehefrau Cilia Flores, die zusammen mit ihm festgenommen wurde, erlitt während des US-Angriffs laut Cabello eine Kopfverletzung. Maduro sei am Bein verletzt worden. 

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Venezuelas Regierung kündigt Freilassung von Häftlingen an

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Die venezolanische Führung hat die Freilassung einer großen Zahl venezolanischer und ausländischer Gefangener angekündigt. Laut Parlamentspräsident Jorge Rodríguez handelt es sich dabei um eine Geste "auf der Suche nach Frieden". Der Freilassungsprozess laufe bereits. Weitere Details – etwa um welche und wie viele Häftlinge es sich handelt – nannte Rodríguez, der Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, nicht.

Die venezolanische Opposition fordert bereits seit Langem die Entlassung politischer Gefangener. Die Menschenrechtsorganisation Foro Penal gibt deren Zahl mit rund 800 an. Viele waren bei den Protesten gegen die von Betrugsvorwürfen überschattete Wiederwahl des autoritären Staatschefs Nicolás Maduro 2024 festgenommen worden.

"Wir wissen, dass einige Personen bereits auf dem Weg in die Freiheit sind, darunter Ausländer", schrieb Alfredo Romero, Leiter von Foro Penal, auf X. Man werde jede einzelne Freilassung überprüfen.

Bereits an Weihnachten und Neujahr hatte die venezolanische Regierung politische Häftlinge freigelassen. Damals teilte die Gefängnisverwaltung mit, dies sei ein Beitrag zu Frieden, Dialog und Gerechtigkeit.

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Zwei Oppositionelle freigelassen

In der Nacht sind die Namen weiterer Gefangener bekannt geworden, die von der venezolanischen Regierung freigelassen worden sind. Die lokale Menschenrechtsgruppe Foro Penal und venezolanische Journalisten teilten Videos, die zeigen, wie zwei führende Mitglieder der politischen Opposition Venezuelas freikommen.
 
Aus dem Gefängnis entlassen wurde demnach der 62-jährige Politiker Enrique Márquez, der den Oppositionskandidaten Edmundo González als Sieger der Präsidentschaftswahlen 2024 unterstützt hatte. Außerdem kam den Berichten zufolge in der Nacht Biagio Pilieri frei, ein Oppositionsführer und Abgeordneter, der sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber der Regierung geäußert hatte.

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Trump sagt geplante zweite Angriffswelle auf Venezuela ab

US-Präsident Donald Trump hat die von ihm angedrohte zweite Angriffswelle gegen Venezuela abgesagt. Als Begründung nannte Trump auf seiner Plattform Truth Social die Kooperation des Landes beim Wiederaufbau der Öl- und Gasinfrastruktur "in einer viel größeren, besseren und moderneren Form". Große Ölkonzerne würden mindestens 100 Milliarden Dollar investieren, behauptete Trump und kündigte ein Treffen mit Vertretern der Branche an. Die US-Kriegsschiffe blieben jedoch "aus Sicherheitsgründen" in Position.

Trump verwies zudem auf die Freilassung politischer Gefangener durch die venezolanische Regierung, die er als "sehr wichtige und kluge Geste" der Friedenssuche bezeichnete. Venezuelas Parlamentspräsident Jorge Rodríguez hatte gestern angekündigt, eine "große Zahl" politischer Gefangener freizulassen. Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass nach wie vor mehr als 800 Menschen aus politischen Gründen in Venezuela inhaftiert sind.

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USA setzen weiteren Tanker in der Karibik fest

Die USA haben in der Karibik nahe Trinidad den Öltanker Olina festgesetzt. Ein US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man sei im Begriff, das Schiff zu beschlagnahmen. Aus Schifffahrtskreisen hieß es, das Schiff sei fälschlicherweise unter der Flagge von ⁠Osttimor gefahren und zuvor von Venezuela aus gestartet. Es handelt sich um den fünften derartigen Einsatz in den vergangenen Wochen, mit dem die US-Regierung die Ölexporte Venezuelas unterbinden will.

Völkerrechtlich ist diese Art Zugriff umstritten, das Seerecht liefert keine belastbare Grundlage für die Beschlagnahmung. In internationalen Gewässern gilt grundsätzlich die ausschließliche Zuständigkeit des jeweiligen Flaggenstaats. Selbst bei begründetem Verdacht auf Staatenlosigkeit erlaubt das Seerecht lediglich das Anhalten und die Kontrolle.

Hier lesen Sie mehr zum Thema:

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USA lassen Crewmitglieder von russischem Öltanker frei

Die Vereinigten Staaten haben zwei Besatzungsmitglieder des im Atlantik beschlagnahmten Öltankers Marinera auf freien Fuß gesetzt. Das gab das Außenministerium in Moskau an.

Marija Sacharowa, Sprecherin des Ministeriums, teilte mit, Russland begrüße diese Entscheidung und danke der amerikanischen Führung. Nun arbeite man daran, dass die beiden Russen rasch in ihre Heimat zurückkehren.

Die USA hatten den unter russischer Flagge fahrenden Tanker Marinera ⁠in der Nähe von Island beschlagnahmt. Als Teil der sogenannten russischen Schattenflotte soll das Schiff gegen US-Sanktionen verstoßen haben. Die Marinera hatte venezolanisches Erdöl exportiert.

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US-Delegation prüft eine mögliche Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela

Knapp eine Woche nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die USA eine Delegation nach Caracas entsandt. Diplomaten und Sicherheitspersonal der interimistischen diplomatischen Vertretung der USA für Venezuela seien in die Hauptstadt des südamerikanischen Landes gereist, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Ziel sei eine "erste Bewertung für eine möglicherweise schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs" gewesen.

Die USA hatten im Jahr 2019 ihr Personal abgezogen und die Botschaft in Venezuela geschlossen, nachdem der autoritäre Staatschef Maduro zuvor die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen hatte. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern war seither stark gestört. Die interimistische diplomatische US-Vertretung für Venezuela befindet sich im kolumbianischen Bogotá.

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Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in der kommenden Woche mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado zu sprechen. Trump kündigte in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden.

"Ich fühle mich geehrt, dass sie hierherkommt", sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. Anschließend beklagte Trump zum wiederholten Mal, dass ihm der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht verliehen worden sei.

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Kolumbianischer Guerillaführer ruft zu Zusammenschluss gegen die USA auf

Der Anführer der größten Splittergruppe der ehemaligen kolumbianischen Farc-Guerilla hat andere Guerillaorganisationen zu einem Zusammenschluss gegen Interventionen der USA in der Region aufgerufen.

Néstor Gregorio ⁠Lozada, auch bekannt unter dem Kampfnamen "Iván ⁠Mordisco", veröffentlichte eine Videobotschaft nach dem US-Angriff in Venezuela, der zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte.

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Ölkonzern ExxonMobil prüft Rückkehr nach Venezuela 

Der Chef des US-Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, will ein Team von Technikern nach Venezuela schicken. Diese sollten den aktuellen Zustand der Ölindustrie bewerten, um zu verstehen, wie man den Venezolanerinnen und Venezolanern "helfen" könne, die Produktion wieder auf den Markt zu bringen, sagte Woods bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die Techniker könnten nach Venezuela reisen, sobald angemessene Sicherheitsgarantien vorhanden seien.

Woods sprach sich außerdem für eine Reform des venezolanischen Erdölgesetzes aus. Unter den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen würden sich Investitionen für ExxonMobil nicht lohnen.

Trump versprach Woods und den Vertretern weiterer Ölkonzerne "absolute Sicherheit". Die Konzer würden direkt mit der US-Regierung verhandeln – "und haben überhaupt nichts mit Venezuela zu tun", sagte Trump.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

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Öltanker Minerva kehrt in venezolanische Gewässer zurück

Die USA und Venezuela ⁠haben nach Angaben ​des südamerikanischen Landes den Öltanker Minerva in einer gemeinsamen Aktion in venezolanische ⁠Gewässer zurückgebracht. Dies teilten das Ölministerium Venezuelas und der staatliche Ölkonzern PDVSA in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Schiff war den Angaben zufolge ohne ​Genehmigung der venezolanischen Behörden ausgelaufen.

Kurz zuvor ‍hatten die USA in der Karibik nahe Trinidad den Tanker Olina festgesetzt. Es war der fünfte derartige Einsatz in ⁠den vergangenen Wochen, mit dem die USA die Ölexporte Venezuelas kontrollieren wollen

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Ein unpopuläres Angebot

Donald Trump hat die Chefs großer Ölkonzerne darüber informiert, wie er sich die Zukunft der venezolanischen Ölindustrie vorstellt. Nach Einschätzung meiner Kollegin Heike Buchter dürften die Unternehmensführer davon jedoch alles andere als begeistert sein: Trumps Pläne sehen vor, dass Milliardensummen in den Wiederaufbau des maroden Industriezweigs fließen und zwar aus den Kassen der Konzerne.

Warum sich das für die Ölunternehmen kaum rechnen dürfte, lesen Sie hier:

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Etliche Menschen in Nicaragua offenbar wegen Freude über Festnahme Maduros festgenommen 

Weil sie angeblich die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro gefeiert oder begrüßt hatten, sind in Nicaragua Medienberichten und Angaben von Menschenrechtlern zufolge mehrere Menschen festgenommen worden. Die Menschenrechtsgruppe Blue and White Monitoring berichtete auf X von mindestens 60 derartigen Festnahmen. Sie seien demnach ohne vorliegenden Haftbefehl und auf Grundlage von Meinungsäußerungen in Onlinediensten und im privaten Kreis erfolgt.

Der linksgerichtete nicaraguanische Präsident Daniel Ortega und seine Stellvertreterin Rosario Murillo sind enge Verbündete Maduros. Laut der im Exil erscheinenden Tageszeitung Confidencial erfolgten die Festnahmen in Nicaragua unter einem von Murillo nach Maduros Festnahme ausgerufenen Ausnahmezustand, der Überwachungsmaßnahmen in Wohngebieten und auf Social Media erlaubt.

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Spanischer Ölkonzern Repsol zu Investitionen in Venezuela bereit

Bei einem Treffen von Ölmanagern mit US-Präsident Donald Trump hat Spaniens größter Öl- und Gaskonzern Repsol seine Bereitschaft zu Investitionen in Venezuela erklärt. "Wir sind bereit, mehr in Venezuela zu investieren und die Produktion dort in den nächsten zwei bis drei Jahren zu verdreifachen", sagte Repsol-Chef Josu Jon Imaz im Weißen Haus. Von Exxon-Chef Darren Woods hieß es hingegen, die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Venezuela machten Investitionen derzeit unmöglich.

Trump hatte vor allem Manager von US-Ölkonzernen sowie auch einiger ausländischer Unternehmen nur wenige Tage nach den Angriffen in Venezuela gedrängt, in das südamerikanische Land zu investieren. Nach dem Treffen sprach er von einer Einigung, wonach US-Ölkonzerne mit Hunderten Milliarden Dollar in Venezuela einsteigen würden. Genauer wurde er nicht.
Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik raffiniert werden kann – mehrere Raffinerien an der US-Golfküste sind darauf spezialisiert. Trotz der enormen Reserven ist Venezuelas Ölindustrie marode. Der Wiederaufbau dürfte laut Experten Jahre dauern und Investitionen in Milliardenhöhe erfordern.

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USA wollen baldige Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Venezuela

Die USA erwägen laut Finanzminister Scott ‌Bessent die Lockerung weiterer Sanktionen gegen Venezuela, um Ölverkäufe zu erleichtern. "Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, ⁠das verkauft werden soll", teilte Bessent mit. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ‍treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela ​zu besprechen, teilte Bessent mit. Fast fünf Milliarden Dollar an ⁠derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF ​könnten demnach für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden.  
Kleinere, private Unternehmen ⁠dürften schnell in den venezolanischen Ölsektor zurückkehren, sagte Bessent. Der Konzern Chevron ist Bessent zufolge schon lange dort ‌und wird es auch weiterhin sein. "Daher glaube ich, dass sein Engagement stark zunehmen wird", sagte er weiter. Zudem sehe Bessent ⁠eine Rolle für die US-Export-Import-Bank bei der Absicherung von Finanzierungen für den ‍Ölsektor Venezuelas.

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Maduro schickt laut Sohn Botschaft aus dem Gefängnis

Der in den USA inhaftierte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. "Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer", zitierte Nicolás Maduro Guerra seinen Vater in einem Video, das von Venezuelas Regierungspartei PSUV veröffentlicht wurde. "Seid nicht traurig", sagte Maduro demnach seinen Anwälten im Gefängnis in New York.

Anhänger Maduros forderten am Samstag die Freilassung des gestürzten Präsidenten. Allerdings versammelten sich bei den Protesten im Westen der Hauptstadt Caracas nur rund 1.000 Menschen, ein paar Hundert Protestteilnehmer kamen zudem im nahe gelegenen Petare zusammen – weitaus weniger als bei früheren, von Maduro-Unterstützern organisierten Demonstrationen.

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Friedensnobelpreisträgerin Machado darf Auszeichnung nicht an Trump weitergeben

Nach Äußerungen der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado über eine Weitergabe des Friedensnobelpreises an US-Präsident Donald Trump hat das norwegische Nobelinstitut eine Übertragung des Preises öffentlich ausgeschlossen. Der Friedensnobelpreis könne nicht übertragen, geteilt oder widerrufen werden, teilten das Nobelinstitut und das Nobelkomitee in einer Erklärung mit. In einem Interview hatte Machado angedeutet, ihren Preis an Trump weiterzugeben. Diesen möglichen Schritt bezeichnete Trump als "große Ehre".

Alle weiteren Details lesen Sie hier:

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Regierungskritischer Polizist soll in venezolanischem Gefängnis gestorben sein

In einem venezolanischen Gefängnis soll ein Polizist gestorben sein. Der wegen Landesverrat inhaftierte Beamte Edison José Torres Fernández sei in "staatlichem Gewahrsam" ums Leben gekommen, teilte die Menschenrechtsorganisation Komitee der Familien für die Freiheit politischer Gefangener auf der Nachrichtenplattform X mit.

Der Polizist sei am 9. Dezember nach mehr als 20 Dienstjahren im Bundesstaat Portuguesa im Einsatz festgenommen worden. Als Begründung hatten die Behörden angegeben, dass Fernández "kritische Nachrichten" über die Regierung verbreitet habe. Die Oppositionspartei Primero Justicia machte Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez für Fernández‘ Tod verantwortlich.

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Trump streitet mit ExxonMobil um Venezuela-Investitionen

US-Präsident Donald Trump erwägt laut eigener Aussage, dem US-Ölkonzern ExxonMobil Investitionen in Venezuela zu untersagen. Hintergrund sind Äußerungen von Konzernchef Darren Woods, der sich skeptisch über Investitionsmöglichkeiten in Venezuela geäußert hatte. 

Bei einem Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche sagte Woods, Venezuela müsse seine Gesetze ändern. "Uns wurden dort zweimal Vermögenswerte enteignet“, sagte der Konzernchef. Exxon brauche verlässliche Investitionsschutzmechanismen. Derzeit sei Venezuela "nicht investierbar“. 

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Woods‘ Äußerungen sind ein Rückschlag für Trump und dessen Ziel, US-Ölunternehmen dazu zu bewegen, Milliardenbeträge zu investieren, um Venezuelas Ölindustrie wiederzubeleben. "Mir hat Exxons Reaktion nicht gefallen“, sagte Trump. Er werde wahrscheinlich dazu neigen, Exxon aus Venezuela draußen zu halten. 

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Hintergrund sind Äußerungen von Konzernchef Darren Woods, der sich skeptisch über Investitionsmöglichkeiten in Venezuela geäußert hatte. Bei einem Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche sagte Woods, Venezuela müsse seine Gesetze ändern. "Uns wurden dort zweimal Vermögenswerte enteignet“, sagte der Konzernchef. 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Der wegen Landesverrat inhaftierte Beamte Edison José Torres Fernández sei in "staatlichem Gewahrsam" ums Leben gekommen, teilte die Menschenrechtsorganisation Komitee der Familien für die Freiheit politischer Gefangener auf der Nachrichtenplattform X mit.Der Polizist sei am 9. Dezember nach mehr als 20 Dienstjahren im Bundesstaat Portuguesa im Einsatz festgenommen worden. Als Begründung hatten die Behörden angegeben, dass Fernández "kritische Nachrichten" über die Regierung verbreitet habe. Die Oppositionspartei Primero Justicia machte Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez für Fernández‘ Tod verantwortlich.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-11T10:04:41.000Z","dateModified":"2026-01-11T10:15:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jan Wendt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Friedensnobelpreisträgerin Machado darf Auszeichnung nicht an Trump weitergeben","articleBody":"Friedensnobelpreisträgerin Machado darf Auszeichnung nicht an Trump weitergebenNach Äußerungen der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado über eine Weitergabe des Friedensnobelpreises an US-Präsident Donald Trump hat das norwegische Nobelinstitut eine Übertragung des Preises öffentlich ausgeschlossen. Der Friedensnobelpreis könne nicht übertragen, geteilt oder widerrufen werden, teilten das Nobelinstitut und das Nobelkomitee in einer Erklärung mit. In einem Interview hatte Machado angedeutet, ihren Preis an Trump weiterzugeben. 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Das Nobelinstitut hat sich eingeschaltet.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Maduro schickt laut Sohn Botschaft aus dem Gefängnis","articleBody":"Maduro schickt laut Sohn Botschaft aus dem GefängnisDer in den USA inhaftierte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. "Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer", zitierte Nicolás Maduro Guerra seinen Vater in einem Video, das von Venezuelas Regierungspartei PSUV veröffentlicht wurde. "Seid nicht traurig", sagte Maduro demnach seinen Anwälten im Gefängnis in New York.Anhänger Maduros forderten am Samstag die Freilassung des gestürzten Präsidenten. Allerdings versammelten sich bei den Protesten im Westen der Hauptstadt Caracas nur rund 1.000 Menschen, ein paar Hundert Protestteilnehmer kamen zudem im nahe gelegenen Petare zusammen – weitaus weniger als bei früheren, von Maduro-Unterstützern organisierten Demonstrationen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-11T01:03:27.000Z","dateModified":"2026-01-12T03:31:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathias Peer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA wollen baldige Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Venezuela","articleBody":"USA wollen baldige Aufhebung weiterer Sanktionen gegen VenezuelaDie USA erwägen laut Finanzminister Scott ‌Bessent die Lockerung weiterer Sanktionen gegen Venezuela, um Ölverkäufe zu erleichtern. "Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, ⁠das verkauft werden soll", teilte Bessent mit. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ‍treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela ​zu besprechen, teilte Bessent mit. Fast fünf Milliarden Dollar an ⁠derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF ​könnten demnach für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden.  Kleinere, private Unternehmen ⁠dürften schnell in den venezolanischen Ölsektor zurückkehren, sagte Bessent. Der Konzern Chevron ist Bessent zufolge schon lange dort ‌und wird es auch weiterhin sein. "Daher glaube ich, dass sein Engagement stark zunehmen wird", sagte er weiter. Zudem sehe Bessent ⁠eine Rolle für die US-Export-Import-Bank bei der Absicherung von Finanzierungen für den ‍Ölsektor Venezuelas.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-10T22:31:13.000Z","dateModified":"2026-01-10T22:32:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marlena Wessollek"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Spanischer Ölkonzern Repsol zu Investitionen in Venezuela bereit","articleBody":"Spanischer Ölkonzern Repsol zu Investitionen in Venezuela bereitBei einem Treffen von Ölmanagern mit US-Präsident Donald Trump hat Spaniens größter Öl- und Gaskonzern Repsol seine Bereitschaft zu Investitionen in Venezuela erklärt. "Wir sind bereit, mehr in Venezuela zu investieren und die Produktion dort in den nächsten zwei bis drei Jahren zu verdreifachen", sagte Repsol-Chef Josu Jon Imaz im Weißen Haus. Von Exxon-Chef Darren Woods hieß es hingegen, die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Venezuela machten Investitionen derzeit unmöglich.Trump hatte vor allem Manager von US-Ölkonzernen sowie auch einiger ausländischer Unternehmen nur wenige Tage nach den Angriffen in Venezuela gedrängt, in das südamerikanische Land zu investieren. Nach dem Treffen sprach er von einer Einigung, wonach US-Ölkonzerne mit Hunderten Milliarden Dollar in Venezuela einsteigen würden. Genauer wurde er nicht.Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik raffiniert werden kann – mehrere Raffinerien an der US-Golfküste sind darauf spezialisiert. Trotz der enormen Reserven ist Venezuelas Ölindustrie marode. 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Die Menschenrechtsgruppe Blue and White Monitoring berichtete auf X von mindestens 60 derartigen Festnahmen. Sie seien demnach ohne vorliegenden Haftbefehl und auf Grundlage von Meinungsäußerungen in Onlinediensten und im privaten Kreis erfolgt.Der linksgerichtete nicaraguanische Präsident Daniel Ortega und seine Stellvertreterin Rosario Murillo sind enge Verbündete Maduros. Laut der im Exil erscheinenden Tageszeitung Confidencial erfolgten die Festnahmen in Nicaragua unter einem von Murillo nach Maduros Festnahme ausgerufenen Ausnahmezustand, der Überwachungsmaßnahmen in Wohngebieten und auf Social Media erlaubt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-10T08:49:54.000Z","dateModified":"2026-01-10T08:59:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ein unpopuläres Angebot","articleBody":"Ein unpopuläres AngebotDonald Trump hat die Chefs großer Ölkonzerne darüber informiert, wie er sich die Zukunft der venezolanischen Ölindustrie vorstellt. Nach Einschätzung meiner Kollegin Heike Buchter dürften die Unternehmensführer davon jedoch alles andere als begeistert sein: Trumps Pläne sehen vor, dass Milliardensummen in den Wiederaufbau des maroden Industriezweigs fließen – und zwar aus den Kassen der Konzerne. Warum sich das für die Ölunternehmen kaum rechnen dürfte, lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-10T06:05:02.000Z","dateModified":"2026-01-10T06:09:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-01/donald-trump-us-wirtschaft-oelindustrie-venezuela","headline":"Amerikas Boss hat ein Problem","description":"Der US-Präsident lädt Ölkonzerne ein, um Venezuelas Industrie zu übernehmen – doch die sind wenig begeistert. Wie Trump mit seiner Wirtschaftspolitik strauchelt.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Öltanker Minerva kehrt in venezolanische Gewässer zurück","articleBody":"Öltanker Minerva kehrt in venezolanische Gewässer zurückDie USA und Venezuela ⁠haben nach Angaben ​des südamerikanischen Landes den Öltanker Minerva in einer gemeinsamen Aktion in venezolanische ⁠Gewässer zurückgebracht. Dies teilten das Ölministerium Venezuelas und der staatliche Ölkonzern PDVSA in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Schiff war den Angaben zufolge ohne ​Genehmigung der venezolanischen Behörden ausgelaufen. Kurz zuvor ‍hatten die USA in der Karibik nahe Trinidad den Tanker Olina festgesetzt. Es war der fünfte derartige Einsatz in ⁠den vergangenen Wochen, mit dem die USA die Ölexporte Venezuelas kontrollieren wollen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-10T03:03:48.000Z","dateModified":"2026-01-10T03:42:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Boddenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ölkonzern ExxonMobil prüft Rückkehr nach Venezuela ","articleBody":"Ölkonzern ExxonMobil prüft Rückkehr nach Venezuela Der Chef des US-Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, will ein Team von Technikern nach Venezuela schicken. Diese sollten den aktuellen Zustand der Ölindustrie bewerten, um zu verstehen, wie man den Venezolanerinnen und Venezolanern "helfen" könne, die Produktion wieder auf den Markt zu bringen, sagte Woods bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die Techniker könnten nach Venezuela reisen, sobald angemessene Sicherheitsgarantien vorhanden seien. Woods sprach sich außerdem für eine Reform des venezolanischen Erdölgesetzes aus. Unter den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen würden sich Investitionen für ExxonMobil nicht lohnen. Trump versprach Woods und den Vertretern weiterer Ölkonzerne "absolute Sicherheit". Die Konzer würden direkt mit der US-Regierung verhandeln – "und haben überhaupt nichts mit Venezuela zu tun", sagte Trump.Mehr zum Thema lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-09T23:08:14.000Z","dateModified":"2026-01-10T05:16:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jona Spreter"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/us-oelkonzerne-venezuela-investitionen","headline":"Trump verspricht Ölkonzernen Investitionssicherheit in Venezuela","description":"US-Ölkonzerne sollen "nicht zögern" und rasch in Venezuela investieren, fordert Donald Trump. 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Néstor Gregorio ⁠Lozada, auch bekannt unter dem Kampfnamen "Iván ⁠Mordisco", veröffentlichte eine Videobotschaft nach dem US-Angriff in Venezuela, der zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-09T23:01:58.000Z","dateModified":"2026-01-09T23:13:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffen","articleBody":"Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffenUS-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in der kommenden Woche mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado zu sprechen. Trump kündigte in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden."Ich fühle mich geehrt, dass sie hierherkommt", sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. 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Diplomaten und Sicherheitspersonal der interimistischen diplomatischen Vertretung der USA für Venezuela seien in die Hauptstadt des südamerikanischen Landes gereist, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Ziel sei eine "erste Bewertung für eine möglicherweise schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs" gewesen.Die USA hatten im Jahr 2019 ihr Personal abgezogen und die Botschaft in Venezuela geschlossen, nachdem der autoritäre Staatschef Maduro zuvor die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen hatte. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern war seither stark gestört. 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Eva Casper
Eva Casper

Trump streitet mit ExxonMobil um Venezuela-Investitionen

US-Präsident Donald Trump erwägt laut eigener Aussage, dem US-Ölkonzern ExxonMobil Investitionen in Venezuela zu untersagen. Hintergrund sind Äußerungen von Konzernchef Darren Woods, der sich skeptisch über Investitionsmöglichkeiten in Venezuela geäußert hatte. 
Bei einem Treffen im Weißen Haus in der vergangenen Woche sagte Woods, Venezuela müsse seine Gesetze ändern. „Uns wurden dort zweimal Vermögenswerte enteignet“, sagte der Konzernchef. Exxon brauche verlässliche Investitionsschutzmechanismen. Derzeit sei Venezuela „nicht investierbar“. 
Darren Woods (hinten rechts) bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump (vorne) im Weißen Haus
Darren Woods (hinten rechts) bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump (vorne) im Weißen Haus. Brendan Smialowski/Afp/Getty Images
Woods‘ Äußerungen sind ein Rückschlag für Trump und dessen Ziel, US-Ölunternehmen dazu zu bewegen, Milliardenbeträge zu investieren, um Venezuelas Ölindustrie wiederzubeleben. „Mir hat Exxons Reaktion nicht gefallen“, sagte Trump. Er werde wahrscheinlich dazu neigen, Exxon aus Venezuela draußen zu halten. 

Jan Wendt
Jan Wendt

Regierungskritischer Polizist soll in venezolanischem Gefängnis gestorben sein

In einem venezolanischen Gefängnis soll ein Polizist gestorben sein. Der wegen Landesverrat inhaftierte Beamte Edison José Torres Fernández sei in „staatlichem Gewahrsam“ ums Leben gekommen, teilte die Menschenrechtsorganisation Komitee der Familien für die Freiheit politischer Gefangener auf der Nachrichtenplattform X mit.

Der Polizist sei am 9. Dezember nach mehr als 20 Dienstjahren im Bundesstaat Portuguesa im Einsatz festgenommen worden. Als Begründung hatten die Behörden angegeben, dass Fernández „kritische Nachrichten“ über die Regierung verbreitet habe. Die Oppositionspartei Primero Justicia machte Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez für Fernández‘ Tod verantwortlich.

Jan Wendt
Jan Wendt

Friedensnobelpreisträgerin Machado darf Auszeichnung nicht an Trump weitergeben

Nach Äußerungen der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado über eine Weitergabe des Friedensnobelpreises an US-Präsident Donald Trump hat das norwegische Nobelinstitut eine Übertragung des Preises öffentlich ausgeschlossen. Der Friedensnobelpreis könne nicht übertragen, geteilt oder widerrufen werden, teilten das Nobelinstitut und das Nobelkomitee in einer Erklärung mit. In einem Interview hatte Machado angedeutet, ihren Preis an Trump weiterzugeben. Diesen möglichen Schritt bezeichnete Trump als „große Ehre“.

Alle weiteren Details lesen Sie hier:

Mathias Peer
Mathias Peer

Maduro schickt laut Sohn Botschaft aus dem Gefängnis

Der in den USA inhaftierte venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat sich nach Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. „Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer“, zitierte Nicolás Maduro Guerra seinen Vater in einem Video, das von Venezuelas Regierungspartei PSUV veröffentlicht wurde. „Seid nicht traurig“, sagte Maduro demnach seinen Anwälten im Gefängnis in New York.

Anhänger Maduros forderten am Samstag die Freilassung des gestürzten Präsidenten. Allerdings versammelten sich bei den Protesten im Westen der Hauptstadt Caracas nur rund 1.000 Menschen, ein paar Hundert Protestteilnehmer kamen zudem im nahe gelegenen Petare zusammen – weitaus weniger als bei früheren, von Maduro-Unterstützern organisierten Demonstrationen.

Marlena Wessollek
Marlena Wessollek

USA wollen baldige Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Venezuela

Die USA erwägen laut Finanzminister Scott ‌Bessent die Lockerung weiterer Sanktionen gegen Venezuela, um Ölverkäufe zu erleichtern. „Wir heben die Sanktionen für das Öl auf, ⁠das verkauft werden soll“, teilte Bessent mit. Er werde sich zudem mit den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ‍treffen, um deren erneutes Engagement in Venezuela ​zu besprechen, teilte Bessent mit. Fast fünf Milliarden Dollar an ⁠derzeit eingefrorenen Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF ​könnten demnach für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes eingesetzt werden.  
Kleinere, private Unternehmen ⁠dürften schnell in den venezolanischen Ölsektor zurückkehren, sagte Bessent. Der Konzern Chevron ist Bessent zufolge schon lange dort ‌und wird es auch weiterhin sein. „Daher glaube ich, dass sein Engagement stark zunehmen wird“, sagte er weiter. Zudem sehe Bessent ⁠eine Rolle für die US-Export-Import-Bank bei der Absicherung von Finanzierungen für den ‍Ölsektor Venezuelas.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Spanischer Ölkonzern Repsol zu Investitionen in Venezuela bereit

Bei einem Treffen von Ölmanagern mit US-Präsident Donald Trump hat Spaniens größter Öl- und Gaskonzern Repsol seine Bereitschaft zu Investitionen in Venezuela erklärt. „Wir sind bereit, mehr in Venezuela zu investieren und die Produktion dort in den nächsten zwei bis drei Jahren zu verdreifachen“, sagte Repsol-Chef Josu Jon Imaz im Weißen Haus. Von Exxon-Chef Darren Woods hieß es hingegen, die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Venezuela machten Investitionen derzeit unmöglich.
Trump hatte vor allem Manager von US-Ölkonzernen sowie auch einiger ausländischer Unternehmen nur wenige Tage nach den Angriffen in Venezuela gedrängt, in das südamerikanische Land zu investieren. Nach dem Treffen sprach er von einer Einigung, wonach US-Ölkonzerne mit Hunderten Milliarden Dollar in Venezuela einsteigen würden. Genauer wurde er nicht.
Venezuela verfügt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik raffiniert werden kann – mehrere Raffinerien an der US-Golfküste sind darauf spezialisiert. Trotz der enormen Reserven ist Venezuelas Ölindustrie marode. Der Wiederaufbau dürfte laut Experten Jahre dauern und Investitionen in Milliardenhöhe erfordern.

Sarah Vojta
Sarah Vojta

Etliche Menschen in Nicaragua offenbar wegen Freude über Festnahme Maduros festgenommen 

Weil sie angeblich die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro gefeiert oder begrüßt hatten, sind in Nicaragua Medienberichten und Angaben von Menschenrechtlern zufolge mehrere Menschen festgenommen worden. Die Menschenrechtsgruppe Blue and White Monitoring berichtete auf X von mindestens 60 derartigen Festnahmen. Sie seien demnach ohne vorliegenden Haftbefehl und auf Grundlage von Meinungsäußerungen in Onlinediensten und im privaten Kreis erfolgt.

Der linksgerichtete nicaraguanische Präsident Daniel Ortega und seine Stellvertreterin Rosario Murillo sind enge Verbündete Maduros. Laut der im Exil erscheinenden Tageszeitung Confidencial erfolgten die Festnahmen in Nicaragua unter einem von Murillo nach Maduros Festnahme ausgerufenen Ausnahmezustand, der Überwachungsmaßnahmen in Wohngebieten und auf Social Media erlaubt.

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Ein unpopuläres Angebot

Donald Trump hat die Chefs großer Ölkonzerne darüber informiert, wie er sich die Zukunft der venezolanischen Ölindustrie vorstellt. Nach Einschätzung meiner Kollegin Heike Buchter dürften die Unternehmensführer davon jedoch alles andere als begeistert sein: Trumps Pläne sehen vor, dass Milliardensummen in den Wiederaufbau des maroden Industriezweigs fließen und zwar aus den Kassen der Konzerne.

Warum sich das für die Ölunternehmen kaum rechnen dürfte, lesen Sie hier:

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Öltanker Minerva kehrt in venezolanische Gewässer zurück

Die USA und Venezuela ⁠haben nach Angaben ​des südamerikanischen Landes den Öltanker Minerva in einer gemeinsamen Aktion in venezolanische ⁠Gewässer zurückgebracht. Dies teilten das Ölministerium Venezuelas und der staatliche Ölkonzern PDVSA in einer gemeinsamen Erklärung mit. Das Schiff war den Angaben zufolge ohne ​Genehmigung der venezolanischen Behörden ausgelaufen.

Kurz zuvor ‍hatten die USA in der Karibik nahe Trinidad den Tanker Olina festgesetzt. Es war der fünfte derartige Einsatz in ⁠den vergangenen Wochen, mit dem die USA die Ölexporte Venezuelas kontrollieren wollen

Jona Spreter
Jona Spreter

Ölkonzern ExxonMobil prüft Rückkehr nach Venezuela 

Der Chef des US-Ölkonzerns ExxonMobil, Darren Woods, will ein Team von Technikern nach Venezuela schicken. Diese sollten den aktuellen Zustand der Ölindustrie bewerten, um zu verstehen, wie man den Venezolanerinnen und Venezolanern „helfen“ könne, die Produktion wieder auf den Markt zu bringen, sagte Woods bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Die Techniker könnten nach Venezuela reisen, sobald angemessene Sicherheitsgarantien vorhanden seien.

Woods sprach sich außerdem für eine Reform des venezolanischen Erdölgesetzes aus. Unter den bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen würden sich Investitionen für ExxonMobil nicht lohnen.

Trump versprach Woods und den Vertretern weiterer Ölkonzerne „absolute Sicherheit“. Die Konzer würden direkt mit der US-Regierung verhandeln – „und haben überhaupt nichts mit Venezuela zu tun“, sagte Trump.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Kolumbianischer Guerillaführer ruft zu Zusammenschluss gegen die USA auf

Der Anführer der größten Splittergruppe der ehemaligen kolumbianischen Farc-Guerilla hat andere Guerillaorganisationen zu einem Zusammenschluss gegen Interventionen der USA in der Region aufgerufen.

Néstor Gregorio ⁠Lozada, auch bekannt unter dem Kampfnamen „Iván ⁠Mordisco“, veröffentlichte eine Videobotschaft nach dem US-Angriff in Venezuela, der zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte.

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Trump will venezolanische Oppositionsführerin treffen

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, in der kommenden Woche mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado zu sprechen. Trump kündigte in Washington an, das Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin werde am Dienstag oder Mittwoch stattfinden.

„Ich fühle mich geehrt, dass sie hierherkommt“, sagte Trump Reportern im Weißen Haus. Machado komme, um den USA ihre Grüße zu übermitteln. Anschließend beklagte Trump zum wiederholten Mal, dass ihm der Friedensnobelpreis im vergangenen Jahr nicht verliehen worden sei.

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado. María Corina Machado/dpa

Eric Voigt
Eric Voigt

US-Delegation prüft eine mögliche Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela

Knapp eine Woche nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro haben die USA eine Delegation nach Caracas entsandt. Diplomaten und Sicherheitspersonal der interimistischen diplomatischen Vertretung der USA für Venezuela seien in die Hauptstadt des südamerikanischen Landes gereist, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums mit. Ziel sei eine „erste Bewertung für eine möglicherweise schrittweise Wiederaufnahme des Betriebs“ gewesen.

Die USA hatten im Jahr 2019 ihr Personal abgezogen und die Botschaft in Venezuela geschlossen, nachdem der autoritäre Staatschef Maduro zuvor die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen hatte. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern war seither stark gestört. Die interimistische diplomatische US-Vertretung für Venezuela befindet sich im kolumbianischen Bogotá.

Die US-Botschaft in Caracas
Die US-Botschaft in Caracas. Federico Parra/AFP/Getty Images

Luis Kumpfmüller
Luis Kumpfmüller

USA setzen weiteren Tanker in der Karibik fest

Die USA haben in der Karibik nahe Trinidad den Öltanker Olina festgesetzt. Ein US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man sei im Begriff, das Schiff zu beschlagnahmen. Aus Schifffahrtskreisen hieß es, das Schiff sei fälschlicherweise unter der Flagge von ⁠Osttimor gefahren und zuvor von Venezuela aus gestartet. Es handelt sich um den fünften derartigen Einsatz in den vergangenen Wochen, mit dem die US-Regierung die Ölexporte Venezuelas unterbinden will.

Völkerrechtlich ist diese Art Zugriff umstritten, das Seerecht liefert keine belastbare Grundlage für die Beschlagnahmung. In internationalen Gewässern gilt grundsätzlich die ausschließliche Zuständigkeit des jeweiligen Flaggenstaats. Selbst bei begründetem Verdacht auf Staatenlosigkeit erlaubt das Seerecht lediglich das Anhalten und die Kontrolle.

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Jannik Wilk
Jannik Wilk

USA lassen Crewmitglieder von russischem Öltanker frei

Die Vereinigten Staaten haben zwei Besatzungsmitglieder des im Atlantik beschlagnahmten Öltankers Marinera auf freien Fuß gesetzt. Das gab das Außenministerium in Moskau an.

Marija Sacharowa, Sprecherin des Ministeriums, teilte mit, Russland begrüße diese Entscheidung und danke der amerikanischen Führung. Nun arbeite man daran, dass die beiden Russen rasch in ihre Heimat zurückkehren.

Die USA hatten den unter russischer Flagge fahrenden Tanker Marinera ⁠in der Nähe von Island beschlagnahmt. Als Teil der sogenannten russischen Schattenflotte soll das Schiff gegen US-Sanktionen verstoßen haben. Die Marinera hatte venezolanisches Erdöl exportiert.