USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden zu Gunsten von Irankrieg

Das US-Verteidigungsministerium will laut Berichten für den
Irankrieg zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 200 Milliarden Dollar
(umgerechnet etwa 174 Milliarden Euro) beantragen. Das Ministerium habe eine
entsprechende Bitte an das Weiße Haus geschickt, sagte ein hoher
Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP. Zuvor hatte
die Washington Post über den Finanzierungsantrag berichtet.

Die Summe solle anscheinend zu den
zusätzlichen Mitteln hinzukommen, die das Verteidigungsministerium bereits im
vergangenen Jahr im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes erhalten hat.
Verteidigungsminister Pete Hegseth wollte
die Zahl auf einer Pressekonferenz nicht direkt bestätigen. Er sagte
nur, sie könne sich noch ändern. Er wolle sich an den Kongress wenden „und unsere Leute dort“, um Gelder zu erhalten. „Es kostet Geld, Bösewichte zu töten.“

Der Kongress bereitet sich auf einen neuen Ausgabenantrag des Pentagons vor. Ob er ihn genehmigen wird, ist unklar.

Hegseth: Gibt keinen Zeitplan

Zugleich sagte Hegseth, dass es keinen Zeitplan für ein Ende des Irankriegs gebe. Letztlich sei es Präsident Donald Trump, der über das Ende des Einsatzes entscheide. Er selbst würde „keinen endgültigen Zeitrahmen festlegen“, sagte Hegseth.

Bereits vor zehn Tagen hatte Trump den Krieg
„so gut wie beendet“ genannt und als „kurzen Ausflug“ bezeichnet.
Seitdem setzen die USA und Israel ihre Luftangriffe jedoch unverändert
fort. Israel und die USA hatten am 28. Februar mit
massiven Luftangriffen auf den Iran
begonnen. Der Iran reagiert seitdem
mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie
US-Einrichtungen in der Region.

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