USA und Grönland: EU-Ratspräsident warnt USA vor Völkerrechtsbruch



auf X.

In dem Schweizer Kurort werden am Montag etwa 64 Staats- und Regierungschefs und etwa 850 Unternehmenschefs zum Weltwirtschaftsforum erwartet. Erstmals seit 2020 nimmt Trump, begleitet von einer großen Delegation, wieder persönlich an dem Treffen teil. 

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António Costa kündigt Sondergipfel des EU-Rats an

Angesichts der US-Zolldrohungen hat EU-Ratschef António Costa einen Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs "in den kommenden Tagen" angekündigt. Das gab Costa auf X bekannt. Den Gipfel begründete er mit der "Bedeutung der jüngsten Entwicklungen" und der Notwendigkeit, das Vorgehen der EU zu koordinieren.

In bisherigen Gesprächen mit EU-Regierungschefs habe er den Eindruck gewonnen, dass die EU-Partner hinter der territorialen Integrität und Souveränität Dänemarks und Grönlands stünden, schrieb Costa. Zudem stünden die EU-Länder weiter zur transatlantischen Zusammenarbeit innerhalb der Nato. Sie seien bereit, sich gegen "jede Art des Zwangs zu verteidigen". 

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Donald Trump beschuldigt Dänemark erneut

In einem Post auf der Plattform Truth Social hat US-Präsident Trump Dänemark zum wiederholten Male Vorwürfe gemacht. Seit zwei Jahrzehnten warne die Nato Dänemark in Bezug auf Grönland vor der "russischen Bedrohung", schrieb Trump. "Leider war Dänemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird erledigt werden."

Trump ließ offen, was er damit konkret meint.

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Trump bestreitet in Brief an Norwegens Regierungschef Dänemarks Anspruch auf Grönland

In einem Brief, den die Nachrichtenagentur Reuters und internationale Journalisten einsehen konnten, zweifelt US-Präsident Trump gegenüber Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre Dänemarks Anspruch auf Grönland an.

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In dem Brief behauptet Trump fälschlicherweise, es gebe keine schriftlichen Dokumente darüber, "nur dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort gelandet ist – aber unsere Boote sind dort ebenfalls gelandet". Ähnliches hatte er in der Vergangenheit schon einmal gesagt. Tatsächlich ist die Zugehörigkeit Grönlands zu Dänemark im Kieler Frieden von 1814 schriftlich und völkerrechtlich bindend niedergelegt. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wurde dies 1933 gegen Ansprüche Norwegens international nochmals bestätigt. Diese Ansprüche reichten bis 1261 zurück, als Dänemark zum norwegischen Königreich gehörte. Für diese Zeit ist bekundet, dass sich die Grönländer der norwegischen Krone unterwarfen.

"Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige und totale Kontrolle über Grönland haben", schrieb Trump dessen ungeachtet in seinem Brief. Außerdem begründete er sein Handeln damit, den Friedensnobelpreis nicht erhalten zu haben. Das Nobelpreiskomitee sitzt in Oslo.

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Seine Prämisse, so Trump in dem Brief, sei nun vielmehr, das zu tun, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika sei.

Mehr zu dem Thema lesen Sie in dieser Meldung:

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Trump äußert sich nicht zu möglichem Militäreinsatz in Grönland

US-Präsident Donald Trump hat sich nicht dazu äußern wollen, ob er zur Übernahme Grönlands militärische Gewalt einsetzen würde. Auf die Frage, ob er Gewalt anwenden würde, um die zu Dänemark ⁠gehörende Insel in Besitz zu nehmen, antwortete Trump in einem kurzen Telefoninterview ⁠mit dem Sender NBC News: "Kein Kommentar".

Zugleich bekräftigte er seine Zolldrohungen. Er werde "100-prozentig" weitere Zölle gegen europäische Länder erheben, sollten sie die Übernahme Grönlands behindern. Europa sollte ⁠sich eher auf den Ukrainekrieg ⁠fokussieren – nicht auf Grönland, sagte er.

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Dänischer Außenminister fordert EU-Antwort auf Trumps Drohungen 

Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen hat die EU-Staaten zu einer Reaktion auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump aufgerufen. Dies sei keine alleinige Angelegenheit Dänemarks, sagte der Minister vor Journalisten in London. Die EU müsse über die Antwort auf die Drohungen entscheiden.

Dänemark freue sich über die Unterstützung, die es erhalte. "Wir haben rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen", sagte Rasmussen. 

Trump hatte zusätzliche Zölle gegen Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Finnland angedroht, sollten die USA Grönland nicht kaufen können. 

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Dänemark schlägt Nato-Mission auf Grönland vor

Dänemark hat ein Nato-Mandat für Grönland und die Arktis ins Spiel gebracht, durch die US-Präsident Donald Trump von der Übernahme der Insel abgebracht werden soll. Man hoffe nun auf die Umsetzung des Plans, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen ‌nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Dänemark habe sich mit der grönländischen Regierung in Nuuk abgestimmt.

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Trump will in Davos über Grönland sprechen

US-Präsident Donald Trump hat ⁠seine Forderung nach einem Erwerb ​Grönlands durch die USA bekräftigt. Zugleich kündigte er Gespräche mit europäischen Staaten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos an, das heute eröffnet wird. 

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Trump wiederholte seinen Standpunkt, dass die zu Dänemark gehörende Arktisinsel ⁠entscheidend für die nationale und weltweite Sicherheit sei. Er habe dazu ein "sehr gutes" Telefonat mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte geführt, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform. "Grönland ist für die nationale und ‍weltweite Sicherheit unerlässlich", schrieb der US-Präsident. "Es kann kein Zurück geben – darüber sind sich alle einig!"

Trump sagte weiter, Dänemark könne ⁠das riesige Territorium nicht schützen. "Wir ⁠müssen es haben", sagte Trump vor Reportern. "Ich kenne die führenden ​Politiker, das sind sehr gute Leute, aber sie ⁠fahren nicht einmal dorthin."

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Ehemaliger Nato-Generalsekretär fordert härteren Umgang mit Trump

Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat Europa zu einem Kurswechsel im Umgang mit Donald Trump aufgefordert. "Die Zeit für Schmeicheleien ist vorbei", sagte Rasmussen der Nachrichtenagentur AFP. Europa müssen "Kraft, Stärke und Einheit" demonstrieren. Das sei das einzige, was Trump respektiere.

Der Konflikt um die US-Annexionspläne zu Grönland sei nicht nur eine Krise für die Nato, sondern auch eine Krise "für die transatlantische Gemeinschaft allgemein", sagte Rasmussen weiter:

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Trumps Handeln habe bereits einen "mentalen Bruch" zwischen den USA und ihren langjährigen europäischen Verbündeten verursacht. "Das ist eine neue Situation, die sich von allen anderen Auseinandersetzungen in der Geschichte der Nato unterscheidet." Ein US-Angriff auf Grönland würde das Ende der transatlantischen Allianz bedeuten, sagte Rasmussen.

Rasmussen war von 2009 bis 2014 Nato-Generalsekretär. Der jetzige Amtsinhaber Mark Rutte ist unter anderem für sein diplomatisches und betont freundliches Auftreten gegenüber Trump bekannt

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Dänemarks Regierungschefin will Grönland nicht aufgeben

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat ihren Widerstand gegen eine US-Übernahme Grönlands bekräftigt. "Ich werde Grönland nicht preisgeben", sagte sie. Ihre Regierung schlage eine dauerhafte Präsenz in der Arktis vor, um Donald Trumps Interesse an der arktischen Sicherheit zu adressieren. "Wir sind rund um die Uhr im Dialog mit den Verbündeten in Europa und anderswo", sicherte Frederiksen zu. Die USA hätten von den Vorschlägen einer größeren Präsenz in der Arktis schon lange gewusst.

Frederiksen forderte eine europäische Reaktion auf Trumps Zolldrohungen. "Europa muss antworten. Dazu sind wir gezwungen", sagte Frederiksen im dänischen Parlament. "Niemand in Europa wünscht sich das, aber es ist das Richtige." Ein Handelskonflikt würde Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks kosten. Doch Werte wie Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie seien nicht verhandelbar – weswegen man sich auf die möglichen Folgen einstellen müsse:

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EU-Parlament setzt Handelsdeal mit den USA zunächst aus

Das Europaparlament hat die Umsetzung einer Handelsvereinbarung mit den USA aus dem vergangenen Sommer vorerst ausgesetzt. Das Parlament werde erst einmal nicht über eine Abschaffung der EU-Zölle auf Industrieprodukte aus den USA abstimmen, teilten die Fraktionsvorsitzenden der Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen in Straßburg mit.

Frankreich unterstützt Außenminister Jean-Noël Barrot zufolge die Aussetzung des Abkommens ausdrücklich. "Die Androhung von Zöllen wird als Erpressung benutzt, um nicht zu rechtfertigende Zugeständnisse zu erhalten“, sagte Barrot. Die EU-Kommission verfüge über "sehr schlagkräftige Instrumente“, um auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu reagieren. 

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Trump provoziert mit gefälschtem Foto

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner sozialen Plattform eine mithilfe von KI manipulierte Fotomontage veröffentlicht, auf der Kanada, Venezuela und Grönland als US-Gebiet dargestellt werden. Ausgangsmaterial ist ein Foto von August 2025, das Trump mit europäischen Spitzenpolitikern im Weißen Haus zeigt. In dem nun von Trump veröffentlichten KI-bearbeiteten Bild stellt eine Karte im Hintergrund Venezuela, Grönland und Kanada im Design der US-Flagge dar. Im Originalbild war auf dem Kartenständer eine Ukrainekarte zu sehen.

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Briten und Dänen beraten über Sicherheit in der Arktis

Als Reaktion auf die Grönlandkrise haben ‌Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey werde dazu heute nach Kopenhagen reisen, teilte sein Ministerium mit. Bei den Gesprächen soll ‍es darum gehen, wie die europäischen Nationen ​die Sicherheit im europäischen Teil ‌der Arktis, einschließlich Grönlands, verstärken können.

Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur ⁠in der Ostsee sowie über eine von Großbritannien geführte Militärübung beraten. Auch die Unterstützung für die Ukraine und die ⁠Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr stehen auf der Agenda.

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Frankreich fordert Nato-Übung auf Grönland 

Frankreich ruft inmitten des Konflikts um US-Annexionspläne zu Grönland zu einer Nato-Übung auf der Insel auf. Man sei bereit, "dazu beizutragen", teilte das französische Präsidialamt mit. Einzelheiten zu Ausmaß, Zweck und Zeitplan für die vorgeschlagene Militärübung sindn noch nicht bekannt.

US-Präsident Donald Trump begründet seine Forderungen damit, dass Grönland angeblich nur sicher vor einem drohenden Angriff seitens Russlands oder Chinas sei, wenn es zu den USA gehöre. Die europäischen Länder verweisen darauf, dass die USA auf Grönland einen Militärstützpunkt unterhalten, der schon jetzt deutlich ausgebaut werden könnte, wenn die US-Regierung dies für nötig hielte.

Am Wochenende hatten mehrere Länder, darunter Deutschland, kleine Erkundungsteams ihrer Streitkräfte nach Grönland entsandt, um Militärübungen vorzubereiten, zu denen auch die USA eingeladen wurden. Damit wollten sie ihre Bereitschaft demonstrieren, sich an einer Verteidigung der Insel zu beteiligen. Diesen Ländern drohte Trump am Samstag neue Zölle an. 

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Armin Laschet erwartet innenpolitische Probleme für Donald Trump

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet geht davon aus, dass die Annexionspläne des US-Präsidenten für Grönland in den USA auf innenpolitischen Widerstand stoßen werden. "Das kann ein Vorgang werden, bei dem er sich auch verhebt", sagte Laschet über Donald Trump im ZDF-Morgenmagazin.

Trump benötige für eine Übernahme Grönlands die Unterstützung des Senats, merkte der ehemalige CDU-Kanzlerkandidat an. Dort gebe es aber auch unter den Republikanern viele kritische Stimmen. "Da wird er auch im eigenen Land noch eine Menge Probleme bekommen", sagte Laschet. 

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Für die EU sei derweil wichtig, in den Gesprächen mit Trump Verhandlungsmasse zu haben. Zugleich mahnte Laschet zur Vorsicht: Es dürfe nicht vergessen werden, dass die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine wichtig sei. Sollten sich die USA daraus zurückziehen, "ist das die größte Herausforderung für die Ukraine". 

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Jens Spahn hebt Bedeutung der USA für Europa hervor 

Im Grönlandkonflikt hat Unionsfraktionschef Jens Spahn vor einem zu konfrontativen Kurs gewarnt und die Bedeutung der USA für die EU und Deutschland betont. "Wir sind in Sicherheitsfragen auf die USA angewiesen", sagte Spahn im Deutschlandfunk mit Blick auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Davos. Spahn verwies auf die Themen nukleare Teilhabe, Ukraine und Russland sowie Geheimdienstinformationen.

Die USA und die EU seien im Kern gemeinsam stärker, sagte Spahn. "Und deswegen macht es viel Sinn, zu versuchen, eine Eskalation zu vermeiden. Wenn sie sich nicht vermeiden lässt, muss man vorbereitet sein."

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Grünenchefin schlägt europäische Nato-Alternative vor

Die Parteivorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat sich dafür ausgesprochen, auf lange Sicht ein von den USA unabhängiges europäisches Verteidigungsbündnis zu schaffen. Es brauche einen Plan B zur Nato, sagte Brantner dem Handelsblatt. "Europa ist zur Einigkeit verpflichtet und muss selbst verteidigungsfähig werden", forderte die Grünenpolitikerin. "Sonst werden wir verfrühstückt."

Ein Ausgangspunkt dafür könne die sogenannte Koalition der Willigen werden, in der sich europäische Staaten für die Unterstützung der Ukraine organisieren, sagte Brantner. Daraus könne eine "Fähigkeitskoalition" entstehen, "eine Gruppe derjenigen, die vorangehen wollen". Derartige Strukturen könnten zunächst ergänzend zur Nato tätig werden – "und erst dann eigenständig, wenn Trump die Nato von ihnen blockiert". 

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Die Nato bleibe wichtig für die transatlantische Sicherheit, doch es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass Donald Trump "das anders betrachtet". In diesem Zusammenhang forderte Brantner den Bundeskanzler zu einem entschlosseneren Auftreten auf: Friedrich Merz zeige gegenüber dem US-Präsidenten "bislang nicht Klarheit und Härte".

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Wer steht wo in der Grönlandfrage?

Pragmatiker, Hardliner, Vermittler und Vorsichtige: Der Streit um Grönland mit Donald Trump wird zur Zerreißprobe für Europa. Einzelne europäische Länder schickten bereits kleine Militärteams und zeigen symbolischen Widerstand. Frankreich will härter auftreten. Andere halten sich zurück, sie haben schlicht zu viel zu verlieren.

"Europa klingt mal einig, mal wie ein Chor ohne Dirigenten", schreibt mein Kollege Alexander Kauschanski. Wie positionieren sich die europäischen Länder in der Grönlandfrage?

Mehr dazu lesen Sie hier:

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US-Verteidigungsministerium arbeitet offenbar nicht an Grönland-Militäreinsatz

Das US-Verteidigungsministerium ist laut einem Bericht der New York Times bislang nicht damit beauftragt worden, eine militärische Übernahme Grönlands vorzubereiten. Obwohl US-Präsident Donald Trump sich eine solche Option ausdrücklich offen hält, sei bislang kein entsprechender Auftrag im Pentagon eingegangen, zitiert die Zeitung anonyme Vertreter des Ministeriums.

Demnach gehen die Militärs davon aus, dass eine gewaltsame Übernahme Grönlands den US-Streitkräften nicht schwerfallen würde. In dem Apparat sowie unter hochrangigen Kommandeuren herrsche aber Unmut darüber, dass Trump eine militärische Option nicht ausschließt. Die Drohungen gegenüber dem Nato-Verbündeten Dänemark stießen im Pentagon auf Ablehnung.

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Welche Hebel hat Europa im Streit mit den USA?

Maschinen, Komponenten für Halbleiter, Industriekleber – viele Exportprodukte aus Deutschland sind für die USA unverzichtbar. Das sagt der konservative Ökonom Kenneth Rogoff im Interview mit meiner Kollegin Marlies Uken beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Europa habe durchaus einige Hebel, um den USA unter Donald Trump etwas entgegenzusetzen, glaubt Rogoff. "Come on, es wird doch nicht so schwer sein, etwas zu finden, auf das die US-Industrie wirklich nicht verzichten kann." Es müsse Amerika dort treffen, wo es verletzlich ist.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Von der Leyen betont europäische Handlungsfähigkeit

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht die transatlantischen Beziehungen wegen des Grönlandkonflikts an einem kritischen Punkt. "Wir stehen an einem Scheideweg", sagte von der Leyen im Europaparlament in Straßburg. Europa bevorzuge Dialog und Lösungen, aber sei uneingeschränkt bereit zu handeln, sollte das nötig sein. 

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Von der Leyen schwor die Abgeordneten zudem auf schwere Zeiten ein. "Dieser Moment der globalen Veränderung birgt viele Gefahren", sagte sie. Europa müsse nun bereit sein, sich noch schneller zu verändern, noch unabhängiger zu werden, um seine eigene Zukunft zu sichern. Man werde schwierige Entscheidungen treffen müssen und man werde alles Handeln im größeren Zusammenhang sehen müssen. 
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zusatzzölle seien schlichtweg falsch, sagte von der Leyen. Wenn man jetzt in eine gefährliche Abwärtsspirale innerhalb des Bündnisses gerate, würde dies eben jene Gegner ermutigen, die man so eindeutig aus der strategischen Landschaft fernhalten wolle. 

Zu Grönland sagte von der Leyen, die Insel sei nicht einfach nur ein an kritischen Rohstoffen reiches Gebiet und ein strategischer Außenposten an immer wichtiger werdenden globalen Seerouten. Es sei vor allem die Heimat eines freien und souveränen Volkes.

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EU-Ratspräsident warnt USA vor Völkerrechtsbruch

Die EU wird nach den Worten von Ratspräsident António Costa zufolge die auf internationalen Regeln basierende Ordnung sowie das Völkerrecht schützen. "Wir ‍sind bereit, uns selbst, unsere Mitgliedsstaaten, unsere Bürger ​und unsere Unternehmen gegen jede Form von Zwang zu ‌verteidigen. Und die Europäische Union verfügt über die Macht und die Instrumente, dies zu tun", sagte Costa vor dem Europaparlament. 

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Baerbock betont Souveränität der Grönländer

Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hat an die Souveränität der Einwohner der größten Insel der Welt erinnert. Zwar gebe es unterschiedliche geopolitische Interessen und Sicherheitsbedenken – doch in keiner Weise lasse sich daraus ableiten, dass die Grönländer nicht zu Grönland gehörten oder nicht Bürger des Königreichs Dänemark seien, sagte die frühere deutsche Außenministerin in Davos. "Als EU-Bürger und Nato-Mitglieder genießen sie dieselben souveränen Rechte wie alle anderen Menschen auf der Erde."

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Nato-Generalsekretär will sich nicht öffentlich zu Grönlandstreit äußern

Die Veröffentlichung privater Nachrichten durch Donald Trump ist ein diplomatischer Fauxpas. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos will sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der zu den Betroffenen zählt, jedoch nicht äußern. Meine Kollegin Marlies Uken berichtet von einem Panel aus Davos:

"Dass immer mehr private Nachrichten zwischen den Staats- und Regierungschefs öffentlich werden – zum Missfallen mancher Beteiligten – ist gleich zu Beginn eines Panels mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Thema. Der betont, dass hinter den Kulissen gerade sehr engagiert über die Grönlandfrage verhandelt werde. ‚Aber das machen wir nicht öffentlich.‘

Die Moderatorin fängt, wie das gesamte Publikum, an, zu lachen. Schließlich hat Trump jüngst eine private Nachricht von Rutte veröffentlicht, in der dieser dem US-Präsidenten schmeichelt. ‚Nun, manchmal werden diese Verhandlungen auch öffentlich‘, sagt sie. Daraufhin muss Rutte selbst lachen – ein wenig gute Miene zum bösen Spiel: ‚Ja, das ist wahr.’"

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Und die Europäische Union verfügt über die Macht und die Instrumente, dies zu tun", sagte Costa vor dem Europaparlament. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T09:46:33.000Z","dateModified":"2026-01-21T10:06:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marie N’gouan"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Baerbock betont Souveränität der Grönländer","articleBody":"Baerbock betont Souveränität der GrönländerDie Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hat an die Souveränität der Einwohner der größten Insel der Welt erinnert. 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Obwohl US-Präsident Donald Trump sich eine solche Option ausdrücklich offen hält, sei bislang kein entsprechender Auftrag im Pentagon eingegangen, zitiert die Zeitung anonyme Vertreter des Ministeriums.Demnach gehen die Militärs davon aus, dass eine gewaltsame Übernahme Grönlands den US-Streitkräften nicht schwerfallen würde. In dem Apparat sowie unter hochrangigen Kommandeuren herrsche aber Unmut darüber, dass Trump eine militärische Option nicht ausschließt. 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Andere halten sich zurück, sie haben schlicht zu viel zu verlieren. "Europa klingt mal einig, mal wie ein Chor ohne Dirigenten", schreibt mein Kollege Alexander Kauschanski. Wie positionieren sich die europäischen Länder in der Grönlandfrage?Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T08:53:42.000Z","dateModified":"2026-01-21T09:35:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Claudia Thaler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/annexionsplaene-usa-groenland-europa-donald-trump-karte","headline":"Zerreißprobe für Europa","description":"Trump will Grönland und droht einzelnen EU-Ländern mit Strafzöllen. 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Derartige Strukturen könnten zunächst ergänzend zur Nato tätig werden – "und erst dann eigenständig, wenn Trump die Nato von ihnen blockiert". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T08:42:44.000Z","dateModified":"2026-01-21T09:43:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoUA7GcQcDZHtkAV9BZk/moUATwsXcDZHtkAV9BZv.jpeg","caption":"Franziska Brantner beim Grünenparteitag im November 2025","creditText":"Moritz Frankenberg/dpa","uploadDate":"2026-01-21T09:43:41.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/eoUA7GcQcDZHtkAV9BZk/moUATwsXcDZHtkAV9BZv.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Armin Laschet erwartet innenpolitische Probleme für Donald Trump","articleBody":"Armin Laschet erwartet innenpolitische Probleme für Donald TrumpDer CDU-Außenpolitiker Armin Laschet geht davon aus, dass die Annexionspläne des US-Präsidenten für Grönland in den USA auf innenpolitischen Widerstand stoßen werden. "Das kann ein Vorgang werden, bei dem er sich auch verhebt", sagte Laschet über Donald Trump im ZDF-Morgenmagazin. Trump benötige für eine Übernahme Grönlands die Unterstützung des Senats, merkte der ehemalige CDU-Kanzlerkandidat an. 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"Wir sind in Sicherheitsfragen auf die USA angewiesen", sagte Spahn im Deutschlandfunk mit Blick auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Davos. Spahn verwies auf die Themen nukleare Teilhabe, Ukraine und Russland sowie Geheimdienstinformationen.Die USA und die EU seien im Kern gemeinsam stärker, sagte Spahn. "Und deswegen macht es viel Sinn, zu versuchen, eine Eskalation zu vermeiden. 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Einzelheiten zu Ausmaß, Zweck und Zeitplan für die vorgeschlagene Militärübung sindn noch nicht bekannt.US-Präsident Donald Trump begründet seine Forderungen damit, dass Grönland angeblich nur sicher vor einem drohenden Angriff seitens Russlands oder Chinas sei, wenn es zu den USA gehöre. Die europäischen Länder verweisen darauf, dass die USA auf Grönland einen Militärstützpunkt unterhalten, der schon jetzt deutlich ausgebaut werden könnte, wenn die US-Regierung dies für nötig hielte.Am Wochenende hatten mehrere Länder, darunter Deutschland, kleine Erkundungsteams ihrer Streitkräfte nach Grönland entsandt, um Militärübungen vorzubereiten, zu denen auch die USA eingeladen wurden. Damit wollten sie ihre Bereitschaft demonstrieren, sich an einer Verteidigung der Insel zu beteiligen. Diesen Ländern drohte Trump am Samstag neue Zölle an. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T07:25:00.000Z","dateModified":"2026-01-21T08:45:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump","articleBody":"Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber TrumpDer kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat die EU zu einem härteren Umgang mit Donald Trump aufgerufen. Die EU-Regierungschefs müssten ihre Position sehr klar deutlich machen, sagte der Politiker der Demokratischen Partei der Bild-Zeitung. "Denn wenn ihr es nicht macht, muss euch klar sein: Dieser Typ versteht nur Stärke", sagte Newsom. "Sprecht mit einer gemeinsamen Stimme", forderte Newsom die EU-Regierungschefs weiter auf. Andernfalls werde es in den kommenden Jahren zu mehr Fällen kommen, die dem Konflikt um Trumps Übernahmepläne für Grönland ähneln. Trump blühe auf, "wenn er Schwäche ausnutzen kann", sagte der Gouverneur. "Wenn Staatenlenker ihm schmeicheln, wenn er einen Nobelpreis bekommt, wenn man ihm ‚Kronen‘ anbietet, ist das Schwäche." Zuvor hatte Newsom in einem anderen Interview den Umgang der EU-Regierungschefs mit Trump deutlich härter kritisiert. "Ich kann diese Komplizenschaft nicht mehr ertragen, wie Leute klein beigeben", sagte Newsom dem britischen Sender Sky News. Es sei "erbärmlich", wie Trump mit Ehrungen überhäuft werde. Weiter sagte der Politiker:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-21T06:23:16.000Z","dateModified":"2026-01-21T08:34:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/contentStream-goTWsHW74oXd7WZnRixJ-eoU8zjqXcDZHtkAVJWew/contentStream-goTWsHW74oXd7WZnRixJ-eoU8zjqXcDZHtkAVJWew-moU9QNA1cDZHtkAVJWf1.jpeg","caption":"Gavin Newsom am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos","creditText":"Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-21T06:23:16.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goTEHQWy3K5b4jmCCARc/contentStream-goTWsHW74oXd7WZnRixJ-eoU8zjqXcDZHtkAVJWew/contentStream-goTWsHW74oXd7WZnRixJ-eoU8zjqXcDZHtkAVJWew-moU9QNA1cDZHtkAVJWf1.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Briten und Dänen beraten über Sicherheit in der Arktis","articleBody":"Briten und Dänen beraten über Sicherheit in der ArktisAls Reaktion auf die Grönlandkrise haben ‌Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey werde dazu heute nach Kopenhagen reisen, teilte sein Ministerium mit. Bei den Gesprächen soll ‍es darum gehen, wie die europäischen Nationen ​die Sicherheit im europäischen Teil ‌der Arktis, einschließlich Grönlands, verstärken können. Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur ⁠in der Ostsee sowie über eine von Großbritannien geführte Militärübung beraten. 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Ausgangsmaterial ist ein Foto von August 2025, das Trump mit europäischen Spitzenpolitikern im Weißen Haus zeigt. In dem nun von Trump veröffentlichten KI-bearbeiteten Bild stellt eine Karte im Hintergrund Venezuela, Grönland und Kanada im Design der US-Flagge dar. Im Originalbild war auf dem Kartenständer eine Ukrainekarte zu sehen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-20T21:40:45.000Z","dateModified":"2026-01-20T23:10:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-01-21T10:20:04.000Z","datePublished":"2026-01-14T07:24:08.000Z","coverageStartTime":"2026-01-14T08:00:00.000Z","headline":"Grönland-Liveblog","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Grönland-Liveblog","startDate":"2026-01-14T08:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Welche Hebel hat Europa im Streit mit den USA?Maschinen, Komponenten für Halbleiter, Industriekleber – viele Exportprodukte aus Deutschland sind für die USA unverzichtbar. Das sagt der konservative Ökonom Kenneth Rogoff im Interview mit meiner Kollegin Marlies Uken beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Europa habe durchaus einige Hebel, um den USA unter Donald Trump etwas entgegenzusetzen, glaubt Rogoff. "Come on, es wird doch nicht so schwer sein, etwas zu finden, auf das die US-Industrie wirklich nicht verzichten kann." Es müsse Amerika dort treffen, wo es verletzlich ist. Mehr dazu lesen Sie hier:","video":[]}"}“>

Claudia Thaler
Claudia Thaler

Welche Hebel hat Europa im Streit mit den USA?

Maschinen, Komponenten für Halbleiter, Industriekleber – viele Exportprodukte aus Deutschland sind für die USA unverzichtbar. Das sagt der konservative Ökonom Kenneth Rogoff im Interview mit meiner Kollegin Marlies Uken beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Europa habe durchaus einige Hebel, um den USA unter Donald Trump etwas entgegenzusetzen, glaubt Rogoff. „Come on, es wird doch nicht so schwer sein, etwas zu finden, auf das die US-Industrie wirklich nicht verzichten kann.“ Es müsse Amerika dort treffen, wo es verletzlich ist.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Nato-Generalsekretär will sich nicht öffentlich zu Grönlandstreit äußern

Die Veröffentlichung privater Nachrichten durch Donald Trump ist ein diplomatischer Fauxpas. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos will sich Nato-Generalsekretär Mark Rutte, der zu den Betroffenen zählt, jedoch nicht äußern. Meine Kollegin Marlies Uken berichtet von einem Panel aus Davos:

„Dass immer mehr private Nachrichten zwischen den Staats- und Regierungschefs öffentlich werden – zum Missfallen mancher Beteiligten – ist gleich zu Beginn eines Panels mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Thema. Der betont, dass hinter den Kulissen gerade sehr engagiert über die Grönlandfrage verhandelt werde. ‚Aber das machen wir nicht öffentlich.‘

Die Moderatorin fängt, wie das gesamte Publikum, an, zu lachen. Schließlich hat Trump jüngst eine private Nachricht von Rutte veröffentlicht, in der dieser dem US-Präsidenten schmeichelt. ‚Nun, manchmal werden diese Verhandlungen auch öffentlich‘, sagt sie. Daraufhin muss Rutte selbst lachen – ein wenig gute Miene zum bösen Spiel: ‚Ja, das ist wahr.'“

Marie N’gouan
Marie N'gouan

EU-Ratspräsident warnt USA vor Völkerrechtsbruch

Die EU wird nach den Worten von Ratspräsident António Costa zufolge die auf internationalen Regeln basierende Ordnung sowie das Völkerrecht schützen. „Wir ‍sind bereit, uns selbst, unsere Mitgliedsstaaten, unsere Bürger ​und unsere Unternehmen gegen jede Form von Zwang zu ‌verteidigen. Und die Europäische Union verfügt über die Macht und die Instrumente, dies zu tun“, sagte Costa vor dem Europaparlament. 

Claudia Thaler
Claudia Thaler

Baerbock betont Souveränität der Grönländer

Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hat an die Souveränität der Einwohner der größten Insel der Welt erinnert. Zwar gebe es unterschiedliche geopolitische Interessen und Sicherheitsbedenken – doch in keiner Weise lasse sich daraus ableiten, dass die Grönländer nicht zu Grönland gehörten oder nicht Bürger des Königreichs Dänemark seien, sagte die frühere deutsche Außenministerin in Davos. „Als EU-Bürger und Nato-Mitglieder genießen sie dieselben souveränen Rechte wie alle anderen Menschen auf der Erde.“

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

US-Finanzminister wirft Europa „Wutreflex“ vor

Der US-Finanzminister Scott Bessent hat europäische Länder dazu aufgerufen, besonnen auf Donald Trumps Grönlanddrohungen zu reagieren. „Ich werde allen sagen: Atmen Sie tief durch„, sagte Bessent beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Europäer dürften sich nicht von Bitterkeit und „diesem Wutreflex, den wir gesehen haben“, leiten lassen. 
„Warum setzen sie sich nicht hin, warten, bis Präsident Trump hier ankommt, und hören sich seine Argumente an?“

US-Finanzminister Scott Bessent

Bessent hatte bereits gestern in Davos gesagt, er gehe von einer einvernehmlichen Lösung im Konflikt um die US-Forderungen zu Grönland aus. An Vergeltungsmaßnahmen der Europäer, wie etwa einen diskutierten Verkauf von US-Staatsanleihen, glaube er nicht.

Trumps Auftritt in Davos wird heute gegen 14.30 Uhr erwartet. Der Termin könnte sich durch eine Flugzeugpanne, durch die der US-Präsident später als geplant in die Schweiz aufgebrochen ist, verzögern. 

Claudia Thaler
Claudia Thaler

Von der Leyen betont europäische Handlungsfähigkeit

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht die transatlantischen Beziehungen wegen des Grönlandkonflikts an einem kritischen Punkt. „Wir stehen an einem Scheideweg“, sagte von der Leyen im Europaparlament in Straßburg. Europa bevorzuge Dialog und Lösungen, aber sei uneingeschränkt bereit zu handeln, sollte das nötig sein. 
„Geeint, schnell, entschlossen.“

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen

Von der Leyen schwor die Abgeordneten zudem auf schwere Zeiten ein. „Dieser Moment der globalen Veränderung birgt viele Gefahren„, sagte sie. Europa müsse nun bereit sein, sich noch schneller zu verändern, noch unabhängiger zu werden, um seine eigene Zukunft zu sichern. Man werde schwierige Entscheidungen treffen müssen und man werde alles Handeln im größeren Zusammenhang sehen müssen. 
Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zusatzzölle seien schlichtweg falsch, sagte von der Leyen. Wenn man jetzt in eine gefährliche Abwärtsspirale innerhalb des Bündnisses gerate, würde dies eben jene Gegner ermutigen, die man so eindeutig aus der strategischen Landschaft fernhalten wolle. 

Zu Grönland sagte von der Leyen, die Insel sei nicht einfach nur ein an kritischen Rohstoffen reiches Gebiet und ein strategischer Außenposten an immer wichtiger werdenden globalen Seerouten. Es sei vor allem die Heimat eines freien und souveränen Volkes.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

US-Verteidigungsministerium arbeitet offenbar nicht an Grönland-Militäreinsatz

Das US-Verteidigungsministerium ist laut einem Bericht der New York Times bislang nicht damit beauftragt worden, eine militärische Übernahme Grönlands vorzubereiten. Obwohl US-Präsident Donald Trump sich eine solche Option ausdrücklich offen hält, sei bislang kein entsprechender Auftrag im Pentagon eingegangen, zitiert die Zeitung anonyme Vertreter des Ministeriums.

Demnach gehen die Militärs davon aus, dass eine gewaltsame Übernahme Grönlands den US-Streitkräften nicht schwerfallen würde. In dem Apparat sowie unter hochrangigen Kommandeuren herrsche aber Unmut darüber, dass Trump eine militärische Option nicht ausschließt. Die Drohungen gegenüber dem Nato-Verbündeten Dänemark stießen im Pentagon auf Ablehnung.

Claudia Thaler
Claudia Thaler

Wer steht wo in der Grönlandfrage?

Pragmatiker, Hardliner, Vermittler und Vorsichtige: Der Streit um Grönland mit Donald Trump wird zur Zerreißprobe für Europa. Einzelne europäische Länder schickten bereits kleine Militärteams und zeigen symbolischen Widerstand. Frankreich will härter auftreten. Andere halten sich zurück, sie haben schlicht zu viel zu verlieren.

„Europa klingt mal einig, mal wie ein Chor ohne Dirigenten“, schreibt mein Kollege Alexander Kauschanski. Wie positionieren sich die europäischen Länder in der Grönlandfrage?

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Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Grünenchefin schlägt europäische Nato-Alternative vor

Die Parteivorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, hat sich dafür ausgesprochen, auf lange Sicht ein von den USA unabhängiges europäisches Verteidigungsbündnis zu schaffen. Es brauche einen Plan B zur Nato, sagte Brantner dem Handelsblatt. „Europa ist zur Einigkeit verpflichtet und muss selbst verteidigungsfähig werden“, forderte die Grünenpolitikerin. „Sonst werden wir verfrühstückt.“

Ein Ausgangspunkt dafür könne die sogenannte Koalition der Willigen werden, in der sich europäische Staaten für die Unterstützung der Ukraine organisieren, sagte Brantner. Daraus könne eine „Fähigkeitskoalition“ entstehen, „eine Gruppe derjenigen, die vorangehen wollen“. Derartige Strukturen könnten zunächst ergänzend zur Nato tätig werden – „und erst dann eigenständig, wenn Trump die Nato von ihnen blockiert“. 

Franziska Brantner beim Grünenparteitag im November 2025
Franziska Brantner beim Grünenparteitag im November 2025. Moritz Frankenberg/dpa
Die Nato bleibe wichtig für die transatlantische Sicherheit, doch es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass Donald Trump „das anders betrachtet“. In diesem Zusammenhang forderte Brantner den Bundeskanzler zu einem entschlosseneren Auftreten auf: Friedrich Merz zeige gegenüber dem US-Präsidenten „bislang nicht Klarheit und Härte“.

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Armin Laschet erwartet innenpolitische Probleme für Donald Trump

Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet geht davon aus, dass die Annexionspläne des US-Präsidenten für Grönland in den USA auf innenpolitischen Widerstand stoßen werden. „Das kann ein Vorgang werden, bei dem er sich auch verhebt“, sagte Laschet über Donald Trump im ZDF-Morgenmagazin.

Trump benötige für eine Übernahme Grönlands die Unterstützung des Senats, merkte der ehemalige CDU-Kanzlerkandidat an. Dort gebe es aber auch unter den Republikanern viele kritische Stimmen. „Da wird er auch im eigenen Land noch eine Menge Probleme bekommen“, sagte Laschet. 

CDU-Abgeordneter Armin Laschet im Bundestag
CDU-Abgeordneter Armin Laschet im Bundestag. Niklas Graeber/dpa
Für die EU sei derweil wichtig, in den Gesprächen mit Trump Verhandlungsmasse zu haben. Zugleich mahnte Laschet zur Vorsicht: Es dürfe nicht vergessen werden, dass die militärische Unterstützung der USA für die Ukraine wichtig sei. Sollten sich die USA daraus zurückziehen, „ist das die größte Herausforderung für die Ukraine“. 

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Jens Spahn hebt Bedeutung der USA für Europa hervor 

Im Grönlandkonflikt hat Unionsfraktionschef Jens Spahn vor einem zu konfrontativen Kurs gewarnt und die Bedeutung der USA für die EU und Deutschland betont. „Wir sind in Sicherheitsfragen auf die USA angewiesen“, sagte Spahn im Deutschlandfunk mit Blick auf den Auftritt von US-Präsident Donald Trump in Davos. Spahn verwies auf die Themen nukleare Teilhabe, Ukraine und Russland sowie Geheimdienstinformationen.

Die USA und die EU seien im Kern gemeinsam stärker, sagte Spahn. „Und deswegen macht es viel Sinn, zu versuchen, eine Eskalation zu vermeiden. Wenn sie sich nicht vermeiden lässt, muss man vorbereitet sein.“

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Frankreich fordert Nato-Übung auf Grönland 

Frankreich ruft inmitten des Konflikts um US-Annexionspläne zu Grönland zu einer Nato-Übung auf der Insel auf. Man sei bereit, „dazu beizutragen“, teilte das französische Präsidialamt mit. Einzelheiten zu Ausmaß, Zweck und Zeitplan für die vorgeschlagene Militärübung sindn noch nicht bekannt.

US-Präsident Donald Trump begründet seine Forderungen damit, dass Grönland angeblich nur sicher vor einem drohenden Angriff seitens Russlands oder Chinas sei, wenn es zu den USA gehöre. Die europäischen Länder verweisen darauf, dass die USA auf Grönland einen Militärstützpunkt unterhalten, der schon jetzt deutlich ausgebaut werden könnte, wenn die US-Regierung dies für nötig hielte.

Am Wochenende hatten mehrere Länder, darunter Deutschland, kleine Erkundungsteams ihrer Streitkräfte nach Grönland entsandt, um Militärübungen vorzubereiten, zu denen auch die USA eingeladen wurden. Damit wollten sie ihre Bereitschaft demonstrieren, sich an einer Verteidigung der Insel zu beteiligen. Diesen Ländern drohte Trump am Samstag neue Zölle an. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Kaliforniens Gouverneur warnt EU vor Schwäche gegenüber Trump

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat die EU zu einem härteren Umgang mit Donald Trump aufgerufen. Die EU-Regierungschefs müssten ihre Position sehr klar deutlich machen, sagte der Politiker der Demokratischen Partei der Bild-Zeitung. „Denn wenn ihr es nicht macht, muss euch klar sein: Dieser Typ versteht nur Stärke“, sagte Newsom.

„Sprecht mit einer gemeinsamen Stimme“, forderte Newsom die EU-Regierungschefs weiter auf. Andernfalls werde es in den kommenden Jahren zu mehr Fällen kommen, die dem Konflikt um Trumps Übernahmepläne für Grönland ähneln. Trump blühe auf, „wenn er Schwäche ausnutzen kann“, sagte der Gouverneur. „Wenn Staatenlenker ihm schmeicheln, wenn er einen Nobelpreis bekommt, wenn man ihm ‚Kronen‘ anbietet, ist das Schwäche.“

Zuvor hatte Newsom in einem anderen Interview den Umgang der EU-Regierungschefs mit Trump deutlich härter kritisiert. „Ich kann diese Komplizenschaft nicht mehr ertragen, wie Leute klein beigeben“, sagte Newsom dem britischen Sender Sky News. Es sei „erbärmlich“, wie Trump mit Ehrungen überhäuft werde. Weiter sagte der Politiker:

„Ich hätte einen Haufen Knieschoner mitbringen sollen für die ganzen Staatenlenker.“

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom

Gavin Newsom am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos
Gavin Newsom am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Verena Hölzl
Verena Hölzl

Briten und Dänen beraten über Sicherheit in der Arktis

Als Reaktion auf die Grönlandkrise haben ‌Großbritannien und Dänemark Verteidigungsgespräche angekündigt, die sich auf die Sicherheit in der Arktis konzentrieren sollen. Der britische Verteidigungsminister John Healey werde dazu heute nach Kopenhagen reisen, teilte sein Ministerium mit. Bei den Gesprächen soll ‍es darum gehen, wie die europäischen Nationen ​die Sicherheit im europäischen Teil ‌der Arktis, einschließlich Grönlands, verstärken können.

Zudem wollen beide Länder über den Schutz kritischer Infrastruktur ⁠in der Ostsee sowie über eine von Großbritannien geführte Militärübung beraten. Auch die Unterstützung für die Ukraine und die ⁠Zusammenarbeit bei der Drohnenabwehr stehen auf der Agenda.

Petrina Engelke
Petrina Engelke

Trump provoziert mit gefälschtem Foto

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner sozialen Plattform eine mithilfe von KI manipulierte Fotomontage veröffentlicht, auf der Kanada, Venezuela und Grönland als US-Gebiet dargestellt werden. Ausgangsmaterial ist ein Foto von August 2025, das Trump mit europäischen Spitzenpolitikern im Weißen Haus zeigt. In dem nun von Trump veröffentlichten KI-bearbeiteten Bild stellt eine Karte im Hintergrund Venezuela, Grönland und Kanada im Design der US-Flagge dar. Im Originalbild war auf dem Kartenständer eine Ukrainekarte zu sehen.